• Einfache Suche:

  • Sortierung

  • Erweiterte Suche:

  • Schlagwörter:

  • Zeitraum:

Filter Schlagwort: Zur Zeit

Mölzers „Zur Zeit“:  Heldenepos über einen faschistischen Massenmörder

Während Andreas Mölz­er durch ver­schiedene TV-Sendun­gen tin­gelt und sich wie gewohnt als Grand­seigneur des „nation­al-lib­eralen“ Lagers insze­niert, wird in sein­er Wochen­zeitung „Zur Zeit“ jen­er faschis­tis­che Dik­ta­tor, der die Beteili­gung Rumäniens am Holo­caust organ­isierte, auss­chließlich mit pos­i­tiv­en Worten beschrieben. Das Blatt erhält trotz zahlre­ich­er Ent­gleisun­gen weit­er­hin jährlich öffentliche Fördergelder. Weit­er…

Vilimskys Plagiatkonglomerat: Was war die Leistung?

Schon ein­mal haben wir freche Pla­gia­teure aufgedeckt. Aus­gerech­net das recht­sex­treme Mag­a­zin „Info-Direkt“, das regelmäßig über die „Lügen­presse“ herzieht, hat aus­giebig von dieser abgeschrieben – ohne Quel­lenangabe. Wenn jet­zt eine vom EU-Spitzenkan­di­dat­en der FPÖ, Har­ald Vil­im­sky, bei ein­er blauen Beratungs­ge­sellschaft in Auf­trag gegebene Studie eben­falls sehr deut­liche Pla­giate und Fal­si­fikate aufweist, dann stellen sich gle­ich mehrere Fra­gen. Weit­er…

Zum völkischen Eiertanz des Andreas Mölzer (Teil 2): Identitäres in Mölzers „Zur Zeit”

Wie glaub­haft Mölz­ers inhaltliche Dis­tanzierun­gen von den Iden­titären sind, haben wir in Teil 1 dieses Beitrags aus­führlich besprochen. Im zweit­en Teil geht es um das von ihm her­aus­gegebe­nen Wochen­blatt „Zur Zeit“, wo sich zumin­d­est ein Iden­titär­er und viel Iden­titäres find­et. Auch hier zeigt sich, dass eine inhaltlich plau­si­ble Tren­nung zwis­chen iden­titär und frei­heitlich aller Dis­tanzierun­gen zum Trotz nicht möglich ist. Zumin­d­est nicht, solange sich die FPÖ nicht klar von Mölz­er und „Zur Zeit“ dis­tanziert. Weit­er…

Zum völkischen Eiertanz des Andreas Mölzer (Teil 1): Der „Umvolkungs“-Ideologe Mölzer distanziert sich … nicht

Die Begriffe „Umvolkung“, „Eth­nomor­phose“ und „großer Aus­tausch“ meinen ein und das­selbe. FPÖ-Recht­saußen Andreas Mölz­er dis­tanziert sich neuerd­ings zwar von den Iden­titären und deren Slo­gan, bleibt der eige­nen Pro­pa­gan­da von ein­er „Umvolkung“ aber weit­er inhaltlich treu. Seine jüng­sten Medi­en­auftritte unter­stre­ichen ein­mal mehr, dass FPÖ und Iden­titäre nicht nur von densel­ben Din­gen sprechen, son­dern auch diesel­ben Dinge meinen. Weit­er…

Strache als Marionette der Identitären

Am let­zten Woch­enende gin­gen die „Kleine Zeitung“ und der „Kuri­er“ mit Bericht­en zu geleak­ten Unter­la­gen aus dem Graz­er Iden­titären-Prozess an die Öffentlichkeit. Daraus erfahren wir nicht nur, wie sich die Iden­titären mil­itärisch nach innen organ­isiert haben, son­dern auch, wie geplante Kam­pag­nen in Koop­er­a­tion mit der FPÖ ablaufen soll­ten. Wir haben uns anhand eines einzi­gen Begriffs, den Bevölkerungsaus­tausch“, ange­se­hen, wie erfol­gre­ich die Iden­titären über Stra­ches Face­book-Seite agiert haben. Weit­er…

