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„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

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Lesezeit: 8 Minuten

Briegers Kamerad Stradner

Der obers­te Gene­ral in der Euro­päi­schen Uni­on, der Öster­rei­cher Robert Brie­ger, hat sich von dem mut­maß­li­chen Holo­caust­leug­ner und Poli­zis­ten distan­ziert und sei­nen eige­nen Kom­men­tar zu den Rhein­wie­sen­la­gern als miss­ver­ständ­lich bezeich­net. Den Poli­zis­ten habe er nicht per­sön­lich gekannt – so Brie­ger. Was aber ist mit dem ObstdhmfD Strad­ner, mit dem er auf Face­book befreun­det ist? Der hat näm­lich ein sehr übles Pos­ting zu den Rhein­wie­sen­la­gern abge­setzt – und noch eini­ge ande­re het­ze­ri­sche Posts.

2. Mai 2024
Rheinwiesen bei Remagen mit Mahnmal, das an das Lager 1945 erinnert (Foto: AROB 2023)
Rheinwiesen bei Remagen mit Mahnmal, das an das Lager 1945 erinnert (Foto: AROB 2023)

Was ist ein „ObstdhmfD“?

Zur Auf­klä­rung: „ObstdhmfD“ ist die Abkür­zung für einen Oberst des höhe­ren mili­tär­fach­li­chen Diens­tes. Gefun­den haben wir die­se Rang­be­zeich­nung für Rein­hard Strad­ner auf der Web­site der AUF/AFH Stei­er­mark (Arbeits­ge­mein­schaft Unab­hän­gi­ger und Freiheitlicher/Arbeitsgemeinschaft Frei­heit­li­cher Hee­res­an­ge­hö­ri­ger). Dort ist Strad­ner näm­lich ers­ter Lan­des­vor­sit­zen­den-Stell­ver­tre­ter. Beim Öster­rei­chi­schen Mari­ne-Ver­band wird er als Ers­ter Vize­prä­si­dent geführt. Und diver­se Pos­tings las­sen dar­auf schlie­ßen, dass Strad­ner bei der FPÖ-Orts­grup­pe Hei­li­gen­kreuz am Waa­sen aktiv ist.

In sei­ner Frei­zeit wid­met sich Strad­ner der Erfor­schung dar­über, wo die Haupt­stadt des anti­ken König­reichs Nori­cum, Noreia, zu ver­or­ten ist. Er will her­aus­ge­fun­den haben, dass Noreia im Raum Knap­pen­berg (Kärn­ten) gele­gen hat– und nicht in der Stei­er­mark oder sonst­wo. Auch für ihn gilt der Seuf­zer, den wir bereits bei dem Poli­zis­ten Franz M. aus­ge­sto­ßen haben: Ach, wäre er doch nur bei die­sem Hob­by geblie­ben! Aber Rein­hard Strad­ner, der ObstdhmfD, der Alte Geschich­te an der Uni Graz stu­diert hat und knapp vor sei­ner Pen­sio­nie­rung steht, fühlt sich auch beru­fen, sehr ein­schlä­gi­ge Kom­men­ta­re zur Zeit­ge­schich­te abzugeben.

Die ein­schlä­gigs­te Äuße­rung ist ein Pos­ting zu den Rhein­wie­sen­la­gern mit Link zu einem Video. Das Video ist eigent­lich nicht das Pro­blem – sieht man ein­mal davon ab, dass es von dem mitt­ler­wei­le völ­lig nach Rechts­au­ßen abge­drif­te­ten His­to­ri­ker Alfred de Zayas ein­ge­lei­tet wird und einen Titel ver­passt bekom­men hat, der nicht durch den Inhalt belegt wird: „Rhein­wie­sen­la­ger: Der ver­ges­se­ne Völ­ker­mord an den Deut­schen“

Stradner befreundet mit Franz M. (Screenshot FB)
Strad­ner befreun­det mit Franz M. (Screen­shot FB)
Stradner befreundet mit Brieger (Screenshot FB)
Strad­ner befreun­det mit Brie­ger (Screen­shot FB)

Was ist ein Völkermord?

