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Schlagwort: Salzburg

Bad Gastein (Salzburg): Hitlergruß und brutale Gewalt

Gegen den Pon­gauer Chris­t­ian L. (25), der in Bad Gastein eine junge Frau ras­sis­tisch gedemütigt und ihren Fre­und ver­prügelt haben soll, wird auch wegen NS-Wieder­betä­ti­gung ermit­telt. Der bere­its mehrfach vorbe­strafte Gewalt­täter habe auf offen­er Straße die Hand zum Hit­ler­gruß erhoben, als er der Frau und ihrem Begleit­er begeg­nete. Im Rah­men ein­er ver­balen Auseinan­der­set­zung habe er die Akademik­erin dann ange­herrscht, dass sie „1939 keine Lebens­berech­ti­gung mehr gehabt“ hätte; Mulat­ten und Mis­chlinge hät­ten „nicht das Recht, mit ihm auch nur zu sprechen“, sie solle sich „gefäl­ligst hinknien“ vor ihm. Als ihn der Begleit­er der Frau auf­forderte, seine ras­sis­tis­chen Bemerkun­gen zu unter­lassen, wurde er von dem Pon­gauer niedergeschla­gen und „durch wuchtige Schläge und Tritte“ erhe­blich ver­let­zt. (Salzburg­er Nachrichten)

Salzburg: Neonazi als Türsteher in der Disco

In der Salzburg­er Disko „Cave Club“ sind vor allem bei ein­er bes­timmten Ver­anstal­tungsrei­he immer wieder ein­schlägig Uni­formierte aufge­taucht. Auf einem Screen­shot der Web­site des Clubs ist ein 25-jähriger Öster­re­ich­er in SS-Uni­form zu sehen, der in Deutsch­land schon wegen NS-Wieder­betä­ti­gung verurteilt wor­den war. Der merk­würdi­ge Gast soll in der Dis­co mehrmals auch als Türste­her gear­beit­et haben. Das LVT ermit­telt. (Kro­ne, SN)

Zell/See (Salzburg): Ausgewiesener Neonazi kehrt nach Österreich zurück

Der von den tschechis­chen Behör­den anlässlich eines von Neon­azis an der Prager Uni geplanten Vor­trags festgenommene David Duke wird unter der Auflage, das Land sofort zu ver­lassen, freige­lassen. David Duke, früher­er Ku-Klux-Klan-Führer, beken­nen­der Anti­semit und Inhab­er zahlre­ich­er recht­sex­tremer Web­sites, kehrt dor­thin zurück, wo er seit Jahren lebt: nach Zell am See. Das Innen­min­is­teri­um leugnet, dass Duke hier seit Jahren wohnt, die Bezirk­shaupt­mannschaft hat ein Ver­fahren wegen eines Ver­stoßes nach dem Meldege­setz ein­geleit­et. Duke hat beste Beziehun­gen zu inter­na­tionalen recht­sex­tremen Net­zw­erken und ist häu­fig auf anti­semi­tis­chen und recht­sex­tremen Konferenzen.

Der Leit­er des BVT (Bun­de­samt für Ver­fas­sungss­chutz und Ter­ror­is­mus­bekämp­fung) erk­lärte dem ORF: „Die öster­re­ichis­chen Behör­den beobacht­en David Duke nicht, denn wir haben keinen Grund zur Annahme, dass David Duke hier eine Straftat bege­hen wird oder dass ein Ver­dacht ein­er Straftat vorhan­den ist […] Also Sie kön­nen mir glauben, in Öster­re­ich gibt es viele beg­nadete Net­zw­erk­er. Wenn wir die alle beobacht­en wür­den, dann wären wir mit der Beobach­tung von Staats­bürg­ern beschäftigt.“ (ORF)

➡️ Dringliche Anfrage der Grünen
➡️ Duke-Dossier (Grüne)