„Stoppt die Rechten“ bietet das größte kostenlos zugängliche Online-Archiv Österreichs zum Thema „Rechtsextremismus“.

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Nichts Neues in Salzburg und Wien: Salzburgs braune Straßennamen bleiben und ein Njet, nach Erika Weinzierl eine Verkehrsfläche zu benennen

Wieder ein­mal die alte Diskus­sion und wieder ein­mal bleibt’s beim Sta­tus Quo: In einem 1.100 Seit­en dick­em Bericht hat eine His­torik­erIn­nenkom­mis­sion ihre Unter­suchung zu Salzburgs Straßen­na­men veröf­fentlicht und 13 gelis­tet, die stark NS-belastet sind. Der VP-Bürg­er­meis­ter will bei den braunen Benen­nun­gen bleiben. Und in Wien sollte die Rahlstiege nach ein­er der wichtig­sten öster­re­ichis­chen Historiker*innen, näm­lich nach Eri­ka Weinzierl, die in Öster­re­ich eine Pio­nierin der Aufar­beitung des Nation­al­sozial­is­mus war, benan­nt wer­den: Hier will die SPÖ nicht ein­mal disku­tieren. Weit­er…

Tom Rohrböck & die Österreich-Connections (Teil 2)

Eines ist bei den nun­mehr groß bekan­nt gemacht­en Beziehun­gen des Tom Rohrböck in die Poli­tik auf­fäl­lig: Nie­mand in Öster­re­ich hat bis­lang darüber gere­det. Dabei kön­nten ver­mut­lich einige über das „Sys­tem Rohrböck“ erzählen. Weit­er…

Tom Rohrböck & die Österreich-Connections (Teil 1)

Zugegeben: Die Recherchen von NDR, WDR und „Die Zeit“ über den „Strip­pen­zieher“, das „Phan­tom“ Tom Rohrböck wer­fen mehr Fra­gen auf, als sie beant­worten – zumin­d­est, was Öster­re­ich bet­rifft. Da ist von einem die Rede, der ein Königs­mach­er sei, vor dem selb­st hochrangige Politiker*innen Angst hät­ten. Aber die Recherchen machen das Sys­tem Rohrböck sicht­bar­er. Das reicht auch in öster­re­ichis­che Parteien hinein. Wir haben uns die Öster­re­ich-Con­nec­tions näher ange­se­hen. Weit­er…

Die alten Jagsthausener (Teil 2)

Als der frühere tschechis­che Staat­spräsi­dent Václav Klaus 2018 vor dem Jagsthausen­er Kreis (JK) referierte, adressierte er seine Begrüßung namentlich an zwei Her­ren – die Organ­isatoren der Tagung: die Her­ren Cas­part und Wutsch­er. Bevor wir uns mit ihnen und den anderen Jagsthausen­ern der let­zten Jahre beschäfti­gen, machen wir noch eine weit­ere Rück­blende. Weit­er…

Terrorsphära: der österreichische Neonazi-Export

Ter­ror­sphära, schon ein­mal gehört? Wenn nicht, dann wäre das selb­st für jene, die sich mit der braunen Szene in Öster­re­ich näher beschäfti­gen, keine Schande. Denn berichtet wurde über die Neon­azi-Band mit öster­re­ichis­ch­er Kernbe­set­zung bis­lang hierzu­lande nichts. Eine Aus­nahme ist nun eine Recherche von Christoph Mackinger für den „Stan­dard“. Weit­er…

Wochenschau KW 24/21

Was wäre in Öster­re­ich los gewe­sen, wenn ein junger Mann einen islamistis­chen Ter­ro­ran­schlag gut­ge­heißen und dem Atten­täter Brief und Geld in die Zelle geschickt hätte? Wir kön­nen uns den Mega-Aufruhr vorstellen. So aber war es „nur“ ein recht­sex­trem­istis­ch­er Niederöster­re­ich­er, der mit dem Atten­täter von Christchurch sym­pa­thisiert und dessen Pro­pa­gan­daschrift ver­bre­it­et hat­te. Über seinen Prozess berichtet denn auch nur ein Bezirks­blatt. Weit­er…

Das Wort im Mund verdrehen

Die Pub­lizistin Car­olin Emcke ver­fasste für den Parteitag der deutschen Grü­nen eine kurze Gas­trede, in der sie vor der Gefährdung der Demokratie durch sys­tem­a­tis­che Desin­for­ma­tion, Pop­ulis­mus und Ressen­ti­ments war­nen wollte. Die Bestä­ti­gung ihrer War­nung erfol­gte durch die Reak­tio­nen von Rechts auf ihre Rede. „Bild“ warf Emcke eine „Ent­gleisung“ vor, weil sie die „Kri­tik an Kli­maforsch­ern“ mit der „Ver­fol­gung von Juden“ ver­glichen habe. Hat sie das? Weit­er…

Aula-Prozess: Ein gutes Ende? Noch nicht!

