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Kategorie: Termine

(Kärnten/Koroška) 24.-26.8. GBW Sommerakademie Sprache und Macht

Sprache bestimmt unser Leben und unser Handeln. Über Sprache wurde und wird gelenkt, Macht ausgeübt. Die Wahl der Medien zur Vermittlung von Botschaften wechselt, wird vielfältiger, das Thema bleibt gleich. Wir hören und lesen von Lügenpresse, Fake News, Alternative Facts. Was ist wahr, was falsch? Wer will was mit welchen Worten erreichen? Die Grüne Sommerakademie 2017 wird sich mit den Zusammenhängen zwischen Macht und Sprache befassen. Im zweisprachigen Gebiet Südkärntens.  Weiter…

(Wien) Sprache kommt vor der Tat

Plakataktion von Marika Schmiedt, in Kooperation mit Romano Centro.
Samstag, 1. Juli 2017, von 11-12 Uhr 1060 Wien,
Bauzaun Mariahilferstraße 67
Link zur Veranstaltung bzw. hier (FB)

Sprache kommt vor der Tat
Zusammenhang von Sprache, Rassismus, Ökonomie und Macht als temporäre Ausstellung im öffentlichen Raum

Rassismus, die soziale Konstruktion natürlicher Ungleichheit.
Die Ausstellung zeigt, wie ein Konzept des angeblich naturwissenschaftlich gesicherten Rassenbegriffs fortgeschrieben wird, und wie stark Sprache durch rassistische Diskurse und Wissensfelder geprägt ist. Dabei wird deutlich vor Augen geführt, dass die Bilder und der Umgang damit vom Ende der Monarchie bis in unsere Tage keine prinzipiellen Unterschiede aufweisen.

Die Ausstellung war vom 18. Mai bis 1. Juni in der Galeriewerkstatt NUU zu sehen und übersiedelt nun in den öffentlichen Raum.
An diesem Bauzaun sind – wie an vielen anderen Stellen in Wien – in den letzten Jahren immer wieder rassistische Schmierereien angebracht worden. Mit freundlicher Genehmigung der Firma Hitthaller.

Vernetzungstreffen für Prozessreporter_innen

Prozessreport und Stoppt die Rechten laden alle Interessierten zu einem Vernetzungstreffen ein!

Hast du noch nie ein Gericht von Innen gesehen, wolltest dir immer schon mal einen Prozess anschauen? Warst du selbst schon mal Zeug_in oder Angeklagte_r und interessierst dich, wie es anderen Menschen (bei ähnlichen Verfahren) vor Gericht gegangen ist? Willst du etwas tun gegen die juristische Kriminalisierung von politischem Aktivismus und rassistischen Praxen diverser Strafrechtsparagrafen? Oder würdest du gerne von Gerichtsprozessen wegen Verstößen gegen das Verbotsgesetz oder rechtsextremen Demos und Veranstaltungen berichten? Dann bist du bei Prozessreport vollkommen richtig! Weiter…

„Nachrichten von Gestern?“ – Expert_innengespräch über das Verbotsgesetz und der ausbleibenden Berichterstattung über damit verbundene Prozesse

„Nachrichten von Gestern?“
Einladung zum Expert_innengespräch über das Verbotsgesetz und der ausbleibenden Berichterstattung über damit verbundene Prozesse.

Das Verbotsgesetz hat sich seit seiner Reform 1992 als wirksames Mittel erwiesen, um gegen die „Leugnung, Verharmlosung, Gutheißung und Rechtfertigung des nationalsozialistischen Völkermordes oder anderer nationalsozialistischer Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ auf strafrechtlichem Wege vorzugehen. Obgleich die Zahl von Verbotsgesetzvergehen in Österreich stetig steigt, ist seit geraumer Zeit ein sinkendes öffentliches Interesse an den damit verbundenen Prozessen zu verzeichnen. Während jede auch noch so kleine Aktion der „Identitären“ von österreichischen Tageszeitungen (meist unkritisch) dokumentiert wird, berichtet abseits von www.stopptdierechten.at kaum ein Medium über die zahlreichen Prozesse, die an österreichischen Gerichten wegen Wiederbetätigung und Holocaustleugnung (u.a. im Internet) stattfinden.

Gemeinsam mit der ehemaligen Leiterin des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands, Brigitte Bailer, der Journalistin Maria Sterkl, der Juristin Angelika Adensamer sowie dem Grünen Nationalratsabgeordneten Karl Öllinger wollen wir über die Aktualität und Reformbedürftigkeit des Verbotsgesetzes diskutieren, Gründe für das geringe öffentliche Interesse erörtern sowie Handlungsstrategien und politische Forderungen entwickeln. Eine Veranstaltung von Stoppt die Rechten in Kooperation mit dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands.

