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„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

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Lesezeit: 8 Minuten

Mélange KW 51/25 (Teil 1): FPÖ-Amesbauer streicht Gelder entgegen Förderempfehlungen

In Hol­la­brunn wur­de eine Moschee mit Faust­feu­er­waf­fe beschos­sen, in Linz gröl­ten Besu­cher in der Uni-Men­sa „Aus­län­der raus“. In der Stei­er­mark strich FPÖ-Lan­des­rat Ames­bau­er ent­ge­gen Fach­vo­ten Inte­gra­ti­ons- und Prä­ven­ti­ons­pro­jek­te. Dazu: Reichs­kriegs­flag­ge am Pfän­der, Haken­kreuz am jüdi­schen Zen­tral­fried­hof und ein Feu­er­wehr­skan­dal in St. Veit.

22. Dez. 2025
Rückblick
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Inhalt

Togg­le
  • Braunau/OÖ: „Trau­ma­ti­sier­ter“ Schwei­zer mit NS-Paro­len, Hit­ler­gruß und Waffen-SS-Ring
  • St. Veit an der Glan/K: Mit Nazi-Sager Belei­dig­ter von Feu­er­wehr ausgeschlossen
  • Wels/OÖ: Eis­prin­zes­sin muss blond sein
  • Stmk: FPÖ-Ames­bau­er kürzt im Sozi­al­be­reich nach blau­er Gutsherrenart
  • Linz: Ras­sis­ti­sches Gegrö­le in Uni-Mensa
  • Bre­genz-Pfän­der­hang: Wan­dern mit Reichskriegsflagge
  • Wien-Sim­me­ring: Haken­kreuz am jüdi­schen Teil des Zentralfriedhofs
  • Hollabrunn/NÖ: Moschee mit Faust­feu­er­waf­fe beschossen
  • Wien-Vorch­dor­f/OÖ: Schieß­ge­sell­schaft mit schar­fer Munition

Braunau/OÖ: „Traumatisierter“ Schweizer mit NS-Parolen, Hitlergruß und Waffen-SS-Ring

Ein alko­ho­li­sier­ter 31-jäh­ri­ger Schwei­zer Urlau­ber sorg­te in der Nacht auf Mitt­woch am Stadt­platz in Brau­nau am Inn für einen Poli­zei­ein­satz. Der Mann rief mehr­fach NS-Paro­len, äußer­te anti­se­mi­ti­sche Aus­sa­gen und führ­te ver­bo­te­ne Ges­ten – sprich: den Hit­ler­gruß – aus. Zudem beschä­dig­te er eine Christ­baum­ku­gel eines nahe­ge­le­ge­nen Kaf­fee­hau­ses. Nach Alar­mie­rung durch eine Anwoh­ne­rin wur­de er von der Poli­zei festgenommen.

Bei der Durch­su­chung fan­den die Beam­ten einen Ehren­ring der Waf­fen-SS, den der Mann getra­gen hat­te; der Ring wur­de sicher­ge­stellt. Der Fest­ge­nom­me­ne erklär­te, ein am Vor­mit­tag gese­he­ner Film über die NS-Zeit habe ihn trau­ma­ti­siert. An die Vor­fäl­le kön­ne er sich nur teil­wei­se erin­nern, die Paro­len und die Sach­be­schä­di­gung jedoch noch nach­voll­zie­hen. Den Ring trug er nach eige­nen Anga­ben als Erb­stück sei­nes Groß­va­ters. Der Mann wegen Wie­der­be­tä­ti­gung auf frei­em Fuß angezeigt.

(Quel­le: nachrichten.at, 18.12.25)

St. Veit an der Glan/K: Mit Nazi-Sager Beleidigter von Feuerwehr ausgeschlossen

Heim­lich auf­ge­zeich­ne­te Ton­band­auf­nah­men des Kom­man­dan­ten der Feu­er­wehr St. Veit an der Glan mit natio­nal­so­zia­lis­ti­schen und her­ab­wür­di­gen­den Aus­sa­gen – etwa „Den könn­te man mit der Peit­sche trei­ben, den Krip­pel“ und „Der gehört dort­hin, wo ‚Arbeit macht frei‘ steht“ – sor­gen im Ort für Auf­re­gung. Statt gegen den Kom­man­dan­ten rich­tet sich ein Aus­schluss­ver­fah­ren nun gegen das Opfer der Aus­sa­gen, da die­sem vor­ge­wor­fen wird, die Auf­nah­men ille­gal gemacht zu haben. Nach Beru­fung ent­schied der Stadt­rat mehr­heit­lich für den Aus­schluss die­ses Mit­glieds, obwohl die Beweis­la­ge umstrit­ten ist.

