Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeitrag
  • Materialien
  • Rezension

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Dokumentation | Wochenrückblick

Lesezeit: 4 Minuten

Mélange KW 8/21 (Teil 2)

2x die FPÖ, 2x in Kärnten: Die einen haben zweisprachige Ortstafeln beschmiert, ein anderer findet, es sei notwendig, schießen zu lernen. Zwei plötzliche Kehrtwendungen sind bei Gemeindeverantwortlichen zu verzeichnen, beides nur durch massiven Druck von außen: In Stillfüssing ist der Bürgermeister nun doch dafür, dass bei einem Grab für Mitglieder der Waffen-SS auch eine Info kommt, dass die SS eine verbrecherische Organisation war, und in Imst hat sich der Gemeinderat samt Bürgermeister dazu durchringen können, eine nach einem schweren Nazi benannte Straße umzubenennen.

2. März 2021
Rückblick
Rückblick

Kärnten-FPÖ I: blaue Ortstafelbeschmierer
Kärnten-FPÖ II: schießaffiner Blauer
Wien: Ermittlungen gegen Nagel eingestellt
Stillfüssing/OÖ: Bürgermeister schwenkt bei SS-Grab ein
Imst/Tirol: Ende der Jakob-Kopp-Straße

Kärnten-FPÖ I: blaue Ortstafelbeschmierer

Im Jänner wurden in Kärnten an zwei Wochenenden zahlreiche zweisprachige Ortstafeln beschmiert, indem die slowenischsprachigen Bezeichnungen mit schwarzem Lack übersprüht worden sind.

Im Zuge der Erhebungen konnte ein 20-jähriger Mann aus Klagenfurt ausgeforscht werden, der sich bei seiner Einvernahme immer wieder in Widersprüche verwickelte. Nach anfänglichem Leugnen gab der 20-Jährige letztlich an, dass er mit seinem 21-jährigen Freund, auch aus Klagenfurt, die Beschmierungen der Ortstafeln mit einem schwarzen Sprühlack durchgeführt habe. Als Motiv für die Beschmierungen gab der 20-Jährige „persönliche Gründe“ an. Die beiden Männer werden der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt. Einer der beiden war ein Kandidat für die Gemeinderatswahl in Klagenfurt auf einem der hinteren Plätze. (kaernten.orf.at, 24.2.21)

Offenbar waren beide Täter Mitglied der FPÖ, denn der Kärntner Parteivorsitzende Darmann gab bekannt, „beide betroffenen Personen mit sofortiger Wirkung aus der Partei ausgeschlossen“ (kaernten.orf.at) zu haben.

Also werden wieder einmal zwei (Ex-)Freiheitliche auf der Anklagebank Platz nehmen müssen!

Kärnten-FPÖ II: schießaffiner Blauer

Nicht aus der FPÖ ausgeschlossen ist Harald Käfer, Listenzweiter bei der Gemeinderatswahl in Schiefling. Der „teilte auf seinem Facebook-Profil ein Foto mit dem Inhalt: ‚Der Optimist lernt Chinesisch. Der Pessimist lernt Arabisch. Der Realist lernt Schießen.’ Das Posting versah er mit dem Satz ‚Hitler hätte seine Freude an den Menschen im Jahr 2021, sie sind noch dümmer als 1933.‘“ (kleinezeitung.at, 1.3.21)

Käfer sei, so der FPÖ-Bezirksparteiobmann, nicht Mitglied der FPÖ, über die Konsequenzen müsse man noch beraten. Käfer gibt an, Sportschütze zu sein, sein Motto sei „stets bereit“, was nach seinem Posting als Drohung interpretiert werden könnte.

Vorstellung des Listenzweiten Käfer auf der FB-Seite der FPÖ Schiefling
Vorstellung des Listenzweiten Käfer auf der FB-Seite der FPÖ Schiefling

Wien: Ermittlungen gegen Nagel eingestellt 

Es war der Sonntag nach dem Terroranschlag in Wien, als ein von der Polizei eskortierter Wagen durch den achten Wiener Gemeindebezirk fuhr und per Lautsprecher neben Gewehrsalven islamophobe Wortspenden verbreitete. Hinter dieser Aktion stand der Rechtsextremist und einstige Pegida-Sprecher Georg Immanuel Nagel. Die Ermittlungen gegen Nagel wegen des Verdachts auf Verhetzung sind nun eingestellt worden. Nagel selbst freute sich in einer der APA übermittelten Stellungnahme darüber, diejenigen, die Anzeige erstattet hatten waren über die Einstellung des Verfahrens erstaunt.

