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„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

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Lesezeit: 7 Minuten

Mélange KW 28–33/25 (Teil 3): Immer wieder Wels!

Die Staats­an­walt­schaft Wels deu­tet einen Hit­ler-Bart und einen Küh­nen­gruß als „Belus­ti­gung“ bzw. „Sati­re“, stellt alle Ermitt­lun­gen gegen Magis­trats­be­am­te ein und ern­tet dafür mas­si­ve Kri­tik. Der AK Bleiburg/Pliberk hat die dies­jäh­ri­gen Usta­scha-Fei­ern – die es trotz des Ver­bots noch immer gibt – beob­ach­tet und stellt eine schlei­chen­de Nor­ma­li­sie­rung fest.

22. Aug. 2025
Rückblick
Rückblick

Inhalt

Togg­le
  • Wels/OÖ: Alles harmlos?
  • Wien-Flo­rids­dorf: Hit­ler­gruß und Mas­tur­ba­ti­on als „Kunst­pro­jekt“
  • Wien: Beschimp­fun­gen und Hit­ler-Geschrei im Parlament
  • Amstetten/NÖ: Geschmie­re in einer Parkgarage
  • Bildstein/V: „Hei­mat­kul­tur“ bei Feuerwehrfest
  • Graz: Ras­sis­ti­sche „Gesän­ge“
  • Bleiburg/Pliberk/K: Schlei­chen­de Nor­ma­li­sie­rung der Ustascha-Feiern
  • Althofen/K: NS-Devo­tio­na­li­en, Waf­fen, Drogen
  • Anti­se­mi­ti­sche Vor­fäl­le in Wien, Tirol und Salz­burg und vie­le Dementis
  • Rechts­extre­me Des­in­for­ma­ti­on staat­lich gefördert

Wels/OÖ: Alles harmlos?

Die Staats­an­walt­schaft Wels hat Ermitt­lun­gen nach dem Ver­bots­ge­setz gegen meh­re­re Magis­trats­be­diens­te­te ein­ge­stellt. Aus­lö­ser waren Fotos von einem Som­mer­fest und einer Weih­nachts­fei­er: Ein Mit­ar­bei­ter trug ein auf­ge­kleb­tes „Hit­ler-Bärt­chen“, zudem sind Ges­ten zu sehen, die als „Küh­nen­gruß“ bzw. als in der rech­ten Sze­ne ver­wen­de­tes „White Power“-Zeichen gele­sen wer­den kön­nen. Die Staats­an­walt­schaft wer­te­te den „Hit­ler-Bart“ im Gesamt­bild – inklu­si­ve deut­li­cher Alko­ho­li­sie­rung – als Belus­ti­gung, nicht als Glo­ri­fi­zie­rung. Beim „Küh­nen­gruß“ sah sie eine Sati­re-Anspie­lung auf Ex-FPÖ-Chef Heinz-Chris­ti­an Stra­ches „drei Bier-Geschich­te“. Eine Handy-„Live-Foto“-Sequenz habe unmit­tel­bar danach eine unver­fäng­li­che Ges­te gezeigt. Auch für die „White-Power“-Handhaltung eines zwei­ten Mit­ar­bei­ters gab’s eine harm­lo­se Begründung:

Der Beschul­dig­te, selbst Obmann-Stell­ver­tre­ter in einer FP-Orts­grup­pe im Bezirk Wels-Land ist, habe unmit­tel­bar davor „Dau­men hoch” gezeigt. Das spre­che dafür, dass er „die Ges­te im ursprüng­li­chen Sinn” ver­wen­den woll­te. Bei iso­lier­ter Betrach­tung ver­wirk­li­che das „White-Power-Zei­chen” ohne­hin nicht den Tat­be­stand der Wie­der­be­tä­ti­gung. (nachrichten.at, 14.7.25)

Ein Ver­fah­ren gegen vier wei­te­re Bediens­te­te wur­den eben­falls eingestellt.