Was ein Völ­ker­mord ist, wur­de bereits 1948 in einer UN-Kon­ven­ti­on defi­niert: als Ver­bre­chen, das von der Absicht getra­gen ist, eine natio­na­le, eth­ni­sche, ras­si­sche oder reli­giö­se Grup­pe ganz oder teil­wei­se aus­zu­lö­schen. War das in den Rhein­wie­sen­la­gern der Fall? Kei­nes­wegs! Die teil­wei­se kata­stro­pha­len Lebens­be­din­gun­gen in die­sen Lagern waren der bedin­gungs­lo­sen Kapi­tu­la­ti­on des Nazi-Regimes, dem Rück­strom von Mil­lio­nen Kriegs­ge­fan­ge­ner, die ent­waff­net und regis­triert wer­den muss­ten und der Zer­stö­rung von Infra­struk­tur und Ver­sor­gung durch den Krieg geschul­det. Die alli­ier­ten Sie­ger­mäch­te muss­ten in kür­zes­ter Zeit das Über­le­ben von zig Mil­lio­nen aus der hun­gern­den Zivil­be­völ­ke­rung und den „Dis­pla­ced Per­sons“ sichern. Das Gräu­el­mär­chen vom Völ­ker­mord in den Rhein­wie­sen­la­gern kur­siert daher auch nur in rechts­extre­men Ver­schwö­rungs­er­zäh­lun­gen, vor­wie­gend unter Neonazis.

Der Oberst des öster­rei­chi­schen Bun­des­hee­res Rein­hard Strad­ner teilt am 30.11.19 einen Link zu einem Text der rechts­extre­men Web­site „anonymousnews.ru“, in dem die Rhein­wie­sen­la­ger als „Völ­ker­mord an den Deut­schen“bezeich­net wer­den und son­dert dazu sei­nen per­sön­li­chen Kom­men­tar ab: „Die unter den Tisch gekehr­ten Schwei­ne­rei­en der angeb­lich heu­te so poli­tisch Kor­rek­ten!“

Stradner verlinkt zu "anonymousnews.ru" ("Rheinwiesenlager: Der vergessene Völkermord an den Deutschen"): "Die unter den Tisch gekehrten Schweinereien der angeblich heute so politisch Korrekten!" (Screenshot FB 30.11.19)
Strad­ner ver­linkt zu „anonymousnews.ru” („Rhein­wie­sen­la­ger: Der ver­ges­se­ne Völ­ker­mord an den Deut­schen”): „Die unter den Tisch gekehr­ten Schwei­ne­rei­en der angeb­lich heu­te so poli­tisch Kor­rek­ten!” (Screen­shot FB 30.11.19)

anonymousnews.org

Die Web­site „anonymousnews.org“ ist eine Wei­ter­lei­tung von „anonymousnews.ru“, einer 2016 online gegan­ge­nen Des­in­for­ma­ti­ons- und Hass­platt­form, die mög­li­cher­wei­se von Russ­land aus betrie­ben wird. 2017 ord­net die „Tages­schau“ die Sei­te ein: „Anonym het­zen via Russland”

Ein­ord­nung vom Deut­schen Bun­des­tag (2020): „fal­sche Infor­ma­tio­nen und Ver­schwö­rungs­theo­rien sowie Arti­kel über die deut­sche Poli­tik aus einer rechts­extre­men Perspektive“

Der Text, zu dem Strad­ner verlinkt:

