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Kategorie: Termine

„Mama, tut es weh, erschossen zu werden?” Kinder im Ghetto 1939–1943.

Mo, 26. Novem­ber, 19:00 – 20:30
Wiener Ura­nia, 1010, Ura­ni­as­traße 1

Kursleitung: Mag. Shoshana Duizend-Jensen Der Vor­trag beschäftigt sich mit dem Leben und Ster­ben der jüdis­chen Kinder in den von den Nation­al­sozial­is­ten ein­gerichteten Ghet­tos, wobei als Quellen Chroniken, lit­er­arische Werke, Zeitzeug­nisse und Fotos herange­zo­gen wer­den. Als beson­deres Beispiel wird das Ghet­to Litz­mannstadt zur Darstel­lung kom­men, in das im Herb­st 1941 tausende Juden und Jüdin­nen aus Deutsch­land, Lux­em­burg, Prag und Wien „ein­ge­siedelt” wur­den. Weit­ers wer­den fol­gende Aspek­te beleuchtet: Jugendliche im Pro­duk­tion­sprozess und die Preis­gabe der Kleinkinder, die Schule im Ghet­to als einziger Zuflucht­sort sowie Sta­di­en der Selek­tion und Leben im Versteck.

Kurs-Nr. 0704, 6 € 

Vortrag mit Filmen: Ein Blick hinter die Kulissen des NS-Regimes

Mi, 7. Novem­ber, 18:30 – 20:00
VHS Hietzing

Beschrei­bungSel­tene Film­doku­mente illus­tri­eren die Zeit des Nation­al­sozial­is­mus in Öster­re­ich Kursleitung: Dr. Ingo Zech­n­er Aus der Rei­he „Sci­ence” Emphere Filme (=Gebrauchs­filme), wie Ama­teur­filme und andere sel­tene Film­doku­mente ermöglichen einen Blick hin­ter die Kulis­sen der NS-Pro­pa­gan­da: Vom jüdis­chen Fam­i­lien­leben über All­t­agser­fahrun­gen während und nach der NS-Machter­grei­fung 1938 bis zu Kriegser­leb­nis­sen im West­en und Osten. Weit­ers bieten sie die Chance auf eine neue Form der Beschrei­bung, Analyse und Präsen­ta­tion von Fil­men mit dig­i­tal­en Mitteln. 

Mit Sci­ence Card gratis! VHS Hiet­z­ing Kurs-Nr. 57213, Anmelde­schluss: 31.10.2012

Einführungsvortrag NS -„Arisierungs”-Politik in Wien

Fr, 19. Okto­ber, 18:00 – 19:30
VHS Hiet­z­ing, 1130, Hofwieseng. 48

Kursleitung: Mag.a Andrea Hur­ton Mod­e­waren- und Tex­tilun­ternehmen in der Kärnt­ner Straße Wien war bis in die 1930er Jahre neben Berlin eines der europäis­chen Zen­tren der Mode und Tex­tilin­dus­trie – maßge­blich geprägt vom Inno­va­tion­s­geist und der Tatkraft jüdis­ch­er Unternehmer und Unternehmerin­nen. Der „Anschluss” im März 1938 set­zte dieser Tra­di­tion ein jäh­es Ende. Die radikale „Arisierungs”-Politik der Nation­al­sozial­is­ten zer­störte die Exis­tenz ein­er Vielzahl von Men­schen, trieb sie ins Exil oder zwang sie ins KZ. Wir erkun­den in dieser Expe­di­tion die Blüte der Wiener Tex­til- und Mod­ewirtschaft in den 1930er Jahren, gehen Schick­salen und Lebenswe­gen von Opfern nach, erforschen Enteig­nungsstrate­gien von Prof­i­teuren und interne Machtkämpfe in NS-Seilschaften.