Hitlerdarsteller aus dem Welser Magistrat (Foto: Antifa Wels)
Hit­ler­dar­stel­ler aus dem Wel­ser Magis­trat (Foto: Anti­fa Wels)

Schar­fe Kri­tik kommt vom Maut­hau­sen Komi­tee Öster­reich (MKÖ) und der „Wel­ser Initia­ti­ve gegen Faschis­mus“ in einer Pres­se­aus­sendung (15.7.25). MKÖ-Vor­sit­zen­der Wil­li Mer­nyi und Wels-Anti­fa-Chef Wer­ner Retzl spre­chen von einem „Jus­tiz­skan­dal“. Sie ver­wei­sen auf ein bereits 2008 aus ihrer Sicht ver­fehl­tes Vor­ge­hen der Wel­ser Staats­an­walt­schaft im BFJ-Kom­plex und kri­ti­sie­ren, dass ein „Hit­ler-Auf­tritt“ als „Belus­ti­gung“ und der „Küh­nen-Gruß“ als „Sati­re“ ein­ge­stuft wer­de. Zeu­gen­aus­sa­gen, wonach sich ein betei­lig­ter Magis­trats­mit­ar­bei­ter, der FPÖ-Funk­tio­när, in der KZ-Gedenk­stät­te Maut­hau­sen mit Hit­ler­gruß habe foto­gra­fie­ren las­sen, sei­en igno­riert worden.

Mer­nyi sieht nach dem jüngs­ten Graz-Fall, dem trotz mehr­fa­cher Holo­caust­leug­nung frei­ge­spro­che­nen pen­sio­nier­ten Poli­zis­ten, einen wei­te­ren „Anschlag auf die Gel­tung des Ver­bots­ge­set­zes“, der den anti­fa­schis­ti­schen Ver­fas­sungs­auf­trag und die NS-Opfer verhöhne.

„Über die Grün­de kann man nur spe­ku­lie­ren. Fach­li­che Inkom­pe­tenz allein ist wohl zu wenig“, betont Retzl. „Woll­te sich die Staats­an­walt­schaft die Arbeit mit dem Geschwo­re­nen­pro­zess erspa­ren? Oder sind ihre Bezie­hun­gen zur Wel­ser Rat­haus­spit­ze zu eng? Es ist Auf­ga­be der Fach­auf­sicht im Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um, dem nach­zu­ge­hen.“ (ots.at, 15.7,.25)

Wien-Floridsdorf: Hitlergruß und Masturbation als „Kunstprojekt“

Ein 46-jäh­ri­ger Mann sorg­te in Wien-Flo­rids­dorf für einen unge­wöhn­li­chen Poli­zei­ein­satz, als er sich vor dem Amts­haus ent­blöß­te, mas­tur­bier­te und dabei den Hit­ler­gruß zeig­te. Sei­ne 38-jäh­ri­ge Beglei­te­rin film­te die Sze­ne und erklär­te den Poli­zis­ten, der Mann sei „im Flow“ und das Gesche­hen sei ein „Kunst­pro­jekt“ sowie das „Meis­ter­werk sei­nes Lebens“. Bei­de gaben an, durch dras­ti­sche Maß­nah­men auf die Pro­ble­me der Mensch­heit auf­merk­sam machen zu wol­len. Meh­re­re Zeu­gen alar­mier­ten die Poli­zei, die den Mann wegen Ver­sto­ßes gegen das Ver­bots­ge­setz und wegen öffent­li­cher geschlecht­li­cher Hand­lun­gen anzeig­te. (Quel­le: puls24.at, 9.7.25)

Wien: Beschimpfungen und Hitler-Geschrei im Parlament

Wäh­rend der Natio­nal­rats­sit­zung am 9. Juli kam es zu einem bemer­kens­wer­ten Zwi­schen­fall: Ein Mann auf der Besu­cher­tri­bü­ne rief wäh­rend der Fra­ge­stun­de mit Vize­kanz­ler Andre­as Babler (SPÖ) laut­stark Belei­di­gun­gen wie „Du Nazi, du“, „Ihr Kriegs­trei­ber, Ihr Schwei­ne“, „Sau­hau­fen“ und „Heil Hit­ler“. Die Sit­zung wur­de unter­bro­chen, bis der Mann vom Sicher­heits­dienst hin­auses­kor­tiert wor­den war. Was wei­ter pas­siert ist, ist nicht bekannt. Dem Stö­rer dro­hen straf­recht­li­che Kon­se­quen­zen, da sei­ne Äuße­run­gen ver­mut­lich gegen das Ver­bots­ge­setz ver­sto­ßen. (Quel­le: derstandard.at, 10.7.25)

