• Einfache Suche:

  • Sortierung

  • Erweiterte Suche:

  • Schlagwörter:

  • Zeitraum:

Filter Schlagwort: RFJ

Wochenschau KW 27 bis 32/21, Teil 3: Blaue Geschichten

„Blau“ ist bei der Rückschau auf die let­zten Wochen dur­chaus dop­peldeutig gemeint: Es gibt jede Menge „besof­fen­er“ Geschicht­en, als etwa ein Deutsch­er einem Pas­san­ten einen Zettel mit Nazi-Parolen in die Hand drück­te und wollte, dass der das laut vor­li­est oder als zig ran­dalierende Jugendliche unter Nazi-Gebrüll einen Polizis­ten kranken­haus­reif schlu­gen. Dann gibt’s auch noch die poli­tis­chen Blauen, wie etwa den NR-Abge­ord­neten Zanger, der die Abschiebung von frei erfun­de­nen Tätern ver­langt hat­te und einen Bericht darüber als „komisch“ beze­ich­nete. Weit­er…

Unsere rechtsextremen Taliban

Die Tal­iban, die jet­zt wieder die Macht in Afghanistan über­nom­men haben, um ein islamistis­ches Emi­rat zu erricht­en, sind eine fun­da­men­tal­is­tis­che, frauen- und schwu­len­feindliche Organ­i­sa­tion von Kriegern, die während ihrer ersten Herrschaftspe­ri­ode bis 2001 das Land mit bru­talem Ter­ror über­zo­gen haben. Dass Teile der extremen Recht­en bis hin zu ein­er Funk­tionärin des Rings Frei­heitlich­er Jugend den Sieg der Tal­iban bejubeln und sich ähn­liche Zustände auch für Öster­re­ich her­bei­wün­schen, ist kein Zufall. Weit­er…

Wochenschau KW 27 bis 32/21, Teil 1: News aus dem identitären Lager

Sie ver­suchen sich gegen ihren Unter­gang zu stem­men: Die Iden­titären, auch unter dem Namen „Die Öster­re­ich­er“ unter­wegs oder nach Her­bert Kickl eine „NGO von rechts”, mobil­isierten Ende Juli für eine Demo gegen das Sym­bole-Gesetz. Etwa 500 Per­so­n­en beteiligten sich am Auf­marsch. Knapp davor war bekan­nt gewor­den, dass die neo­faschis­tis­che Truppe in Steyregg eine Immo­bilie erstanden und zu einem Zen­trum, dem mit­tler­weile drit­ten in Öster­re­ich, aus­ge­baut hat­te. Weit­er…

Wer steckt hinter AUF1-TV? Teil 1: Brauner Untergrund

Das Logo hat schon mal Anlei­hen beim deutschen öffentlichen-rechtlichen „Das Erste“ genom­men, auch son­st kommt einiges bekan­nt daher beim neuen „TV“ des Ste­fan Mag­net, das am 31. Mai erst­mals gesendet hat. Es nen­nt sich „alter­na­tiv“ und „unab­hängig“ und rei­ht sich naht­los in das Medi­enge­bräu ein, das aus der recht­sex­tremen Ecke in das Inter­net flutet. Wer sind nun die Leute, die AUF1-TV machen? Ein Blick hin­ter die Kulisse. Weit­er…

Steiermark: dreifacher FPÖ-Corona-Fail

Während der eine, Sascha Fülöp, der Sturmtr­e­ff-Wirt aus Zeltweg, unter Beschimp­fung der Regierung sein Lokal offen hal­ten wollte und dafür prompt den Weisel seines Bezirksparte­ichefs Wolf­gang Zanger erhielt, meinte der andere, Ger­hard Hirschmann aus Leib­nitz, an ein­er „Coro­na-Par­ty“ teil­nehmen zu müssen. Aber der kam mit ein­er tele­fonis­chen Abmah­nung durch Lan­desparteiob­mann Mario Kunasek davon. Ein Dreifach-Fail. Weit­er…

Wochenschau KW 42/19

RFJ-Kampagne und Stürmer-Vrgleich in der ZiB2

Manch­mal kom­men wir aus dem Wun­dern nicht mehr raus. Dies­mal haben wir gle­ich zwei Anlässe: eine Entschei­dung des Lan­desver­wal­tungs­gerichts Niederöster­re­ich bezüglich eines Logos mit einem „ss“, das auch als SS-Rune inter­pretiert wer­den kön­nte, und jene der Graz­er Staat­san­waltschaft zu einem het­zerischen RFJ-Sujet. Das eine Mal Geheimhal­tung über den Aus­gang des Ver­fahrens, das andere Mal die Ein­stel­lung des Ver­fahrens. Dazu wur­den mit blauen Erin­nerungslück­en kon­fron­tiert – auch schon ein Klas­sik­er! Weit­er…