Stillfüssing/OÖ: Bürgermeister schwenkt bei SS-Grab ein

Rund um die seit Jahren andauernde Diskussion über das SS-Grab in Stillfüssing scheint nun Bewegung in die Sache gekommen zu sein, wie das „Mauthausen Komitee Österreich“ in einer Presseaussendung bekannt gab.

Eine Überraschung gibt es in der Debatte um das Waffen-SS-Denkmal in Stillfüssing (Marktgemeinde Waizenkirchen). Vergangene Woche hatten Willi Mernyi, Vorsitzender des Mauthausen Komitees Österreich (MKÖ), und Robert Eiter, Sprecher des OÖ. Netzwerks gegen Rassismus und Rechtsextremismus, in einem Offenen Brief an den Waizenkirchner Bürgermeister Fabian Grüneis einen Zusatzstein mit einem Text gefordert, der auf die Verbrechen der Waffen-SS hinweist. Ein von einem Zeithistoriker überprüfter Textvorschlag war mitgeschickt worden. Der Offene Brief löste ein großes Medienecho aus.

In seiner Antwort an Mernyi und Eiter schreibt Bürgermeister Grüneis: „Gerne würde ich Ihren Vorschlag ohne weiteres annehmen, dem Gemeinderat vorschlagen und schnellstmöglich umsetzen.“ Nur seien ihm leider die Hände gebunden, weil die Entscheidung beim Innenministerium liege.

Dass der Bürgermeister für die Erwähnung der Verbrechen der Waffen-SS beim Denkmal in Stillfüssing eintritt, ist neu. Seinen bisherigen Aussagen war das nicht zu entnehmen. Die AntifaschistInnen begrüßen den Schwenk. (MKÖ)

Das MKÖ ist optimistisch, dass die Wünsche der Gemeinde auch beim für das Grab zuständigen Innenministerium berücksichtigt werden.

Imst/Tirol: Ende der Jakob-Kopp-Straße

„Die Jakob-Kopp-Straße in Imst ist eine Sackgasse. Da kommt man nur heraus, indem man kehrtmacht. Es geht heute nicht mehr, dass die Stadt Imst einen so glühenden Verehrer des größten Massenmörders der Geschichte mit einem Straßennamen ehrt“, schrieb der Tiroler Polit-Aktivist Markus Wilhelm damals – und das ist erst zwei Monate her –, als der VP-Bürgermeister und Landtagsabgeordnete Stefan Weirather sich noch nicht bereit gezeigt hatte, die den widerlichen Nazi Jakob Kopp ehrende Straße umzubenennen.

Was konkret die Kehrtwendung bei Weirather und anderen Gemeindeverantwortlichen ausgelöst hat, wissen wir nicht, denn darüber wurde offenbar nicht gesprochen, als in der Sitzung des Gemeinderats am 23.2. nun doch eine Umbenennung beschlossen wurde. „Imst rechnet mit der Nazi-Zeit ab“, betitelte die Tiroler Tageszeitung einen Bericht zur entscheidenden Gemeinderatssitzung. Eines ist klar: Ohne den Druck, der von Markus Wilhelm ausgeübt wurde, hätte Imst mit der Nazi-Zeit sicherlich nicht abgerechnet!

Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation, Wochenrückblick
Schlagwörter: FPÖ | Hetze | Kärnten/Koroška | Nationalsozialismus | Oberösterreich | Pegida | Polizei | Protest | Rassismus/Antimuslimischer Rassismus | Rechtsextremismus | Tirol | Vandalismus/Sachbeschädigung/Schmierereien | Wien

Beitragsnavigation

« Mélange KW 8/21 (Teil 1)
Virus-Mutante Antisemitismus verbreitet sich rasend »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter