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Kategorie: Materialien

Doku-Tipp: Wie Rechtsextremisten unsere Schulen unterwandern

Eine Schü­lerin stolpert beim Googeln über einen Nazi-Huldigungsvere­in und dabei über den Namen eines Lehrers ihrer Schule als Vor­sitzen­den des Vere­ins. Was fol­gte, war ein müh­samer Kampf einzel­ner Eltern, den Lehrer loszuw­er­den. Der Wider­stand in der Schule, aus großen Teilen des Kol­legiums war groß, die staatlichen Ein­flussmöglichkeit­en klein, da es sich um eine Schule in pri­vater Träger­schaft han­delt. Kein Einzelfall, wie die span­nende und lehrre­iche Doku „Wie Recht­sex­trem­is­ten unsere Schulen unter­wan­dern” zeigt. Dabei stoßen wir auch auf einen Namen, der in Öster­re­ich eine Rolle spielt: Bern­hard Schaub, Holo­caustleugn­er und Kopf der „Europäis­chen Aktion”.

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Zum Begriff des Rechtsextremismus (Andreas Peham)

Die Diskus­sio­nen rund um die Einord­nung von poli­tis­chen Strö­mungen bzw. Grup­pierun­gen wer­den immer wieder neu geführt.  Dass dabei mit Begrif­flichkeit­en – von „recht­sradikal” zu „recht­sex­trem” und „recht­spop­ulis­tisch”, von „(neo)faschistisch” zu „(neo)nazistisch” – zum Teil unter­schied­s­los herumge­wor­fen wird, ist nicht hil­fre­ich und schon gar nicht wis­senschaftlich begrün­det. Andreas Peham, Recht­sex­trem­is­mu­s­ex­perte des DÖW, hat 2016 den Begriff „recht­sex­trem” definiert. Er geht auch auf die nach Rechts abgerutschte sog. „poli­tis­che Mitte” ein. Weit­er…

Videotipp: Ökologie und Rechtsextremismus. Völkische Landnahme. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos

Das The­ma wird uns auch in Öster­re­ich noch beschäfti­gen: In Deutsch­land wird das Phänomen der „recht­en Land­nahme“ schon länger disku­tiert. Meist anhand von Beispie­len aus den östlichen Bun­deslän­dern, wo Recht­sex­treme und Neon­azis im großen Stil Immo­bilien aufgekauft haben, um im „ruhi­gen Hin­ter­land“ sich und ihre braune Ide­olo­gie möglichst ungestört zur Ent­fal­tung zu brin­gen. Der Jour­nal­ist Andreas Speit hat sich zusam­men mit Andrea Röp­ke aus­giebig mit der „völkischen Land­nahme“ beschäftigt. Speit wurde zu diesem The­ma von der Hein­rich-Böll-Stiftung zu Vor­trag und Gespräch geladen. Weit­er…

Doku-Tipp: „Das Netzwerk der Neonazi-Anwälte”

Es ist ja nicht so, dass es in Öster­re­ich keine bevorzugten Anwälte gäbe, die von Recht­sex­tremen und Neon­azis für ihre juris­tis­chen Angele­gen­heit­en engagiert wer­den, aber jene aus Deutsch­land waren oder sind noch immer offen in der Neon­azi-Szene aktiv und machen auch kein Hehl aus ihrer Gesin­nung. Die Doku „Gegen den Staat – Die Anwälte der Nazis” zeigt einige von ihnen, auch, wo sie ver­net­zt sind und wie sie arbeit­en. Weit­er…

Doku-Tipp: Germany’s Neo-Nazis & the Far Right

Von Halle über Nordkreuz/Uniter, der Gruppe S., Wal­ter Lübcke bis zu Fran­co Albrecht und Hanau – „Germany’s Neo-Nazis & the Far Right” ist eine selb­st für Informierte erschüt­ternde Reportage über Recht­sex­trem­is­mus in Deutsch­land. Sie macht nicht nur wegen der Dichte und Schwere der ange­führten Fälle betrof­fen, son­dern vor allem wegen des fahrläs­si­gen Umgangs der ver­ant­wortlichen Behör­den damit. Weit­er…

Podcast-Tipp: Fünf Jahre OEZ – München

Am fün­ften Jahrestag des Atten­tats von Oslo und Utøya erschoss ein 18-Jähriger in München neun Men­schen – acht Jugendliche und eine 45-jährige Frau. Es war beim Einkauf­szen­trum OEZ an der Hanauer Straße – aus­gerech­net Hanau, ein weit­er­er Ort, der sich mit dem Atten­tat im Febu­rar 2020 ins kollek­tive Gedächt­s­nis einge­bran­nt hat. Die Morde in Nor­we­gen waren eine Blau­pause und Ref­erenz für viele nach­fol­gende Atten­tate. Jenes von 2016 in München wurde lange nicht so gese­hen. Die Süd­deutsche hat dazu einen sech­steili­gen Pod­cast pro­duziert – Prädikat: hörenswert! Weit­er…

Videotipp: Zehn Jahre Oslo/Utøya

Es war vor zehn Jahren, am 22. Juli 2011, als der Recht­ster­ror­ist A.B. 77 Men­schen­leben aus­löschte – acht in Oslo, 69 auf der Oslo vorge­lagerten Insel Utøya. Die jüng­sten Opfer waren 14 Jahre alt. Der Spiegel hat eine beein­druck­ende Reportage mit Über­leben­den und Ange­höri­gen von Opfern des Mas­sak­ers gemacht. Weit­er…

Doku-Tipp: „Exklusiv im Ersten: Hammerskins“

Dass das Neon­azinet­zw­erk „Ham­mer­skins” bis­lang nahezu unbekan­nt ist, wie es in der Doku anfangs heißt, stimmt nur bed­ingt: Für jene, die sich mit Neon­azis­mus inten­siv­er beschäfti­gen, ist die Gruppe nichts Neues. In Poli­tik, Exeku­tive und Jus­tiz blieb sie bis­lang allerd­ings ziem­lich unter­be­lichtet. Das hat nun für Deutsch­land vor allem die antifaschis­tis­che Plat­tform „Exif-Recherche“ mit ein­er am 12.7. online gestell­ten umfan­gre­ichen und peniblen Recherche geän­dert. Am sel­ben Tag strahlte die ARD auch die sehenswerte Doku „Ham­mer­skins“ aus. Weit­er…

Antifa-Lektüre: Zeitschriften

Üblicher­weise präsen­tieren wir um diese Jahreszeit – also vor Ein­gang in die Som­merurlaub­sphase – Bücher­tipps. Heuer ist das etwas anders. Wir hat­ten wenig Zeit, Büch­er zu lesen und sie dann für euch zu rezen­sieren. Daher stellen wir zunächst ein­mal Zeitschriften vor: solche, die wir sel­ber lesen und solche, die auch für uns neu sind, aber inter­es­sant scheinen. Weit­er…

Der braune Schweizer Sumpf

Die braune Szene der Schweiz; AntifaRevue 2

Die recht­sex­treme Schweiz­er Szene liegt für uns in Öster­re­ich zumeist im toten Winkel. Ein großes Ver­säum­nis, denn in unserem Nach­bar­land gibt es nicht nur einen bre­it­en recht­sex­tremen Sumpf mit inter­es­san­ten Verbindun­gen auch nach Öster­re­ich, son­dern eben­falls eine aktive antifaschis­tis­che Szene, die vor kurzem einen umfan­gre­ichen Read­er über „Die braune Szene der Schweiz“ veröf­fentlicht hat. Weit­er…