„Stoppt die Rechten“ bietet das größte kostenlos zugängliche Online-Archiv Österreichs zum Thema „Rechtsextremismus“.

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Inhaftierter „Judas Watch“-Betreiber auf Identitären-Liste

Still waren die iden­ti­tä­ren Kum­pa­ne rund um Mar­tin Sell­ner, als beim Pro­zess gegen den Neo­na­zi Phil­ip H. („Mr. Bond“) gleich auch der Fall sei­nes Bru­ders Ben­ja­min H. mit­ver­han­delt und damit die Iden­ti­tät des „Judas Watch“-Betreibers publik wur­de. Dabei fin­det sich Ben­ja­min H. auf einer von den Iden­ti­tä­ren erstell­ten Lis­te. Bei der han­delt es sich im Gegen­satz zu „Judas Watch“ um kei­ne Fein­des­lis­te. Wei­ter…

Rückblick KW 8 (Teil 2)

Ein FPÖ-Poli­ti­ker, der nichts sagen will, anti­se­mi­ti­scher Van­da­lis­mus & Nazi-Schmie­re­rei­en und von einem Tou­ris­ten in Söl­den, des­sen Auf­ent­halt mit einer Fest­nah­me endete.
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Rückblick KW 8 (Teil I): Prozesse

Haupt­säch­lich um Gerichts­pro­zes­se geht es in die­sem ers­ten Teil unse­res Wochen­rück­blicks: Eine Ver­ur­tei­lung nach dem Ver­bots­ge­setz, ein Urteil wegen Haken­kreuz-Van­da­lis­mus und die Anhö­rung eines ras­sis­ti­schen Wir­ten vor der Gleich­be­hand­lungs­kom­mis­si­on. Und das alles in Kärn­ten. Wei­ter…

Das „Pech” des Herbert Fritz

Gut gelaunt gab der aus einem afgha­ni­schen Gefäng­nis frei­ge­las­se­ne 84-jäh­ri­ge Neo­na­zi Her­bert Fritz bereits in Doha (Katar) und bei sei­ner Ankunft in Wien Inter­views. Sei­ne Ver­haf­tung in Afgha­ni­stan sei „Pech” gewe­sen. Er wol­le wie­der ins Land rei­sen, war sei­ne ers­te Reak­ti­on – die er aller­dings weni­ge Stun­den spä­ter modifizierte.
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Ex-Polizeischüler u.a. wegen Wiederbetätigung verurteilt

Am Lan­des­ge­richt Eisen­stadt wur­de am 22.2. dem 22-jäh­ri­gen Mar­kus P. aus dem Bezirk Jen­ners­dorf der Pro­zess gemacht. Ange­klagt war der Ex-Poli­zei­schü­ler nach dem Ver­bots­ge­setz, wegen Ver­het­zung und einer pädo­kri­mi­nel­len Miss­brauchs­dar­stel­lung. Wei­ter…

Projektion und Hetze à la Magnet

Ste­fan Magnet (AUF1), einer der vul­gärs­ten Dem­ago­gen der öster­rei­chi­schen extre­men Rech­ten, hat einen Hetz-Text gegen die que­e­re Com­mu­ni­ty ver­fasst, an dem sich ein Schlüs­sel­kon­zept zum Ver­ständ­nis auto­ri­tä­rer Bewe­gun­gen ein­fach erklä­ren lässt: die Pro­jek­ti­on. Wei­ter…

Der blaue Herr Oberst und die fünfte Kolonne

Im „Stan­dard-Watch­blog“ (10.2.24) von Mar­kus Sulz­bach­er über „‚Putins fünf­te Kolon­ne’ im Bun­des­heer“ wur­de er bereits erwähnt: Oberst Her­wig Jed­lauc­nik, der im Insti­tut für Stra­te­gie & Sicher­heits­po­li­tik (ISS) der Lan­des­ver­tei­di­gungs­aka­de­mie werkt und selt­sa­me Ana­ly­sen über Russ­lands Krieg gegen die Ukrai­ne ver­fasst. Moment, den Herrn Oberst ken­nen wir auch – schon lan­ge! Wei­ter…

Neonazi-Aufmärsche in Budapest, Dresden, Sofia

Im Febru­ar haben Neo­na­zis tra­di­tio­nell ein dich­tes Pro­gramm, im heu­ri­gen Jahr muss­ten sie sich auf­grund einer Ter­min­kol­li­si­on zwi­schen Buda­pest mit dem uneh­ren­haf­ten „Tag der Ehre“ und Dres­den, wo all­jähr­lich die Nie­der­la­ge von Nazi-Deutsch­land beweint wird, ent­schei­den. Den Abschluss der Neo­na­zi-Auf­mär­sche bil­det tra­di­tio­nell Sofia, wo der NS-Kol­la­bo­ra­teur Hris­to Lukov hoch­ge­hal­ten wird. Öster­rei­cher sind fast immer anzu­tref­fen. Wei­ter…

Rückblick KW 7/24: Jede Menge Hakenkreuze

Viel Haken­kreuz-Con­tent in der letz­ten Woche: 1 Tat­too bei einem Ange­klag­ten, eines bei einer Geburts­tags­fei­er, eini­ge an Haus­wän­den in Graz, vie­le an diver­sen Objek­ten in Lau­ter­ach. Dazu: Ermitt­lun­gen gegen zwei Per­so­nen nach Kubit­schek-Auf­tritt in Wien. Wei­ter…

Kickls Aschermittwoch: Diesmal fad, aber gehässig wie immer

Soll man über eine Kickl-Rede wie die vom Ascher­mitt­woch über­haupt noch ein Wort ver­lie­ren? Das war doch nur die Wie­der­ho­lung der Wie­der­ho­lung ein­ge­lern­ter Satz­tei­le, die man schon so oft gehört hat, an die man gewohnt ist. Eben! An Sät­ze wie „Remi­gra­ti­on ist Trumpf“ dür­fen wir uns aber nicht gewöh­nen. Außer­dem gilt es, mit einem Miss­ver­ständ­nis über Ascher­mitt­woch-Reden auf­zu­räu­men. Wei­ter…

Begnadigungsskandal offenbart Verlogenheit des Orbán-Regimes

Die Begna­di­gung eines Man­nes, der über Jah­re hin­weg sexu­el­len Miss­brauch in einem Kin­der­heim ermög­lich­te, setzt das unga­ri­sche Regime unter Druck. Zudem zeigt der Skan­dal auf, was pas­siert, wenn rech­te Dem­ago­gen an die Macht kom­men. Dazu passt: Die hie­si­ge Orbán-Fan­ge­mein­de schweigt.
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