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Suchergebnis zu: Objekt 21

Objekt 21: Der „geläuterte“ Jürgen

Das Aufge­bot des Cobra-Ein­satzkom­man­dos für einen störungs­freien Ablauf des Schwurg­ericht­sprozess­es in Ried im Innkreis dürfte dem Jür­gen sich­er geschme­ichelt haben. Der ehe­ma­lige heim­liche Chef der schw­er krim­inellen Neon­azi-Truppe um das „Objekt 21“ stand näm­lich wieder ein­mal wegen NS-Wieder­betä­ti­gung vor Gericht. Nach unser­er Rech­nung hat er mit seinen 35 Lebens- und etlichen Haft­jahren sowie fünf Verurteilun­gen wegen Wieder­betä­ti­gung alle anderen braunen Kam­er­aden weit abge­hängt. Und aus­gerech­net er soll jet­zt geläutert sein? Weit­er…

Objekt 21: Wotan wollte wieder wüten

Das schaf­fen nur wenige: In der Haft wegen Wieder­betä­ti­gung eine neue Wieder­betä­ti­gung set­zen! Daran kann man erken­nen, dass es sich um einen echt­en Neon­azi han­delt. Bei Wotan hat­ten wir da nie Zweifel. Er gehörte zur Stamm­belegschaft von Objekt 21, wurde im Juli 2015 wegen Wieder­betä­ti­gung, Mit­glied­schaft in ein­er krim­inellen Vere­ini­gung und ille­galem Waf­fenbe­sitz zu drei Jahren Haft verurteilt und hat­te in der Haft möglicher­weise einen Rück­fall, bericht­en die OÖN.

Wotan (wir haben seinen Vor­na­men ger­ingfügig verän­dert) war zu Zeit­en von Objekt 21 ein wahrer Fre­und von Waf­fen. Eine Kalaschnikow, viel dazu passende Muni­tion und Faust­feuer­waf­fen waren damals zeitweise in seinem Besitz, was einen ordentlichen Minus­punkt beim Geschwore­nen­prozess im Juli 2015 bewirk­te. Drei Jahre Haft, davon eines unbe­d­ingt, das muss man fast so inter­pretieren, dass die Geschwore­nen wed­er an die Unschuld von Wotan glaubten noch an eine baldige Resozialisierung.

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Das „Überzeugungstäter”-Shirt aus dem Neonazi-Versand

Wie weise! Mit einiger Sorge haben wir näm­lich beobacht­en müssen, dass sich Wotan auch nach der Spren­gung des Objekt 21 im Jän­ner 2013 munter wie ein Frosch in den braunen Sümpfen weit­er­be­wegte. Wotan, der sich auf Face­book als „ver­steck­ter Arbeit­slos­er“ präsen­tiert, pflegte nicht nur zu den thüringis­chen Neon­azis von der Kam­er­ad­schaft Jonastal eifrig Kon­tak­te, son­dern bemühte sich auch darum, in seinem Heimat­land Oberöster­re­ich nicht den Anschluss zu ver­lieren. So meldete er sich beispiel­sweise für den nicht wirk­lich geglück­ten ersten Pegi­da-Spazier­gang in Linz am 8. Feb­ru­ar 2015 an und war dort auch als Ord­ner behilflich.

Jet­zt wirft ihm die Staat­san­waltschaft neuer­lich Wieder­betä­ti­gung vor und muss sich deshalb am 19. Okto­ber neuer­lich vor einem Geschwore­nen­gericht ver­ant­worten. „Der Beschuldigte wollte in der Jus­ti­zanstalt Ried Klei­dung mit offen­sichtlich neon­azis­tis­chem Auf­druck tra­gen”, erk­lärte der Sprech­er der Staat­san­waltschaft Ried den OÖN.

Wie bitte? Anscheinend wollte Wotan mit Klei­dung mit dem Auf­druck „88, Überzeu­gungstäter” oder „White Resis­tance” (OÖN) in der Haf­tanstalt aufzu­marschieren. Die Leitung der Jus­ti­zanstalt war offen­sichtlich aufmerk­sam, kon­fiszierte die Klei­dungsstücke und machte Meldung.

Artikel auf stopptdierechten.at zum Objekt 21:
23.02.2014: Objekt 21: Rotlicht-Aktiv­itäten vor Gericht
13.03.2014: Objekt 21: Ein Thüringer Neon­azi vor Gericht
14.03.2014: Objekt 21: Ein Neon­azi und Brand­s­tifter vor Gericht
22.03.2014: Objekt 21:Ermittlungen gegen Anwaltsgehilfen
11.04.2014: Objekt 21: Die Braunen im Rotlicht
22.04.2014: Objekt 21: Der Mann für’s Grobe vor Gericht
25.04.2014: Objekt 21: Eine Zwischenbilanz
20.05.2014: Wo sind die deutschen Helfer von Objekt 21?
30.05.2014: Objekt 21: Noch ein Prozess gegen die Bosse
05.08.2014: Objekt 21: „Ein bis­serl was“ ist passiert
21.08.2014: Wels (OÖ): Objekt 21 –Ober­nazis neuer­lich verurteilt
30.11.2014: OÖ — Iden­titäre Auf­bauar­beit mit Objekt 21
11.02.2015: Objekt 21: Haft­strafen wegen Wieder­betä­ti­gung deut­lich reduziert!
20.03.2015: Objekt 21: Prozess gegen zwei Frauen
17.02.2016: Objekt 21: War da was?
05.10.2016: Objekt 21 — Weit­ere 5 Verurteilungen.

