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Kategorie: Dokumentation

Klosterneuburg (NÖ) : Nazi-Sprayer ausgeforscht

Fünf Jugend­li­che im Alter zwi­schen 14 und 18 Jah­ren wur­den aus­ge­forscht, weil sie zwi­schen Juni und Sep­tem­ber im Raum Klos­ter­neu­burg mit Spray-Aktio­nen (dar­un­ter NS-Sym­bo­le) einen Sach­scha­den von ver­mut­lich 10.000 Euro ver­ur­sacht hat­ten. (Quel­le: Österreich)

Peggau (Steiermark): Naziparolen auf Friedhof

In der Nacht auf den Ste­fa­ni­tag haben Unbe­kann­te Nazi­pa­ro­len und Haken­kreu­ze auf Tafeln, die Fried­hofs­mau­er und ein Auto im Bereich des Fried­hofs von Peggau/Stmk geschmiert. (Quel­le: Salz­bur­ger Nachrichten)

Villach (Kärnten): Schändung Nr. 14 am Mahnmal

Bereits zum 14. Mal kam es zu einer Schän­dung des Mahn­mal der Namen in Vil­lach. Es ist zu befürch­ten das es nicht die letz­te Schän­dung war und dass es zu neu­en Schmie­re­rein im nächs­ten Jahr kommt.

Wien: „Invasion radikaler Neonazis“

Bei dem Fuß­ball­spiel Aus­tria Wien gegen Ath­le­tic Bil­bao kam es zu faschis­ti­schen Pro­vo­ka­tio­nen eini­ger Aus­tria Fans gegen­über den größ­ten­teils bas­ki­schen Fans von Bil­bao. Wie die Zei­tung El Mun­do berich­tet, waren auf der Aus­tria-Tri­bü­ne Fah­nen mit dem Adler-Emble­me der faschis­ti­schen Mili­tär­dik­ta­tur von Fran­co zu sehen. Wäh­rend des Spiels stürm­ten Hoo­li­gans der Aus­tria Wien das Spiel­feld und erzwan­gen so eine 20 minü­ti­ge Unter­bre­chung des Spiels. El Mun­do berich­te­te auch von Rechts­extre­men aus Ita­li­en und Rumä­ni­en, die sich auf der Aus­tria-Tri­bü­ne einfanden.

Aus­ge­gan­gen sind die rechts­extre­men Pro­vo­ka­tio­nen von dem Aus­tria Fan­club „Unsterb­lich Wien“. Des­sen Fah­ne trägt die Far­ben der Reichs­kriegs­flag­ge und das Sym­bol erin­nert an den Reichs­ad­ler, wobei anstatt des Haken­kreu­zes das Sym­bol der Aus­tria Wien zu sehen ist. (Quel­le: derstandard.at, 4.9.2009)

Wien: Skins verletzen brutal mehrere Jugendliche im Nachtbus

Weil sich ein Jugend­li­cher mit einem schwar­zen Jugend­li­chen im Nacht­bus der „Night­li­ne“ unter­hielt, prü­gel­ten fünf Skin­heads auf ihn ein und ver­letz­ten ihn schwer. Der Jugend­li­che, der von den Skins als „Neger­freund“ bezeich­net wur­de, ver­lor durch den Faust­schlag 4 Zäh­ne. Weil sich die Freun­din­nen des Jugend­li­chen dazwi­schen stell­ten, wur­den sie eben­falls ver­prü­gelt. Die „Wie­ner Lini­en“, die für Kon­fron­ta­tio­nen eigens geschul­te Mit­ar­bei­ter zur Ver­fü­gung haben (ein sol­cher befand sich im Bus) kom­men­tier­ten den Vor­fall fol­gen­der­mas­sen: „Lei­der kom­men sol­che Vor­fäl­le, aller­dings nicht in die­ser Bru­ta­li­tät, in Nacht­bus­sen gele­gent­lich vor.” (Quel­le: Österreich)

Korneuburg (NÖ): „Ataka“-Funktionär als Heurigenmörder verurteilt

Der wegen zwei­fa­chen Mor­des, ver­such­ten Mor­des und schwe­ren Rau­bes ange­klag­te 48-jäh­ri­ge Bul­ga­re ist in Krems zu einer lebens­lan­gen Frei­heits­stra­fe ver­ur­teilt wor­den. Wie sich am Ran­de des Pro­zes­ses her­aus­stell­te, ist Cve­tan R., der schon zu einer 13-jäh­ri­gen Frei­heits­stra­fe in der BRD ver­ur­teilt wor­den war, in sei­nem Hei­mat­ort Chip­rovtsi Orts­chef der rechts­extre­men Par­tei „Ata­ka“. Die rechts­extre­me „Ata­ka“ zeich­net sich durch ihren offe­nen Ras­sis­mus gegen­über Juden, Roma und Tür­ken aus und wird auch mit Gewalt­ta­ten in Zusam­men­hang gebracht. Im EU-Par­la­ment bil­de­te „Ata­ka“ mit der FPÖ gemein­sam die mitt­ler­wei­le auf­ge­lös­te Frak­ti­on IST. (standard.at, Öster­reich, News)

Wien/Wiener Neustadt: Rassismus auch im Unterricht?

Bea­tri­ce Acha­le­ke und Simon Inou, bei­de im Ver­ein AFRA in Wien tätig, haben Post von einem Ras­sis­ten erhal­ten. In dem Brief beschimpft der Mann, der sich als Leh­rer bezeich­net, die bei­den als „gene­tisch min­der­wer­tig“ und fügt hin­zu: „Nicht umsonst, und das beto­ne ich mei­nen Schü­lern, haben die Neger nichts Geis­ti­ges und Inno­va­ti­ves her­vor­ge­bracht, außer dem Jazz und dem Rapp. Gera­de die­se sind ein dras­ti­sches Bei­spiel der Kul­tur­lo­sig­keit.” Das NÖ Lan­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz ermit­telt. (standard.at)

Zirl/Tirol: Justiz räumte mit Nazi-Szene in Zirl auf

Der Rädels­füh­rer eines Neo­na­zi-Klubs in Zirl stand am Don­ners­tag wegen Wie­der­be­tä­ti­gung vor dem Schwur­ge­richt unter der Lei­tung von Rich­ter Nor­bert Hofer. Der Neo­na­zi erhielt nach einem lan­gen Ver­hand­lungs­tag am spä­ten Abend 15 Mona­te beding­te Haft und 6000 Euro Geld­stra­fe. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Nazi-Treff. Der 26 Jäh­ri­ge Deut­sche Nik L. soll in Zirl über län­ge­re Zeit einen „Treff für ein­schlä­gi­ge Krei­se“ organ­siert haben, wie Staats­an­walt Wil­fried Sie­ge­le aus­führ­te. ( Österreich)