„Stoppt die Rechten“ bietet das größte kostenlos zugängliche Online-Archiv Österreichs zum Thema „Rechtsextremismus“.

Sollten Sie einen Vorfall melden oder uns Informationen schicken wollen, können Sie das über unser sicheres Kontaktformular (hier) oder via Mail ([email protected]) tun.

Wieder Urteil zur Winkbewegung

Es gibt wieder ein Urteil zu jen­em Jungfrei­heitlichen, der am 24. Jän­ner 2019 aus dem Fen­ster der Burschen­schaft Goth­ia in der Wiener Schlös­sel­gasse eine Hand­be­we­gung so aus­ge­führt hat, dass sie etliche deut­lich ablehnende Reak­tio­nen her­vorgerufen hat. Jet­zt wurde die Klage des mit­tler­weile Burschen­schafters gegen Christoph Baum­garten, der am 25. Jän­ner 2019 dazu einen satirischen Beitrag auf sein­er Web­site balkan sto­ries veröf­fentlicht hat, vom Ober­lan­des­gericht (OLG) Wien als Beru­fungsin­stanz abgewiesen. Weit­er…

Der „Wochenblick”: mit Steuergeldern geförderter Rechtsextremismus

Nach­dem Stück für Stück aufgedeckt wor­den ist, wie die ange­blich gemäßigte oberöster­re­ichis­che FPÖ unter Man­fred Haim­buch­n­er Beziehun­gen in recht­sex­treme Kreise unter­hält und diese regelmäßig ali­men­tiert, wie im Fall der Aufträge aus der Lan­desregierung und aus der Partei an Ste­fan Mag­nets Agen­tur „Medi­en­l­o­gis­tik” gezeigt wurde, wurde nun durch eine Anfrage des Grü­nen Land­tagsab­ge­ord­neten Sev­erin Mayr bekan­nt: Oberöster­re­ichis­che Lan­desräte der FPÖ inserierten im recht­sex­tremen Schmieren­medi­um „Wochen­blick” um fast 108.000 Euro. Weit­er…

Wie über Rechte berichten?

Podi­ums­diskus­sion: Wie über Rechte bericht­en? Wie Recherchen des Cit­i­zen Jour­nalisms ihren Weg in die Medi­enöf­fentlichkeit finden.
Fre­itag, 24.9.2021, 19:00–21:30 Uhr, Graz im Radio Helsin­ki Funkhaus-Foyer
mit Livestream über Radio Helsin­ki sowie auf Freirad (Inns­bruck) und Free­quenns

Am Podi­um: Judith Goetz (FIPU), Nina Horaczek (Fal­ter), Dirk Müll­ner (Doku Ser­vice Steier­mark), Karl Öllinger (Stoppt die Recht­en), Markus Sulzbach­er (Der Stan­dard), N.N. (Kleine Zeitung)
Mod­er­a­tion: Mahri­ah Zim­mer­mann (prozess.report)

eine Ver­anstal­tung im Rah­men der Tagung: Salon­fähig und nor­mal? Rechte und autoritäre Ver­schiebun­gen als Her­aus­forderung für Jour­nal­is­mus und Medienfreiheit.

Weit­er…

Wochenschau KW 37/21

Der Salzburg­er Bürg­er­meis­ter Pre­uner (ÖVP) will mit Schützen­hil­fe von FPÖ und Neos NS-belastete Straßen­na­men möglichst unbe­hel­ligt lassen. Ange­sprochen auf seine kon­träre frühere Hal­tung reagierte er mit: „Der Beschluss von damals ist mir egal.“ Die Graz­er FPÖ macht im Wahlkampf das, was sie am besten kann: Sie het­zt. Dies­mal mit einem Sujet, in dem sie Zuge­wan­derten aus­richtet, dass sie sich aus Graz möglichst schle­ichen sollen. Dafür gab’s nun eine Anzeige eines SPÖ-Funk­tionärs wegen des Ver­dachts auf Ver­het­zung. Weit­er…

Die FPÖ & Stefan Magnet: eine angepatzte Liaison

Wenn der recht­sex­treme Wochen­blick aus­rückt und von „schmutzi­gen Sil­ber­stein-Meth­o­d­en“ fab­u­liert, dann ist meist die FPÖ in der Nähe. Am 16. Sep­tem­ber war es wieder so weit. Der Grund: Emails, die uns zuge­spielt wur­den und die zeigen, dass die FPÖ Oberöster­re­ich eng mit Ste­fan Mag­nets Agen­tur „Medi­en­l­o­gis­tik“ kooperiert – mehr als sie das bis­lang zugeben wollte. Kein Wun­der: Mag­net ist auf­grund sein­er poli­tis­chen Vorgeschichte im Neon­azi-Milieu nach außen hin zum Schmud­delkind für eine Partei gewor­den, die sich weit­er als regierungs­fähig präsen­tieren will. Weit­er…

Anschläge auf Impfzentren 2021

Die Coro­na-Imp­fun­gen waren noch gar nicht richtig ange­laufen, da gab es im Jän­ner dieses Jahres schon die ersten Anschläge auf Impfzen­tren. Mit­tler­weile haben in diversen europäis­chen Län­dern etliche stattge­fun­den. Auch Öster­re­ich ist von dieser Eskala­tion der Gewalt nicht ver­schont geblieben, wie der Anschlag in Hohen­ems zeigt. Teile der Impfgegner*innen haben sich in den let­zten Monat­en radikalisiert oder waren das schon vorher. Eine Chronik. Weit­er…

