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Jahr: 2018

Antisemitismus Kongress der Österreichischen Hochschüler_inneschaft

Das Refe­rat für Men­schen­rech­te und Gesell­schafts­po­li­tik ver­an­stal­tet von 15. – 17. Novem­ber 2018 einen Kon­gress zum The­ma Anti­se­mi­tis­mus im Haupt­ge­bäu­de der Uni­ver­si­tät Wien.

Der Kon­gress bie­tet die ein­ma­li­ge Chan­ce, vie­le hoch­ka­rä­ti­ge Expert_innen an einem Ort zu erleben.

Zur Kon­gress-Web­site

Der wissenschaftliche Beirat von SdR: Manfred Walter

Wann beginnt man sich als Anti­fa­schist zu füh­len? Wann beginnt anti­fa­schis­ti­sches Enga­ge­ment? Gibt es da ein Schlüs­sel­er­leb­nis? Die Fra­gen sind für man­che leicht zu beant­wor­ten, für ande­re wie­der­um nicht. Ich zäh­le mich zu den Ande­ren. Wei­ter…

Wochenschau KW 43

Die Leu­te ler­nen es ein­fach nicht: Schon sehr oft haben wir auf­ge­zeigt, dass es nicht gut ist, den Hit­ler­gruß vor Poli­zis­ten zu zei­gen und auch nicht, wenn sich gera­de vie­le Leu­te rund­her­um befin­den, denn da ist die Wahr­schein­lich­keit, gese­hen und ange­zeigt zu wer­den, doch rela­tiv groß. Ein Tiro­ler hat unse­re Tipps nicht befolgt und auch nicht ein Deut­scher im voll­be­setz­ten Kla­gen­fur­ter Fuß­ball­sta­di­on. In eini­gen öster­rei­chi­schen Städ­ten wol­len (wie­der ein­mal) rechts­extre­me Bür­ger­weh­ren für Law & Order sor­gen, dies­mal die „Vikings Secu­ri­ty Divi­si­on Aus­tria“, die am kom­men­den Wochen­en­de ihren Dienst in Linz antre­ten will. Und die „Frei­heit­li­chen Arbeits­neh­mer“ müs­sen sich nun mit einer Anzei­ge der Neos wegen Ver­het­zung auseinandersetzen.
Das „das rech­te Wort der Woche“ kommt dies­mal von der Ims­ter FPÖ, die nach den erzwun­ge­nen Abgän­gen auf der Suche nach neu­em Per­so­nal ist und hier ver­zwei­felt die rich­ti­gen Rech­ten rekru­tie­ren will, bevor sie „wie ein Phö­nix aus der Asche stei­gen“ will. Wei­ter…

„Die kurze Zeit ohne Furcht verbringen“ –  Zum Tod von Rudolf Gelbard

Am 24.10.2018 ver­starb Rudolf „Rudi“ Gel­bard. Er, der mit sei­nen Eltern das KZ The­re­si­en­stadt über­lebt hat­te, war sein Leben lang enga­gier­ter Anti­fa­schist. Trotz sei­ner schwe­ren Krank­heit ließ er es sich nicht neh­men, noch am 8. Mai beim Fest der Freu­de am Hel­den­platz auf­zu­tre­ten. Er wuss­te genau, was die NS-Zeit bedeu­te­te, wir, die Nach­ge­bo­re­nen, kön­nen es nur erah­nen. Wir haben eini­ge Nach­ru­fe auf Rudi Gel­bard zusam­men­ge­fasst. Wei­ter…

Anzeige gegen die Firma mit den SS-Runen

Stellungnahme Beißmann auf Puls 4 (23.10.18)

Eigent­lich heißt er Beiß­mann, auch sei­ne Fir­ma. Das Fir­men­lo­go wird aber mit Doppel‑S aus­ge­führt. Als Sig-Runen! Peter Beiß­mann sieht dar­in kein Pro­blem. War­um? Weil er FPÖ-Gemein­de­rat ist? Der FPÖ-Gemein­de­rat Beiß­mann mit dem schar­fen ß erklär­te 2016, dass das Fir­men­lo­go von einem Gra­fi­ker stam­me, 20 Jah­re alt sei und sich noch nie­mand dar­über auf­ge­regt habe. Damals hat sich aber jemand auf­ge­regt – und jetzt auch wie­der in Retz. Wei­ter…

Freiheitliche Arbeitnehmer: Kein Hammer in der Kammer

Bauernrauferei beim Kartenspiel (Adriaen Brouwer – https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Adriaen_Brouwer,_Bauernrauferei_beim_Kartenspiel_(c._1630–1640).jpg)

Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de lief in Wien der außer­or­dent­li­che Bun­des­tag der Frei­heit­li­chen Arbeit­neh­mer (FA) über die Büh­ne. Der alte und zuvor abge­wähl­te Bun­des­ob­mann wur­de zum neu­en gewählt, der inte­ri­mis­ti­sche hin­ge­gen ist kurz­fris­tig abge­taucht. Buch­stäb­lich! In Tirol befin­den sich die Frei­heit­li­chen Arbeit­neh­mer im Sta­di­um der Auf­lö­sung, und in Ober­ös­ter­reich geht es ihnen auch nicht wirk­lich gut. Wei­ter…

„Zur Zeit“ – Eine Brutal-Satire in mehreren Akten

Cover "Zur Zeit" 40/18 mit hineingerutschtem Artikel "Bürgerwünsche: Mehr Recht und Ordnung im Land"

In der letz­ten Woche sorg­te ein Blatt­sa­lat des Stan­dard-Jour­na­lis­ten Gün­ter Trax­ler zuerst für Ungläu­big­keit, danach für Auf­re­gung und die (vor­läu­fi­ge) Absa­ge einer FPÖ-Ver­an­stal­tung im Par­la­ment. Trax­ler zitier­te aus einem Arti­kel der Möl­zer-Pos­til­le Zur Zeit, in dem „Denk­an­stö­ße“ für die „Ver­bes­se­rung im Leben eines Durch­schnitts­men­schen“ gege­ben wur­den. Dass am 8. Novem­ber just Zur Zeit im Par­la­ment durch die FPÖ aus­ge­zeich­net wer­den soll­te, hat­te schluss­end­lich „schick­sals­haf­te“ Nach­wir­kun­gen. Wei­ter…

Wochenschau KW 42

Banner Fa. Beissmann in Retz (© privat)

Viel Kärn­ten gibt’s in unse­rer Rück­schau auf die letz­te Woche: meh­re­re Nazi-Schmier­ak­tio­nen und der Nach­klang zu Josef Wink­lers Fest­re­de anläss­lich „500 Jah­re Kla­gen­furt“, die der FPÖ gar nicht gefal­len hat. In Graz sor­gen 14 Mit­glie­der aus der Staats­ver­wei­ge­rer­sze­ne für kurio­se Momen­te vor Gericht, und kuri­os war auch ein Schlaf­zim­mer­wand­schmuck eines Salz­bur­ger Ex-Ehe­paars: ein selbst­ge­bas­tel­tes Aqua­rell mit SS-Runen. Und Obacht: Neu­er­dings kön­nen ein­deu­tig anti­fa­schis­ti­sche Sym­bo­le zu einer Anzei­ge wegen Wie­der­be­tä­ti­gung füh­ren – zumin­dest in Tirol. Apro­pos Tirol: Unser Prä­di­kat „das rech­te Wort der Woche“ ver­lei­hen wir dies­mal an den Tiro­ler FPÖ-Chef Mar­kus Abwerz­ger. Wei­ter…

FPÖ Imst: Zwei Verurteilungen wegen Wiederbetätigung

Schardinger gratuliert zu Hitlers Geburtstag mit Torte "Happy Birthday Adolf!"

In der Bezirks- und Orts­grup­pe der FPÖ Imst hat es in den letz­ten Jah­ren regel­mä­ßig gekracht. Aus­trit­te, Aus­schlüs­se und Rück­trit­te waren immer wie­der an der Tages­ord­nung. Im Zen­trum stan­den dabei auch die tief­brau­nen Umtrie­be von eini­gen Ex(?)-Parteifunktionären. Zwei von ihnen wur­den in den letz­ten Wochen wegen Wie­der­be­tä­ti­gung ver­ur­teilt. Pro­zess und Urteil gegen den einen, Wolf­gang Neururer, gin­gen durch die Medi­en, beim ande­ren, Franz Schar­din­ger, gab’s nur eine Mel­dung in einer Regio­nal­zei­tung. Dabei ist die Wahr­schein­lich­keit, dass Schar­din­ger letzt­lich indi­rekt über Neururer und Kame­ra­den gestol­pert ist, nicht klein. Wei­ter…

Erinnerungsprojekt des DÖW: Memento Wien

Memento Wien Lopoldstadt (Screenshot Startseite)

Es ist eine wah­re Mam­mut­auf­ga­be, die das Doku­men­ta­ti­ons­ar­chiv des Öster­rei­chi­schen Wider­stands mit dem Online-Tool Memen­to Wien da ange­gan­gen ist, aber es hat sich gelohnt. Nach dem Pilot­pro­jekt Ers­ter Bezirk wur­de ges­tern die Erwei­te­rung auf die Leo­pold­stadt prä­sen­tiert. Damit erschließt sich für Benüt­ze­rIn­nen der Zugang zu Archiv­ma­te­ria­li­en über zig­tau­send vor allem jüdi­sche Opfer des Holo­caust, sicht­bar gemacht über deren letz­te Adres­sen vor der Depor­ta­ti­on in die natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Ver­nich­tungs- und Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger. Wei­ter…