Filter Schlagwort: RFJ

Ungarn : Jobbik räumt auf – und die FPÖ?

Gabor Vona, der Parteichef der rechtsextremen ungarischen Partei Jobbik, will nächstes Wochenende drei Vertreter des ultrarechten Parteiflügels aus dem Parteipräsidium entfernen, berichtet der „Standard“. Unter den so Gemaßregelten befindet sich auch der Vizevorsitzende Elöd Novak. Moment! Das ist doch der, der im Jänner Pfefferspray in Wien verteilt hat, der Freund vom FPÖ- und RFJ- Kameraden… Weiter »

Revolution nur an der Bar

Angesichts der Wein- und Biermengen, die vor dem Vortrag der Jung-Faschisten von Jobbik und den 64 Burgkomitaten angeschleppt wurden, konnte vermutlich die Frage, die man sich für den Vortragsabend gestellt hatte, nur mehr lallend beantwortet werden. Nicht wie ursprünglich vorgesehen im Hotel Hillinger, sondern in den Räumlichkeiten des „Deutschen Schulvereins“ fand das Anbahnungstreffen zwischen ungarischen… Weiter »

Was sagte Hofer da?

Konfrontation der KandidatInnen für die Bundespräsidentschaftswahlen am Donnerstag, 21.4. im ORF. Dem FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer entschlüpft ein Satz, den er vielleicht gerne wieder zurückgeholt hätte. Auf die Befugnisse und Möglichkeiten eines Bundespräsidenten Hofer angesprochen, antwortete er: „Sie werden sich wundern, was alles gehen wird“. Da hat er Recht, bei anderen Sagern nicht.

Sie wachsen zusammen: FPÖ und Identitäre (I)

Die FPÖ ist noch ein bisschen desorientiert, was die Haltung zu den Identitären betrifft. Ist die rechtsextreme Pöbeltruppe eine Organisation, bei der man besser nicht anstreift (Hofer) oder eine, bei der man keine Berührungsängste haben muss (Kurzmann, FPÖ Steiermark). Sind Aktivitäten bei den Identitären überflüssig, weil es ohnehin die FPÖ gibt (Mahdalik, FPÖ Wien) oder… Weiter »

Wien: Saalsturm durch rechtsextreme Pöbeltruppe

Rund 30 Aktivisten der Identitären haben am Donnerstag, 14. 4. während einer Aufführung des Stücks „Die Schutzbefohlenen“ von Elfriede Jelinek im Audimax der Uni Wien die Bühne gestürmt. Dort entrollten sie dann Transparente und Fahnen , brüllten Parolen und verspritzten Kunstblut gegen die Schauspieler und das Publikum. Teile des Publikums sorgten dann dafür, dass die… Weiter »

Ungarische Neofaschisten bei Burschis und Blauen?

Der Frühling ist da und bei den Burschenschaftern schlagen die ungarischen Triebe aus. Die Burschenschaft Olympia hält am 21. April einen Vortragsabend zum Thema „Revolution in Ungarn – Vorbild für Österreich?“ im Hotel Hillinger in der Wiener Donaustadt ab. Die Burschis wollen vorbereitet sein für den Tag X und Antwort auf die Frage “Wie macht… Weiter »

Bürgerwehren in Österreich (I): Fast immer rechtsextrem

Die Anzahl der aktuellen Bürgerwehren in Österreich ist schwer abzuschätzen, aber an die 20 dürften es schon sein, die sich vorwiegend in den letzten Wochen über Facebook organisiert haben, um…… Um was? Um ihre MitbürgerInnen zu schützen? Um mit ihren Waffen und ihrer Gewaltbereitschaft zu prahlen? Um sich für den Bürgerkrieg vorzubereiten? Fakt ist ,… Weiter »

Linz: Verhetzungsverdacht bei FPÖ-Gemeinderäten

Wie die Tageszeitung „Österreich“ (OÖ-Ausgabe, 20.1.16) berichtet, haben die Linzer FPÖ- Gemeinderäte Susanne Walcher und Markus Krazl auf die Forderung nach einem Sozialjahr für Flüchtlinge nicht nur ablehnend, sondern hetzerisch reagiert: „Tenor: Wie könne man dem „notgeilen Muselmane“ (sic!) Kinder überantworten. Krazl findet Zooarbeit besser: Da gäbe es ja „liebe Schafe“ – was der Unterstellung… Weiter »

Der Exzess eines Jungblauen

Markus Ripfl ist etwas ganz Schreckliches aufgefallen. Der RFJ-und FPÖ-Funktionär, dem der Kühnengruß selbst dann noch fremd ist, wenn er ihn selbst zeigt, will einen „Alkoholexzess“ bemerkt haben. Na und, ist doch eher üblich bei Burschis wie Ripfl, oder? Aber Ripfl will den Exzess ja nicht bei Burschenschaftern, sondern bei Flüchtlingen festgestellt haben! Und eigentlich… Weiter »

Braune Provokation beim Deserteursdenkmal

3.000 TeilnehmerInnen erwartete die „National Partei Österreich“ (NPÖ) bei ihrer Demonstration am Samstag, 21.November in Wien. Gekommen sind dann allerdings nur 300 – da half auch die Unterstützung durch die Identitären nichts. Dafür machten sich die Rechtsextremen auf dem Deserteursdenkmal breit und errichteten dort ihr Rednerpult. Eine Provokation, die von der Wiener Polizei sogar noch… Weiter »