Fr 19.10. — Ein­führungsvor­trag in der VHS Hiet­z­ing 26.10. — Exkur­sion, Tre­ff­punkt: 1., Kärnt­ner Str. 19, vor dem Kaufhaus Stef­fl Anmelde­schluss: 19.10.2012, VHS Hiet­z­ing, Kurs-Nr. 57203V, 6 € 

Vortrag Widerstand und NS-Justiz

Wider­stand und NS-Justiz
Di, 9. Okto­ber, 18:30 – 20:00

Lan­des­gericht für Straf­sachen Wien, Großer Schwurgerichtssaal

Matthias Keuschnigg und Dr. Ursu­la Schwarz

Anmel­dun­gen sind aus­nahm­s­los per mail an [email protected] zu richten.

Filmpräsentation ‚Vergiss das Wort, vergiss das Land’

Do, 27. Sep­tem­ber, 18:30 – 20:30
Jüdis­ches Muse­um Wien, Dorotheer­gasse 11, 1010 Wien

Film­präsen­ta­tion und anschließen­des Gespräch mit Ari Rath und Miguel Herz-Kestranek

Auf sein­er Lesereise in Israel 1988 ver­wirk­lichte Miguel Herz-Kestranek seine Idee eines lit­er­arischen Fernseh-Film­feuil­letons über öster­re­ichis­che Exi­lanten in Israel mit dem Titel „Ver­giss das Wort, ver­giss das Land“. Ohne kom­men­tierende Worte, führt diese behut­same, unauf­dringliche, aber sehr berührende Doku­men­ta­tion aus der Leopold­stadt zur Gedenk­feier in Yad Vashem bis ins öster­re­ichis­che Altenheim am Stad­trand von Tel Aviv. Inter­viewt wer­den 1938er Emi­granten, deren Erin­nerun­gen an Wien vom Zwies­palt zwis­chen Sehn­sucht, Angst und Hass geprägt sind.

Im Anschluß an den 40-minüti­gen Film, fol­gt ein Gespräch mit Ari Rath, ehe­ma­liger Chefredak­teur und Her­aus­ge­ber der Jerusalem Post und Pub­lizist, und Miguel Herz-Kestranek, Vizepräsi­dent der Öster­re­ichis­chen Gesellschaft für Exil­forschung, über Heimat, Öster­re­ich, Israel und über ihre Ein­stel­lun­gen zu Emi­gra­tion und Migra­tion heute. Eine Ver­anstal­tung der Öster­re­ichis­chen Gesellschaft für Exil­forschung in Zusam­me­nar­beit mit dem Jüdis­chen Muse­um Wien.

Ein­tritt Frei 

Enthüllung eines Denkmals zur Erinnerung an die ehem. jüdische Gemeinde Zelem-Deutschkreutz

Di, 3. Juli, 18:30 – 19:30
vor dem Gold­mark Muse­um, Haupt­straße 54, Deutschkreutz

Unter dem Ehren­schutz von Oberrab­bin­er Prof. Paul Chaim Eisen­berg und Lan­deshaupt­mann Hans Niessl beglei­t­ende Worte von Rav Shlo­mo Hofmeis­ter Rab­bin­er der Israelitis­chen Kul­tus­ge­meinde Die Errich­tung eines Denkmals wurde vor zwei Jahren von KR Michael Fey­er ini­ti­iert, der auch den Entwurf gestal­tet und sämtliche Arbeit­en, wie Konzep­tion, Fundrais­ing, Pro­jek­tleitung und PR ehre­namtlich durchge­führt hat. In Deutschkreutz, wo eine sehr lebendi­ge jüdis­che Gemeinde bis 1938 existiert hat, hat viele Jahre ein Gedenkstein, der 1949 aufgestellt wor­den war, an den von den Nazis zer­störten Tem­pel erin­nert. Im Zuge des Verkaufs des Grund­stück­es und der Neuer­rich­tung eines Gebäudes in den 70er Jahren, wurde dieser Gedenkstein demon­tiert. Somit wies seit Jahrzehn­ten nichts, ausgenom­men der Jüdis­che Fried­hof, der in sehr gepflegtem Zus­tand erhal­ten wird, auf das sein­erzeit­ige rege jüdis­che Leben im Ort hin.

Gefördert wurde das Denkmal von: Nation­al­fonds Zukun­fts­fonds Land Bur­gen­land Agen­tur Ma Pitom