Ustascha-Treffen in Bleiburg/Pliberk — Grüne zeigen Hitlergrüße an

Schon im Mai war ver­schiede­nen Medi­en zu ent­nehmen, dass die Polizei vor Ort Prob­leme hat­te, die während der Feier getätigten Hit­ler­grüße als Hit­ler­grüße zu erken­nen. Wir haben darauf in eini­gen Artikel hingewiesen.

Etwa im Artikel „Der „Stan­dard“: „Die halbe Wahrheit von Bleiburg“”, sowie Bleiburg/Pliberk: Massen­haft Wieder­betä­ti­gung (II) als auch während dem Tre­f­fen: Ustaša-Tre­f­fen in Bleiburg/Pliberk: Hit­ler­grüße auf der kirch­lichen Feier.

In den Zelten wurden auch während der Ustaša-Feier 2017 faschistische Lieder gesungen und dutzendfach Hitlergrüße gezeigt.

In den Zel­ten wur­den auch während der Ustaša-Feier 2017 faschis­tis­che Lieder gesun­gen und dutzend­fach Hit­ler­grüße gezeigt.

Aus der Sachverhaltsdarstellung:

„Tat­säch­lich wur­den aber wesentlich mehr Per­so­n­en dabei beobachtet und teil­weise auch fotografiert, wie sie vor Pub­likum den Hit­ler­gruß zeigen.” Der Man­datar übte in dem Zusam­men­hang auch heftige Kri­tik an den in Bleiburg einge­set­zten Polizis­ten, dass diese zu oft wegge­se­hen hät­ten: „In diesem Zusam­men­hang muss auch erwäh­nt wer­den, dass nach übere­in­stim­menden Bericht­en mehrerer Medi­en die Exeku­tivbeamten, die vor Ort im Ein­satz waren, nur sel­ten bzw. nur nach Auf­forderung die Per­son­alien von Per­so­n­en auf­nah­men, die den Hit­ler­gruß zeigen”.

Karl Öllinger hat etliche Fotos zusam­menge­tra­gen und nun in ein­er Sachver­halts­darstel­lung bei der Staat­san­waltschaft Klagenfurt/Celovec angezeigt. Man wird sehen ob die dor­tige Staat­san­waltschaft darin straf­bare Hand­lun­gen sehen will oder — wie die PolizistIn­nen vor Ort — lediglich „Ver­wal­tungsübertre­tun­gen”…