„Gemüse-Goebbels“ ganz unten

Mit Atti­la Hild­mann, dem früheren Star der veg­a­nen Szene, ist es steil bergab gegan­gen. In zweifach­er Hin­sicht: Hild­mann hat wegen sein­er recht­sex­tremen Auswürfe und der darauf­fol­gen­den Anzeigen nicht nur Deutsch­land fluchtar­tig ver­lassen, son­dern hat nun auch alle seine großen Inter­net-Kanäle ver­loren. Seine Web­sites und Telegram-Accounts wur­den von „Anony­mous Deutsch­land“ gekapert. Weit­er…

Tom Rohrböck und der Neonazi

Es geht weit­er mit unser­er Serie zu Tom Rohrböck – jet­zt mit Staffel 2, in der Tom mit einem Neon­azi kooperiert. Frank Franz ist seit 2014 Chef der NPD und damit höchst erfol­gre­ich­er Anführer des Nieder­gangs dieser deutschen Neon­azi-Partei, die in der Konkur­renz zu AfD, III. Weg und „Die Recht­en“ aus­rin­nt. Hierzu­lande ist wenig bekan­nt, dass das Ober­haupt der Neon­azi-Partei einige Jahre lang eine Fir­ma in Salzburg betrieben hat­te. Zu dieser Salzburg­er Fir­ma wird jet­zt gegen Franz ermit­telt: wegen des Ver­dachts auf Untreue, Bankrott und Geld­wäsche. Weit­er…

Wochenschau KW 36/21

Eine Haus­durch­suchung musste der Ex-FPÖ-Abge­ord­nete Hans-Jörg Jenewein am Woch­enende über sich erge­hen lassen. Sichergestellt wur­den aller­hand IT-Geräte und ein Schla­gring mit Totenkopf, der laut Jenewein von dessen Opa stammt. Am sel­ben Tag fand in Wien wieder ein­mal eine „Mega”-Demo der Corona-Leugner*innen statt. Mit dabei viele Recht­sex­treme und Neon­azis. Die zusam­mengeschrumpfte Szene fanatisiert und radikalisiert sich immer weit­er. Weit­er…

Belsky & der Nationalsozialismus: „I versteh’s net”

Hal­li, hal­lo, ihr Lieben! – So begrüßt der Coro­na-Schwurbe­larzt Jaroslav Bel­sky sein Pub­likum in den Videos, die er täglich vom Stapel lässt. Vor Gericht hat er auf diese Anrede verzichtet, gehört wer­den kon­nte sie nur in dem Video, dessen Inhalte nach dem Ver­bots­ge­setz und dem Ver­het­zungspara­grafen angeklagt waren – 76 Minuten Monolog, bei dem selb­st die im Gerichtssaal anwe­senden Belsky-Freund*innen gelang­weilt wirk­ten. Ein Prozess­bericht. Weit­er…

Der Nazi und die deutsche Volksgemeinschaft der FPÖ

Chris­t­ian Worch (65) ist unbe­stre­it­bar ein Nazi. Er beze­ich­net sich selb­st so. Vor weni­gen Tagen ist er zum Bun­desvor­sitzen­den der neon­azis­tis­chen Partei „Die Rechte“ gewählt wor­den. Wiedergewählt. Denn deren Grün­der und Kapo war er schon bis 2017. Damals trat er blitzar­tig zurück, weil die Partei mehrheitlich einem Antrag zus­timmte, in dem man sich zur deutschen Volks­ge­mein­schaft bekan­nte. Die FPÖ hat die deutsche Volks­ge­mein­schaft seit 2011 wieder im Parteipro­gramm. Finde den Unter­schied! Weit­er…

Antisemitische Vorfälle mehr als verdoppelt, rechtsextreme Tathandlungen deutlich angestiegen

Zwei alarmierende Mel­dun­gen gin­gen in der let­zten Woche durch die Medi­en: jene der Anti­semitismus-Meldestelle der Israelitis­chen Kul­tus­ge­meinde Wien (IKG), die über ein explo­sion­sar­tiges Hoch an gemelde­ten Vor­fällen berichtet und jene zum Anstieg von recht­sex­tremen Tathand­lun­gen, die über eine par­la­men­tarische Anfrage pub­lik wur­den. Weit­er…

Wochenschau KW 35/21

Nach­dem beim Hallein­er Stad­tamts­di­rek­tor Nazi-Musik­ti­tel und per­sön­lich angelegte Dat­en zu Gemein­debe­di­en­steten gefun­den wur­den, erstat­tete der Bürg­er­meis­ter Anzeige und von der Gemein­de­vorste­hung wurde eine Sus­pendierung aus­ge­sprochen. In der What­sApp-Gruppe „Puta Madre“ wurde Nazi-Pro­pa­gan­da aus­ge­tauscht. Ein Grup­pen­mit­glied stand in St. Pöl­ten vor Gericht. In Eisen­stadt wurde ein Prozess vertagt, weil der Angeklagte angab, zum Zeit­punkt des Abset­zen sein­er ver­het­zen­den Post­ings nicht zurech­nungs­fähig gewe­sen zu sein. Weit­er…

Haimbuchners Narrensaum und sein rechtsextremer Magnet

„pro­fil“ berichtet in sein­er Aus­gabe vom 5.9 21 unter dem Titel „Der Het­zer und die Lan­des­gelder“ über die Aufträge, die der Recht­sex­treme und Coro­na-Leugn­er Ste­fan Mag­net 2019 und 2020 für seine Fir­ma „MS Medi­en­l­o­gis­tik Werbe GmbH“ vom Land Oberöster­re­ich erhal­ten hat. „pro­fil“ ver­mutet den Vize-Lan­deshaupt­mann und FPÖ-Chef Man­fred Haim­buch­n­er als Auf­tragge­ber, aber der äußert sich höchst zöger­lich. Warum eigentlich? Einiges ist doch offen­sichtlich. Weit­er…