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Filter Schlagwort: RFJ

Steiermark: dreifacher FPÖ-Corona-Fail

Während der eine, Sascha Fülöp, der Sturmtr­e­ff-Wirt aus Zeltweg, unter Beschimp­fung der Regierung sein Lokal offen hal­ten wollte und dafür prompt den Weisel seines Bezirksparte­ichefs Wolf­gang Zanger erhielt, meinte der andere, Ger­hard Hirschmann aus Leib­nitz, an ein­er „Coro­na-Par­ty“ teil­nehmen zu müssen. Aber der kam mit ein­er tele­fonis­chen Abmah­nung durch Lan­desparteiob­mann Mario Kunasek davon. Ein Dreifach-Fail. Weit­er…

Wochenschau KW 42/19

RFJ-Kampagne und Stürmer-Vrgleich in der ZiB2

Manch­mal kom­men wir aus dem Wun­dern nicht mehr raus. Dies­mal haben wir gle­ich zwei Anlässe: eine Entschei­dung des Lan­desver­wal­tungs­gerichts Niederöster­re­ich bezüglich eines Logos mit einem „ss“, das auch als SS-Rune inter­pretiert wer­den kön­nte, und jene der Graz­er Staat­san­waltschaft zu einem het­zerischen RFJ-Sujet. Das eine Mal Geheimhal­tung über den Aus­gang des Ver­fahrens, das andere Mal die Ein­stel­lung des Ver­fahrens. Dazu wur­den mit blauen Erin­nerungslück­en kon­fron­tiert – auch schon ein Klas­sik­er! Weit­er…

Der FPÖ-Parlamentsklub und seine MitarbeiterInnen (Teil 2)

Die FPÖ ist ja dafür bekan­nt, eng mit Burschen­schaften ver­bun­den zu sein. Entsprechend viele tum­meln sich in den Rei­hen ihrer Funk­tionäre und Mitar­bei­t­erIn­nen. Sie gel­ten als die „intellek­tuellen“ Vor­re­it­er der Partei – angesichts dessen, was aus Rich­tung in Laufe der Zeit gekom­men ist, wäre diese These ohne­hin zu hin­ter­fra­gen. Weniger beachtet wird, dass die FPÖ fleißig aus ihrer Jugen­dor­gan­i­sa­tion, dem „Ring Frei­heitlich­er Jugend“ (RFJ) rekru­tiert. Rel­a­tiv viele der par­la­men­tarischen Mitar­bei­t­erIn­nen und Klub­mi­tar­bei­t­erIn­nen kom­men aus dem Stall des RFJ und haben dort auch lei­t­ende Funk­tio­nen inne. Weit­er…

Der FPÖ-Parlamentsklub und seine MitarbeiterInnen (Teil 1)

In der FPÖ rumort es seit Ibiza und dem Raus­flug aus der Regierung. Grund dafür sind weniger die Unge­heuer­lichkeit­en, die Stra­che mit seinem Fre­und Gude­nus gegenüber der ver­meintlichen Oli­garchen-Nichte von sich gegeben haben, son­dern per­son­elle Kämpfe. Das zieht sich von der Parteispitze bis in die Ebene der Mitar­bei­t­erIn­nen hin­unter, die im blauen Par­la­mentsklub teil­weise Stun­denkürzun­gen befürcht­en und – so der Stan­dard – in den Wider­standsmodus getreten sein sollen. Über­haupt: Es lohnt sich, einen Blick auf die Liste der Mitar­bei­t­erIn­nen des frei­heitlichen Par­la­mentsklubs zu wer­fen. Dort wim­melt es von Mul­ti­funk­tionärIn­nen, Fam­i­lien­ange­höri­gen und natür­lich auch ein­schlägig bekan­nten Recht­sex­tremen. Weit­er…

Exit für „Öxit“

Was die Geschwore­nen gerit­ten hat, Markus Ripfl vom Ver­dacht der Wieder­betä­ti­gung nach dem Ver­bots­ge­setz freizus­prechen und ihm damit die Abso­lu­tion zu erteilen, kön­nen wir nicht ein­mal in unseren kühn­sten Alp­träu­men fan­tasieren, aber es ist tat­säch­lich so passiert. Markus Ripfl, Olympia-Burschi, aus der FPÖ mit Jahreswech­sel 2017 aus der FPÖ aus­geschlossen­er Gemein­der­at, RFJ- und RFS-Funk­tionär, wurde im Juli – nicht recht­skräftig – mit 3:5 Stim­men freige­sprochen, hat in der Folge allerd­ings seine Partei „Die Stimme“ bzw. die Wahlliste „Öxit“ still­gelegt. Vor dem Prozess hat­te er noch pathetisch seinen Rück­zug aus der Poli­tik verkün­det. Weit­er…

Wochenschau KW 42

Banner Fa. Beissmann in Retz (© privat)

Viel Kärn­ten gibt’s in unser­er Rückschau auf die let­zte Woche: mehrere Nazi-Schmier­ak­tio­nen und der Nachk­lang zu Josef Win­klers Fes­trede anlässlich „500 Jahre Kla­gen­furt“, die der FPÖ gar nicht gefall­en hat. In Graz sor­gen 14 Mit­glieder aus der Staatsver­weiger­erszene für kuriose Momente vor Gericht, und kurios war auch ein Schlafz­im­mer­wand­schmuck eines Salzburg­er Ex-Ehep­aars: ein selb­st­ge­basteltes Aquarell mit SS-Runen. Und Obacht: Neuerd­ings kön­nen ein­deutig antifaschis­tis­che Sym­bole zu ein­er Anzeige wegen Wieder­betä­ti­gung führen – zumin­d­est in Tirol. Apro­pos Tirol: Unser Prädikat „das rechte Wort der Woche“ ver­lei­hen wir dies­mal an den Tirol­er FPÖ-Chef Markus Abw­erzger. Weit­er…

MKÖ muss Broschüre ergänzen: Neun neue FPÖ-„Einzelfälle” in nur acht Wochen

Im August hat das Mau­thausen Komi­tee Öster­re­ich (MKÖ) eine Broschüre über recht­sex­treme Aktiv­itäten von FPÖ-Poli­tik­ern veröf­fentlicht. Diese Broschüre stellt rund 60 „Einzelfälle” aus der jün­geren Ver­gan­gen­heit dar. Ein enormes Medi­ene­cho und eine bre­ite Debat­te waren die Folge. Nun muss das Mau­thausen Komi­tee diese Broschüre bere­its ergänzen: In den acht Wochen seit Redak­tion­ss­chluss haben FPÖ-Poli­tik­er für gle­ich neun neue „Einzelfälle” gesorgt. Weit­er…

Strafantrag gegen Schwazer Jungblauen

Die FPÖ bzw. der RFJ haben – so scheint’s – wieder ein­mal ger­ade noch die Kurve gekriegt. Als die Staat­san­waltschaft Inns­bruck der Tirol­er Tageszeitung (7.9.2017) mit­teilt, dass sie gegen Ben­jamin K. einen Strafantrag wegen der Her­ab­würdi­gung religiös­er Bräuche einge­bracht hat, ist der Bezirk­sob­mann des RFJ Schwaz schon aus­geschlossen aus dem RFJ. Drei Wochen vor der Erk­lärung der Staat­san­waltschaft wurde der Auss­chluss anscheinend fix­iert. Weit­er…