Objekt 21: Weitere 5 Verurteilungen

War’s das jet­zt? Als 2013 die krim­inelle Neon­azi-Truppe vom „Objekt 21“ in Des­sel­brunn auf­flog, war von rund 200 Mit­gliedern des Neon­azi-Vere­ins die Rede, von ins­ge­samt 80 Verdächti­gen und schließlich von 35 Anzeigen wegen krim­ineller Aktiv­itäten und von zehn wegen Wieder­betä­ti­gung. Nach Angaben von „Öster­re­ich“ 8.3.10.16) gab es bis gestern 27 Urteile, seit Dien­stag, 4.10.2016 sind es 32. Es war der let­zte große Prozess zu der Neon­azi-Truppe, schreibt „Öster­re­ich“. Weit­er…

Objekt 21: War da was?

Eigentlich sollte der Prozess gegen fünf Per­so­n­en, die bei der Neon­azi-Truppe „Objekt 21“ tätig waren, schon heute, am 17.2., mit der Urteilsverkün­dung abgeschlossen wer­den, aber die Angeklagten im Alter von 28 bis 32 Jahren beriefen sich eben­so auf Erin­nerungslück­en wie die Zeu­gen, die gestern am Lan­des­gericht Wels ein­ver­nom­men wur­den. Und so wurde zunächst ein­mal der Prozess auf unbes­timmte Zeit vertagt. Weit­er…

Objekt 21: Prozess gegen zwei Frauen

Nach län­ger­er Pause fand diese Woche wieder ein Prozess gegen Objekt 21 – Mit­glieder statt. Dies­mal stand die weib­liche Abteilung vor dem Lan­des­gericht Wels: in der „Kro­nen­zeitung“, die als einzige Zeitung über diesen Prozess berichtete, wur­den die bei­den angeklagten Frauen (23 und 21) als „Fre­undin­nen der Bosse“ vorgestellt. Das stimmt zwar, beschreibt aber nicht wirk­lich die Rolle der bei­den Frauen. Weit­er…

Objekt 21: Haftstrafen wegen Wiederbetätigung deutlich reduziert!

Vor weni­gen Tagen kon­nten in Linz einige Neon­azi-Exem­plare von Objekt 21 beim Auf­marsch der Pegi­da OÖ betra­chtet wer­den. Das erin­nert unan­genehm daran, dass eigentlich wesentlich mehr Ankla­gen im Gespräch waren als bish­er Prozesse stattge­fun­den haben. Jet­zt wur­den in einem Beru­fungsver­fahren die Strafen für fünf Aktivis­ten von Objekt 21, darunter die bei­den Chefs, deut­lich reduziert. Weit­er…

OÖ: Identitäre Aufbauarbeit mit Objekt 21

Den Iden­titären ging‘s auch schon mal bess­er. Vor­bei die Zeit­en, wo in jed­er Stadt mit ein­er schla­gen­den Burschen­schaft ein zartes neurecht­es Pflän­zlein spross. Die Burschen der Arminia Czer­nowitz in Linz fungierten bis­lang als iden­titäre Aus­lage für Oberöster­re­ich. Jet­zt wird aber mis­sion­iert bei den Neon­azis – auch bei denen vom Objekt 21. Weit­er…

Urteil im „Objekt 21”-Prozess: Karl Öllinger im Interview über die Neonazi-Szene in Österreich

Zwei Mit­glieder des Neon­azi-Net­zw­erks „Objekt 21” haben kür­zlich unbe­d­ingte Haft­strafen aus­ge­fasst — es han­delt sich um Zusatzs­trafen zu früheren Verurteilun­gen nach dem NS-Ver­bots­ge­setz. Die Schuld­sprüche sind noch nicht recht­skräftig. Der ehe­ma­lige Grü­nen-Poli­tik­er und heutige Anti-Neon­azi-Aktivist Karl Öllinger erk­lärt im Inter­view, wie die Urteile einzuschätzen sind und wie sich die öster­re­ichis­che Neon­azi-Szene in den ver­gan­genen Jahren verän­dert hat. Weit­er mit­dem Inter­view: gmx.at — Karl Öllinger im Inter­view über die Neon­azi-Szene in Österreich