Deutsch­land ist Schuld, Schuld an allem… doch die Wahr­heit ist nicht das, wor­in wir kon­di­tio­niert wer­den. Über die Schuld der ver­meint­li­chen Befrei­er aus Über­see spricht heu­te nie­mand mehr. Am 8. Mai 2023 jähr­te sich zum 78. Mal das wohl größ­te Ver­bre­chen der Mensch­heits­ge­schich­te: Ein von Macht­gier, Neid und Ras­sen­hass initi­ier­ter Völ­ker­mord an den Deut­schen. Nach der ver­meint­li­chen Kapi­tu­la­ti­on der Wehr­macht inter­nier­ten Bri­ten und Ame­ri­ka­ner in den soge­nann­ten Rhein­wie­sen­la­gern meh­re­re Mil­lio­nen Men­schen und ver­üb­ten ein bei­spiel­lo­ses und bis heu­te tabui­sier­tes Kriegs­ver­bre­chen. Von 3.250.000 Gefan­ge­nen lie­ßen die Alli­ier­ten rechts und links des Rheins rund 2 Mil­lio­nen vor­sätz­lich ver­hun­gern. Zeit­zeu­gen­aus­sa­gen las­sen dar­auf schlie­ßen, dass die tat­säch­li­che Opfer­zahl noch weit­aus grö­ßer gewe­sen sein könn­te. Bis zum heu­ti­gen Tag ist das Gra­ben auf den ehe­ma­li­gen Flä­chen der alli­ier­ten Lager behörd­lich unter­sagt und unter Andro­hung dras­ti­scher Stra­fen verboten.

Das Wort „Rhein­wie­sen­la­gern“ ist ver­linkt zum Buch von James Bac­que, des­sen revi­sio­nis­ti­sche The­sen zu den Rhein­wie­sen­la­gern längst wider­legt sind.

Das ist noch um eini­ge Ton­la­gen ver­stö­ren­der als der Kom­men­tar von EU-Gene­ral Brie­ger, dem zu einem Post auf dem FB-Pro­fil des Poli­zis­ten Franz M., in dem über die Rhein­wie­sen­la­ger als „ver­schwie­ge­nes Kapi­tel deut­scher Geschich­te“fan­ta­siert wird, die­ser Kom­men­tar ein­ge­fal­len war: „Es ist vor allem ein ver­schwie­ge­nes Kapi­tel in der Geschich­te der Sie­ger.“

Brie­ger und Strad­ner müs­sen ein­an­der ken­nen – zumin­dest deu­tet die Face­book-Freund­schaft zwi­schen den bei­den dar­auf hin, dass sie sich nicht fremd sind. Befreun­det sind die bei­den jeden­falls auf einem Face­book-Account von Strad­ner. Der ObstdhmfD betreibt näm­lich auf FB gleich zwei Kon­ten. Zu den Rhein­wie­sen­la­gern pos­tet er auf bei­den Accounts: Am 5.11.2019 ver­linkt er unter dem Titel „Rhein­wie­sen­la­ger Der ver­ges­se­ne Völ­ker­mord der Alli­ier­ten an den Deut­schen“ auf ein You­Tube-Video. Trotz des leicht vari­ier­ten Titels ist es das­sel­be Video wie jenes vom 30.11.2019 auf „anonymousnews.ru“, zu dem er sei­nen Kom­men­tar mit den angeb­li­chen Schwei­ne­rei­en getä­tigt hat.

Verdacht der Verharmlosung des Holocaust

Den Ein­trag vom 30.11.2019 hat Face­book mit dem Hin­weis „Fehl­in­for­ma­ti­on. Von unab­hän­gi­gen Fak­ten­prü­fern über­prüft“ gekenn­zeich­net, was eine sehr zurück­hal­ten­de Bewer­tung von Face­book dar­stellt, denn das, was sich unter der Decke ver­birgt, recht­fer­tigt den Ver­dacht der Ver­harm­lo­sung des Holo­caust. Es heißt da näm­lich in dem Kom­men­tar von „anony­mous­news“, zu dem Strad­ner ver­linkt, unter ande­rem: „Am 8. Mai 2023 jähr­te sich zum 78. Mal das wohl größ­te Ver­bre­chen der Mensch­heits­ge­schich­te: Ein von Macht­gier, Neid und Ras­sen­hass initi­ier­ter Völ­ker­mord an den Deut­schen.“

