Chronologie der Waffenfunde der letzten eineinhalb Jahre

Bei der Pressekonferenz vom 12. Dezember meinte der Wiener Polizeipräsident Pürstl, die rezenten Waffenfunde bei Neonazis zählten zu den größten der letzten Jahrzehnte. Nun, wenn wir uns ansehen, wie viele Waffenarsenale – wir sprechen hier nur von großen Funden! – alleine in den letzten eineinhalb Jahren in Österreich ausgehoben wurden, und welche Mengen da dabei waren, dann könnte sich Pürstls Aussage etwas relativieren. Eines scheint klar zu sein: Es wird aufgerüstet, und wie! (Der Artikel wird regelmäßig aktualisiert.)


Jänner 2021/Niederösterreich: Waffen Kriegsmaterial und NS-Devotionalien
Jänner 2021/Dezember 2020/Niederösterreich: Zufallsfund beim Waffendealer und Polizist als Dealer für den Dealer
Dezember 2020/Tirol: NS-Devotionalien, Waffen und Suchtgift (Update 17.12.20)
Dezember 2020/Wien und Niederösterreich: Waffenhandel bei Neonazis
September 2020/Wien: NS-Devotionalien und Waffenlager
Juli 2020/Deutschland und Österreich: Waffenhandel im Neonazi-Milieu
Juli 2020/Niederösterreich: Waffen und NS-Devotionalien
April 2020/Oberösterreich: Riesiges Waffenarsenal und Nötigung
Jänner 2020/Niederösterreich: Schusswaffen und Suchtgift
September/Dezember 2019/Niederösterreich: Waffen und Chemikalien
Juli 2019/Juni 2020/Niederösterreich: Schusswaffen und Sprengkapseln

Jänner 2021/Niederösterreich: Waffen Kriegsmaterial und NS-Devotionalien

Ein 53-Jähriger aus dem Bezirk Hollabrunn hatte zu Hause jede Mengen an Schusswaffen, Einzelteilen davon, Messer und Munition sowie Kriegsmaterial (Handgranaten, Flak-Kartuschen, Patronen …) gehortet. Dazu kamen NS-Devotionalien wie Hakenkreuzfahnen, Metallboxen mit Reichsadler und diverse einschlägige Anstecker.

Auf die Spur des 53-Jährigen gekommen ist das LVT aufgrund eines vertraulichen Hinweises. Der Mann will nach Eigenangabe nur ein Sammler ohne nationalsozialistische Gesinnung sein. „In Bezug auf die sichergestellten Gegenstände erwarten den 53-Jährigen Anzeigen bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde. Zusätzlich wird die Staatsanwaltschaft Korneuburg über die Funde informiert. Weitere Ermittlungen konzentrieren sich auf etwaige Hintermänner.“ (krone.at, 18.1.21)

Pressemitteilung LPD Niederösterreich 18.1.21

Pressemitteilung LPD Niederösterreich 18.1.21

Dezember 2020/Niederösterreich: Zufallsfund beim Waffendealer und Polizist als Dealer für den Dealer

In einer zweiten Hausdurchsuchung am 20. Dezember im Wohnhaus des Neonazi-Waffendealers Peter B. in Guntramsdorf ist ein weiteres Waffenarsenal aufgefunden worden. Offenbar durch Zufall! Der Kurier (24.12.20) berichtet zur Razzia:

Dort, wo B. [abgekürzt von SdR] zuletzt gemeldet war. Es dürfte ein Zufall gewesen sein, dass die Ermittler vor Ort noch einen weiteren Hinweis bekamen – auf eine Wohnung auf Stiege 1 samt Keller. B.s verstorbene Eltern hatten dort gewohnt. Die Wohnung dürfte B. untervermietet haben. Den Keller soll er aber selbst weiterbenutzt haben. Genau hier fand die Polizei ein weiteres riesiges Waffen- und Sprengstofflager. Zwei Handgranaten, vier Anti-Personen-Minen, zwei Kilo TNT, kistenweise Munition und vollautomatische Waffen. Angeblich auch ein Scharfschützen-Gewehr. „Es waren Berge von Waffen“, schildert ein Augenzeuge.

Auch ein Nachbar von B. dürfte zu den Verdächtigen gezählt haben; er soll laut Kurier in U-Haft genommen worden und dann wieder entlassen worden sein.

