Wels (OÖ): Hetzposting gegen SPÖ

Auf der Face­book-Seite des Welser Bürg­er­meis­ters Andreas Rabl (FPÖ) hat ein Mitar­beit­er der städtis­chen Betriebe anlässlich ein­er Debat­te über den Sparkurs der Stadt der SPÖ mit der Gaskam­mer gedro­ht. Der Bürg­er­meis­ter bzw. der Admin­is­tra­tor sein­er Face­book-Seite hat das Post­ing zwar rasch wieder gelöscht, die SPÖ Wels hat es aber noch rechtzeit­ig gesichert und wegen des Ver­dachts der Wieder­betä­ti­gung und Ver­het­zung angezeigt.

Der Welser SPÖ-Parte­ichef erk­lärte den „Oberöster­re­ichis­chen Nachricht­en“ das Motiv der Anzeige: „Während der NS-Zeit sind ger­ade Vertreter der Sozialdemokratie in den Gaskam­mern umgekom­men. Wir set­zen ein Zeichen, wir wehren uns gegen solche Post­ings“.

Im ver­traulichen Ton hat­te sich der Mitar­beit­er an den Welser Bürg­er­meis­ter gewandt und geschrieben: „Du weisst ja Andreas, das (sich!) die SPÖ immer nur Mist macht! Bess­er wir lassen die Roten links liegen und hal­ten den Kurs, was du eingeschla­gen hast! SPÖ gehört in eine Gaskam­mer gesteckt! Da macht sie keinen Schaden!“. Der Welser Bürg­er­meis­ter Rabl erk­lärte aus seinem Urlaub, dass solche Kom­mentare „völ­lig inakzept­abel“ seien und er die Per­son­al­abteilung angewiesen habe, diszi­pli­nar­rechtliche Kon­se­quen­zen zu prüfen.