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Kategorie: Termine

Der Auschwitzprozess: Untersuchungsrichter Heinz Düx zu Gast in Wien

Dien­stag, 23. Okto­ber 2012, 18.30 Uhr
am Bezirks­gericht Mei­dling (1120 Wien, Schön­brun­ner Straße 222–228, Stiege 3, 5. Obergeschoß — U4 Mei­dling Haupt­strasse, Aus­gang Ruckergasse)

Anmel­dung erforder­lich: [email protected]
od. Tel. 01–8158020232

Der Auschwitzprozess:

Unter­suchungsrichter Heinz Düx zu Gast in Wien

Film­präsen­ta­tion und Diskussion

1963 begann in Deutsch­land der erste Prozess zu den Ver­brechen, die im Ver­nich­tungslager Auschwitz began­gen wor­den waren. Zum Zus­tandekom­men dieses Prozess­es hat – neben dem dama­li­gen Gen­er­al­staat­san­walts Fritz Bauer – der Unter­suchungsrichter Heinz Düx wesentlich beige­tra­gen, indem er im Ermit­tlungsver­fahren durch genaue Vernehmungen die Struk­tur des Konzen­tra­tionslagers und den ver­brecherischen Charak­ter der NS-Herrschaft offen gelegt hat­te. In späteren Jahren set­zte sich Heinz Düx als vor­sitzen­der Richter eines Zivil­gerichts für die Wiedergut­machungs- und Entschädi­gungsansprüche von Ver­fol­gten des NS-Regimes ein.

In der mehrheitlich in den Nation­al­sozial­is­mus ver­strick­ten Richter­schaft war und blieb Heinz Düx freilich ein Außen­seit­er. Der Doku­men­tarfilmer Wil­helm Rös­ing hat in seinem neuesten Werk die außergewöhn­liche Richter­per­sön­lichkeit Heinz Düx in ihren Facetten dargestellt.

Zur Präsen­ta­tion des Films kom­men Wil­helm Rös­ing und Heinz Düx nach Wien und ste­hen im Anschluss an die Fil­mauf­führung für die Pub­likums­diskus­sion zur Verfügung.

Film­präsen­ta­tion:

Der Einzelkämpfer – Richter Heinz Düx
(Ein Film von Wil­helm Rös­ing; 2011, 79 min.)

Eröff­nung: Volk­san­wältin Mag.a Terez­i­ja Stoisits
Podi­ums­diskus­sion: Heinz Düx,
Unter­suchungsrichter im deutschen Auschwitzprozess Wil­helm Rös­ing, Regis­seur, Dokumentarfilmer
Mod­er­a­tion: Christa Zöch­ling, profil

Ver­anstal­ter: Die Wiener Volk­shochschulen GmbH und der Vorste­her des Bezirks­gerichts Meidling.

Graz: Antifaschistisches Clubbing

Graz­er AntifaschistIn­nen laden her­zlich ein zum Protest gegen den FPÖ-Wahlkampfauftakt:

http://maydaygraz.wordpress.com/

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Antifaschis­tis­ches Clubbing

Recht­sex­treme aus dem Takt bringen!

Fr. 12.10., 15:30, Graz Südtirol­er Platz: Antifa-Demo

Am Fre­itag, dem 12.10. find­et mit Eustac­chio und Stra­che der Wahlkamp­fauf­takt der Graz­er FPÖ im Restau­rant „Pra­to“ (Sack­strasse 16) statt. Doch nicht ohne unseren Protest! Diese Partei betreibt seit Jahren ras­sis­tis­che Het­ze und Neon­azis­mus. Ihr ange­blich­es Ein­treten für den „kleinen Mann“ ist nichts anderes als Aus­gren­zung, Repres­sion und Dem­a­gogie. Auch in Graz hat sich die FPÖ vor allem für diskri­m­inierende Ver­bote stark gemacht.

Deshalb: Wenn Recht­sex­treme sich am Fre­itag für ihre Het­ze in Stim­mung schun­keln, raus auf die Straße! Gegen Ras­sis­mus, Neon­azis­mus und recht­sex­treme Schlagerpartys!

Antifaschis­tis­ches Bünd­nis Gradec
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Hinkom­men, weit­er­sagen, weiterleiten!

