„Stoppt die Rechten“ bietet das größte kostenlos zugängliche Online-Archiv Österreichs zum Thema „Rechtsextremismus“.

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SdR macht Sommerpause

Das Team von „Stoppt die Recht­en” ver­ab­schiedet sich bis zum 22. August in die Som­mer­pause. Wir wer­den urlauben, aber die Zeit auch nützen, um aufwändi­gere Recherchen voranzutreiben. In unregelmäßi­gen Abstän­den wer­den wir hier als „Pausen­füller” Film­dokus, die wir in den let­zten Monat­en gese­hen und für gut befun­den haben, präsen­tieren. Falls es aktuelle Ereignisse gibt, wer­den wir den­noch spon­tan bericht­en. Es lohnt sich also, auch während der Pause immer wieder bei uns reinzuschauen!

Nachricht­en an uns (via [email protected]) wer­den weit­er regelmäßig gelesen.
Auch auf Twit­ter @stopptrechte bleiben wir aktiv.

Wir wün­schen Euch allen einen schö­nen Som­mer, und es gilt weit­er: Passt auf Euch auf und bleibt gesund!
Euer Team von SdR

Wir brauchen Euch!
Recherchen zum Recht­sex­trem­is­mus viel Zeit und Arbeit. Auch Geld für die Arbeit. Und für Anwalt­skosten, weil Recht­sex­treme immer wieder unsere Arbeit zu ver­hin­dern ver­suchen. Wir ersuchen Euch daher um finanzielle Unter­stützung, damit wir weit­er­ar­beit­en kön­nen. Spenden bitte an unser Kon­to bei der Sparkasse Neunkirchen-Glog­gnitz (IBAN AT 46 2024 1050 0006 4476) oder via Pay­Pal. Danke!

Presseaussendung MKÖ: Offener Brief an LH Stelzer

Pressemel­dung MKÖ vom 09.08.2022

In einem Offe­nen Brief des Mau­thausen Komi­tees Öster­re­ich und des OÖ. Net­zw­erks gegen Ras­sis­mus und Recht­sex­trem­is­mus wen­den sich 95 Per­sön­lichkeit­en an Lan­deshaupt­mann Thomas Stelz­er. Sie ver­weisen darauf, dass in Oberöster­re­ich nicht nur seit Jahren die meis­ten recht­sex­tremen Straftat­en aller Bun­deslän­der began­gen wer­den, son­dern diese Straftat­en zulet­zt noch ein­mal drama­tisch zugenom­men haben. Und sie ver­lan­gen Maß­nah­men, um die braune Has­skrim­i­nal­ität sowie andere recht­sex­treme Aktiv­itäten endlich wirk­sam zu bekämpfen. Unter anderem fordern sie von Stelz­er ein klares Nein zum recht­sex­tremen „Burschen­tag“, den der Öster­re­ichis­che Pen­näler­ring (ÖPR) Mitte Sep­tem­ber in Wels ver­anstal­ten will – aus Steuergeld sub­ven­tion­iert durch den dor­ti­gen FPÖ-Bürg­er­meis­ter Andreas Rabl. Weit­er…

Proteste gegen Burschenschaftertreffen in Wels

Vom 16. bis zum 18. Sep­tem­ber 22 soll in Wels der „Burschen­tag” des Öster­re­ichis­chen Pen­näler­rings (ÖPR) stat­tfind­en. Die frei­heitlich geführte Stadt will das Tre­f­fen fördern. Gegen die Ver­anstal­tung mit der Beteili­gung von recht­sex­tremen Kor­po­ra­tio­nen protestieren die „Welser Ini­tia­tive gegen Faschis­mus”, das „OÖ. Net­zw­erk gegen Ras­sis­mus und Recht­sex­trem­is­mus” und das „Mau­thausen Kom­mi­tee Öster­re­ich”. Weit­er…

Walter Rosenkranz: ein von den Identitären erfrischter Präsidentschaftskandidat mit schlappem Gedächtnis