Amstetten/NÖ: Geschmiere in einer Parkgarage

In einer Park & Ride-Anla­ge in Amstet­ten haben zwei Täter ins­ge­samt 22 Über­wa­chungs­ka­me­ras durch Farb­spray unbrauch­bar gemacht und die Wän­de des Park­hau­ses mit Schrift­zü­gen wie „Viva la Sta­lin“, Ham­mer und Sichel, schwar­ze Haken­kreu­ze und SS-Runen beschmiert. Die genaue Scha­dens­hö­he ist noch nicht bekannt, wird aber auf meh­re­re Tau­send Euro geschätzt. Die Poli­zei ver­fol­ge eine „hei­ße Spur“ (noen.at, 8.7.25), ob die Suche erfolg­reich war, ist nicht bekannt.

Bildstein/V: „Heimatkultur“ bei Feuerwehrfest

Bei einem Bezirks­feu­er­wehr­fest in Bild­stein (Vor­arl­berg) kam es am 19. Juli zu erheb­li­chen Aus­schrei­tun­gen. Nach­dem das Fest­ge­län­de wegen Über­fül­lung geschlos­sen wur­de, reagier­ten eini­ge Besucher*innen mit Unver­ständ­nis und Aggres­si­on. Bei der Räu­mung des Bar­zelts sei­en Poli­zis­ten bedrängt, mit Geträn­ken bewor­fen und ein Beam­ter kör­per­lich ange­grif­fen wor­den. Eine alko­ho­li­sier­te Frau ver­letz­te einen Besu­cher schwer mit einem Bier­glas im Gesicht. Zudem wur­de ein Mann wegen Ver­dachts der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Wie­der­be­tä­ti­gung ange­zeigt, ein wei­te­rer Besu­cher wegen gewalt­sa­men Zutritts trotz Zutrittssperre.

Der Bild­stei­ner Bür­ger­meis­ter kom­men­tier­te den Vor­fall jovi­al: „Ein paar Chao­ten haben das gan­ze Fass dann zum Über­lau­fen gebracht, wie es lei­der Got­tes bei vie­len Groß­ver­an­stal­tun­gen der Fall ist.“ (vorarlberg.orf.at, 21.7.25) Oder, wie es die FPÖ wohl aus­drü­cken wür­de: Heimatkultur!

Graz: Rassistische „Gesänge“

Am 18. Juli kam es in Graz wäh­rend einer Fahrt mit einem Cabrio­bus zu einem Vor­fall, bei dem eine Grup­pe Fahr­gäs­te laut­stark die ras­sis­ti­sche Ver­si­on von Gigi D’Agostinos „L’Amour tou­jours“ „gesun­gen“ hät­ten. Die Hol­ding Graz distan­zier­te sich von dem Gesche­hen und kün­dig­te eine Anzei­ge an. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und konn­te eine 27-jäh­ri­ge Frau aus dem Bezirk Graz-Umge­bung als eine der Ver­däch­ti­gen iden­ti­fi­zie­ren. Die Ermitt­lun­gen zur Fest­stel­lung wei­te­rer Betei­lig­ter wegen des Ver­dachts der Ver­het­zung dau­ern an. (Quel­le: steiermark.orf.at, 24.7.25)

Bleiburg/Pliberk/K: Schleichende Normalisierung der Ustascha-Feiern

Der AK Bleiburg/Pliberk berich­te­te bereits im Juni aus­führ­lich zur dies­jäh­ri­gen Blei­burg-Fei­er und sieht klei­ne Schrit­te der Nor­ma­li­sie­rung, aber kei­ne gro­ße Rück­kehr zu den frü­he­ren Feiern.

Eine Groß-Renais­sance der Usta­scha-Fei­ern blieb 2025 (zum 80. Jah­res­tag, auf den sich die Fei­ern bezie­hen) aus. Statt­des­sen setz­te der Blei­bur­ger Ehren­zug (PBV) auf meh­re­re klei­ne Ter­mi­ne am 11., 16. und 17. Mai. Ins­ge­samt kamen nur eini­ge hun­dert Per­so­nen, der Peak lag bei rund 250 – weit ent­fernt von den 20–30.000 im Jahr 2015. Den­noch waren ideo­lo­gi­sche Mar­ker klar sicht­bar: Abord­nun­gen ein­schlä­gi­ger Ver­ei­ne, HSP-Sym­bo­lik, Kranz­nie­der­le­gun­gen – flan­kiert von meh­re­ren Geist­li­chen und dem kroa­ti­schen Bot­schaf­ter. Das ver­leiht der Sze­ne sym­bo­li­sches Gewicht, auch ohne Groß­büh­ne. Posi­tiv sei im Ver­gleich zu frü­her gewe­sen, dass die Kärnt­ner Exe­ku­ti­ve pro­fes­sio­nel­ler agiert, ver­bo­te­ne Sym­bo­le kon­trol­liert habe und bei Ver­stö­ßen ein­ge­schrit­ten sei.

Bri­sant ist die Infra­struk­tur­fra­ge: Der PBV behaup­tet trotz unge­klär­ter Grund­buch­la­ge und offe­nen Geneh­mi­gun­gen über das Are­al zu ver­fü­gen, erneu­er­te Büh­ne und Anla­ge und kün­dig­te die Sanie­rung des Denk­mals an. Die bau­li­chen Auf­wer­tun­gen wür­den Blei­burg als Pil­ger­ort revi­sio­nis­ti­scher Erin­ne­rung sta­bi­li­sie­ren, befürch­tet der AK und for­dert: Wer Blei­burgs Rück­kehr ver­hin­dern will, muss den Ver­an­stal­tern die Infra­struk­tur ent­zie­hen, insti­tu­tio­nel­le Kulis­sen besei­ti­gen und gel­ten­des Recht ver­läss­lich durchsetzen.

Die Grü­nen haben eine par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge an Innen­mi­nis­ter Ger­hard Kar­ner ein­ge­bracht: Geschichts­re­vi­sio­nis­ti­sches Usta­scha-Geden­ken in Bleiburg/Pliberk am Wiederaufflammen?

➡️ no-ustasa.at (11.6.25): „Wie­der­be­le­bung der Fei­er in klei­nen Schritten“

Althofen/K: NS-Devotionalien, Waffen, Drogen

Bei einer gericht­lich ange­ord­ne­ten Haus­durch­su­chung in Alt­ho­fen (Bezirk St. Veit) ist am 12. August ein amts­be­kann­ter 36-Jäh­ri­ger fest­ge­nom­men wor­den. Aus­lö­ser waren Ermitt­lun­gen wegen ver­bo­te­ner NS-Sym­bo­lik auf sei­nem Social-Media-Pro­fil. In der Woh­nung stell­ten die Beam­ten ein­schlä­gi­ge Gegen­stän­de sicher – dar­un­ter eine Ket­te mit der Auf­schrift „Gehei­me Staats­po­li­zei“, eine zusam­men­ge­roll­te NS-Fah­ne, ein Patch mit Haken­kreuz sowie ein Hit­ler-Foto. Außer­dem fan­den sie Sucht­mit­tel in ver­kaufs­fer­ti­ger Ver­pa­ckung, eine Fein­waa­ge und Bar­geld, was auf Han­del hindeute.