Strache — Hans-Henning Scharsach — Buchpräsentation

Datum: Don­ner­stag, 20. Sep­tem­ber 2012
Beginn: 18:30 Uhr
Ort: Fach­buch­hand­lung des ÖGB-Verlags
Rathausstraße 21, 1010 Wien

Buch­präsen­ta­tion:

Ein­lei­t­ende Wort von Willi Mernyi, ÖGB — Leit­er Refer­at für Organ­i­sa­tion, Koor­di­na­tion, Ser­vice und
Vor­sitzen­der Mau­thausen Komitee
Buch­präsen­ta­tion mit dem Autor Hans-Hen­ning Scharsach

Anmel­dung unter:
http://www.facebook.com/events/351283811621383/?context=create
[email protected]

Zum Buch:
„Der mitreißend­ste Polit-Thriller dieses Herbstes“

Rechtzeit­ig vor dem Wahl­jahr 2013 erscheint ein Buch, das für Diskus­sio­nen sor­gen wird. Hans-Hen­ning Scharsach legt nach zwei­jähriger har­ter Recherc­hear­beit eine Doku­men­ta­tion vor, die sich, wie er selb­st sagt „während des Schreibens selb­st­ständig gemacht hat, weil die Ergeb­nisse mein­er Recherchen so nicht vorherzuse­hen waren.”

Hans-Hen­ning Scharsach, langjähriger Leit­er des Aus­lands-Ressort von „Kuri­er“ und „News“, ist Pub­lizist und Autor poli­tis­ch­er Sach­büch­er. Der Experte für Recht­spop­ulis­mus, Recht­sex­trem­is­mus und Neon­azis­mus mod­erierte 15 Jahre die Zeitzeu­genge­spräche zum Jahrestag des Novem­ber­pogroms im Wiener Volkstheater.

“STRACHE IM BRAUNEN SUMPF” (Hans Henning SCHARSACH, K&S Verlag)

Fre­itag, 14. Sep­tem­ber 2012, 19 Uhr
Repub­likanis­ch­er Club – Neues Österreich
Rock­hgasse 1, A‑1010 Wien

“STRACHE IM BRAUNEN SUMPF” (Hans Hen­ning SCHARSACH, K&S Verlag)
Das wahre Gesicht der Saubermann-Partei

Hans Hen­ning SCHARSACH zeigt in seinem soeben erschiene­nen Buch die Ver­flech­tun­gen der FPÖ und dessen Chef H.C. Stra­che mit extrem recht­en, häu­fig auch neon­azis­tis­chen Organ­i­sa­tio­nen auf. Vom Nation­al­rat bis in kle­in­ste Bezirk­sor­gan­i­sa­tio­nen beleget SCHARSACH die Verbindun­gen von FPÖ Funk­tionären und recht­sradikalem Milieu.
Hans Hen­ning SCHARSACH (langjähriger Leit­er des Aus­lands-Ressort von Kuri­er und NEWS) präsen­tiert seinen Polit-Thriller im RC.
Mod­er­a­tion: Doron RABINOVICI (Schrift­steller; Repub­likanis­ch­er Club)

Flashmob „Kein Platz für Antisemitismus”

Ver­anstal­tet wird der Flash­mob von jetztzeichensetzen.at

Mittwoch, 12. Sep­tem­ber 2012, 17:30
Ort: Schwedenplatz

http://www.facebook.com/events/280623515375879/

„Niemals vergessen“ wird in Öster­re­ich immer mehr zum „immer wieder“

Wenn ein religiös­er Jude in Wien nicht über einen Platz gehen kann, ohne angepö­belt zu werden…
…wenn er am Tag eines Fuss­ball­spiels sog­ar vor den Augen der Polizei ver­bal attack­iert wird, die dann offen­sichtlich nicht ein­mal einschreitet…
…wenn ein anti­semi­tis­ch­er Car­toon auf der offiziellen face­book­page eines Poli­tik­ers steht…
…dann bedeutet dies auch: wir müssen ein Zeichen setzen.

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Komm mit deinen Freund_innen und mach beim Flash­mob mit!

Erk­lären wir den Schwe­den­platz stel­lvertre­tend für ganz Öster­re­ich zu einem Ort, an dem KEIN Platz für Anti­semitismus ist.

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Warum ger­ade jet­zt? Warum der Schwedenplatz?

„Hau ab, du Scheißjude! Juden raus! Heil Hitler!”: Mit diesen und anderen Worten ist laut einem der APA vor­liegen­den schriftlichen Pro­tokoll ein Wiener Rab­bin­er am 30.8.2012 auf dem Schwe­den­platz in der Wiener Innen­stadt von einem Fußball­fan beschimpft worden.

Laut den Angaben wurde der Vor­fall von drei Meter ent­fer­n­ten Polizeibeamten beobachtet.

Es soll sich gegen 16.30 Uhr ereignet haben, als sich dort im Zuge des Europa-League-Spiels gegen den SK Rapid Anhänger der griechis­chen Fußball­mannschaft PAOK Saloni­ki ver­sam­melt hat­ten. Als der Betrof­fene die Polizis­ten fragte, ob sie nichts dage­gen unternehmen woll­ten, bekam er laut seinen Angaben von einem der Beamten die Antwort: „Na hörn’s, heut’ is Fußball!” Der Fußball­fan soll während­dessen noch immer mit zum Hit­ler­gruß erhoben­er Hand vor dem Rab­bin­er ges­tanden sein. Laut dem Pro­tokoll ver­suchte der Geistliche ohne Erfolg, weit­ere Polizeibeamte über den Vor­fall zu informieren.

