• Einfache Suche:

  • Sortierung

  • Erweiterte Suche:

  • Schlagwörter:

  • Zeitraum:

Kategorie: Termine

Freiheitskämpfer Ernst Nedwed erinnert an den 1. April 1938

Am 1. April jährt sich der Jahrestag des ersten Trans­portes öster­re­ichis­ch­er Häftlinge in das KZ-Dachau zum 75. Mal. Aus diesem Anlass laden die KZ-Gemein­schaft Dachau und die Plat­tform der Öster­re­ichis­chen Lagerge­mein­schaften zu ein­er Gedenkver­anstal­tung. (zitiert nach: wiener-bildung.at) Die erste Gedenkver­anstal­tung fand bere­its am 29. März statt. Am 8. April wird es eine weit­ere Gedenkver­anstal­tung dazu geben.

Zeit: Mon­tag, 8. April 2013, 10 Uhr
Ort: 15., Wien, West­bahn­hof
Weit­er…

Kein 10. Opfer?! „Nationalsozialistischer Untergrund”, Rechtsterror, Rassismus und die Rolle des Staates

W23, Wip­plinger­str. 23, 1010 Wien
Mittwoch, 27.03.2013 20:00

Im Früh­jahr 2006 gin­gen rund zweitausend Men­schen, fast auss­chließlich türkisch-deutsche Fam­i­lien und Ange­hörige der Opfer, in Kas­sel auf die Straße. Sie waren aufgeschreckt durch eine mys­ter­iöse Mord­serie, die von der lokalen Presse eben­so plaka­tiv wie ver­ach­t­end als „Dön­er-Morde” beze­ich­net wurde. Unter dem Ban­ner „Kein 10. Opfer!” gaben die Teil­nehmenden kund, dass sie diese Serie tat­säch­lich als das emp­fan­den, als was die Täter des „NSU” sie planten: als gezielte Exeku­tio­nen von Deutschen migrantis­ch­er Herkunft.

Jahre­lang haben die staatlichen Behör­den die Exis­tenz der Neon­azi­gruppe „Nation­al­sozial­is­tis­ch­er Unter­grund” (NSU) nicht aufgedeckt, sie teil­weise sog­ar gedeckt. Der Ras­sis­mus der Tat­en und der Arbeitsweise von Behör­den gerät nur müh­sam in den Blick. Dabei hät­ten wir alle eigentlich nur aufmerk­samer hin­schauen müssen, um der Wahrheit näher zu kommen.

Der Vor­trag wird sowohl den his­torischen als auch den aktuellen poli­tis­chen Kon­text des „Recht­ster­ror­is­mus” beleucht­en, dessen inhaltliche Entwick­lungslin­ien aufzeigen und ver­suchen, auf einige der vie­len offe­nen Fra­gen rund um den Kom­plex „NSU” Antworten zu geben. Dabei wird auch der im April begin­nende erste NSU-Prozess in München eine Rolle spielen.

Die Referent_innen sind Mitarbeiter_innen des apabiz Berlin (Antifaschis­tis­ches Pressearchiv und Bil­dungszen­trum) haben diesen Vor­trag in Koop­er­a­tion mit anderen antifaschis­tis­chen Pro­jek­ten erarbeitet.

Eine Ver­anstal­tung in Koop­er­a­tion mit dem que[e]r.

http://raw.at/texte/2013/kein-10-opfer/

Der Alpendodl Prozess

Don­ner­stag, 28. Feber ab 20 Uhr mit veg­an­er Vokü
EKH, Wielandgasse 2–4, 1100 Wien, 2. Stock Medienwerkstatt

Mitte Jän­ner wurde der Neon­azi Got­tfried Küs­sel wieder ein­mal wegen NS-Wieder­betätiung verurteil. Mit ihm seine Kam­er­aden Felix Budin und Chris­t­ian Anderle.
Zur Last gelegt wird ihnen das Betreiben der neon­azis­tis­chen Home­page alpen-donau.info. Die Urteile sind bis dato nicht rechtskräftig.