Es waren klare und ein­deutige Worte, die der OGH-Sen­at­spräsi­dent Kurt Kirch­bach­er sprach, als er der kla­gen­den Partei in der Causa KZ-Über­lebende gegen die „Aula“ Recht gab. Damit zeigte sich der Jus­tiz­palast, in dem die Ver­hand­lung stat­tfand, von sein­er schö­nen, wohl auch gerecht­en Seite. Doch da wäre noch etwas zu tun! Weit­er…

Wochenschau KW 23/21

Gefälschte Polizeiausweise, gefälschte Covid-Impf­pässe, jede Menge Waf­fen und NS-Devo­tion­alien: Das sind die „Zutat­en“, die zwei Män­ner in arge Schwierigkeit­en gebracht haben. In Tirol sind es bei einem Unternehmer „nur“ Waf­fen, gefälschte Masken­be­freiungsat­teste plus der Ver­dacht auf Abgaben­hin­terziehung. Drei Wieder­betä­ti­gung­sprozesse, wovon es ein­er sog­ar in die inter­na­tionalen Medi­en geschafft hat: Der Angeklagte hat ein Hak­enkreuz-Tat­too am Hoden­sack. Im steirischen Spiel­berg hat’s die lokale FPÖ zer­ris­sen: Neun Mit­glieder der Ortspartei sind aus­ge­treten. Der Grund: Her­bert Kickl. Weit­er…

Die alten Jagsthausener (Teil 1)

Wenige Monate bevor der recht­sex­treme Bun­deswehrof­fizier Fran­co A., der derzeit wegen der Vor­bere­itung ein­er schw­eren staats­ge­fährden­den Straftat in Frankfurt/Main vor Gericht ste­ht, am Schwechater Flughafen Anfang 2017 eine Pis­tole ver­steck­te, war er Gast in Freilass­ing – beim ziem­lich ver­schwore­nen und recht extremen Jagsthausen­er Kreis. Die Organ­isatoren des Jagsthausen­er Kreis­es sind Öster­re­ich­er. Weit­er…

Herbert Kickl, Erlöser der extremen Rechten

Zwei lesenswerte Artikel zur Kür von Her­bert Kickl als Parte­ichef der FPÖ, die über das hin­aus­ge­hen, was all­ge­mein über die Medi­en zu erfahren war: Der deutsche Info­di­enst „blick nach rechts“ beleuchtet auch Reak­tio­nen aus Deutsch­land und Bern­hard Wei­dinger (DÖW) set­zt sich im Stan­dard mit dem Bild auseinan­der, das Kickl als Mann ausstrahlt bzw. jenes, das auf ihn pro­jiziert wird und welche Erwartun­gen – ins­beson­dere aus der extremen Recht­en – daraus resul­tieren. Weit­er…

Wer steckt hinter AUF1-TV? Teil 2: Die Schwurbelecke

AUF1 startete mit ein­er „Nachrichten“-Schiene, um das ver­bre­it­en, was die „Mainstream“-Medien ver­schweigen. Also nichts Neues, Desin­fo­tain­ment, und selb­st das eher auf einem Hob­byniveau. An Bord geholt hat Mag­net auch einen früheren Motor­rad­sportler und IT-Unternehmer und mit Edith Brötzn­er eine Ober-Schwur­b­lerin aus Linz. Weit­er…

Kriminalkommissar und Identitär?

Informierte wis­sen: In Öster­re­ich gibt’s keinen Krim­i­nalkom­mis­sar. Da wird sog­ar der Tatort-Kom­mis­sar als Chefin­spek­tor betitelt. Aber eigentlich soll­ten sich Krim­i­nalkom­mis­sar und Iden­titär­er sowieso auss­chließen. Es gibt jedoch Fotos, auf denen der Oberkom­mis­sar Ste­fan Wis­chniows­ki vom Bun­deskrim­i­nalamt (BKA) Berlin zu sehen ist, wie er gemein­sam mit dem „Patron“ der Iden­titären am Kahlen­berg in Wien ein Trans­par­ent hält.
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