In dem vom Oberst des Bun­des­hee­res ver­link­ten Text ist die Rede von „ver­meint­li­chen“ Befrei­ern und einer „ver­meint­li­chen Kapi­tu­la­ti­on der Wehr­macht“. Wie also? Die Nazi-Wehr­macht hat gar nicht kapi­tu­liert? Das „wohl größ­te Ver­bre­chen der Mensch­heits­ge­schich­te“ sei­en nicht der Holo­caust und ande­re NS-Ver­bre­chen, son­dern ein ver­schwie­ge­ner „Völ­ker­mord an den Deut­schen“ durch die Alli­ier­ten, die, laut Text auf „anony­mous­news“, min­des­tens (!) zwei Mil­lio­nen Men­schen vor­sätz­lich ver­hun­gern lie­ßen? (1)

Hal­ten wir fest: Oberst Strad­ner teilt die Lüge, dass in den Rhein­wie­sen­la­gern ein Völ­ker­mord an den Deut­schen ver­übt wur­de. Oberst Strad­ner ist der Ansicht, dass es sich bei die­sem „ver­ges­se­nen Völ­ker­mord“ um unter den Tisch gekehr­te Schwei­ne­rei­en han­delt. Oberst Strad­ner teilt das brau­ne Gräu­el­mär­chen von „anony­mous­news“, wonach es sich dabei um das „wohl größ­te Ver­bre­chen der Mensch­heits­ge­schich­te“ handelt.

Weitere Kameraden, denen so etwas gefällt

Strad­ners FB-Kon­to, auf dem zu dem Nazi-Nar­ra­tiv ver­linkt wird, ist öffent­lich zugäng­lich: Die gan­ze Welt kann das lesen. Sie­ben Likes hat Strad­ner dafür geern­tet, eines davon ist von Strad­ner selbst, ein wei­te­res Like stammt von Wolf­gang Jung, der in sei­ner akti­ven Zeit Bri­ga­dier des Bun­des­hee­res, dann auch Nationalrats‑, Land­tags- und EP-Abge­ord­ne­ter der FPÖ war. Noch einem Wolf­gang gefällt das Geschreib­sel von Strad­ner und den Rechts­extre­men von anony­mous­news: Es ist der Kom­man­dant der Bun­des­han­dels­aka­de­mie für Füh­rung und Sicher­heit an der The­re­sia­ni­schen Mili­tär­aka­de­mie, Oberst Wolf­gang Gröb­ming. Sowohl Strad­ner als auch Jung sind Mit­glie­der der rechts­extre­men Ver­bin­dung  „Aka­de­mi­sche Tafel­run­de Wiking zu Wie­ner Neu­stadt”, Strad­ner ist dort sogar Vize­ob­mann. Gröb­ming wie­der­um ist bei der eben­falls rechts­extre­men „Wie­ner aka­de­mi­sche Bur­schen­schaft Teutonia”.

Stradner: VdB ein „Pfosten”, Klimakleber „anbrunzen”, Link zu Neonazi Rennicke

2018 stellt Strad­ner einen Car­toon in sei­ne Time­line, der gut illus­triert, wie er sonst noch tickt. Da mun­kelt er von einer Neu­en Welt­ord­nung, an der Mer­kel, Macron und ande­re arbei­ten wür­den. Illus­triert wird das durch einen bewaff­ne­ten Ter­ro­ris­ten (?) auf einer Lei­ter, der neben die EU-Ster­ne Halb­mon­de, also die Sym­bo­le der tür­ki­schen Flag­ge, malt. Der Bun­des­prä­si­dent, also Strad­ners Ober­be­fehls­ha­ber, ist für ihn nicht nur ein „inter­na­tio­na­ler“ Frei­mau­rer, son­dern – wie auch vie­le ande­re Spit­zen­po­li­ti­ker – ein „Pfos­ten“.