Die Jour­nal­is­ten Maria Sterkl und der Recht­sex­trem­is­mus-experte Her­bert Schiedel wer­den über die Hintergründe
und den Ver­lauf des Prozess­es berichten.

Symposium „Feindbilder. Konstruktionen II”

Sa, 23. März, 13:00 – 18:00
Ober­wart- Rathaus

Bere­its 2012 wid­mete sich das Refugius-Sym­po­sium der Prob­lematik von Feind­bild­kon­struk­tio­nen. Nach­dem Anti­semitismus, Ras­sis­mus und Islam­feindlichkeit in der europäis­chen Gesellschaft längst keine Rand­grup­pen- oder Min­der­heit­en­phänomene mehr sind und herkun­fts- und schicht­enüber­greifend funk­tion­ieren, soll diese The­matik wieder im Mit­telpunkt des diesjähri­gen Infor­ma­tions- und Diskus­sion­saus­tausches ste­hen. Infor­ma­tion: 0 33 52/ 34 525

Tagungsin­halte: Feind­bilder als zen­trale poli­tisch-psy­chol­o­gis­che Her­aus­forderung des 21. Jahrhun­derts, Ras­sis­mus als Grup­pen­er­schei­n­ung, Antizigan­is­mus als weit ver­bre­it­etes und vir­u­lentes Prob­lem in den europäis­chen Län­dern sowie Ras­sis­mus und Kon­struk­tion von Feind­bildern in Schulbüchern.

Ver­anstal­ter: Rech­nitzer Flüchtlings- und Gedenk­ini­tia­tive und Stiftung in Koop­er­a­tion mit den Bur­gen­ländis­chen Volk­shochschulen, K.B.K. — Kultur.Bildung.Kunst. Gefördert von der Österreichisc

Vortrag: NS-Feindbild-Ausstellung: Der ewige Jude

Di, 19. März, 19:00 – 20:30
Depot, Bre­it­eg. 3, 1070 Wien

Rose­marie Burgstaller unter­sucht das Medi­um Ausstel­lung als Form visueller Gewalt im Nation­al­sozial­is­mus. Eine der primären anti­semi­tis­chen Wan­der­ausstel­lun­gen wurde im Som­mer 1938 in Wien eröffnet. Der ewige Jude war Pro­dukt der sich über Jahre radikalisieren­den Dif­famierungsstrate­gien gegen die jüdis­che Bevölkerung. Der Vor­trag analysiert sig­nifikante Raum­se­quen­zen und Darstel­lungsmuster und bringt The­sen, wie die Feind­bild-Ausstel­lung in der Bevölkerung wahrgenom­men wurde.

Rose­marie Burgstaller, His­torik­erin, Kun­sthis­torik­erin, Kün­st­lerin, Wien

Rose­marie Burgstaller: NS-Feind­bild-Ausstel­lun­gen 1933–1945. Pro­pa­gan­da, „Volks­ge­mein­schaft“ und visuelle Gewalt, Dis­ser­ta­tion, Uni­ver­sität Wien 2012.

In Koop­er­a­tion mit dem Insti­tut für Zeit­geschichte, Uni­ver­sität Wien

Gedenkveranstaltung Zentralfriedhof, Gruppe 40

Mo, 11. März, 11:00 – 13:00
Zen­tral­fried­hof, Gruppe 40

Im Bei­sein von Bun­de­spräsi­dent Dr. Heinz Fis­ch­er, Bun­deskan­zler Wern­er Fay­mann, Bun­desmin­is­terin Dr. Clau­dia Schmied Für eine Gedenkver­anstal­tung am 11. März 2013 , 11 Uhr auf dem Wiener Zen­tral­fried­hof, Gruppe 40, im Bei­sein von Bun­de­spräsi­dent, Bun­deskan­zler, BM Schmied, sollen auf Wun­sch von Frau Bun­desmin­is­terin 5 Schulk­lassen die Schü­lerIn­nen repräsen­tieren. In den Schacht­gräbern dieser Gruppe wur­den die während der NS-Herrschaft im Wiener Lan­des­gericht durch das Fall­beil hin­gerichteten Men­schen ver­schar­rt. Jew­eils am Tage der Urteilsvoll­streck­ung ver­ständigte der Vor­stand der Unter­suchung­shaf­tanstalt Wien I, Lan­des­gerichtsstraße 11, streng ver­traulich die Ver­wal­tung des Zen­tral­fried­hofes über die Über­stel­lung der Leichen.

