We use automated translation to make our research internationally accessible. However, political nuances may be lost. Only the original German text is binding and definitive.
Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeiträge
  • Materialien
  • Rezensionen

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Dokumentation

Lesezeit: 3 Minuten

FPÖ: Wer ist der nächste? (I)

Selbst­ver­ständ­lich, so FPÖ-Par­tei­ob­mann Stra­che, haben Leu­te mit brau­ner Ver­gan­gen­heit kei­nen Platz in der FPÖ. Ein küh­ner Satz, den man sich mer­ken sollte!

22. Apr. 2013

Die Zeit­schrift „pro­fil“ lis­tet in ihrer Aus­ga­be vom 22.4. 2013 auf, wo Frei­heit­li­che in den letz­ten Mona­ten durch rechts­extre­me Kon­tak­te auf­ge­fal­len sind:

– Der FPÖ-Gemein­de­rat Fabi­an Wet­ter aus Fran­king (OÖ), noch 2004 im Vor­stand der ober­bay­ri­schen NPD, ver­öf­fent­licht brau­ne Pos­tings auf sei­nem Face­book-Pro­fil. Wet­ter tritt nach Bekannt­wer­den von allen Funk­tio­nen in der FPÖ zurück und aus der FPÖ aus.

– Der Rie­der RFJ-Bezirks­ob­mann Micha­el L. ver­öf­fent­licht eben­falls Nazi-Müll auf sei­nem Face­book-Account. Bis­her gibt es kei­ne Konsequenzen.


Was Micha­el L. gefällt

– Der FPÖ-Gemein­de­vor­stand von Aurolz­müns­ter (OÖ), Micha­el G., legt sei­ne Funk­tio­nen zurück und tritt aus der Par­tei aus, nach­dem bekannt wird, dass er 2004 wegen NS-Wie­der­be­tä­ti­gung und gefähr­li­cher Dro­hung ver­ur­teilt wur­de. Er hat­te auch aktu­ell Kon­tak­te zu dem Neo­na­zis Rai­ner Bil­ler.

– Mario M., ein FPÖ-Funk­tio­när aus Linz, tritt aus der Par­tei aus, nach­dem er auf das Löschen der „Zil­ler­ta­ler Tür­ken­jä­ger“ ver­ges­sen hat.

– Der Wie­ner FPÖ-Lan­des­par­tei­se­kre­tär Hans Jörg Jene­wein nimmt im März als Refe­rent an einem „Leser­tref­fen“ des rechts­extre­men Munier-Ver­la­ges teil. Der Nazi-Bar­de Frank Ren­ni­cke sorg­te für die musi­ka­li­sche Unter­ma­lung der Tagung.

– Weni­ge Tage spä­ter wird der Pres­se­spre­cher der Wie­ner FPÖ, Ste­fan Got­scha­cher wegen brau­ner Zita­te auf sei­nem Face­book-Kon­to ent­las­sen. Jene­wein erklärt, das sei­en kei­ne „Kava­liers­de­lik­te“. Die Face­book-Freund­schaft mit dem deut­schen Neo­na­zi Mein­olf Schön­born, die Got­scha­cher und Jene­wein hat­ten, ist offen­sicht­lich schon ein Kavaliersdelikt.


NPD-Sym­pa­thien: Links Got­scha­cher Face­book-Ein­trag; Rechs: Das NPD-Plakat

– Der Salz­bur­ger FPÖ-Par­tei­chef Karl Schnell spricht von „Umvol­kung“. FPÖ-Chef Stra­che ver­tei­digt ihn.

– Der Frak­ti­ons­ob­mann der FPÖ im Lin­zer Gemein­de­rat, Sebas­ti­an Ort­ner, tritt von sei­nen Funk­tio­nen zurück und aus der FPÖ aus. Nach­dem sei­ne Wehr­sport­übun­gen mit Gott­fried Küs­sel im Jahr 1988 über ein Video öffent­lich wer­den, ver­tei­digt ihn die FPÖ zunächst noch („Chan­ce auf Resozialisierung“).

– Als auch sei­ne Teil­nah­me am NPD-Pres­se­fest 2006 bekannt wird, ist es mit der Reso­zia­li­sie­rung vorbei.

Was fällt auf an die­ser Lis­te? Zum einen, dass in fast allen Fäl­len, wo Kon­se­quen­zen gezo­gen wur­den, die­se durch Selbst­aus­tritt bzw. Rück­tritt erfolg­ten, nicht durch Ent­schei­dun­gen der FPÖ. Und dann gibt es noch die Häu­fung in Ober­ös­ter­reich, die nicht zufäl­lig ist.

Sebas­ti­an Ort­ner etwa war zwi­schen 1994 und 1997 Par­tei­mit­glied der FPÖ und dann wie­der ab 2005, berich­tet der „Stan­dard“ (18.4.13). Das mag ein Zufall sein, passt aber auf­fäl­lig zu zwei Vor­fäl­len. Zum Kas­si­ber, den Franz Radl Gott­fried Küs­sel nach des­sen Inhaf­tie­rung in den 1990er-Jah­ren geschrie­ben hat und zur Auf­nah­me der neo­na­zis­ti­schen BfJ-Akti­vis­ten im Jahr 2005 in den RFJ in Oberösterreich.

Dazu eine Pres­se­aus­sendung des Maut­hau­sen Komi­tee Öster­reoch (MKÖ):

MKÖ-Vor­sit­zen­der Mer­nyi for­dert Unter­su­chung gegen Lin­zer FPÖ-Stadt­rat: „Det­lef Wim­mer soll 2011 Neo­na­zi-Kon­takt gehabt haben”

Wien (OTS) — „Dass jemand wie der gera­de zurück­ge­tre­te­ne Lin­zer Klub­chef Ort­ner sei­ne rechts­extre­me Kar­rie­re in der Neo­na­zi-Sze­ne beginnt und in der FPÖ fort­setzt, ist abso­lut kein Ein­zel­fall”, sagt Wil­li Mer­nyi, Vor­sit­zen­der des Maut­hau­sen Komi­tees Öster­reich (MKÖ). Der MKÖ-Vor­sit­zen­de ver­langt, dass Sicher­heits­be­hör­den und Straf­jus­tiz end­lich die enge Ver­flech­tung zwi­schen FPÖ und brau­ner Sze­ne unter­su­chen: „Bei­spiels­wei­se wird im heu­ti­gen „Stan­dard” der Daten­fo­ren­si­ker Uwe Sai­ler zitiert, der behaup­tet, dass der Lin­zer Sicher­heits­stadt­rat Det­lef Wim­mer 2011 mit den Betrei­bern der Neo­na­zi-Home­page Alpen-Donau.Info Kon­takt hat­te. Ein sol­cher Hin­weis darf doch von den Behör­den nicht igno­riert, son­dern muss genau über­prüft werden!”

Mer­nyi for­dert auch, dass sich die ande­ren Par­tei­en inten­siv mit den rechts­extre­men Ver­stri­ckun­gen der FPÖ aus­ein­an­der­set­zen und sich auf allen Ebe­nen ein­deu­tig abgren­zen: „Das sind wir der Demo­kra­tie und dem Andenken an die Mil­lio­nen NS-Opfer schuldig!”


➡️ FPÖ: Wer ist der nächs­te? (II)
➡️
FPÖ: Wer ist der nächs­te? (III)

Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation
Schlagwörter: FPÖ | Neonazismus/Neofaschismus | Oberösterreich | RFJ | Salzburg | Wiederbetätigung | Wien

Beitragsnavigation

« Gedenken an die Opfer des Todesmarsches
Der einschlägige Geburtstag »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter