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Schlagwort: Wien

Ein bisschen Nazi?

Kommentar: Ein bisschen Nazi?

Zunächst die gute Nachricht: Die Sprecherin der Staat­san­waltschaft Wien bestätigte standard.at , dass gegen einen Tatverdächti­gen wegen des recht­sex­tremen Bran­dan­schlags in Florids­dorf ermit­telt würde. Jet­zt die schlechte: es werde gegen weit­ere unbekan­nte Täter eben­falls ermit­telt. Die Ermit­tlun­gen beziehen sich auf den Ver­dacht des Ver­stoss­es gegen das Ver­bots­ge­setz, auf Brand­s­tiftung und Sachbeschädi­gung. Das Gros der Täter wurde also noch nicht geschnappt! Weit­er…

Floridsdorf: Neuerlicher Brandanschlag

Wie wir bere­its berichtet haben, wurde ein Wohn­haus in Wien-Florids­dorf, in dem unter anderen türkische Studierende leben, am Mittwoch der vorigen Woche Ziel eines neon­azis­tis­chen Anschlags, bei dem ver­sucht wurde, das Wohn­haus in Brand zu setzen.

Die Neon­azis, die sich selb­st als Ham­mer­skins beze­ich­nen, beschmierten zunächst die Wände des Wohn­heims mit neon­azis­tis­chen Sprüchen und Sym­bole. Als die Polizei, von den Haus­be­wohner­In­nen alarmiert, die Vor­fälle aufgenom­men hat­te und dann wieder abgerückt war, kehrten die Neon­azis zurück und set­zten die Alt­pa­pier­con­tain­er im Haus­flur in Brand. Die Bran­den­twick­lung war so stark, dass das Stiegen­haus bere­its unbe­nutzbar war und Lebens­ge­fahr bestand.

Nach­dem Feuer­wehr und Exeku­tive nach dem Brand die Wohnan­lage wieder ver­lassen hat­ten, kehrten die Neon­azis neuer­lich zurück und beschmierten wieder Wände.

In der Nacht auf Mon­tag, den 12. Juli, attack­ierten die Neon­azis wieder die Wohnan­lage und ver­sucht­en eine neue Brandlegung.

Ein­er der Sprüche, die die Neon­azis an die Wände schmierten, ist eine konkrete Mord­dro­hung: „ In 3.xx + 3.xx leben bald tote Tschuschen.“

Das Ver­hal­ten der Polizei, die den schw­er geschock­ten Bewohn­ern den Rat gab, gut auf sich aufzu­passen und verdächtige Wahrnehmungen sofort zu melden, ist schw­er ver­ständlich. Die Bran­dan­schläge, die Mord­dro­hun­gen, die NS-Wieder­betä­ti­gung, die wiederkehren­den Attack­en –all das zeigt, dass die Neon­azis eine mas­sive Bedro­hung für die Haus­be­wohner­In­nen darstellen.

Die Haus­be­wohner­In­nen haben deshalb auch Wach­di­en­ste organ­isiert, mit denen sie ihr Leben vertei­di­gen wollen. Und die Polizei? Sie erk­lärte dem „Fal­ter“, der in sein­er morgi­gen Aus­gabe über die Anschläge berichtet, dass sie „rund um das Heim ver­mehrt Beamte in Uni­form und in Ziv­il auf Streife“ schickt. Mit Ver­laub, das ist zu dürftig!!

Mit­tler­weile haben wir auch Bilder von den Attack­en der Neon­azis erhal­ten, die wir hier­mit veröffentlichen:



Siehe auch: Wien-Florids­dorf: Bran­dan­schlag auf Stu­den­ten­heim der Brandanschläge
Siehe auch: David Ellen­sohn fordert die rest­lose Aufklärung

Wien-Floridsdorf: Brandanschlag auf Studentenheim

Wie die Tageszeitung „Öster­re­ich“ am 10.7.2010 meldete, wurde ein Wohn­heim im 21. Bezirk, das von vie­len türkischen Stu­den­ten bewohnt wird, in der Nacht auf Mittwoch, 7.7. 2010, Ziel ein­er Attacke von Neon­azis. „Ham­mer­skinz rule Florids­dorf“ und „Hier leben bald tote Tschuschen“ wurde an die Mauern des Stu­den­ten­heims geschmiert. Weit­er…

Wien: „Invasion radikaler Neonazis“

Bei dem Fußball­spiel Aus­tria Wien gegen Ath­let­ic Bil­bao kam es zu faschis­tis­chen Pro­voka­tio­nen einiger Aus­tria Fans gegenüber den größ­ten­teils bask­ischen Fans von Bil­bao. Wie die Zeitung El Mun­do berichtet, waren auf der Aus­tria-Tribüne Fah­nen mit dem Adler-Embleme der faschis­tis­chen Mil­itärdik­tatur von Fran­co zu sehen. Während des Spiels stürmten Hooli­gans der Aus­tria Wien das Spielfeld und erzwan­gen so eine 20 minütige Unter­brechung des Spiels. El Mun­do berichtete auch von Recht­sex­tremen aus Ital­ien und Rumänien, die sich auf der Aus­tria-Tribüne einfanden.

Aus­ge­gan­gen sind die recht­sex­tremen Pro­voka­tio­nen von dem Aus­tria Fan­club „Unsterblich Wien“. Dessen Fahne trägt die Far­ben der Reich­skriegs­flagge und das Sym­bol erin­nert an den Reich­sadler, wobei anstatt des Hak­enkreuzes das Sym­bol der Aus­tria Wien zu sehen ist. (Quelle: derstandard.at, 4.9.2009)

Wien: Skins verletzen brutal mehrere Jugendliche im Nachtbus

Weil sich ein Jugendlich­er mit einem schwarzen Jugendlichen im Nacht­bus der „Night­line“ unter­hielt, prügel­ten fünf Skin­heads auf ihn ein und ver­let­zten ihn schw­er . Der Jugendliche, der von den Skins als „Negerfre­und“ beze­ich­net wurde, ver­lor durch den Faustschlag eines Skins 4 Zähne. Weil sich die Fre­undin­nen des Jugendlichen dazwis­chen stell­ten, wur­den sie eben­falls ver­prügelt. Die „Wiener Lin­ien“, die für Kon­fronta­tio­nen eigens geschulte Mitar­beit­er zur Ver­fü­gung haben ( ein solch­er befand sich im Bus) kom­men­tierten den Vor­fall folgendermassen:“Leider kom­men solche Vor­fälle, allerd­ings nicht in dieser Bru­tal­ität, in Nacht­bussen gele­gentlich vor“. (Quelle: Österreich)

Wien / Wiener Neustadt: Rassismus auch im Unterricht?

Beat­rice Achaleke und Simon Inou, bei­de im Vere­in AFRA in Wien tätig, haben Post von einem Ras­sis­ten erhal­ten. In dem Brief beschimpft der Mann, der sich als Lehrer beze­ich­net, die bei­den als „genetisch min­der­w­er­tig“ und fügt hinzu: „Nicht umson­st, und das betone ich meinen Schülern, haben die Neger nichts Geistiges und Inno­v­a­tives her­vorge­bracht, außer dem Jazz und dem Rapp. Ger­ade diese sind ein drastis­ches Beispiel der Kul­tur­losigkeit”. Das NÖ Lan­desamt für Ver­fas­sungss­chutz ermit­telt. (standard.at)

Wien: 20 Jahre Haft für brutalen Mord

Der 23-jährige Jür­gen Kasamas, der aus der Blood & Hon­our-Szene kommt, wird für den bru­tal­en Mord an dem 52-jähri­gen Albrecht M. zu 20 Jahren Haft verurteilt – das Urteil ist noch nichts rechtkräftig. Kasamas, für den ein Sol­i­dar­ität­skonz­ert der recht­sex­tremen Szene in einem Gasthaus im 2. Wiener Gemein­de­bezirk ver­anstal­tet wor­den war, hat­te den Kopf von Albrecht M. regel­recht „zu Brei getreten“ (Öster­re­ich, 12.9.), sodass keine Rean­i­ma­tion mehr möglich war.

„Kopf des Opfers zer­malmt”: 20 Jahre Haft

Ein 23-jähriger Skin­head hat­te einen Pas­san­ten mit Trit­ten bru­tal getötet. Urteil: 20 Jahre Haft plus Ein­weisung, nicht rechtskräftig.

M it plas­tis­chen Worten schilderte der Gerichtsmedi­zin­er den Gewal­texzess, den der angeklagte Jür­gen Kasamas gegen einen Pas­san­ten aus­geübt hat­te: „Der gesamte Gesichtss­chädel des Opfers war zu Brei zer­malmt. Alles hat sich bewegt. Der 53-jährige Mann ist an Blut, Knochen­bruch­frag­menten und Zäh­nen erstickt, die ihm durch die enor­men Mis­shand­lun­gen in die Tiefe hineingeschla­gen wor­den waren.” Der 23-jährige Skin­head sel­ber stocherte Fre­itag bei diesen Aus­führun­gen in seinen Zäh­nen. Von Reue war nichts zu spüren.

Als ob ihn die Blut­tat vom 24. März 2009 nichts angin­ge: Als er einen Pas­san­ten, der in der Wiener Innen­stadt zufäl­lig seinen Weg kreuzte, ein­fach nieder­schlug und mit Fußtrit­ten dessen Kopf zerschmetterte.

Ein Ermit­tler der Mord­gruppe sprach im Zeu­gen­stand von „Übertöten”: „Das Opfer war schon tot, trotz­dem ist noch mas­sive Gewalt aus­geübt worden.”

2,4 Promille

Der Angeklagte wies laut Gutacht­en zum Tatzeit­punkt einen Promillew­ert von max­i­mal 2,4 auf. Eben­so fand man Speed im Blut. Ein Gericht­spsy­chi­ater bescheinigte dem 23-Jähri­gen eine „kom­binierte Per­sön­lichkeitsstörung” mit „dis­sozialen und emo­tion­al insta­bilen Elementen”.

Urteil: Mord, 20 Jahre Haft plus Ein­weisung, nicht rechtskräftig.

(Kuri­er, 11.9.09)

Wien: Nazi-Flash-Mob floppt

Der für den 17.8. zum Gedenken an den in Neon­azi-Kreisen verehrten Kriegsver­brech­er Rudolf Heß angekündigte Flash-Mob am Europa-Platz (West­bahn­hof) floppte. Nur wenige Neon­azis liessen sich von der Polizei bzw. den Gegen­demon­stran­tInnen zählen. Ob Anzeigen erstat­tet wur­den, ist nicht bekannt.

Wien: Solidaritätskonzert für Nazi-Totschläger

Im Gasthaus „Zur Alm“ in Wien Leopold­stadt fand ein Sol­i­dar­ität­skonz­ert für den wegen Mord angeklagten Jür­gen K., der im Umfeld von „Blood & Hon­our“ tätig war, statt, an dem zahlre­iche Nazi-Skins teil­nah­men. Die „Ser­vice Screw Vien­na“ spielte auf, der Wirt Andre H. (auf dem Bild gemein­sam mit Jür­gen K.) sprach von „unpoli­tis­chen Skin­heads“, die sich in seinem Lokal ver­sam­meln. Wolf­gang Zing­gl, Abg.z.NR der Grü­nen, brachte dazu eine par­la­men­tarische Anfrage ein ( http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/J/J_02495/pmh.shtml ).