Wochenschau KW 14/19

Obwohl seit zwei Wochen das Ver­hält­nis der FPÖ zu den Iden­titären die Innen­poli­tik dominiert und bei­de Parteien bei Sport­be­wer­ben jeden Preis für Ver­renkun­gen abräu­men müssten, schauen wir auf das, was sich zum The­ma „Recht­sex­trem­is­mus“ abseits der Causa pri­ma getan hat, und das war eine ganze Menge: zum Beispiel ein Lehrer, der ein Iden­titären­video zur Diszi­plin­ierung eines ren­i­ten­ten („nicht inte­gri­ert­er“) Schülers ein­set­zte, zwei Wieder­betä­ti­gung­sprozesse, Anzeigen nach dem Ver­bots­ge­setz und mehrere Schmier­ak­tio­nen. Dazu ein weit rechtsste­hen­der Burschen­schafter mit ein­schlägiger Ver­gan­gen­heit, der zum Büroleit­er der Drit­ten Nation­al­rat­spräsi­dentin Kitzmüller avancierte. Öster­re­ichis­ch­er All­t­ag eben. Aber was meint die ÖVP? Sie sei die Speer­spitze gegen Hass und Extrem­is­mus jeglich­er Art. Na dann … Weit­er…

Wochenschau KW 3/19

Viel, sehr viel Wieder­betä­ti­gung ist in der let­zten Woche zu notieren, von Vorarl­berg bis nach Wien, von Kärn­ten bis nach Oberöster­re­ich. Zen­tral dabei: die Ver­bre­itung über Sozialen Net­zw­erke. Als Moti­va­tion wer­den oft „Schwarz­er Humor“ und Alko­hole­in­fluss genan­nt – verge­blich, denn das erken­nen Gerichte eher nicht als Ent­las­tung an. Der Geschäfts­führer des Linz­er JKU-Alum­ni-Klubs ist dort Ver­gan­gen­heit, nicht aber bei der ÖVP, dort bleibt er weit­er­hin Funk­tionär. „Zur Zeit“ het­zt wieder ein­mal gegen George Soros und auch gegen Wis­senschaf­terIn­nen wie Ruth Wodak. Schlussendlich die bit­tere Fest­stel­lung: Wür­den die Analy­sen des deutschen Ver­fas­sungss­chutzes die AfD betr­e­f­fend auch auf die FPÖ umgelegt, müssten die Blauen eben­falls unter Beobach­tung gestellt wer­den. Und das führt auch zu Her­bert Kickl, der durch eine famose Beant­wor­tung ein­er par­la­men­tarischen Anfrage besticht. Dafür wid­men wir ihm „das rechte Wort der Woche“. Weit­er…

Das rechtsextreme Wochenblatt „Zur Zeit“ (Teil 2): So normal kann Extremes sein

"Zur Zeit" Ausgabe 45/18: Anti-ORF-Hetze "Aus dem Volk"

„Zur Zeit“ ver­tritt auch abseits der vere­inzel­ten Ent­gleisun­gen, die ein gewiss­es medi­ales Echo evozieren, durchge­hend Posi­tio­nen die entwed­er recht­sex­trem sind, oder zumin­d­est an Recht­sex­trem­is­mus anschlussfähig sind. Dies lässt sich, mit Blick auf zen­trale Kri­te­rien unseres Recht­sex­trem­is­mus-Begriffs, anhand der aktuell­sten „Zur-Zeit“-Ausgaben aufzeigen. Weit­er…

Das rechtsextreme Wochenblatt „Zur Zeit“ (Teil 1): Eine Entgleisung kommt selten allein 

Wolfgang Caspart in "Zur Zeit" Ausgabe 32-33/18

Seit mehr als zwei Jahrzehn­ten arbeit­et Andreas Mölz­ers Wochen­zeitschrift „Zur Zeit“ an der Ver­bre­itung von Het­ze und völkisch­er Weltan­schau­ung. Dabei kommt es immer wieder zu Ent­gleisun­gen, die öffentlich skan­dal­isiert wer­den. Bei genauer­er Betra­ch­tung zeigt sich, dass die „Aus­rutsch­er“ lediglich Zus­pitzun­gen ein­er recht­sex­tremen Nor­mal­ität sind, die „Zur Zeit“ durchge­hend ver­tritt. Weit­er…

„Zur Zeit“ – Eine Brutal-Satire in mehreren Akten

Cover "Zur Zeit" 40/18 mit hineingerutschtem Artikel "Bürgerwünsche: Mehr Recht und Ordnung im Land"

In der let­zten Woche sorgte ein Blattsalat des Stan­dard-Jour­nal­is­ten Gün­ter Traxler zuerst für Ungläu­bigkeit, danach für Aufre­gung und die (vor­läu­fige) Absage ein­er FPÖ-Ver­anstal­tung im Par­la­ment. Traxler zitierte aus einem Artikel der Mölz­er-Pos­tille Zur Zeit, in dem „Denkanstöße“ für die „Verbesserung im Leben eines Durch­schnitts­men­schen“ gegeben wur­den. Dass am 8. Novem­ber just Zur Zeit im Par­la­ment durch die FPÖ aus­geze­ich­net wer­den sollte, hat­te schlussendlich „schick­sal­shafte“ Nach­wirkun­gen. Weit­er…