Quasi als zweifelhaftes Neujahrsgeschenk kam die Nachricht, dass ein Polizist aus Niederösterreich als Waffendealer für B. agiert haben soll. Als regelmäßiger Besucher von Military-Messen habe er Kontakte zur rechtsextremen Szene aufgebaut. Bei drei Treffen soll der Beamte der rechten Hand des Bandenbosses jedenfalls insgesamt 5000 Schuss Munition für Maschinenwaffen um 850 Euro verkauft haben. Durch Verlassenschaften, über die ihn Bezirksbehörden beruflich informierten, hatte er leichten und billigen Zugang.“ (krone.at, 1.1.21)

Der auch für den Staatsschutz tätige, inzwischen suspendierte Polizeibeamte soll keinerlei Reue gezeigt haben: „Reue oder Schuldbewusstsein zeigt der Verdächtige aber nicht …“ (krone.at)

Dezember 2020/Tirol: NS-Devotionalien, Waffen und Suchtgift (Update 17.12.20)

Zwei Hausdurchsuchungen bei vier Personen zwischen 24 und 34 Jahren (drei deutsche Staatsbürger*innen und eine serbische Staatsbürgerin) förderten nicht nur einige einschlägie Gegenstände wie Wehrmachtshelme verziert mit Hakenkreuz und SS-Rune zutage, sondern auch allerlei Waffen. Totschläger, Schlagringe, Macheten, Butterflymesser, Wurfmesser und eine Gewehrpatrone sowie eine Schreckschusspatrone. Dazu kam noch eine geringe Menge Suchtgift. (Vgl. krone.at, 17.12.20)

Ende Oktober waren ebenfalls im Bezirk Reutte zwölf jugendliche Mitglieder einer Neonazi-Bande ausgeforscht worden. Auch bei ihnen wurden im Zuge von Hausdurchsuchungen Waffen sicher gestellt.

Dezember 2020/Wien und Niederösterreich: Waffenhandel bei Neonazis

Sieben Festnahmen im Neonazimilieu – fünf Österreicher*innen und zwei aus Bayern –, darunter einer, der vermutlich seit Jahrzehnten nicht viel anderes getan hat, als mit Waffen zu dealen. Bestens vernetzt in Österreich und außerhalb, besonders nach Deutschland, organisierte Peter B. Waffen vom Balkan, die angeblich zum Aufbau einer Neonazi-Miliz in Deutschland dienen hätten sollen. Was erstaunt: B. saß in der Haft, angeblich in der Justizanstalt Wien-Simmering, die als besonders liberale Vollzugsanstalt gilt. Im Juni 2018 hatte er zweieinhalb Jahre wegen Wiederbetätigung und Vergehen nach dem Waffengesetz ausgefasst – „Stoppt die Rechten“ hatte damals exklusiv vom Prozess berichtet. Knapp davor war B. in Passau zu zehn Monaten bedingt verurteilt worden. Das Delikt: Waffenhandel!

Nach einem Hinweis seitens der deutschen Polizei im Oktober zu Suchtmittelhandel sei man im Zuge der Ermittlungen auf die Nazi-Truppe und den Waffenhandel gestoßen. Bei Hausdurchsuchungen der letzten Woche in Wien, Baden, Krems und Tulln stellte die Polizei neben Wehrmachtsutensilien, kiloweise Drogen und Bargeld ein riesiges Waffenarsenal sicher: Uzis, AK 47, Skorpion-MP, Sturmgewehre – insgesamt 76 voll- und halbautomatische Langwaffen, 14 Faustfeuerwaffen, 6 Handgranaten, Zündstoff, Sprengstoff und mehr als 100.000 Schuss Munition und massenhaft Zubehör.

Pressemitteilung LPD Wien 12.12.20: Waffen, Drogen, Wehrmachtsgegenstände bei Neonazis

Pressemitteilung LPD Wien 12.12.20: Waffen, Drogen, Wehrmachtsgegenstände bei Neonazis

Der Drahtzieher Peter B. soll die Waffengeschäfte vom Gefängnis aus und/oder bei seinen Freigängen organisiert haben – zum Schluss wohl unter Beobachtung der ermittelnden Behörden.

September 2020/Wien: NS-Devotionalien und Waffenlager

Dass Waffenlager in Österreich regelmäßig ausgehoben werden, dass deren Besitzer vielfach aus der rechtsextremen Ecke kommen, ist nichts Neues. Das im September im Zuge einer Razzia ausgehobene Lager, fällt jedoch auch dadurch auf, dass es sich am Czerninplatz, unweit vom Haus befand, in dem sich in den 1990er- und 2000er-Jahren Gottfried Küssel samt Kameraden ausgebreitet hatten. Küssel und ein weiterer verurteilter Alpen-Donau-Aktivist besitzen dort noch immer drei Wohnungen.