Die FPÖ sieht einen schwe­ren Scha­den für das Feu­er­wehr­we­sen, wäh­rend Bür­ger­meis­ter Kul­mer (SPÖ) betont, die Stadt habe trans­pa­rent und geset­zes­kon­form gehan­delt. Er kün­digt einen run­den Tisch zur Auf­ar­bei­tung an. ÖVP-Stadt­rat Phil­ipp Sub­o­sits distan­ziert sich von den Aus­sa­gen des Kom­man­dan­ten, betont aber, dass der Stadt­rats­be­schluss zum Aus­schluss nicht ein­stim­mig war und belast­ba­re Bewei­se feh­len. Die Grü­nen äußern sich zurück­hal­tend und for­dern Aufklärung.

Das Land Kärn­ten gibt kei­ne Stel­lung­nah­me ab, da die Sach­la­ge als unklar bewer­tet wird. Die staats­an­walt­li­chen Ermitt­lun­gen gegen den Kom­man­dan­ten wegen des Ver­dachts der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Wie­der­be­tä­ti­gung wur­den ein­ge­stellt, eine Pri­vat­an­kla­ge wegen Ehren­be­lei­di­gung ende­te mit einem gericht­li­chen Vergleich.

(Quel­len: kleinezeitung.at, 17.12.25 und meinbezirk.at, 18.12.25)

Update 13.1.26: Der Feu­er­wehr­kom­man­dant ist zurück­ge­tre­ten.

Wels/OÖ: Eisprinzessin muss blond sein

Die FPÖ-geführ­te Stadt Wels sorg­te erneut für Auf­se­hen, nach­dem sie kürz­lich bereits durch die Kate­go­ri­sie­rung eines Geden­kens an die Novem­ber­po­grom­nacht als „Ver­gnü­gungs­ver­an­stal­tung“ in die Kri­tik gera­ten war. Nun geriet eine Face­book-Aus­schrei­bung zur Suche einer Eis­prin­zes­sin in den Fokus: In der ursprüng­li­chen Ver­si­on wur­de als Vor­aus­set­zung unter ande­rem „blon­de Haa­re“ genannt.

Dies stieß ins­be­son­de­re bei Wer­ner Retzl von der Wel­ser Initia­ti­ve gegen Faschis­mus auf schar­fe Kri­tik, der dar­in eine pro­ble­ma­ti­sche Geis­tes­hal­tung sah. Die Stadt begrün­de­te die Vor­ga­be mit der Ori­en­tie­rung an der bekann­ten Dis­ney-Eis­prin­zes­sin, beton­te aber, dass auch Bewer­be­rin­nen mit ande­rer Haar­far­be durch das Tra­gen einer Perü­cke geeig­net seien.

Nach der öffent­li­chen Kri­tik wur­de die Aus­schrei­bung geän­dert und die Anfor­de­rung blon­der Haa­re entfernt.

(Quel­le: kurier.at, 16.12.25)

Stmk: FPÖ-Amesbauer kürzt im Sozialbereich nach blauer Gutsherrenart

Die stei­ri­schen Grü­nen haben mit­hil­fe des Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­set­zes die fach­li­chen För­der­emp­feh­lun­gen der stei­ri­schen Sozi­al­ab­tei­lung offen­ge­legt und damit belegt, dass Sozi­al­lan­des­rat Han­nes Ames­bau­er (FPÖ) zahl­rei­che Sub­ven­tio­nen ent­ge­gen der Exper­ti­se der Fach­ab­tei­lung gestri­chen hat. Trotz wie­der­hol­ter Beteue­run­gen Ames­bau­ers, die Kür­zun­gen im Sozi­al­be­reich sei­en „sorg­fäl­tig nach sach­li­chen und fach­li­chen Gesichts­punk­ten“ (zit. nach kleinezeitung.at, 16.12.25) erfolgt, zei­gen die ver­öf­fent­lich­ten Unter­la­gen, dass über 30 von der Abtei­lung als „fach­lich von hoher Qua­li­tät“ und „hoch prio­ri­siert“ ein­ge­stuf­te För­der­an­trä­ge – dar­un­ter von Orga­ni­sa­tio­nen wie Cari­tas, Isop, Inter­act, Rosa­Li­la Pan­the­rIn­nen und Zebra – abge­lehnt wurden.

Die­se Orga­ni­sa­tio­nen sind in Berei­chen wie Flücht­lings­hil­fe, Gewalt- und Extre­mis­mus­prä­ven­ti­on sowie Inte­gra­ti­on tätig. Die Grü­nen kri­ti­sie­ren, dass die Ent­schei­dun­gen nicht trans­pa­rent kom­mu­ni­ziert und poli­ti­sche Ideo­lo­gie über fach­li­che Emp­feh­lun­gen gestellt wur­de. Die gestri­che­nen, aber als för­de­rungs­wür­dig emp­foh­le­nen Anträ­ge umfas­sen rund 1,2 Mil­lio­nen Euro und machen damit mehr als die Hälf­te der ins­ge­samt ein­ge­spar­ten zwei Mil­lio­nen Euro im zwei­ten Halb­jahr 2025 aus.

