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Filter Schlagwort: Salzburg

Wochenschau KW 29 bis 33/20 (Teil 1)

Von acht Prozessen wegen des Ver­dachts auf Wieder­betä­ti­gung haben die Medi­en in den let­zten fünf Wochen berichtet. Alle ende­ten mit Schuld­sprüchen. Gewis­ser­maßen ein Höhep­unkt der strafab­wehren­den Erk­lärungsver­suche, die die Angeklagten – alle­samt Män­ner – vorge­bracht hat­ten: eine Hitler­büste an ein­er Schlafz­im­mer­wand, die wegen ihrer Farbe kaum sicht­bar war. Weit­er…

Salzburger Schande: Auseinandersetzung um eine „Marko Feingold-Straße“

Dass man dem Holo­caust-Über­leben­den Marko Fein­gold eine Verkehrs­fläche in Salzburg wid­men will, darüber sind sich die Salzburg­er Parteien weit­ge­hend einig. Die Frage ist nur, welche. Die bis­lang nach dem wüsten Anti­semiten Stelzhamer benan­nte Straße soll es, wenn es nach ÖVP, SPÖ und FPÖ geht, jeden­falls nicht sein.  Weit­er…

Wochenschau KW 17/20

Im Rück­blick auf die ver­gan­gene Woche u.a.: wieder eine Verurteilung wegen Wieder­betä­ti­gung für einen Teil­nehmer am Ustascha-Auf­marsch in Bleiburg, ein unfrei­williger FPÖ-Parteiaus­tritt im niederöster­re­ichis­chen Wim­pass­ing, drei DAÖ-Überläufer*innen in der Wiener Brigit­te­nau und eine selt­same Quer­front-Demo in Wien. Weit­er…

Wochenschau KW 10/20

Tätlich­er anti­semi­tis­ch­er Angriff auf einen Jugendlichen in Graz, die mas­sive Beschädi­gung eines Mah­n­mals für Roma und Sin­ti in Salzburg und die FPÖ, die wieder ein­mal eine „Schmutzkü­belkam­pagne“ wit­tert, wenn’s um einen „Einzelfall“ bei ihr geht; dabei zwar keine Erk­lärun­gen liefert, dafür aber Medi­en mit juris­tis­chen Kon­se­quen­zen dro­ht. Weit­er…

Wochenschau KW 8/20

Die Aufmerk­samkeit war nach Deutsch­land gerichtet: Zuerst wegen der Ver­haf­tung ein­er mut­maßlich recht­ster­ror­is­tis­chen Gruppe, dann zum Atten­tat in Hanau. In Öster­re­ich war es dafür „lustiger“, lauter NS-Späße — zumin­d­est klang das vor Gericht so. Weit­er…

Wochenschau KW 5/20

Heute ste­ht ein Unverbesser­lich­er in Ried/Innkreis vor Gericht: Der Ex-Chef von „Objekt 21“ hat selb­st in sein­er noch nicht lange zurück­liegen­den let­zten Haft gegen das Ver­bots­ge­setz und als Drauf­gabe auch noch gegen das Waf­fenge­setz ver­stoßen. Im März wer­den sich jene drei einem Prozess stellen müssen, die mut­maßlich einen Brand­satz gegen ein Asyl­heim in Him­berg geschleud­ert haben. Zwei par­la­men­tarische Anfra­gen beschäfti­gen sich mit Neon­azis­mus und der Ausle­gung des Ver­bots­ge­set­zes.  Weit­er…

Der rechtsextreme Martin, Cannabis und Krebs

Seit 2015 lei­det der Mar­tin (49) aus dem Pon­gau an einem aggres­siv­en Prostatakrebs. Im Dezem­ber wurde er vom Lan­des­gericht Salzburg zu einem Jahr bed­ingter Haft verurteilt. Nicht, weil er sich in den ver­gan­genen Jahren selb­st als Nazi beze­ich­net hat, als Iden­titär­er aufge­treten ist, auch mit der neon­azis­tis­chen Partei des Volkes und als Reichshei­ni bzw. Staatsver­weiger­er, son­dern weil er Cannabis ther­a­peutisch gegen seinen Tumor angewen­det hat. In Zäpfchen­form! Was ist da los? Weit­er…

Eine ziemlich braune Familie?

Hitlertorte (https://www.echo24.de/region/das-droht-dem-besitzer-der-nazitorte-6365487.html)

„die 88 ein Gruß an Adolf“ – das hat­te ein Face­book-Fre­und von Josef B. als Kom­men­tar hin­ter­lassen, als Josef sich darüber empörte, dass der Salzburg­er Grün-Poli­tik­er Simon Heilig-Hof­bauer die „88“ in Josefs Auto­kennze­ichen der braunen Gedanken­welt zuge­ord­net und die Angele­gen­heit pub­lik gemacht hat­te. Und Josef hat­te den Kom­men­tar auch prompt gelikt. Das Auto­kennze­ichen und das teils humorige Hin und Her auf Face­book waren nur der Beginn ein­er Geschichte, die nun, zwei Jahre danach, vor Gericht lan­den wird: Involviert sind zwei Brüder, deren Eltern, die Fre­undin eines der Brüder und eine weit­ere Per­son – möglicher­weise ein Onkel des Brüder­paars. Und auch die FPÖ. Weit­er…

Wochenschau KW 49/19

Ein „karmisch“ ges­teuert­er Hil­f­ssh­er­iff musste sich in Linz vor Gericht ver­ant­worten. Was wie ein Film­mix aus Hol­ly­wood und Bol­ly­wood klingt, spielt in der heimis­chen Szene der Staatsver­weiger­er. Ein Stu­dent, der Schießübun­gen aus phys­io­ther­a­peutis­chen Grün­den gemacht haben will und zu dem Zweck seine Waffe mit auf die Uni schleppte, kassierte eine bed­ingte Haft­strafe. Und ein 19-jähriger Hallein­er wurde gle­ich wegen 182 Verge­hen gegen das Ver­bots­ge­setz angezeigt. Mit ihm 38 weit­ere Per­so­n­en aus dem In- und Aus­land. Weit­er…

Wochenschau KW 48/19

Die FPÖ wäre ja an sich schon mit Ibiza alleine genug bedi­ent. Jet­zt kämpft sie allerd­ings an mehreren weit­eren Fron­ten gle­ichzeit­ig. Da wären der Kor­rup­tionsver­dacht bei der Bestel­lung von Peter Sid­lo in den Casag-Vor­stand, die Spe­se­naf­färe der Wiener Lan­despartei und Heinz-Chris­t­ian Stra­che und auch noch die Ermit­tlun­gen gegen Bar­bara Kap­pel, die Geld von einem bul­gar­ischen Unternehmer zum frei­heitlichen Par­la­mentsklub trans­portierte. Auf regionaler Ebene ste­ht ein bere­its ein­mal verurteil­ter FPÖ-Bürg­er­meis­ter nun wieder vor Gericht – das aus­gerech­net im Heima­tort des oberöster­re­ichis­chen Parte­ichefs Haim­buch­n­er. Dann haben wir auch noch drei Berichte über NS-Schmier­ereien, bei ein­er hat ein FPÖ-Gemein­der­at nicht nur eine – sagen wir – gewagte Täterthese, son­dern auch wirre Vorstel­lun­gen über Erziehungs­maß­nah­men. Weit­er…