SS-Dolche, Hitlerdolche, ein Nazihelm und das Eiserne Kreuz: Das ist nur eine Auswahl der NS-Memorabilia, die Polizisten am Mittwoch in einer Wohnung in Wien gefunden haben. Dazu kam eine Vielzahl an Waffen, deren Herkunft jetzt überprüft wird. Nachbarn bezeichneten die Wohnung als wahres Waffenlager, der Besitzer hatte offenbar auch vor einem größeren Personenkreis mit seiner Sammlung geprahlt. (…) Geprüft wird, ob er Teil eines größeren Netzwerks war. (…). Außerdem soll der Verdächtige in den vergangenen Jahren geschäftliche Beziehungen zum Bundesheer und zu Wiener Behörden gehabt haben. (derstandard.at, 17.9.20)

Seither wurde in dieser Causa nichts mehr publik.

Juli 2020/Deutschland und Österreich: Waffenhandel im Neonazi-Milieu

Viel wissen wir, zumindest was den Österreich-Bezug betrifft, noch nicht über die Razzien, die am 8. Juli in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Bayern und Österreich in der Neonazi- und Reichsbürgerszene stattgefunden haben. Hierzulande gab’s bloß eine APA-Meldung, die aus deutschen Berichten zusammengestöpselt wurde.

Anlass der Ermittlungen waren mutmaßliche Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz sowie das Waffengesetz – konkret geht es um Waffenlieferungen aus Kroatien nach Deutschland mit Bezügen nach Österreich und in die Schweiz. (…) Schwerpunkt der Durchsuchungen war Bayern, wo die Ermittler im Großraum München sowie in den Landkreisen Rosenheim, Erding und Deggendorf im Einsatz waren. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Österreich wurde jeweils ein Objekt durchsucht; in welchen Regionen genau, wollte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft unter Verweis auf ermittlungstaktische Gründe nicht sagen. (APA, 8.7.20)

Am 8. Dezember berichtete das ZDF-Magazin Frontal 21, dass in dieser Causa gegen den früheren NPD-Mann Alexander R. ermittelt würde. Und noch mehr: Die Waffen könnten für die AfD bestimmt sein.

Belastet wird R., neben den Waffenfunden, durch ein Geständnis eines Mittelsmannes, der gegenüber kroatischen Behörden die Waffendeals mit dem Deutschen gestanden hatte. Demnach habe R. erklärt, die Waffen „seien für die AfD, eine rechte Partei“ bestimmt. Im Geständnis heißt es, R. habe Interesse an „automatischen Waffen, Kurzwaffen, Pumps, Skorpione und Kalaschnikows“. (…) Auslöser der Ermittlungen war ein Amtshilfeersuchen der kroatischen Behörden. Im März 2018 flog in dem Balkanstaat eine Lieferung mit illegalen Waffen für Empfänger in Deutschland auf. Über Monate hatten kroatische Fahnder Waffenschieber überwacht und deren Kommunikation entschlüsselt. Bei Razzien stießen sie auf zahlreiche automatische Gewehre, Munition, Handgranaten und einen Raketenwerfer. (Frontal 21, Waffen vom Balkan. Wie Rechtsradikale aufrüsten)

Über die österreichische Beteiligung, wo die Hausdurchsuchung mit welchen Ergebnissen stattgefunden hat, ist weiterhin nichts bekannt. Auch nicht, ob es Bezüge zu Peter B. und dessen Deals gibt.

Juli 2020/Niederösterreich: Waffen und NS-Devotionalien

In seinem Büro in Gmünd hatte ein 35-jähriger Ex-FPÖ-Funktionär NS-Merchandise ausgestellt. Nach einer Anzeige fand die Polizei im Zuge einer Durchsuchung diverse Waffen, darunter „auch illegale Waffen in Form von Kriegsmaterial (zwei Maschinenpistolen mit Schalldämpfer), einer verbotenen Waffe (schießender Kugelschreiber) sowie Munition in größerem Ausmaß (…), Sprengkapseln und NS-Devotionalien“ (noen.at, 3.7.20).

April 2020/Oberösterreich: Riesiges Waffenarsenal und Nötigung

Diese Meldung hat es sogar in die internationalen Medien geschafft: Nachdem ein 65-jähriger Pensionist aus Rainbach im Mühlkreis seiner Ex-Freundin mit einem Killer und einer Schusswaffe, die er immer bei sich trüge, drohte, weil die deren langjährige Affäre der Ehefrau des Mannes gesteckt hatte, ging die Ex-Freundin zur Polizei und zeigte den Mann an. Die Cobra rückte aus und fand im Keller ein Waffenarsenal, das dazu geeignet sei, die gesamte oberösterreichische Polizei etwa vier Jahre auszustatten. Es war nach Angaben der oberösterreichischen Polizei einer der größten Waffenfunde der letzten Jahrzehnte.