Linz: Rassistisches Gegröle in Uni-Mensa

Bei einem Men­sa­fest der Johan­nes Kep­ler-Uni­ver­si­tät Linz sol­len meh­re­re Besu­cher wäh­rend des Lie­des „L’Amour Tou­jours“ „Deutsch­land den Deut­schen, Aus­län­der raus“ gegrölt haben. Die Öster­rei­chi­sche Hoch­schü­ler­schaft (ÖH) der JKU distan­zier­te sich eben­so wie das Rek­to­rat. Die Lin­zer Grü­nen bezeich­ne­ten die Paro­len als wider­wär­tig und for­der­ten rasche Ermitt­lun­gen und Kon­se­quen­zen. Die JUNOS beton­ten die Viel­falt an der JKU und stell­ten klar, dass Frem­den­feind­lich­keit und Dis­kri­mi­nie­rung kei­nen Platz an der Uni­ver­si­tät haben dürften.

Mitt­ler­wei­le ermit­telt die Staats­an­walt­schaft Linz wegen des Ver­dachts auf Verhetzung.

(Quel­le: oe.orf.at, 16.12.25)

Bregenz-Pfänderhang: Wandern mit Reichskriegsflagge

Am Pfän­der bei Bre­genz wur­de im August ein Groß­ein­satz der Poli­zei aus­ge­löst, nach­dem eine Wan­der­grup­pe mit einer Reichs­kriegs­flag­ge und Mes­sern beob­ach­tet wor­den war. Ins­ge­samt waren 17 Poli­zei­strei­fen, ein Poli­zei­hub­schrau­ber und 48 Beam­te im Ein­satz. Anlass war die Anzei­ge eines Man­nes, der angab, von einem Mit­glied der Grup­pe mit den Wor­ten „I’m gon­na kill you“ („Ich wer­de dich töten“) und dem Griff zum Mes­ser bedroht wor­den zu sein. Der Ange­klag­te bestrei­tet dies und behaup­tet, ledig­lich „I hope you die“ („Ich hof­fe, du stirbst“) gesagt zu haben.

Die Reichs­kriegs­flag­ge, die von der Grup­pe mit­ge­führt wur­de, ist in Öster­reich – sofern sie kein Haken­kreuz zeigt – nicht ver­bo­ten, wird aber häu­fig als neo­na­zis­ti­sches Ersatz­sym­bol verwendet.

Der FPÖ-Gene­ral­se­kre­tär und Natio­nal­rats­ab­ge­ord­ne­te Chris­ti­an Hafenecker hat zum Vor­fall eine par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge gestellt, weil er den Auf­wand im August als über­trie­ben emp­fin­det, „zumal das Mit­füh­ren der Fah­ne nicht straf­bar sei, eben­so wenig wie das Mit­füh­ren eines Mes­sers, ‚außer man ist Asyl­wer­ber, ille­gal im Land auf­häl­tig, oder befin­det sich in einer ‚Waf­fen­ver­bots­zo­ne‘“ (vorarlbergorf.at, 17.12.25).

Fragt sich: Sind Dro­hun­gen mit Mes­ser ok, solan­ge sie von Rechts­extre­men und nicht von Asylwerber:innen kom­men? Für die Staats­an­walt­schaft offen­bar nicht, sie hat gegen einen der Män­ner eine Ankla­ge wegen des Ver­dachts der gefähr­li­chen Dro­hung ein­ge­bracht. Das Ver­fah­ren soll am 7. Janu­ar 2026 am Lan­des­ge­richt Feld­kirch stattfinden.

Wien-Simmering: Hakenkreuz am jüdischen Teil des Zentralfriedhofs

Nach­dem der Pro­zess gegen einen Mann, der beschul­digt wird, für den Brand der jüdi­schen Zere­mo­nien­hal­le und die Nazi-Schmie­re­rei­en am Zen­tral­fried­hof ver­ant­wort­lich zu sein, geplatzt ist, kam es dort erneut zu einer Haken­kreuz­schmie­re­rei, ver­mel­det die Anti­se­mi­tis­mus­mel­de­stel­le der IKG auf Bluesky.

Wien, Dezem­ber 2025: am jüdi­schen Teil des Zen­tral­fried­hofs wird eine anti­se­mi­ti­sche Beschmie­rung inklu­si­ve Haken­kreuz gesich­tet und gemeldet.

Die Ent­fer­nung wur­de ver­an­lasst, die rele­van­ten Behör­den informiert.