Der zweite Anlass: Ende August fand sich auf der face­book-Page des FPÖ-Chefs Heinz-Chris­t­ian Stra­che ein anti­semi­tis­ch­er Car­toon. Bei der Karikatur wur­den Nase und Man­schet­tenknöpfe verän­dert — ähn­lich dargestellt wur­den Juden in der anti­semi­tis­chen Nazi-Het­zschrift „Stürmer“.

„Mama, tut es weh, erschossen zu werden?” Kinder im Ghetto 1939–1943.

Mo, 26. Novem­ber, 19:00 – 20:30
Wiener Ura­nia, 1010, Ura­ni­as­traße 1

Kursleitung: Mag. Shoshana Duizend-Jensen Der Vor­trag beschäftigt sich mit dem Leben und Ster­ben der jüdis­chen Kinder in den von den Nation­al­sozial­is­ten ein­gerichteten Ghet­tos, wobei als Quellen Chroniken, lit­er­arische Werke, Zeitzeug­nisse und Fotos herange­zo­gen wer­den. Als beson­deres Beispiel wird das Ghet­to Litz­mannstadt zur Darstel­lung kom­men, in das im Herb­st 1941 tausende Juden und Jüdin­nen aus Deutsch­land, Lux­em­burg, Prag und Wien „ein­ge­siedelt” wur­den. Weit­ers wer­den fol­gende Aspek­te beleuchtet: Jugendliche im Pro­duk­tion­sprozess und die Preis­gabe der Kleinkinder, die Schule im Ghet­to als einziger Zuflucht­sort sowie Sta­di­en der Selek­tion und Leben im Versteck.

Kurs-Nr. 0704, 6 € 

Vortrag mit Filmen: Ein Blick hinter die Kulissen des NS-Regimes

Mi, 7. Novem­ber, 18:30 – 20:00
VHS Hietzing

Beschrei­bungSel­tene Film­doku­mente illus­tri­eren die Zeit des Nation­al­sozial­is­mus in Öster­re­ich Kursleitung: Dr. Ingo Zech­n­er Aus der Rei­he „Sci­ence” Emphere Filme (=Gebrauchs­filme), wie Ama­teur­filme und andere sel­tene Film­doku­mente ermöglichen einen Blick hin­ter die Kulis­sen der NS-Pro­pa­gan­da: Vom jüdis­chen Fam­i­lien­leben über All­t­agser­fahrun­gen während und nach der NS-Machter­grei­fung 1938 bis zu Kriegser­leb­nis­sen im West­en und Osten. Weit­ers bieten sie die Chance auf eine neue Form der Beschrei­bung, Analyse und Präsen­ta­tion von Fil­men mit dig­i­tal­en Mitteln. 

Mit Sci­ence Card gratis! VHS Hiet­z­ing Kurs-Nr. 57213, Anmelde­schluss: 31.10.2012

Einführungsvortrag NS-„Arisierungs”-Politik in Wien

Fr, 19. Okto­ber, 18:00 – 19:30
VHS Hiet­z­ing, 1130, Hofwieseng. 48

Kursleitung: Mag.a Andrea Hur­ton Mod­e­waren- und Tex­tilun­ternehmen in der Kärnt­ner Straße Wien war bis in die 1930er Jahre neben Berlin eines der europäis­chen Zen­tren der Mode und Tex­tilin­dus­trie – maßge­blich geprägt vom Inno­va­tion­s­geist und der Tatkraft jüdis­ch­er Unternehmer und Unternehmerin­nen. Der „Anschluss” im März 1938 set­zte dieser Tra­di­tion ein jäh­es Ende. Die radikale „Arisierungs”-Politik der Nation­al­sozial­is­ten zer­störte die Exis­tenz ein­er Vielzahl von Men­schen, trieb sie ins Exil oder zwang sie ins KZ. Wir erkun­den in dieser Expe­di­tion die Blüte der Wiener Tex­til- und Mod­ewirtschaft in den 1930er Jahren, gehen Schick­salen und Lebenswe­gen von Opfern nach, erforschen Enteig­nungsstrate­gien von Prof­i­teuren und interne Machtkämpfe in NS-Seilschaften.

Fr 19.10. — Ein­führungsvor­trag in der VHS Hiet­z­ing 26.10. — Exkur­sion, Tre­ff­punkt: 1., Kärnt­ner Str. 19, vor dem Kaufhaus Stef­fl Anmelde­schluss: 19.10.2012, VHS Hiet­z­ing, Kurs-Nr. 57203V, 6 €