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Jetzt aber doch! Der Wirt aus Spielfeld, der 2015 vom Tina Wirnsberger und Susanne Ecker von den Grazer Grünen angezeigt worden war, wurde in der Vorwoche zu sieben Monaten bedingt und einer Geldstrafe von 1800 Euro verurteilt. Der Wirt, der mit einer Schrotflinte einen Flüchtling bedroht und einen Demonstranten mit Pfefferspray attackiert hatte, durfte 2015 Strache und einige Identitäre bewirten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. mehr »

Als im Sommer 2016 ein 17-jähriger Afghane in einem Amoklauf in Würzburg mehrere Zugreisende schwer verletzt, bevor er erschossen wird, postet der Angeklagte (50) aus Gaindorf (NÖ): „Die Kanackenschweine und die grüne und rote brut gehörten alle ohne wenn und aber restlos ausgemärzt (sic!)!!!“. Das ist Verhetzung, befindet die Staatsanwaltschaft und klagt ihn an. Am 19.1.2017 sollte in Linz verhandelt werden, aber der Angeklagte erschien nicht. mehr »

Als Kofi B. Anfang Mai 2016 mit seinem Sohn (4) in Zeiselmauer auf der Straße zum Bahnhof geht, stoppt ein PKW neben ihm. Der Fahrer brüllt mehrmals „Fuck You!“. Er brüllt das offensichtlich, weil Kofi dunkle Hautfarbe hat. Eine Woche später trifft Kofi wieder auf den Fahrer und will ihn zur Rede stellen. Der ruft die Polizei und behauptet, mit dem Umbringen bedroht worden zu sein. Jetzt muss sich Kofi und nicht der rassistische Fahrer vor Gericht verantworten. mehr »

Seit Jahren geistert er als Versprechen des Innenministeriums in der politischen Debatte herum: der Aktionsplan gegen Rechtsextremismus. 2013 wurde er zum ersten Mal in den Mund genommen, 2014 fragte SOS Mitmensch nach, 2015 wollte Albert Steinhauser, Justizsprecher der Grünen, mit einer parlamentarischen Anfrage Genaueres wissen, 2016 wurde eine Sichtung in Vorarlberg gemeldet, die sich als Fata Morgana entpuppte und jetzt wollte die „Wiener Zeitung“ (19.1.2017) nochmal Details wissen. mehr »

Die Antifa-Recherche Graz lässt mit einem ausgezeichneten Beitrag über die „Unabhängige Bürgerliste Graz – WIR“ aufhorchen. Die Gruppe, die erstmals für die Grazer Gemeinderatswahl am 5. Februar kandidiert, wirbt mit „Transparenz“ und „Offenheit“. Die werden erst durch den Beitrag von Recherche Graz über die Liste im rechtsextremen Sumpf hergestellt, dafür aber gründlich. mehr »