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Suchergebnis zu: security

Kunasek, der perfide CIA-Plan und der anständige Deutsche

Eines haben die Mit­glieder der öster­re­ichis­chen Bun­desregierung gemein­sam: Bei der Beant­wor­tung von par­la­men­tarischen Anfra­gen wer­den sie plöt­zlich sehr schweigsam. Wenn es dann auch noch um Recht­sex­trem­is­mus in der FPÖ geht, lässt die Auskun­fts­freudigkeit noch mehr nach, dafür steigt pro­por­tion­al die Patzigkeit im Ton. Aber es gibt selb­st hier Abstu­fun­gen, ein Low­light hat jet­zt Mario Kunasek auf eine Anfrage zu zwei auf­fäl­li­gen Kabi­nettmi­tar­beit­ern geliefert. Weit­er…

Kickl verweigert Antworten

68 Fra­gen sollte Innen­min­is­ter Kickl am 21. Novem­ber im Nation­al­rat im Rah­men ein­er Dringlichen Anfrage der Liste „Jet­zt“ mit dem Betr­e­ff „ver­lässliche“ Neon­azis beant­worten. Anlass für die Dringliche war die Beschäf­ti­gung des Neon­azi Thomas C. als Mitar­beit­er eines Secu­ri­ty-Unternehmens im Par­la­ment, im Beson­deren beim Unter­suchungsauss­chuss zum Bun­de­samt für Ver­fas­sungss­chutz. Weit­er…

„Baldur Wien“ im Parlament

Wenn sich jemand selb­st Bal­dur nen­nt (und nicht Bal­dur heißt), dann ist er sich ver­mut­lich über die Wirkung seines Namenswun­sches im Klaren. Bal­dur, das ist der tragis­che nordis­che Gott, Sohn von Odin, der durch einen Mis­telzweig zu Tode kommt. Bal­dur, das ist aber auch Bal­dur von Schirach, der Nazi, „Reich­sju­gend­führer“ und Gauleit­er von Wien. Wenn sich ein­er „Bal­dur Wien“ nen­nt, dann sieht er sich wohl eher in der Tra­di­tion des Bal­dur von Schirach. Weit­er…

Wochenschau KW 46

Der in Neon­azikreisen ver­ankerte Secu­ri­ty-Mann, der im Par­la­ment seinen Dienst verse­hen hat­te, dominiert seit Fre­itag let­zter Woche die innen­poli­tis­che Berichter­stat­tung. Da geri­et die ziem­lich rechte Kram­pus­truppe, die Anneliese Kitzmüller im Dezem­ber ins Par­la­ment lädt, ganz in den Hin­ter­grund – etwas zu Unrecht. Und gle­ich mit mehreren Anzeigen ist die FPÖ wegen des Ver­dachts auf Ver­het­zung kon­fron­tiert. „Das rechte Wort der Woche“ hat sich redlich der nicht-amts­führende Stad­trat in Wien, Max­i­m­il­ian Krauss, ver­di­ent. Das Prädikat „Lach­num­mer der Woche“ kön­nte gle­ich hinzuge­fügt wer­den. Weit­er…

Wochenschau KW 43

Die Leute ler­nen es ein­fach nicht: Schon sehr oft haben wir aufgezeigt, dass es nicht gut ist, den Hit­ler­gruß vor Polizis­ten zu zeigen und auch nicht, wenn sich ger­ade viele Leute rund­herum befind­en, denn da ist die Wahrschein­lichkeit, gese­hen und angezeigt zu wer­den, doch rel­a­tiv groß. Ein Tirol­er hat unsere Tipps nicht befol­gt und auch nicht ein Deutsch­er im vollbe­set­zten Kla­gen­furter Fußball­sta­dion. In eini­gen öster­re­ichis­chen Städten wollen (wieder ein­mal) recht­sex­treme Bürg­er­wehren für Law & Order sor­gen, dies­mal die „Vikings Secu­ri­ty Divi­sion Aus­tria“, die am kom­menden Woch­enende ihren Dienst in Linz antreten will. Und die „Frei­heitlichen Arbeit­snehmer“ müssen sich nun mit ein­er Anzeige der Neos wegen Ver­het­zung auseinandersetzen.
Das „das rechte Wort der Woche“ kommt dies­mal von der Imster FPÖ, die nach den erzwun­genen Abgän­gen auf der Suche nach neuem Per­son­al ist und hier verzweifelt die richti­gen Recht­en rekru­tieren will, bevor sie „wie ein Phönix aus der Asche steigen“ will. Weit­er…