Zu Geor­ge Sor­os fällt ihm eine Aus­sa­ge des rus­si­schen Neo­fa­schis­ten Dugin ein, wonach ein Bür­ger­krieg in Euro­pa unaus­weich­lich sei. Sor­os ist für ihn außer­dem nur eine Bestä­ti­gung für die angeb­li­chen Plä­ne von Hoo­ton und ande­ren „Hoch­frei­mau­rern“. Zudem ver­linkt Strad­ner eben­falls über den Hoo­ton-Plan zum Neo­na­zi-Musi­ker Frank Ren­ni­cke. Was deren angeb­li­che Plä­ne waren, schil­der­te die alte Nazi-Tan­te Haver­beck in einem Video, das bei dem Poli­zis­ten Franz M. zu fin­den ist. Auch Oberst Strad­ner ist mit Franz M. befreun­det. Und dann pos­tet Strad­ner, der zwi­schen 2019 und 2023 Ver­tei­di­gungs­at­ta­ché an der öster­rei­chi­schen Bot­schaft in Zagreb war, noch zu den Klimakleber*innen die Fra­ge, ob er die „eigent­lich auch anbrun­zen [darf], um ihr /ihm Ver­ach­tung öffent­lich mer­ken zu las­sen“.

Update 12.7.24: Die Staats­am­walt­schaft Graz, bei der „Stoppt die Rech­ten” Anzei­ge erstat­tet hat, teilt mit, dass das Ver­fah­ren wegen feh­len­den Anfangs­ver­dachts ein­ge­stellt wur­de. Es wur­de also nicht ein­mal ermittelt.

Stradner zur Wahl von Van der Bellen: "Ich gratuliere Österreich zu diesem Pfosten!" (Screenshot FB 23.6.16)
Strad­ner zur Wahl von Van der Bel­len: „Ich gra­tu­lie­re Öster­reich zu die­sem Pfos­ten!” (Screen­shot FB 23.6.16)
Stradners Verschwörungsgeraune zu Soros, Hooton-Plan – Stradner verlinkt zum Neonazi-Musiker Frank Rennicke (Screenshot FB 23.9.16 und 29.8.16)
Strad­ners Ver­schwö­rungs­ge­rau­ne zu Sor­os, Hoo­ton-Plan – Strad­ner ver­linkt zum Neo­na­zi-Musi­ker Frank Ren­ni­cke (Screen­shot FB 23.9.16 und 29.8.16)
Stradner Klimakleber "anbrunzen" (Screenshot FB 20.11.23)
Strad­ner Kli­makle­ber „anbrun­zen” (Screen­shot FB 20.11.23)

Update 3.5.24: Strad­ner ist mit 1. Mai 24 in den Ruhe­stand getreten.

➡️ derstandard.at: FPÖ-naher Oberst in Ruhe sorgt auf Face­book für Unruhe

Fußnote

1 In den zwi­schen April und Sep­tem­ber 1945 bestan­de­nen 23 Rhein­wie­sen­la­gern waren ins­ge­samt um die eine Mil­li­on Per­so­nen inter­niert, wobei die ers­ten bereits nach weni­gen Wochen wie­der ent­las­sen wur­den. Die For­schung gibt zwi­schen min­des­tens 8.000 und maxi­mal 40.000 ver­stor­be­nen Lager­in­sas­sen an. Sie­he dazu: Arthur Lee Smith,  Die „ver­miß­te Mil­li­on”. Zum Schick­sal deut­scher Kriegs­ge­fan­ge­ner nach dem Zwei­ten Welt­krieg. Band 65 der „Schrif­ten­rei­he der Vier­tel­jahrs­hef­te für Zeit­ge­schich­te”, Olden­burg 1992. (Down­load der Publi­ka­ti­on)

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