Willkommen auf der Internetseite von „Stoppt die Rechten“, der wichtigsten Informations- und Dokumentationsquelle zu aktuellen Entwicklungen im österreichischen Rechtsextremismus.

Die Website stellt aktuelle Informationen, Hintergrundanalysen und Kommentare zu Erscheinungsformen des Rechtsextremismus und Neonazismus hierzulande bereit, dokumentiert rechtsextreme Vorfälle und berichtet (gemeinsam mit Prozessreport) von Gerichtsprozessen wegen Verstößen gegen das Verbotsgesetz. Solltest du etwas Spezielles auf unserer Seite suchen, bieten dir unterschiedliche Filter, die auch miteinander kombiniert werden können, die Möglichkeit deine Recherche einzugrenzen. Über das Hauptmenü findest du zudem unsere Grundlagentexte.

Solltest du einen bestimmten Vorfall oder ähnliches bei uns melden wollen, kannst du dies hier über unser sicheres Kontaktformular tun.

Eine Privatkonsultation im BVT

Neuer Beitrag!

Der Untersuchungsausschuss zum BVT hat schon einiges zutage gefördert, was uns mit Kopfschütteln hinterlassen hat. Ein Nebenast aus den BVT-Akten ist jedoch am Sonntag, 17.3.19, publik geworden: Demnach hat der ÖVP-Abgeordnete Werner Amon einem inzwischen ehemaligen FPÖ-Abgeordneten eine Privatkonsultation im BVT verschafft. Ein BVT-Beamter sei demnach auch prompt zur Verfügung gestanden. Die Äffäre rund um den Ex-Abgeordneten könnte jedoch tiefere Aspekte und einige Ungereimtheiten bis zur möglichen Vertuschung einer Gewalttat zu haben. (mehr …)

Wochenschau KW 11/19

Die letzte Woche hatte es in sich: Die Attentate in Christchurch mit mittlerweile 50 Todesopfern erschütterten die Welt. Die Morde des rechtsextremen Schützen haben bis nach Österreich gestrahlt – nicht nur wegen der Gefahr, die von Rechtsextremen ausgeht, sondern auch, weil es indirekte Bezugspunkte zwischen dem Täter von Christchurch und Österreich gibt, wie der Standard in einer brisanten Recherche aufgedeckt hat. Seltsame Beziehungen gibt es zwischen dem Fall eines ehemaligen FPÖ-Abgeordneten und dem BVT, wie wir gestern erfahren haben. Ansonsten: Business as usual, möchte man fast sagen: einige juristische Nachspiele wegen Verhetzung und Wiederbetätigung sowie keine in den Liederbuchaffären, einmal mit einem beendeten Verfahren, einmal mit dem langen Warten auf die Ermittlungsergebnisse. (mehr …)

Die geheimen FPÖ Seitenadministratoren (Teil 2)

Nach einer Anfrage des „Falter“ bei FPÖ-Generalsekretär Hafenecker und einigen anderen FPÖ-Promis aus der geheimen Gruppe „FPÖ-Seitenadministratoren“ dauerte es nur mehr wenige Stunden und die Gruppe war gelöscht. Aus guten Gründen, denn die Verantwortung der Promis, sie seien ohne ihr Zutun hinzugefügt worden, hapert ziemlich. Dass in der Gruppe aber Neonazis, Rechtsextreme und Reichsbürger ungestört hetzen konnten, können wir mit den uns gelieferten Screenshots trotz Löschung der Gruppe gut dokumentieren. (mehr …)

Mauthausen Komitee und Antifa-Netzwerk decken Skandal auf: Dinghofer war NSDAP-Mitglied

Pressemeldung MKÖ vom 14.03.2019:

Am 23. Februar strahlte ORF III in der Reihe „Baumeister der Republik“ eine selbst produzierte Dokumentation über den in Ottensheim geborenen großdeutschen Politiker Franz Dinghofer (1873 – 1956) aus. Schon einige Tage davor war diese Dokumentation einem ausgewählten Publikum vorgestellt worden, in dem sich Vizekanzler Heinz Christian Strache, die Dritte Nationalratspräsidentin Anneliese Kitzmüller und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz befanden. (mehr …)

„Deutsches Reich“ oder Österreichisches Parlament?