Im Zuge des Expert_innengesprächs wird außerdem der Relaunch von www.stopptdierechten.at präsentiert.

Wann: 23. Mai 2017, 19 Uhr
Wo: Altes Rathaus, Wipplingerstr.6-8, A-1010 Wien (in den Ausstellungsräumlichkeiten)

Die Räumlichkeiten sind über einen Seiteneingang barrierefrei zugänglich, eine entsprechende Toilette ist leider nicht vorhanden.

(D) Tagung: Gender – Vielfalt – Demokratie

Gender – Vielfalt – Demokratie
Bedrohungen durch Rassismus und Populismus

Das Bayerische Netzwerk Genderforschung & Gleichstellungspraxis (NeGG) führt am 23. und 24. Juni 2017 ihre Jahrestagung zu den Stichworten „Gender – Vielfalt – Demokratie“ durch.
Diskutiert werden die Gefährdungen pluralistischer Demokratie durch autoritäre, fundamentalistische Rhetoriken und Praxen. Die Referierenden analysieren soziale, politische und kulturelle Aspekte von Rassismus und Populismus in ihren Bezügen zu gender und Diversität.
Sie greifen auch mediale und auch akademische Formen der Auseinandersetzung in nationalen wie trans- oder internationalen Kontexten auf.

Die Tagung richtet sich gleichermaßen an Forschende und Studierende wie an Expert/innen aus Professionen und Interessierte.

Wann: 23. bis 24. Juni 2017
Wo: Passau
Anmeldeschluss ist der 9. Juni 2017.
Link zur Veranstaltung.

Podiumsdiskussion: Antisemitische Mütter – Anti-zionistische Töchter?

Podiumsdiskussion: Antisemitische Mütter – Anti-zionistische Töchter?
Antisemitismus und Frauenbewegungen / mit Ljiljana Radonic & Andrea Trumann

Unter diesem Titel hat schon 1994 Charlotte Kohn-Ley den Zusammenhang zwischen Geschlechterverhältnis und Antisemitismus seit dem Zweiten Weltkrieg bis heute verhandelt. Wie lässt sich nun über 20 Jahre nach dieser Intervention der Umgang der Frauenbewegung mit der Rolle von Frauen im Nationalsozialismus, die Täterin-Opfer-Umkehr des weiblichen Opfermythos und der als Anti- oder Post-Zionismus verkleidete „ehrbare Antisemitismus“ von Frauen fassen? Welche dieser Erkenntnisse lassen sich auf nicht-post-nazistische Autorinnen und Bewegungen wie Judith Butler oder die „Frauen in Schwarz“ übertragen?

Wann: Donnerstag, 25. Mai 19:00 – 22:00
Wo: Cafe Stein, Währingerstr. 6-8, 1090 Wien

Link zur Veranstaltung

Immer mehr Hass im Netz: Diskussion über Ursachen

Immer mehr Hass im Netz: Diskussion über Ursachen
Caritas und OÖNachrichten laden zur Diskussionsrunde:

Der gesellschaftliche Ton wird rauer – vor allem im Internet. Dort werden Hass und Hetze zu einem bedenklichen Phänomen. Auch die Zahl der strafbaren Delikte steigt. Erst kürzlich wurde am Landesgericht Ried ein junger Innviertler verurteilt, der sich durch Postings im Internet der nationalsozialistischen Wiederbetätigung schuldig gemacht hatte.

Mit dieser Entwicklung setzt sich eine Diskussionsrunde am Montag, 24. April, im Riedberg-Pfarrsaal (Beginn 19.30 Uhr, Eintritt frei) auseinander. In Kooperation mit den Oberösterreichischen Nachrichten laden die Regionalcaritas der Diözese Linz und die Initiative „Fakten gegen Hetze“ zu dieser Podiumsdiskussion.

Unter der Moderation von OÖN-Innviertel-Redaktionsleiter Roman Kloibhofer diskutieren:
– Wilfried Scheid, Leiter der Regionalcaritas der Diözese Linz
– Richard Pichler, Gründer der Initiative „Fakten gegen Hetze“
– Gabriele Luschner, Berufsschullehrerin und VP-Vizebürgermeisterin in Ried
– Thomas Streif, Redakteur bei den Oberösterreichischen Nachrichten
– Andreas Rumplmayr, Strafrichter am Landesgericht Ried
– Karl Öllinger, Nationalratsabgeordneter der Grünen und Betreiber von „Stoppt die Rechten“.

Wann: 24.4.2017, 19.30
Wo: Riedberg (Pfarrsaal)
Link zur Veranstaltung: Oberösterreichische Nachrichten