Trotz eines auf­rech­ten Waf­fen­ver­bots lager­te der Kärnt­ner in der Woh­nung eine gela­de­ne Schrot­flin­te, ein Klein­ka­li­ber­ge­wehr, zahl­rei­che Patro­nen und drei mache­ten­ähn­li­che Mes­ser. Der Mann wur­de fest­ge­nom­men. (Quel­le: kaernten.orf.at, 12.8.25)

Antisemitische Vorfälle in Wien, Tirol und Salzburg und viele Dementis

In Wien schil­der­te der israe­lisch-ame­ri­ka­ni­sche Cel­list Amit Peled auf Insta­gram, dass er und zwei Kolleg*innen aus einer Piz­ze­ria in Wien-Rudolfs­heim gewie­sen wor­den sei­en, nach­dem der Kell­ner nach ihrer Spra­che gefragt und „Hebrä­isch“ zur Ant­wort bekom­men habe. Das Lokal demen­tier­te. (Quel­le: wien.ORF.at, 27.7.25)

Auch aus Tirol kam Ende Juli ein Fall: Ein Israe­li­sches Ehe­paar, auf Urlaub mit dem Wohn­mo­bil, sprach nach einem Kon­flikt von einem anti­se­mi­ti­schen Raus­wurf von einem Cam­ping­platz im Bezirk Reut­te; der Betrei­ber wies den Vor­wurf zurück. (Quel­le: tt.com, 28.7.25)

Aus Salz­burg wur­de Mit­te August berich­tet, ein Wirt in See­kir­chen habe eine israe­li­sche Fami­lie mit dem Hin­weis „Ihr hun­gert die Men­schen in Gaza aus“ nicht bedie­nen wol­len. Die Israe­li­ti­sche Kul­tus­ge­mein­de ver­ur­teil­te den Vor­fall, die Poli­zei mel­de­te zunächst kei­ne Anzei­ge; der Besit­zer demen­tier­te und ver­wies auf Küchen­schluss. (Quel­le: puls24.at, 15.8.25)

In Wien Donau­stadt, am Cam­pus der Reli­gio­nen, ist es offen­bar schon ein Ritu­al, die jüdi­sche Fah­ne her­un­ter­zu­reis­sen. Bür­ger­meis­ter Micha­el Lud­wig, Ober­rab­bi­ner Jaron Engel­may­er und Ver­tre­ter wei­te­rer Gemein­schaf­ten hiss­ten die jüdi­sche Fah­ne erneut – mit dem kla­ren Bekennt­nis gegen Anti­se­mi­tis­mus. (Quel­le: heute.at, 10.8.25)

Von wei­te­ren Vor­fäl­len berich­tet die Anti­se­mi­tis­mus-Mel­de­stel­le der IKG in den sozia­len Medien:

Wien: jüdi­sche Fami­lie von Uber-Fah­rer beschimpft und atta­ckiert. Lei­der kein Ein­zel­fall – in den letz­ten Wochen gab es zahl­rei­che ähn­li­che anti­se­mi­ti­sche Vorfälle.

Link zum voll­stän­di­gen Text im Folgepost

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— Anti­se­mi­tis­mus-Mel­de­stel­le der IKG (@ameldestelle.bsky.social) 18. August 2025 um 16:14

Rechtsextreme Desinformation staatlich gefördert

Auch 2025 erhal­ten die rechts­extre­men Des­in­for­ma­ti­ons­me­di­en „Zur Zeit” und RTV staat­li­che För­de­rung: € 49.752,78 Ver­triebs­för­de­rung für das Möl­zer-Blatt und € 35.311,00 für den ober­ös­ter­rei­chi­schen Lokal­sen­der aus Mit­teln des Privatrundfunkfonds.
Der in Tei­len eben­falls bereits in den Rechts­extre­mis­mus abge­glit­te­ne „exx­press” erhält € 41.259,35 – als „Qua­li­täts-Jour­na­lis­mus-För­de­rung”, was ange­sichts der jour­na­lis­ti­schen Niveau­lo­sig­keit der oft­mals grob feh­ler­haf­ten, kam­pag­nis­ie­ren­den Inhal­te des Medi­ums viel­fach kopf­schüt­telnd zur Kennt­nis genom­men wurde.

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