Hubert Keyl – ein Opfer? (Teil 2)

Was in der Ver­gan­gen­heit zum Bruch mit der Wiener Burschen­schaft Albia geführt hat („dimis­sio in per­petu­um“, Tren­nung auf Dauer), wis­sen wir nur unge­fähr – was zur Entschei­dung sein­er näch­sten Burschen­schaft „Sile­sia“, dem unehren­haften Auss­chluss‚ geführt hat, das kön­nen wir einiger­maßen rekon­stru­ieren. Nach­dem Hubert Keyl sich selb­st (und mit ihm die FPÖ) und seine Fam­i­lie als Opfer ein­er Het­z­jagd insze­nieren will, ist Aufk­lärung geboten. Weit­er…

Wochenschau KW 28

Hit­ler­grüße am Fußballplatz, am Kinder­spielplatz, in einem Lokal und auf offen­er Straße – die Mel­dun­gen zur ver­gan­genen Kalen­der­woche sprechen eine deut­liche Sprache über das Aus­maß, das recht­sex­treme und neon­azis­tis­che Unver­froren­heit­en mit­tler­weile wieder erre­icht haben. Der Jus­tiz (und den Geschwore­nen) ist da kein Vor­wurf zu machen, den blauschwarzen Ver­harm­losern in der Poli­tik hinge­gen schon. Weit­er…

Wochenschau KW 23

Die Hit­ler­grüßer im Vor­marsch? Diesen Ein­druck kön­nte man jeden­falls nach der Lek­türe der Berichte zur let­zten Kalen­der­woche erhal­ten. Ganz falsch ist der Ein­druck nicht, auch wenn es mehrheitlich nicht um Vor­fälle in der let­zten Woche, son­dern um Urteile und Ankla­gen geht. Aber das Hin­ter­grundgeräusch nimmt zu, das zeigt nicht nur das ver­störend het­zerische Foto aus Seefeld, son­dern auch der dümm­liche Vorstoß der FPÖ Oberöster­re­ich, Brauch­tum und Tra­di­tion in der Ver­fas­sung festzuschreiben. Weit­er…

Nickelsdorf (Burgenland): Nazi-Demo beim Nova-Rock

Ein Mann, dessen Hände in einem Pranger steck­en, zieht einen Wagen. Auf dem Pranger der Nazi-Spruch, der auf dem Ein­gangsportal zu mehreren KZs zu find­en war: „Arbeit macht frei“. Der Mann ist umringt bzw. begleit­et von rund 30 Men­schen, berichtet das Por­tal „Noisey“ auf vice.com. Der Vor­fall ereignete sich am Woch­enende beim Nova Rock-Fes­ti­val in Nick­els­dorf. Nicht der erste Nazi-Eklat dort! Weit­er…

Feldkirch/Dornbirn: Schlechte Prognose für Neonazi

Zwölf Vorstrafen hat der Angeklagte trotz sein­er jugendlichen 21 Jahre schon ange­sam­melt, sechs Jahre saß er – so die „Vorarl­berg­er Nachricht­en“ in ihrer Print­aus­gabe vom 24.5.2017 — bere­its hin­ter Git­tern und im zarten Alter von sieben Jahren hat er die erste Straftat verübt. Dementsprechend wurde er aus ein­er aktuellen 13-monati­gen Haft zu seinem Prozess wegen Wieder­betä­ti­gung vorge­führt. Weit­er…