Als gemäßigt und lib­er­al beze­ich­nete Kathrin Stain­er-Häm­mer­le in der ZiB 2 den frisch gekürten blauen Präsi­dentschaft­skan­di­dat­en Wal­ter Rosenkranz. Vielle­icht liegt die Ein­schätzung daran, dass die in Kla­gen­furt tätige Poli­tolo­gin aus Kärn­ten anderes gewöh­nt ist. Oder auch daran, dass Rosenkranz tat­säch­lich nicht als lauter Radaubrud­er aufge­treten ist und diverse Äußerun­gen von ihm stets unter der Wahrnehmungss­chwelle ein­er bre­it­eren Öffentlichkeit geblieben sind. Das macht den schla­gen­den Burschen­schafter allerd­ings nicht automa­tisch zum Lib­eralen. Weit­er…

Wochenschau KW 27/22

Ein let­zter Wochen­rück­blick, bevor auch wir uns in die Som­mer­pause ver­ab­schieden. Hier geht’s u.a. um einen Bun­desheerof­fizier, der NS-Devo­tion­alien gesam­melt, eine Wehrma­cht­suni­form samt braunen Aufnäher getra­gen und den Hit­ler­gruß gezeigt hat­te. Er kam mit einem – noch nicht recht­skräfti­gen – rel­a­tiv milden Urteil davon. Weit­er…

Doku-Tipp: Schule gegen den Staat

Das MDR-Mag­a­zin „exact­ly“ wid­met sich einem Prob­lem in Deutsch­land, das auch in Öster­re­ich vir­u­lent ist, und zwar in größerem Aus­maß als bei unserem nördlichen Nach­barn: pri­vate Lern­grup­pen, die seit der Pan­demie wie Schwammerl aus dem Boden geschossen sind und wenig­stens teil­weise nicht nur eine Ablehnung des Staates propagieren, son­dern auch recht­seso­ter­isches Gedankengut ver­mit­teln. Eine wesentliche Rolle spielt dabei in Deutsch­land und Öster­re­ich der Glog­gnitzer Ricar­do Lep­pe. Weit­er…

Organisation Consul: Der Terrorchef – ein österreichischer Staatsbürger

Die recht­sex­treme und anti­semi­tis­che Ter­rortruppe „Organ­i­sa­tion Con­sul“ (O.C.) hat in der Weimar­er Repub­lik zahlre­iche poli­tis­che und auch Femem­o­rde verübt und wurde später in die SS eingegliedert. Ihr Chef, der Marinekapitän Her­mann (Georg) Ehrhardt, wurde zwar mehrmals ver­haftet, kon­nte sich aber durch Flucht ein­er Verurteilung entziehen. Fluchtziel war dabei auch Öster­re­ich, das ihm die Staats­bürg­er­schaft ver­lieh. Weit­er…

Wochenschau KW 26/22

In Ter­nitz braut sich rund den Ex-Wirt, bei dem seit ger­aumer Zeit die Polizei ein- und aus­ge­ht, das näch­ste Don­ner­wet­ter zusam­men. Eine geplante Ver­anstal­tung mit dem Neon­azi Got­tfried Küs­sel und der recht­sex­tremen Ex-Vertei­di­gungsmin­is­teri­umsmi­tar­bei­t­erin Moni­ka Don­ner wurde behördlich ver­boten. Der Ex-Wirt hat nun angekündigt, dass die Ver­anstal­tung den­noch stat­tfind­en werde. Weit­er…

Doku-Tipp: „Was wird aus der AfD?”

„Was wird aus der AfD”, fragt das deutsche Polit­magazin „Fakt” nach zehn Wahlen in Folge, bei der die AfD zum Teil ver­heerende Nieder­la­gen kassiert hat. Der Tief­punkt: Die AfD ist im Mai 2022 aus dem Land­tag von Schleswig-Hol­stein geflo­gen. In der West-AfD herrsche „Panik”, sagt ein Sozial­wis­senschafter. Wie antwortet die Partei? Mit einem Recht­sruck beim let­zten Parteitag in Riesa. Weit­er…