Soll­ten Schulk­lassen an dieser Ver­anstal­tung teil­nehmen wollen bitte um Koor­di­na­tion mit Mar­tin Krist; [email protected]

Mir zeynen do! Der Ghettoaufstand und die Partisan/inn/en vo Bialystock.

Mi, 27. Feb­ru­ar, 20:00 – 22:00
W23, Wip­plinger­str. 23, 1010 Wien

Ingrid Strob­ls Film behan­delt den Wider­stand und den bewaffneten Kampf von Juden und Jüdin­nen gegen die nation­al­sozial­is­tis­che Ver­nich­tungspoli­tik. In Bia­lystok, wo vor der nation­al­sozial­is­tis­chen Beset­zung etwa die Hälfte der 120.000 Einwohner_innen jüdisch war, kämpften im August 1943 hun­derte ehe­ma­lige Bewohner_innen gegen die „Räu­mung” des Ghet­tos und gegen die Depor­ta­tio­nen. Strobl hat drei ehe­ma­lige Kämpferin­nen in Israel getrof­fen, die als Teil der Gruppe der „Mej­dalach” unter falschem Namen die Schnit­stelle zwis­chen Ghet­to, Stadt und Partisan_innen bilde­ten. Ihre Erin­nerun­gen ste­hen im Mit­telpunkt des Films.

Doku­men­tarfilm von Ingrid Strobl, Deutsch­land 1992, ca. 90 min 

Buchpräsentation: Verleitung zum Aufstand — Ein Versuch über Widerstand und Antirassismus

Mi, 27. Feb­ru­ar, 19:00 – 21:00
Repub­likan. Club, Rock­hg. 1, 1010 Wien

Von Michael GENNER (Man­del­baum Ver­lag) Michael GENNER präsen­tiert sein soeben im Man­del­baum Ver­lag erschienenes Buch. Er schreibt über seinen jahrzehn­te­lan­gen Ver­such, Ver­fol­gte zu schützen, Men­schen­rechte zu vertei­di­gen: von der Spar­takus Kam­pagne „Öffnet die Heime“ bis zur Flüchtling­shil­fe bei „Asyl in Not“. Das Buch gibt einen Ein­blick in ein span­nen­des, engagiertes, unbeugsames und nicht immer kon­flik­t­freies Leben.

Susanne SCHOLL (ehe­ma­lige Lei­t­erin ORF Büro Moskau, freie Jour­nal­istin und Autorin) führt das Gespräch mit Michael GENNER. Mod­er­a­tion: Thomas WALLERBERGER (RC)

Diskussion: Rechtsextremismus in Oberösterreich

Fr, 22. Feb­ru­ar, 19:00 – 21:00
Repub­likanis­ch­er Club, Rockhg.1, 1010 Wien

Wer die Medi­en­berichter­stat­tung der let­zten Wochen ver­fol­gt hat, musste den Ein­druck bekom­men das Bun­des­land Oberöster­re­ich wäre ein Zen­trum des Recht­sex­trem­is­mus gewor­den. Eine Bestand­sauf­nahme mit: Robert EITER (OÖ. Net­zw­erk gegen Ras­sis­mus und Recht­sex­trem­is­mus), Andreas PEHAM (DÖW), Uwe SAILER (Ute Bock-Preisträger) und Hans-Hen­ning SCHARSACH (Buchau­tor „Stra­che — Im braunen Sumpf“, „Der Haiders-Clan“) Mod­er­a­tion: Andreas MAISLINGER, Begrüßung: Sibylle SUMMER (RC)