• Einfache Suche:

  • Sortierung

  • Erweiterte Suche:

  • Schlagwörter:

  • Zeitraum:

Filter Schlagwort: Salzburg

Medien zu Alpen-Donau

Unsere Vermutung, dass die Ermittlungen des Verfassungsschutzes bislang eher nur Ergebnisse zu einigen alten oder neuen Usern des Alpen-Donau-Forums erbracht haben, wird durch die jüngsten Berichte der Medien gestützt. Weiter…

Salzburg: Wiederbetätigung mit SS-Dolch

Ein arbeitsloser 29-jähriger Dachdecker hatte seine Garage zu einem Nazi-Treffpunkt umgestaltet, über Hitler geschwärmt und über Ausländer geschimpft, zudem Nazi-Musik gehört und gespielt und seinen Bekannten von seiner Nazi-Ideologie überzeugen wollen. Da der Bekannte sich nicht überzeugen lassen wollte, sei ein Streit entstanden, bei dem der 24-Jährige schwer verletzt wurde, indem Sehnen und Nerven von zwei Fingern durchtrennt wurden- durch einen SS-Dolch mit der Inschrift „Meine Ehre heißt Treue“. Man vermutet sich in einem Tarantino- Film, aber es ist die Anklage eines Salzburger Staatsanwalts! Weiter…

Graz: Stocker Verlag führt erneut Prozesse gegen die Geschichte

Der Grazer Stocker-Verlag hat ein Sortiment, das von Jagd- und Kochbüchern über Austriaca bis hin zu Militaria und – na sagen wir – ziemlich rechtslastigen Büchern geht.

Um das mit einem Beispiel zu illustrieren: einer der Stammautoren von Stocker ist Karl Springenschmid (1897 -1981). Springenschmid war illegaler Nazi und in Salzburg Hauptverantwortlicher für die Bücherverbrennung am 30.4.1938. Weiter…

Was darf sich der Verfassungsschutz noch leisten?

Das BVT agiert offensichtlich als politische Behörde für Verharmlosung und Vertuschung. Selbst die eigenen Statistiken werden nicht ernst genommen bzw. gegenteilig interpretiert. In der Causa Alpen-Donau ist es dem BVT bisher nur gelungen, über eine parlamentarische Anfrage der Grünen festzustellen, dass ein Beamter, der in der Observationseinheit beschäftigt war, mit einem in der Neonazi-Szene um Alpen-Donau Tätigen engstens verwandt ist. Weiter…

Unterpremstätten: Mit Hakenkreuz gültig FPÖ gewählt

Die „Salzburger Nachrichten“ berichten in ihrer Ausgabe vom 28.9.2010 über einen bemerkenswerten Wahlakt. In Unterpremstätten wurde eine Stimme, die mittels Hakenkreuz für die FPÖ abgegeben wurde, als gültige Stimme für die FPÖ gewertet. Auch der handschriftliche Zusatz: „Das deutsche Volk muss auferstehen! Ein Volk, ein Reich, ein Führer!!“, mit dem der Hakenkreuzwähler seine politische Einstellung noch unterstrich, änderte nichts daran.

Klar ist jedenfalls, dass sich hier jemand wiederbetätigt hat. (Quelle: Salzburger Nachrichten, 28.9.2010)


Gerhard Kurzmann im Wahlkampfeinsatz

Hof (Salzburg): Wiederbetätigung bei Party der Jungen ÖVP

Im August 2009 sorgten die Vorfälle bei der „X-treme Party“ der Jungen ÖVP in Hof bei Salzburg für Schlagzeilen. Der Grossteil der rund 500 BesucherInnen der Party war schwerst alkoholisiert. Ein kleiner Teil der BesucherInnen (aus dem RFJ-Umfeld) übte sich dagegen in NS- Wiederbetätigung, grölte „Heil Hitler“, hob die Hand zum Hitler-Gruß und provozierte damit eine Schlägerei. Die Ermittlungen der Polizei führten schließlich zur Anklage gegen Johannes T. und Markus F. (beide 18 Jahre)nach dem Verbotsgesetz. Einer der beiden Jugendlichen ist mittlerweile aus dem Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ) ausgeschlossen worden. Bei den beiden waren auch Neonazi-Songs gefunden worden. Die beiden Angeklagten gaben sich reumütig und geständig – deshalb fielen die Urteile auch milde aus: 6 bzw. 5 Monate bedingt. (Quellen: Salzburger Nachrichten, Österreich,28.9.2010).

Siehe auch: stopptdierechten.at

Kirchberg (Tirol): NS-Erlebniswochenende mit braunem Aufguss

Der Ort ist nicht zufällig gewählt. Nachdem die „Zeitgespräche“ des rechtsextremen Druffel-Verlages 2008 in Dresden abgesagt werden mussten, wurde das „Erlebniswochenende Geschichte“ 2009 nach Österreich, konkret in ein Salzburger Hotel verlegt. Nach der Veranstaltung beteuerte das Hotel zwar, in Zukunft keine derartige Veranstaltung mehr zu akzeptieren, aber: die Veranstaltung konnte stattfinden! Wie schon üblich, beobachtete der Verfassungsschutz, sah aber keinen Grund zum Einschreiten. Weiter…

Die AFP – Teil 3: Die „Politische Akademie der AFP“

Seit 1966 finden die „Politischen Akademien der AFP“ alljährlich statt. Die Akademien sind eine wichtige Aktivität der AFP und dienen der Vernetzung innerhalb der rechtsextremen Szene. So finden sich hier immer wieder „Vertreter deutschnationaler, rechtsextremer und neonazistischer Strömungen zusammen. Neben Exponenten des rechtsextremen Lagers des In- und Auslandes traten dort wiederholt auch Funktionäre der FPÖ als Referenten in Erscheinung.“ (DÖW) Weiter…