Nach bisherigem Ermittlungsstand wurde Folgendes sichergestellt und in drei Klein-Lkw abtransportiert:
• mehr als 1 Million Stück Munition aller Kaliber
• mindestens 20 vollautomatische Waffen
• mindestens 100 Faustfeuerwaffen
• mindestens 30 Langwaffen (u.a. auch Scharfschützengewehre)
• mindestens 100 Schalldämpfer (laut Angaben des Beschuldigten selber hergestellt) (Landespolizeidirektion Oberösterreich, 6.4.20
)

Der Mann wurde 20. Mai aus der Untersuchungshaft entlassen. Im Zuge des Prozesses im November wurde er im Punkt der Nötigung freigesprochen, für den illegalen Waffenbesitz erhielt er gerade einmal acht Monate bedingt und eine Geldstrafe über 960 Euro. Er sei ja nur einer Sammlerleidenschaft nachgegangen.

Jänner 2020/Niederösterreich: Schusswaffen und Suchtgift

Im Jänner wurde ein Waffenlager bei einem 60-Jährigen aus dem Bezirk Baden ausgehoben.

Im Zuge der Ermittlungen und der daraufhin durchgeführten Hausdurchsuchung konnten an der Wohnadresse neben legal besessenen Schusswaffen auch eine große Anzahl an illegalen Schusswaffen und Waffen sowie Munition im [sic!] größerem Ausmaß als auch Suchtmittel in geringer Menge vorgefunden und sichergestellt werden. (noen.at, 22.1.20)

Die Polizei sei auf der Suche nach diversen Hintermännern, hieß es im Jänner. Seither war in dieser Causa nichts mehr zu vernehmen.

September/Dezember 2019/Niederösterreich: Waffen und Chemikalien

Nach einem simplen Ladendiebstahl und einer darauf folgenden Hausdurchsuchung flog das Waffenlager eines 50-Jährigen aus dem Bezirk Baden auf.

Insgesamt fand man fünf verbotene Waffen, wie Maschinenpistolen, 58 genehmigungspflichtige Faustfeuerwaffen und 16 Waffen, die registriert hätten werden sollen. Zudem hatte der Mann auch ein großes Arsenal an Chemikalien. Darunter Aceton, Wasserstoffperoix, Salzsäure, Schwefelsäure, Kaliumnitrat, gelber Phosphor. „Die Chemikalien sind an sich nicht verboten. Man kann damit aber Sprengstoff herstellen“, erklärt ein Beamter gegenüber der NÖN. (noen.at, 23.12.19)

Die Erklärung des Mannes: Er sei ein Waffennarr und habe Interesse an Chemie.

Juli 2019/Juni 2020/Niederösterreich: Schusswaffen und Sprengkapseln

Ende Juni 2020 stand ein 78-jähriger Waldviertler vor Gericht. Er habe 80 illegale Waffen bei sich zu Hause gelagert – zusätzlich 24 legale Waffen.

Darunter stellten die Ermittler Pistolen, Revolver sowie Langwaffen und auch Teile von Schusswaffen, Krieg[s]material, Sprengkapseln und an die tausend Schuss sicher. Unter anderem zählten 25 Stück (halb- und vollautomatische Waffen sowie eine Panzerbüchse) der illegal besessenen Waffen zu der Kategorie A des Waffengesetzes und sind in Österreich verboten. (noen.at, 29.6.20)

Die Erklärung vor Gericht:

Er habe vor Jahren zwei Waffentester kennen gelernt, und die hätten ihm beim Aufbau eines Schießstandes unterstützt. Er habe sich revanchiert: „Damit sie die Waffen und die Munition für die Tests nicht immer transportieren müssen, habe ich sie halt bei mir gelagert. Als sie dann überraschend verstorben sind und keiner Interesse an den Waffen angemeldet hat, blieben sie halt bei mir“, erklärte er. (noen.at)

Das (noch nicht rechtskräftige) Urteil von sechs Monaten Haft auf Bewährung und ein Waffenverbot fiel sehr milde aus. Ob der Mann gefragt wurde, mit welchem Ziel die bei ihm aufgefundenen Sprengkapseln getestet werden sollten, geht aus dem Medienbericht nicht hervor.

Bei dieser Zusammenstellung handelt es sich um den aktualisierten Beitrag vom 16.7.2020. Bei der Auflistung besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit, da hier nur Funde gelistet sind, über die wir durch Medienberichterstattung – manchmal zufällig – Kenntnis erlangt haben.

 

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