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Kategorie: Sonstiges

Gedenkkultur: Kein Lernen aus der Geschichte!

Eva Blimlinger anlässlich der Zehnjahres-Feier Verein "IM-MER Maly Trostinec erinnern" (Foto © Niki Kunrath)

Am 8. März fand im Wie­ner Rat­haus eine Ver­an­stal­tung zum zehn­jäh­ri­gen Bestehen des Ver­eins „IM-MER Maly Tros­ti­nec erin­nern“ statt. Die Fest­re­de hielt die His­to­ri­ke­rin und Natio­nal­rats­ab­ge­ord­ne­te Eva Blim­lin­ger. Sie stellt unse­re gewohn­ten For­men von Gedenk­kul­tur infra­ge und for­dert: „Wir müs­sen vie­le Weg gehen und neue Wege anle­gen, und wir müs­sen auf die Wege gehen, wo die ande­ren Wirs gehen – es wird eine lan­ge Wan­de­rung.“ Viel Stoff zum Nach­den­ken, den uns Eva Blim­lin­ger mit­gibt. Wei­ter…

Videotipp: „Rechte Terroristen: Hass auf Frauen“

Ein viel zu wenig beach­te­tes The­ma bei den rechts­ter­ro­ris­ti­schen Anschlä­gen von Utoya bis Hal­le ist der Frau­en­hass, der bei den Atten­tä­tern, deut­lich zum Vor­schein kam. Der ARD-Kurz­bei­trag „Rech­te Ter­ro­ris­ten: Hass auf Frau­en“ zeigt die Zusam­men­hän­ge und Kon­ti­nui­tä­ten sehr klar auf. Wei­ter…

Doku: Die Legende vom Einzeltäter — rechter Terror in Europa

Deutsch­land scheint spä­tes­tens jetzt auf­ge­rüt­telt zu sein und beschäf­tigt sich mit Rechts­extre­mis­mus und Rechts­ter­ro­ris­mus. Doch es ist bei wei­tem nicht nur eine deut­sche Ange­le­gen­heit, wie die sehens­wer­te Doku Die Legen­de vom Ein­zel­tä­ter – rech­ter Ter­ror in Euro­pa“ ein­drucks­voll belegt. Wei­ter…

Wir freuen uns sehr! Ein Zwischenbericht

Unser Auf­ruf, unse­re Bit­te um finan­zi­el­le Unter­stüt­zung des Pro­jekts „Stoppt die Rech­ten“ hat ein für uns groß­ar­ti­ges (Zwischen-)Ergebnis gebracht. Fast 8.400 Euro wur­den seit Mit­te Dezem­ber gespen­det – von rund 70 Per­so­nen. Wir dan­ken allen, die uns damit über sehr schwie­ri­ge Mona­te hin­weg­ge­hol­fen und unse­re Arbeit ermög­licht haben. Wei­ter…

Mernyi kritisiert FPÖ als Hetzerpartei

Presseaussendung des MKÖ, 14.1.20

Mauthausen Komitee kämpft gegen Hass im Netz. Mernyi kritisiert FPÖ als Hetzerpartei

Wir begrü­ßen, dass die neue Bun­des­re­gie­rung für die längst über­fäl­li­gen Initia­ti­ven gegen Hass im Netz sor­gen will. Zugleich for­dern wir aber, dass zivil­ge­sell­schaft­li­che Pro­jek­te und Orga­ni­sa­tio­nen, die Hass im Netz bereits bekämp­fen, geför­dert und unter­stützt werden
Wil­li Mer­nyi, MKÖ-Vorsitzender.

Wei­ter…

Warum das Heeresgeschichtliche Museum kein Museum ist

Saal 7 HGM (Foto SdR)

„Ver­klä­rung von Mon­ar­chie, Ver­harm­lo­sung von Faschis­mus und Nazis­mus sowie Offen­heit für Rechts­extre­mis­mus“ – ein ver­nich­ten­des Urteil des Fil­me­ma­chers Nils Olger über das Hee­res­ge­schicht­li­che Muse­um (HGM) in Wien, das er in einem Gespräch mit Ele­na Mess­ner im „Augus­tin“ äußert. Wei­ter…

SdR macht Pause

Urlaubs­be­dingt und auf­grund eines Todes­falls in der Fami­lie eines Team­mit­glieds kön­nen wir vor­aus­sicht­lich bis 12. August kei­ne (oder nur gele­gent­lich) Bei­trä­ge veröffentlichen.

Der­wei­len wün­schen wir einen schö­nen Sommer!

Team SdR

Über den Populismus und seine Steigbügelhalter

Der Popu­lis­mus als Kampf- oder Schimpf­be­griff, um miss­lie­bi­ge poli­ti­sche Posi­tio­nen zu denun­zie­ren, ist sehr geläu­fig, hat aber mit einem wis­sen­schaft­lich fun­dier­ten Popu­lis­mus­be­griff wenig bis gar nichts gemein. Auch die in Öster­reich gebräuch­li­che Ver­nied­li­chung ras­sis­ti­scher und völ­ki­scher Posi­tio­nen zu einem smar­ten Rechts­po­pu­lis­mus ist pro­ble­ma­tisch. Jan-Wer­ner Mül­ler („Was ist Popu­lis­mus“, edi­ti­on suhr­kamp) ist einer der weni­gen Wis­sen­schaf­ter, die den schon ziem­lich abge­dro­sche­nen Begriff noch inhalt­lich auf­la­den und so für eine Ana­ly­se nutz­bar machen kön­nen. Wei­ter…

Rassenforschung an der Uni? (Teil 1)

Über ein Mail wur­den wir infor­miert. Eine offen ras­sis­ti­sche Arbeit sei als Bache­lor­ar­beit ange­nom­men wor­den. The­ma „Ras­se und Stim­me“. Wir haben das gecheckt und nicht nur eine ganz offen ras­sis­ti­sche Bache­lor­ar­beit, son­dern auch noch ande­re Tex­te des­sel­ben Autors gefun­den, die recht(s) extrem sind. Ganz offen­sicht­lich will der Mann damit pro­vo­zie­ren, um sich als Opfer (von unter­drück­ter und aus­ge­grenz­ter Wis­sen­schaft und For­schung) zu insze­nie­ren. Wir haben des­halb renom­mier­te Wis­sen­schaf­te­rIn­nen gebe­ten, eini­ge Tex­te des Autors kurz zu begut­ach­ten. Wei­ter…

Michael Köhlmeier: Von der Liebe, der Würde und einem guten Polizisten

Wachturm und Baracken des Konzentrationslagers Flossenbürg Bildquelle: KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Am 10. April wur­de der Fer­di­nand-Ber­ger-Preis 2019 an den Schrift­stel­ler Micha­el Köhl­mei­er ver­ge­ben. Fer­di­nand Ber­ger († 2004)  war Wider­stands­kämp­fer und (inter­na­tio­na­ler) Bri­ga­dist im spa­ni­schen Bür­ger­krieg, der ab 1941 als poli­ti­scher Häft­ling in den KZ Dach­au und Flos­sen­bürg inhaf­tiert war. Nach sei­ner Rück­kehr nach Öster­reich trat Ber­ger in den Poli­zei­dienst ein und arbei­te­te nach sei­ner Pen­sio­nie­rung ehren­amt­lich im DÖW. Der Preis, der jähr­lich ver­ge­ben wird, wur­de von sei­nem Sohn Ernst und Enkel­sohn René gestif­tet. Wir dan­ken Micha­el Köhl­mei­er für die Erlaub­nis zur Ver­öf­fent­li­chung sei­ner Preis­re­de. Wei­ter…