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Kategorie: Dokumentation

QAnon-Gläubige: umgeimpft, blau und mittelalterlich

Demo in Wien am 31.1.21: QAnon an der Spitze (Scrennshot aus Twitter-Video Markus Sulzbacher)

„Q vadis? Zur Ver­bre­itung von QAnon im deutschsprachi­gen Raum“ ist die erste groß angelegte Studie, die es zur Rezep­tion von QAnon-Nar­ra­tiv­en in Deutsch­land und Öster­re­ich gibt. Das in Berlin behei­matete Forschungsin­sti­tut CeMAS (Cen­ter für Mon­i­tor­ing, Analyse und Strate­gie) hat in ein­er repräsen­ta­tiv­en Umfrage nicht nur erhoben, wie hoch die Zus­tim­mung zu QAnon ist, son­dern auch, woher die gläu­bige Klien­tel kommt. Weit­er…

Rudolf, der Nazi und Sprengstoffmeister

Allein auf Face­book hat Rudolf P. min­destens vier Kon­ten betrieben. Seit Mitte Juli 2021 gibt es allerd­ings keinen Ein­trag mehr. Das ist leicht erk­lärt: Am 19. Juli wurde der Bur­gen­län­der im Rah­men ein­er Haus­durch­suchung ver­haftet, am 31. März 2022 dann zu dreiein­halb Jahren Haft (nicht recht­skräftig) verurteilt. Weil die Geschwore­nen in ihm einen Nazi erkan­nt haben, einen der Bomben gebastelt und ille­gal Waf­fen besessen hat. Da haben wir noch einiges zu erzählen, obwohl wir schon mehrmals über ihn berichtet haben. Weit­er…

Fünfte Kolonne Putins: Das Suworow Institut

Das Suworow Insti­tut in Wien gibt vor, den Öster­re­ichisch-Rus­sis­chen Dia­log fördern zu wollen. Warum ist es dann aber benan­nt nach einem zaris­tis­chen Gen­er­al des 18. Jahrhun­derts, der zeit seines Lebens haupt­säch­lich Angriff­skriege führte und Auf­stände bekämpfte? Und warum geben sich beim Suworow Insti­tut fast nur Recht­sex­treme die Klinke in die Hand? Weit­er…

Wochenschau KW 13/22

Die wichtig­sten Ereignisse aus der let­zten Woche waren zwei Prozesse: der gegen die Kärnt­ner Brüder Philip und Ben­jamin H. in Wien und ein­er in Eisen­stadt gegen einen 78-Jähri­gen, der seit Jahren bestens in recht­sex­tremen Kreisen ver­net­zt ist und möglicher­weise Bombe­nan­schläge geplant hat. In zwei Fällen sind Bun­desheerange­hörige involviert: ein Rekrut, der Philip H. („Mr. Bond“) unter­stützt hat und ein Iden­titär­er, der Mit­glied der Garde des Bun­desheers war und Het­zflug­blät­ter verteilt hat. Weit­er…

Fourteen Years for Fourteen Words and much more

Philip H. betritt Verhandlungssaal, Bruder Benjamin wartet bereits

14 Jahre Haft haben Philip und Ben­jamin H. zusam­men (nicht recht­skräftig) aus­ge­fasst. Eine Zahl, die sich fast als Ref­erenz auf einen Neon­azi-Glaubenssatz deuten ließe, auf die „four­teen words“ des US-Neon­azis David Eden Lane, die in Kom­bi­na­tion mit der „88“ (Code für „Heil Hitler“) auch zum Reper­toire der bei­den Brüder gehörte. Die rel­a­tiv hohen Haft­strafen sind dur­chaus nachvol­lziehbar.  Weit­er…

„Mr Bond“ & „Kikel Might“: Brüderpaar mit jahrzehntelanger brauner Gesinnung

Philip H. betritt Verhandlungssaal, Bruder Benjamin wartet bereits

Er wurde in Hand­schellen vorge­führt, im Wiener Lan­des­gericht gal­ten erhöhte Sicher­heitsvorkehrun­gen: Der erste Prozesstag gegen Philip H., der sich mit naz­i­fizierten Cov­erver­sio­nen divers­er Musikhits eine riesige inter­na­tionale Fange­meinde aufge­baut hat­te und auch gegen seinen Brud­er Ben­jamin, der sich als Admin der Hetz-Web­site „Judas Watch“ betätigte, hat­te einige Neuigkeit­en parat. Weit­er…

Wochenschau KW 12/22

Zwei Chat­grup­pen mit viel Nazi-Con­tent sind durch eine anonyme Anzeige aufge­flo­gen: Mit dabei war ein Polizist, der deswe­gen in der let­zten Woche vor Gericht stand. Ein lange gehütetes Geheim­nis wurde nun gelüftet: Mehr als 140.000 Euro gin­gen aus blau ver­wal­teten Ressorts der oberöster­re­ichis­chen Lan­desregierung an die Wer­beagen­tur des Recht­sex­tremen Ste­fan Mag­net. Weit­er…

Holocaust-Überlebende zu Putins Krieg gegen die Ukraine

Die Bun­desvere­ini­gung „Phönix aus der Asche. Die Über­leben­den der Hölle des Holo­caust e.V”, die sich um Holo­caust-Über­lebende aus der ehe­ma­li­gen Sow­je­tu­nion küm­mert, hat eine Erk­lärung zu Putins Angriff­skrieg auf die Ukraine veröf­fentlicht.  Weit­er…

Wer steckt hinter Report24? Teil 2: Machl oder Machl?

In unser­er Analyse von „Report24” hat uns zunächst das rege Treiben zwis­chen den ver­schiede­nen Medi­en des recht­en oberöster­re­ichis­chen Medi­en­clus­ters inter­essiert. Damit sind wir aber noch nicht ganz fer­tig, und es sind auch neue Infos eingetrudelt. In weit­er­er Folge inter­essiert uns natür­lich auch die Frage nach der poli­tis­chen Aus­rich­tung von „Report24” und: Wie macht das der Machl? Und wer ist er über­haupt? Weit­er…