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Suchergebnis zu: flachgau

Salzburg (II): Einschlägige Flachgauer Jugendkultur vor Gericht

Der Prozess gegen die bei­den Angeklagten (18 und 20) wird heute, Don­ner­stag, 20.8., mit dem Urteilsspruch abgeschlossen. Die „Salzburg­er Nachricht­en“ haben zum ersten Ver­hand­lungstag am Dien­stag rel­a­tiv aus­führlich zu dem Prozess wegen NS-Wieder­betä­ti­gung gegen die „wahren Nation­al­sozial­is­ten“ berichtet. Unter diesem Titel hat der Jün­gere ein Chat-Forum betrieben, der Ältere hat Nazi-Parolen geschmiert. Weit­er…

Salzburg: Neonazi-Aktion im Flachgau

In Flug­blät­tern, die im Raum Bür­moos und Obern­dorf in Briefkästen und auf Autos gesteckt wur­den, ist am ver­gan­genen Woch­enende die Freilas­sung von Got­tfried Küs­sel und fünf weit­eren Neon­azis sowie die Abschaf­fung des Ver­bots­ge­set­zes gefordert wor­den. Auf den Flug­blät­tern ist eine Kon­tak­tadresse in Nieder­bay­ern angegeben. Weit­er mit ORF.at.

Wochenschau KW 24/22

Die FPÖ tut sich schw­er, eine/n Kandidat/in/en für die Bun­de­spräsi­dentschaftswahlen im Herb­st zu find­en. Nach­dem schon Susanne Fürst aus nicht bekan­nt gegebe­nen Grün­den nicht ins Ren­nen geschickt wird, sei nun partei­in­tern ange­blich der Welser FPÖ-Bürg­er­meis­ter Andreas Rabl als Kan­di­dat gehan­delt wor­den. Doch Rabl wird nun im Zusam­men­hang mit einem hefti­gen Krim­i­nal­fall rund um ille­gales Glücksspiel genan­nt. Was gab’s noch? In Wien wurde ein Mann verurteilt, dessen braune Gesin­nung bis zu den Sock­en erkennbar war. Weit­er…

Wochenschau KW 20/22 (Teil 2)

Für einen Oberöster­re­ich­er, der zu den frühen Organ­isatoren der Coro­na-Demos gehörte, reg­net es nun juris­tis­che Kon­se­quen­zen. Nach ein­er nicht recht­skräfti­gen Verurteilung im März, ist die näch­ste Anklage gekom­men – wegen des Ver­dachts auf NS-Ver­harm­lo­sung. Auch Mit­glieder der Iden­titären sind in aller­lei juris­tis­chen Auseinan­der­set­zun­gen involviert: Sie kla­gen und wer­den geklagt.  Weit­er…

Wochenschau KW 19/22 (Teil 1)

Vier Wieder­betä­ti­gung­sprozesse und ein neuer FPÖ-„Einzelfall“ sind der Stoff aus Teil 1 unseres Rück­blicks auf die let­zte Woche. Mit Blick auf Buf­fa­lo, wo am 14. Mai ein Neon­azi aus ras­sis­tis­chen Motiv­en zehn Men­schen erschoss und drei weit­ere ver­let­zte, sind die recht­sex­treme Vor­fälle in Öster­re­ich, die wir hier zusam­menge­tra­gen haben, freilich ver­gle­ich­sweise harm­los. Der Fall eines Essen­er Schülers, mit dessen Ver­haf­tung in der Vor­woche der Plan, ein Sprengstof­fat­ten­tat auf ein Gym­na­si­um zu verüben, noch ver­hin­dert wer­den kon­nte, zeigt jedoch ein­mal mehr das Gefahren­po­ten­tial, das von der recht­sex­tremen Szene aus­ge­ht.  Weit­er…

Henndorf am Wallersee: Eine schrecklich braune Familie

Seit Jahren schon gab es Gerüchte über das ange­bliche braune Treiben ein­er Fam­i­lie in Hen­ndorf im Salzburg­er Flach­gau. Als die Gratiszeitung „Salzburg­er Fen­ster“ 2018 im Ort recher­chierte, wollte aber nie­mand klar Stel­lung beziehen. Die Fam­i­lie galt als mächtig – die zwei jun­gen Brüder waren Funk­tionäre der lokalen FPÖ. Bis 2018. Bis das KFZ-Kennze­ichen des einen Brud­ers, Josef B., Gegen­stand ein­er öffentlichen Debat­te wurde. Weit­er…

Wochenschau KW 40/21 (Teil 1)

„Alles Wieder­betä­ti­gung“ gibt’s im ersten Teil unseres Rück­blicks auf die let­zte Woche – inklu­sive jede Menge skur­ril­er Erk­lärun­gen. Darunter ein Niederöster­re­ich­er, dem beim Lauschen von Hitler-Reden die Trä­nen der Rührung kamen und der den­noch meinte, kein Nazi zu sein, weil er ja keine entsprechen­den Fah­nen zu Hause hän­gen hätte. Ein Flach­gauer wiederum vollführte mehrfach in einem Wirtshaus den Hit­ler­gruß, der aber kein­er gewe­sen sein soll, son­dern eine Geste, die er aus einem Wikinger­film abgeschaut habe. Weit­er…

Wochenschau KW 27 bis 32/21, Teil 2: Prozesse

Jede Menge Prozesse fan­den in den let­zten Wochen statt: etwa gegen einen Tirol­er, der 20 Jahre stramm braun war, sog­ar einen Hitler-Altar in seinem Haus ein­gerichtet hat­te und nun blitzar­tig vor dem Prozess geläutert ist; gegen einen rang­ho­hen Sol­dat­en, der mit Hitler-Bärtchen aufge­taucht ist – unab­sichtlich natür­lich! Auch Mer­lin E. stand vor Gericht, bei Coro­na-Demos ganz auf Friede, Freude, Eierkuchen gebürstet, zu Hause aber reich­lich mit Dro­gen und Waf­fen aus­gerüstet. Und ein Pinz­gauer wollte ange­blich begreifen, warum es Men­schen gibt, die noch immer dem NS anhän­gen, aber dabei sind ihm seine Post­ings „ent­glit­ten“, sagt er. Und er stand wegen Wieder­betä­ti­gung vor dem Kadi. Weit­er…

Wochenschau KW 11/21

Ein Flach­gauer hat – nicht recht­skräftig – zwei Jahre bed­ingt erhal­ten. Ver­het­zung, Wieder­betä­ti­gung und Belei­di­gung des Bun­de­spräsi­den­ten wur­den ihm zur Last gelegt. Mit ein­er unbe­d­ingten Haft von zwei Jahren und neun Monat­en ist der Ex-FPÖ-NR-Abg. Schel­len­bach­er aus seinem ersten Prozess aus­gestiegen. Gut möglich, dass er noch weit­ere Male vor Gericht ste­hen muss. Schel­len­bach­ers Gön­ner und Ex-Parte­ichef Stra­che hat nun auch mit ein­er anony­men Sachver­halts­darstel­lung zu kämpfen, die bei der Staat­san­waltschaft ein­ge­langt ist. Und der dem Team Stra­che zugeneigte niederöster­re­ichis­che Land­tagsab­ge­ord­nete Huber legte eine blaue Fahrt mit seinem Auto hin und ist nun den Führerschein los. Eben­falls in Niederöster­re­ich: Heldenge­denken durch die Neon­azi-Partei „Der III. Weg“. Weit­er…