Der FPÖ-Parlamentsklub und seine MitarbeiterInnen (Teil 2)

Die FPÖ ist ja dafür bekan­nt, eng mit Burschen­schaften ver­bun­den zu sein. Entsprechend viele tum­meln sich in den Rei­hen ihrer Funk­tionäre und Mitar­bei­t­erIn­nen. Sie gel­ten als die „intellek­tuellen“ Vor­re­it­er der Partei – angesichts dessen, was aus Rich­tung in Laufe der Zeit gekom­men ist, wäre diese These ohne­hin zu hin­ter­fra­gen. Weniger beachtet wird, dass die FPÖ fleißig aus ihrer Jugen­dor­gan­i­sa­tion, dem „Ring Frei­heitlich­er Jugend“ (RFJ) rekru­tiert. Rel­a­tiv viele der par­la­men­tarischen Mitar­bei­t­erIn­nen und Klub­mi­tar­bei­t­erIn­nen kom­men aus dem Stall des RFJ und haben dort auch lei­t­ende Funk­tio­nen inne. Weit­er…

Der FPÖ-Parlamentsklub und seine MitarbeiterInnen (Teil 1)

In der FPÖ rumort es seit Ibiza und dem Raus­flug aus der Regierung. Grund dafür sind weniger die Unge­heuer­lichkeit­en, die Stra­che mit seinem Fre­und Gude­nus gegenüber der ver­meintlichen Oli­garchen-Nichte von sich gegeben haben, son­dern per­son­elle Kämpfe. Das zieht sich von der Parteispitze bis in die Ebene der Mitar­bei­t­erIn­nen hin­unter, die im blauen Par­la­mentsklub teil­weise Stun­denkürzun­gen befürcht­en und – so der Stan­dard – in den Wider­standsmodus getreten sein sollen. Über­haupt: Es lohnt sich, einen Blick auf die Liste der Mitar­bei­t­erIn­nen des frei­heitlichen Par­la­mentsklubs zu wer­fen. Dort wim­melt es von Mul­ti­funk­tionärIn­nen, Fam­i­lien­ange­höri­gen und natür­lich auch ein­schlägig bekan­nten Recht­sex­tremen. Weit­er…

Exit für „Öxit“

Was die Geschwore­nen gerit­ten hat, Markus Ripfl vom Ver­dacht der Wieder­betä­ti­gung nach dem Ver­bots­ge­setz freizus­prechen und ihm damit die Abso­lu­tion zu erteilen, kön­nen wir nicht ein­mal in unseren kühn­sten Alp­träu­men fan­tasieren, aber es ist tat­säch­lich so passiert. Markus Ripfl, Olympia-Burschi, mit Jahreswech­sel 2017 aus der FPÖ aus­geschlossen­er Gemein­der­at, RFJ- und RFS-Funk­tionär, wurde im Juli nicht recht­skräftig mit 3:5 Stim­men freige­sprochen, hat in der Folge allerd­ings seine Partei „Die Stimme“ bzw. die Wahlliste „Öxit“ still­gelegt. Vor dem Prozess hat­te er noch pathetisch seinen Rück­zug aus der Poli­tik verkün­det. Weit­er…

Wochenschau KW 42

Banner Fa. Beissmann in Retz (© privat)

Viel Kärn­ten gibt’s in unser­er Rückschau auf die let­zte Woche: mehrere Nazi-Schmier­ak­tio­nen und der Nachk­lang zu Josef Win­klers Fes­trede anlässlich „500 Jahre Kla­gen­furt“, die der FPÖ gar nicht gefall­en hat. In Graz sor­gen 14 Mit­glieder aus der Staatsver­weiger­erszene für kuriose Momente vor Gericht, und kurios war auch ein Schlafz­im­mer­wand­schmuck eines Salzburg­er Ex-Ehep­aars: ein selb­st­ge­basteltes Aquarell mit SS-Runen. Und Obacht: Neuerd­ings kön­nen ein­deutig antifaschis­tis­che Sym­bole zu ein­er Anzeige wegen Wieder­betä­ti­gung führen – zumin­d­est in Tirol. Apro­pos Tirol: Unser Prädikat „das rechte Wort der Woche“ ver­lei­hen wir dies­mal an den Tirol­er FPÖ-Chef Markus Abw­erzger. Weit­er…