Unsere Recherche zur Mitgliedschaft von den beiden FPÖ-Nationalratsabgeordneten Edith Mühlberghuber und Peter Gerstner bei der Facebook-Gruppe „Deutsches Reich“ hat zahlreiche Reaktionen ausgelöst – am vorläufigen Ende standen fadenscheinig klingende Distanzierungen und der Gruppenaustritt der zwei niederösterreichischen Nationalratsabgeordneten. Inzwischen tauchen mehr zweifelhafte Gruppen auf, in denen sich FPÖ-FunktionärInnen tummeln. (mehr …)

Die geheimen FPÖ Seitenadministratoren (Teil 1)

„FPÖ Seitenadministratoren“ war eine geheime Facebook-Gruppe mit zuletzt 563 Mitgliedern. Vermutlich hat jede Partei eine oder mehrere geheime Gruppen, in denen aktuelle Nachrichten kommentiert und Social Media-Aktivitäten koordiniert werden. Uns hat natürlich interessiert, welche Nachrichten in einer geheimen FPÖ-Gruppe ausgetauscht werden und wer sich in dieser Gruppe tummelt. Als wir die Möglichkeit erhielten, Einblick in diese Gruppe zu nehmen, haben wir uns das angeschaut und Medien mitgeteilt. Nachdem am Montag, 11.3.19 der „Falter“ bei der FPÖ nachfragte, wurde die Gruppe gelöscht. (mehr …)

Wochenschau KW 10/19

DIE Meldung aus der letzten Woche war wohl die Ablehnung der Diözese Gurk-Klagenfurt, für die Abhaltung einer katholischen Messe während des Ustaša-Treffens in Bleiburg/Pliberk eine Genehmigung zu erteilen. Es wird also zunehmend eng für das Rechtsextremen-Meeting in Kärnten. Drei Prozesse wegen Wiederbetätigung gingen durch die Medien und ein Antrag der Staatsanwaltschaft auf Auslieferung des FPÖ-Klubobmanns Johann Gudenus. Der Tiroler FPÖ-Chef Markus Abwerzger beschwert sich auf Twitter und erhält dafür „das rechte Wort der Woche“. (mehr …)

Gruppe „Deutsches Reich“, Reichsbürger und blaue Nationalratsabgeordnete

Der sich selbst als Reichsbürger bekennende Karl Dettmer administriert eine geschlossene Facebook-Gruppe mit dem Namen „Deutsches Reich“. Da horcht unsereins schon auf. Mit Blick auf Postings und Mitglieder stellt sich dann Alarmstufe Blau ein: Zwei FPÖ-Nationalratsabgeordnete sind Mitglied dieser Gruppe. (mehr …)

Von der Haft retour in die braune Gemeinschaft

Die Meldung über die Haftentlassung des Holocaustleugners Wolfgang Fröhlich nach dem Prozess in Krems verbreitete sich schnell, allerdings nicht über „normale“ österreichische Medien, sondern über braune Kanäle. Das erklärt sich daraus, dass ein neonazistisches Netzwerk rund um die deutsche Organisation „Gefangenenhilfe“ Fröhlich über Jahre hinweg aufmunternd und für seine Freilassung kampagnisierend begleitet hatte. (mehr …)

SPÖ präsentiert Aktionsplan gegen Rechtsextremismus in Oberösterreich

Die SPÖ Oberösterreich hat eine Fallauflistung für Oberösterreich zusammengestellt – Rechte Rülpser – das sind die 39 Einzelfälle der FPÖ in Oberösterreich. Darin finden sich rechtsextreme Vorfälle seit dem Jahr 2013. Gleichzeitig wurde ein Aktionsplan präsentiert, um in Oberösterreich rechtsextreme Straftaten einzudämmen. (mehr …)