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Schlagwort: Wien

Ein bisschen Nazi?

Kom­men­tar: Ein biss­chen Nazi?

Zunächst die gute Nachricht: Die Sprecherin der Staat­san­waltschaft Wien bestätigte standard.at , dass gegen einen Tatverdächti­gen wegen des recht­sex­tremen Bran­dan­schlags in Florids­dorf ermit­telt würde. Jet­zt die schlechte: Es werde gegen weit­ere unbekan­nte Täter eben­falls ermit­telt. Die Ermit­tlun­gen beziehen sich auf den Ver­dacht des Ver­stoßes gegen das Ver­bots­ge­setz, auf Brand­s­tiftung und Sachbeschädi­gung. Das Gros der Täter wurde also noch nicht geschnappt! Weit­er…

Floridsdorf: Neuerlicher Brandanschlag

Wie wir bere­its berichtet haben, wurde ein Wohn­haus in Wien-Florids­dorf, in dem unter anderen türkische Studierende leben, am Mittwoch der vorigen Woche Ziel eines neon­azis­tis­chen Anschlags, bei dem ver­sucht wurde, das Wohn­haus in Brand zu set­zen. Weit­er…

Wien-Floridsdorf: Brandanschlag auf Studentenheim

Wie die Tageszeitung „Öster­re­ich“ am 10.7.2010 meldete, wurde ein Wohn­heim im 21. Bezirk, das von vie­len türkischen Stu­den­ten bewohnt wird, in der Nacht auf Mittwoch, 7.7.2010, Ziel ein­er Attacke von Neon­azis. „Ham­mer­skinz rule Florids­dorf“ und „Hier leben bald tote Tschuschen“ wurde an die Mauern des Stu­den­ten­heims geschmiert. Weit­er…

Wien: „Invasion radikaler Neonazis“

Bei dem Fußball­spiel Aus­tria Wien gegen Ath­let­ic Bil­bao kam es zu faschis­tis­chen Pro­voka­tio­nen einiger Aus­tria Fans gegenüber den größ­ten­teils bask­ischen Fans von Bil­bao. Wie die Zeitung El Mun­do berichtet, waren auf der Aus­tria-Tribüne Fah­nen mit dem Adler-Embleme der faschis­tis­chen Mil­itärdik­tatur von Fran­co zu sehen. Während des Spiels stürmten Hooli­gans der Aus­tria Wien das Spielfeld und erzwan­gen so eine 20 minütige Unter­brechung des Spiels. El Mun­do berichtete auch von Recht­sex­tremen aus Ital­ien und Rumänien, die sich auf der Aus­tria-Tribüne einfanden.

Aus­ge­gan­gen sind die recht­sex­tremen Pro­voka­tio­nen von dem Aus­tria Fan­club „Unsterblich Wien“. Dessen Fahne trägt die Far­ben der Reich­skriegs­flagge und das Sym­bol erin­nert an den Reich­sadler, wobei anstatt des Hak­enkreuzes das Sym­bol der Aus­tria Wien zu sehen ist. (Quelle: derstandard.at, 4.9.2009)

Wien: Skins verletzen brutal mehrere Jugendliche im Nachtbus

Weil sich ein Jugendlich­er mit einem schwarzen Jugendlichen im Nacht­bus der „Night­line“ unter­hielt, prügel­ten fünf Skin­heads auf ihn ein und ver­let­zten ihn schw­er. Der Jugendliche, der von den Skins als „Negerfre­und“ beze­ich­net wurde, ver­lor durch den Faustschlag 4 Zähne. Weil sich die Fre­undin­nen des Jugendlichen dazwis­chen stell­ten, wur­den sie eben­falls ver­prügelt. Die „Wiener Lin­ien“, die für Kon­fronta­tio­nen eigens geschulte Mitar­beit­er zur Ver­fü­gung haben (ein solch­er befand sich im Bus) kom­men­tierten den Vor­fall fol­gen­der­massen: „Lei­der kom­men solche Vor­fälle, allerd­ings nicht in dieser Bru­tal­ität, in Nacht­bussen gele­gentlich vor.” (Quelle: Österreich)

Wien/Wiener Neustadt: Rassismus auch im Unterricht?

Beat­rice Achaleke und Simon Inou, bei­de im Vere­in AFRA in Wien tätig, haben Post von einem Ras­sis­ten erhal­ten. In dem Brief beschimpft der Mann, der sich als Lehrer beze­ich­net, die bei­den als „genetisch min­der­w­er­tig“ und fügt hinzu: „Nicht umson­st, und das betone ich meinen Schülern, haben die Neger nichts Geistiges und Inno­v­a­tives her­vorge­bracht, außer dem Jazz und dem Rapp. Ger­ade diese sind ein drastis­ches Beispiel der Kul­tur­losigkeit.” Das NÖ Lan­desamt für Ver­fas­sungss­chutz ermit­telt. (standard.at)

Wien: 20 Jahre Haft für brutalen Mord

Der 23-jährige Jür­gen Kasamas, der aus der Blood & Hon­our-Szene kommt, wird für den bru­tal­en Mord an dem 52-jähri­gen Albrecht M. zu 20 Jahren Haft verurteilt – das Urteil ist noch nichts rechtkräftig. Kasamas, für den ein Sol­i­dar­ität­skonz­ert der recht­sex­tremen Szene in einem Gasthaus im 2. Wiener Gemein­de­bezirk ver­anstal­tet wor­den war, hat­te den Kopf von Albrecht M. regel­recht „zu Brei getreten“ (Öster­re­ich, 12.9.), sodass keine Rean­i­ma­tion mehr möglich war. Weit­er…

Wien: Nazi-Flash-Mob floppt

Der für den 17.8. zum Gedenken an den in Neon­azi-Kreisen verehrten Kriegsver­brech­er Rudolf Heß angekündigte Flash-Mob am Europa-Platz (West­bahn­hof) floppte. Nur wenige Neon­azis ließen sich von der Polizei bzw. den Gegen­demon­stran­tInnen zählen. Ob Anzeigen erstat­tet wur­den, ist nicht bekannt.

Wien: Solidaritätskonzert für Nazi-Totschläger

Im Gasthaus „Zur Alm“ in Wien Leopold­stadt fand ein Sol­i­dar­ität­skonz­ert für den wegen Mord angeklagten Jür­gen K., der im Umfeld von „Blood & Hon­our“ tätig war, statt, an dem zahlre­iche Nazi-Skins teil­nah­men. Die „Ser­vice Screw Vien­na“ spielte auf, der Wirt Andre H. sprach von „unpoli­tis­chen Skin­heads“, die sich in seinem Lokal ver­sam­meln. Wolf­gang Zing­gl, Abg.z.NR der Grü­nen, brachte dazu eine par­la­men­tarische Anfrage ein.