Gerald Grosz (Teil 2): Rechtsextreme Positionen

Gesellschaft­spoli­tisch hält sich Ger­ald Grosz, der ehe­ma­lige BZÖ-Obmann und Haider-Fan, für einen Lib­eralen. Das ist so irre­al wie sein aktuell drin­gen­der Wun­sch, Bun­de­spräsi­dent wer­den zu wollen. Ob Grosz man­gels Organ­i­sa­tion über­haupt die Hürde von 6.000 Unter­stützungserk­lärun­gen für eine Kan­di­datur schafft? Was der St. Georgs-Rit­ter jeden­falls seit Jahren schafft: das ohne­hin schon erbärm­liche poli­tis­che Niveau noch weit­er abzusenken und ein Stück nach Rechts zu ver­schieben. Weit­er…

Prozess als Lexikon der Wiederbetätigung

Der Prozess gegen A.L. war nur ein­er in ein­er ganzen Serie, bei der es den Kreis rund um die Neon­azi-Gruppe „Unwider­stehlich“ erwis­cht hat. Da taucht­en eine Rei­he alt­bekan­nter Namen aus der Neon­azi-Szene auf, auch der Angeklagte genießt dieses zweifel­hafte Priv­i­leg. Der 51-jährige Wiener gab fast alle Anklagepunk­te zu, jedoch nicht, dass er sich nation­al­sozial­is­tisch betäti­gen wollte. Daher bekan­nte er sich auch unschuldig. Weit­er…

Wochenschau KW 25/22

Aus Oberöster­re­ich sind wir ja einiges gewohnt, was braune Aktiv­itäten bet­rifft, aber der Fall von 35 Jugendlichen aus drei Bezirken sollte doch auf­schreck­en. Die waren Mit­glieder ein­er Chat­gruppe, bei der u.a. Nazi-Botschaften und kinder­pornografis­ches Dateien aus­ge­tauscht wur­den. Zudem gibt’s zahlre­iche weit­ere Delik­te, die zur Anzeige gebracht wur­den. Kratzt es die Poli­tik? Bis­lang nicht!
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Der Rathenaumord und die Organisation Consul

Am 24. Juni 1922, also vor genau 100 Jahren, wurde Walther Rathenau ermordet. Wer ist das? Warum wird diese uralte Geschichte aus­ge­graben? Was hat das mit uns zu tun? Und über­haupt: Das alles bet­rifft nur Deutsch­land und nicht Öster­re­ich! Oder bet­rifft es doch auch Öster­re­ich? Zwei brand­neue Büch­er beschäfti­gen sich mit der Ermor­dung des Poli­tik­ers, Schrift­stellers und Indus­triellen Walther Rathenau und haben uns einige sehr inter­es­sante, aber auch ver­störende Erken­nt­nisse ver­schafft. Weit­er…

Schutzlose Scholle im Mölltal

Die Geschichte zieht sich nun seit Novem­ber 2020 dahin: Damals hat­te die Grüne Nation­al­ratsab­ge­ord­nete Olga Voglauer gegen zwei bekan­nte Möll­taler Ex-Poli­tik­er Anzeige erstat­tet. Der Grund: Runen, die im Nation­al­sozial­is­mus von nach dem Ver­bots­ge­setz erfassten Organ­i­sa­tio­nen ver­wen­det wur­den, auf dem Ein­gangstor zum Grund­stück der bei­den. Nun hat sich etwas getan: Die Runen sind weg. Weit­er…

Mit Dreckschleudern zum Bundespräsident? – Gerald Grosz (Teil 1)

Er will also tat­säch­lich kan­di­dieren. Ger­ald Grosz, der das BZÖ als Obmann in die Bedeu­tungslosigkeit versenkt (wofür ihm nicht genug gedankt wer­den kann) und als Unternehmer sein Unternehmen Cardea Con­sult­ing in die Liq­ui­da­tion geführt hat, will es also noch ein­mal wis­sen und als Bun­de­spräsi­dent kan­di­dieren. „Gesellschaft­spoli­tisch bin ich lib­er­al“, erk­lärte er seinem Leib­blatt oe24.at. Das ist so geschmack­los und jen­seit­ig wie fast alles, was Grosz son­st noch von sich gibt. Weit­er…