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— Anti­se­mi­tis­mus-Mel­de­stel­le der IKG (@ameldestelle.bsky.social) 15. Dezem­ber 2025 um 11:10

Hollabrunn/NÖ: Moschee mit Faustfeuerwaffe beschossen

In der Nacht auf den 21. Dezem­ber wur­de der Ein­gangs­be­reich einer Moschee in der Zna­i­mer Stra­ße in Hol­la­brunn beschos­sen. Die Poli­zei stell­te Beschä­di­gun­gen an einer Glas­schei­be fest und prüf­te zunächst, ob die­se durch ein Pro­jek­til ver­ur­sacht wur­den. Am Sonn­tag­nach­mit­tag wur­de bekannt, dass zwei Pro­jek­ti­le sicher­ge­stellt wur­den. Zum Zeit­punkt des Vor­falls befan­den kei­ne Per­so­nen im Gebäude.

Die Muni­ti­on — es han­del­te sich um ein Faust­feu­er­waf­fen­ka­li­ber ab neun Mil­li­me­ter; wel­ches genau, ist noch Gegen­stand der Ermitt­lun­gen — durch­schlug den Rah­men der Ein­gangs­tür, ging durch einen Raum und eine Dop­pel­glas­schei­be und kam im Innen­hof zu lie­gen. (noen.at, 21.12.25)

Die Moschee wird von einem Ver­ein alba­ni­scher Mus­li­me genutzt. Der Ver­eins­ob­mann hat­te von einem lau­ten Knall nach Mit­ter­nacht berich­tet. In die Ermitt­lun­gen ist auch das Lan­des­amt für Staats­schutz und Extremismusbekämpfunginvolviert.

Der Vor­fall ereig­ne­te sich just, nach­dem die ÖVP mit ihrer Minis­te­rin Clau­dia Pla­kolm auf Social Media über meh­re­re Tage hin­weg gegen Mus­li­me gehetzt hat­te, was zu einem mas­si­ven Gegen­wind geführt hat.

In den letz­ten Tagen hetz­te die ÖVP mit ihrer Staats­se­kre­tä­rin Pla­kolm in den sozia­len Medi­en gegen Mus­li­me, in der Nacht auf heu­te wur­de eine Moschee in Hol­la­brunn mit einer Faust­feu­er­waf­fe beschossen.

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— Stoppt die Rech­ten (@stopptdierechten.at) 21. Dezem­ber 2025 um 17:09

Update 22.12.25: Wie erst jetzt bekannt wur­de, wur­den in der Nacht auf den Sonn­tag in Hol­la­brunn auch Schüs­se auf ein par­ken­des Auto und zu einem nocht nicht fest­ge­stell­ten Zeit­punkt auf das Par­tei­lo­kal der Grü­nen abge­ge­ben. Die Poli­zei, die um Hin­wei­se bit­tet, habe ers­te Ermittlungsansätze.

Wien-Vorchdorf/OÖ: Schießgesellschaft mit scharfer Munition

Der Grü­ne Natio­nal­rats­ab­ge­ord­ne­te Lukas Ham­mer hat­te an Innen­mi­nis­ter Kar­ner eine par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge zur Schieß­ge­sell­schaft in Vorch­dorf gestellt. Kar­ner hat es wie­der ein­mal vor­ge­zo­gen, die Beant­wor­tung weit­ge­hend zu ver­wei­gern. In zwei Fra­gen gab‘s aller­dings kur­ze Antworten:

  • Die ange­trof­fe­ne bewaff­ne­te Per­so­nen­grup­pe gab an, Übun­gen durch­füh­ren zu wol­len. Zu wel­chem Zweck soll­ten die­se Waf­fen­übun­gen durch­ge­führt werden?
  • Wur­de am 11. Okto­ber 2025 neben den Waf­fen auch schar­fe Muni­ti­on gefun­den? Wenn ja: Wo befand sich die­se und waren damit auch Waf­fen geladen?

Kar­ners Antwort:

Der Zweck der Waf­fen­übun­gen ist der­zeit nicht bekannt. Muni­ti­on befand sich in eige­nen Behält­nis­sen in mit­ge­brach­ten Ruck­sä­cken und Rei­se­ta­schen bzw. waren die­se in den Kof­fer­räu­men der Kraft­fahr­zeu­ge ver­sperrt. Alle Schuss­waf­fen waren ungeladen.

Die schie­ßen­den Teil­neh­men­den, die angeb­lich nur Ziel­übun­gen ohne Muni­ti­on durch­ge­führt haben woll­ten, hat­ten also schar­fe Muni­ti­on dabei. Aber der Innen­mi­nis­ter weiß mehr als zwei Mona­te nach dem Vor­fall angeb­lich nicht, was der eigent­li­che Zweck der dubio­sen Schieß­übun­gen war. Wird da über­haupt (noch) ermittelt?

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