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„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

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Lesezeit: 9 Minuten

„Das freundliche Gesicht des NS“ bei der Aldania Wien

Der deut­sche Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Mat­thi­as Hel­fe­rich soll im Rah­men des 130. Stif­tungs­fes­tes der Bur­schen­schaft Ald­ania Wien als Fest­red­ner auf­tre­ten. Den euro­päi­schen Rechts­extre­men ist die AfD zu rechts­extrem, Tei­len der AfD ist Hel­fe­rich zu rechts­extrem. Bei den Wie­ner Ald­anen ist das kein Problem.

28. Mai 2024
Burschenschafter

Viel war über die pflicht­schla­gen­de aka­de­mi­sche Bur­schen­schaft Ald­ania in den Medi­en nicht zu lesen, viel aber über deren Ange­hö­ri­ge – etwa der Wie­ner FPÖ-Chef Domi­nik Nepp – und auch viel über den Deut­schen Mat­thi­as Hel­fe­rich, der beim Fest­kom­mers am kom­men­den Frei­tag anläss­lich des 130. Stif­tungs­fes­tes der Ver­bin­dung die Fest­re­de hal­ten soll, wie aus dem „Stoppt die Rech­ten“ vor­lie­gen­den Pro­gramm (1) her­vor­geht.

20.00 h c.t Festkommers
Arcotel Wim­ber­ger, Neu­bau­ergür­tel 34–36, 1070 Wien
(mit Damen und Gästen)
Fest­red­ner: RA Mat­thi­as Helferich
Mit­glied des Deut­schen Bundestages
Mit­glied im Rat der Stadt Dortmund

Hotel Wimberger: Austragungsort des Aldania-Stifungsfestes (© SdR)
Hotel Wim­ber­ger: Aus­tra­gungs­ort des Ald­ania-Sti­fungs­fes­tes (© SdR)

Helferichs Chats

2021 hät­te Mat­thi­as Hel­fe­rich eigent­lich fei­ern kön­nen: Er war über die AfD in den Deut­schen Bun­des­tag ein­ge­zo­gen – wenn da nicht vor der Wahl von einem eige­nen Par­tei­kol­le­gen gele­ak­te Chat-Nach­rich­ten aus den Jah­ren 2016/17 an die Öffent­lich­keit gekom­men wären.

Dar­in bezeich­net sich Hel­fe­rich unter ande­rem als „das freund­li­che gesicht des ns“ (Schreib­wei­se im Ori­gi­nal) und schreibt, dass er beim Lan­des­kon­gress des AfD-Jugend­ver­bands Jun­ge Alter­na­ti­ve im Umgang mit einem inner­par­tei­li­chen Geg­ner den „demo­kra­ti­schen Freis­ler“ geben wol­le. (…) In einer wei­te­ren Nach­richt bezeich­ne­te Hel­fe­rich damals sein „bür­ger­li­ches Image“ als „nur schein“ und bezog sich posi­tiv auf Adolf Hit­ler. „der füh­rer schreibt: ‚Jah­re­lang muss­ten wir den Frie­den pre­di­gen, um den Krieg vor­be­rei­ten‘ wir waren nett als ja-flü­gel aber wir kön­nen auch anders“. JA steht für Jun­ge Alter­na­ti­ve. (welt.de, 14.3.23)

Bereits 2006 wur­de Hel­fe­rich, damals noch bei der Jugend­or­ga­ni­sa­ti­on der CDU, in anony­men Brie­fen u.a. vor­ge­wor­fen, den heu­ti­gen CDU-Minis­ter­prä­si­den­ten von NRW, Hen­drik Wüst, als „Juden­schwein“ beschimpft zu haben. Hel­fe­rich hat­te demen­tiert, die­se Äuße­rung jemals getä­tigt zu haben. Auch sei­ne spä­te­ren Chat­nach­rich­ten sah Hel­fe­rich zunächst als „Ruf­mord-Kam­pa­gne“, er habe sich spä­ter aber „reu­mü­tig“ (welt.de, 14.3.23) gezeigt und Feh­ler eingestanden.

Die AfD NRW hat Mat­thi­as Hel­fe­rich mit 55% als Bei­sit­zer in den Lan­des­vor­stand gewählt. Hel­fe­rich hat­te sich in zahl­rei­chen gele­ak­ten Nach­rich­ten (lie­gen @welt vor) posi­tiv auf den Natio­nal­so­zia­lis­mus bezo­gen, bezeich­ne­te sich u.a. als »das freund­li­che gesicht des ns« (Thread) pic.twitter.com/eDyQPmOVSf

— Fre­de­rik Schind­ler (@Freddy2805) Febru­ary 24, 2024

Ver­su­che, Hel­fe­rich aus der AfD aus­zu­schlie­ßen, schei­ter­ten, eine Auf­nah­me in die AfD-Bun­des­tags­frak­ti­on blieb ihm bis­lang jedoch ver­wehrt. Nun ist Hel­fe­rich mit einem erneu­ten Anlauf, ihn aus der AfD zu wer­fen, konfrontiert.

Der NRW-Par­tei­vor­stand hat am Sonn­tag ein ent­spre­chen­des Ver­fah­ren auf den Weg gebracht. (…) Grund­la­ge für das Ver­fah­ren sind nach WDR-Infor­ma­tio­nen erneu­te Vor­wür­fe gegen den rechts­extre­men Poli­ti­ker. Der 35-Jäh­ri­ge habe — so heißt es aus Par­tei­krei­sen — erneut völ­ki­sche Ten­den­zen erken­nen las­sen. Man akzep­tie­re „kei­ne bio­lo­gis­ti­sche Sicht auf unser Staats­volk”, äußert sich einer aus dem Umfeld des Lan­des­vor­stan­des. (wdr.de, 26.5.24)

Bereits im Jahr 2021 ist Hel­fe­rich von sei­ner Bur­schen­schaft, der Fran­ko­nia Bonn, raus­ge­schmis­sen wor­den, durf­te 2022 beim Bur­schen­tag der DB in Eisen­ach den­noch die Fest­re­de hal­ten, was ver­mu­ten lässt, dass Hel­fe­rich bei einer ande­ren Ver­bin­dung Unter­schlupf gefun­den hat.

Im Nach­gang zum berühmt gewor­de­nen Pots­da­mer Tref­fen oute­te der „Spie­gel“ (23.1.24) 15 Per­so­nen, die im Juli 2023 an einer klan­des­ti­nen Par­ty bei dem ehe­ma­li­gen Ber­li­ner CDU-Sena­tor und Iden­ti­tä­ren-Finan­zier Peter Kurth teil­ge­nom­men hat­ten: „Die Lis­te liest sich wie das Who’s who der Neu­en Rech­ten“, schreibt der Spie­gel. Mar­tin Sell­ner, Götz Kubit­schek, Maxi­mi­li­an Krah und auch Hel­fe­rich waren darunter.

Praktikum bei der Kärntner FPÖ

2019 hat­te Hel­fe­rich ein Prak­ti­kum im Land­tags­klub der Kärnt­ner FPÖ absol­viert. Bei Bekannt­wer­den der Chat­nach­rich­ten äußer­te sich der dama­li­ge FPÖ-Klub­ob­mann Ger­not Darm­ann: „Ich bin scho­ckiert. Bei uns war er nicht auf­fäl­lig, er hat halt sein Prak­ti­kum als Jurist absol­viert und ist in diver­se Land­tags­aus­schüs­se mit­ge­gan­gen.“ (Kro­nen Zei­tung Kärn­ten, 9.10.21, S. 27) Dass Hel­fe­richs Gesin­nung in der Kärnt­ner FPÖ nicht auf­ge­fal­len ist, könn­te an den ähn­li­chen Ein­stel­lun­gen liegen.

Aldania als Hausburschenschaft der Wiener FPÖ

Die pflicht­schla­gen­de aka­de­mi­sche Bur­schen­schaft Ald­ania Wien gilt als Haus­bur­schen­schaft der Wie­ner FPÖ. Dem­entspre­chend pro­mi­nent waren und sind Ald­anen bei den Wie­ner Blau­en ver­tre­ten: Domi­nik Nepp, der Johann Gude­nus (eben­falls Ald­ane) als Wie­ner Par­tei­chef beerb­te, sowie auch der Klub­ob­mann der FPÖ Wien, Maxi­mi­li­an Krauss sind Ald­anen. (2)

„Unser rech­tes Welt­bild: RECHTS ist GUT !!“

Um nach­zu­le­sen, wie es um das Geschichts­ver­ständ­nis der Ald­anen steht, muss man genau­er suchen, denn die Web­site sei „gera­de im Umbau“, ist dort zu erfah­ren. Davor war ein Link zum Welt­bild der Ald­anen zu fin­den: „Unser rech­tes Welt­bild: RECHTS ist GUT !!“ In der aus Mit­te der Zwei­zeh­ner-Jah­re stam­men­den Abhand­lung wird gleich zu Beginn über die „abfäl­li­ge Wei­se“, mit der über Bur­schen­schaf­ten in den Medi­en berich­tet wür­de, lamen­tiert. „Dann wer­den Wor­te wie ‚rech­tes Gedan­ken­gut‘, ‚deutsch­na­tio­na­le Inhal­te‘, ‚rechts­ra­di­ka­le Ideen‘ etc. gebracht, und dies in deut­lich ableh­nen­der Weise.“

Rechts sei, wird aus­ge­führt, die Beach­tung der demo­kra­ti­schen Grund­sät­ze. Als Zeug­nis dafür wird aus­ge­rech­net der Olym­pe Mar­tin Graf zitiert, der sich 2008 zu erklä­ren hat­te, bevor er zum Drit­ten Natio­nal­rats­prä­si­den­ten gekürt wur­de. Die­ses Bekennt­nis hin­der­te Graf frei­lich nicht dar­an, Neo­na­zi-Mit­ar­bei­ter zu beschäf­ti­gen.

Martin Grafs Presseerklärung 2008: "Martin Graf, Burschenschafter und FPÖ-Mitglied bekennt sich uneingeschränkt zur Demokratie !" (Screenshot Website Aldania)
Mar­tin Grafs Pres­se­er­klä­rung 2008: „Mar­tin Graf, Bur­schen­schaf­ter und FPÖ-Mit­glied bekennt sich unein­ge­schränkt zur Demo­kra­tie !” (Screen­shot Web­site Aldania)

Auch zum Natio­nal­so­zia­lis­mus wird Stel­lung bezo­gen: „Heu­te wird der Holo­caust von uns Bur­schen­schaf­tern nicht nur nicht geleug­net, son­dern als der Men­schen­wür­de wider­spre­chend abge­lehnt“, ist zu lesen. Gegen­tei­li­ges wäre auch straf­bar, ist anzu­mer­ken! Und: „Wir Bur­schen­schaf­ter haben aus den Feh­lern der Ver­gan­gen­heit gelernt, wir haben den Natio­nal­so­zia­lis­mus und den Anti­se­mi­tis­mus als unmensch­lich ver­ur­teilt und uns von ihnen (sic!) ein­deu­tig distanziert.“

Wie das Bekennt­nis mit der Pra­xis ver­ein­bar ist, hin­ter­lässt Fra­gen. Die dem Wie­ner Kor­po­ra­ti­ons­ring (WKR) ange­hö­ri­ge Ald­ania steht inner­halb der deutsch­spra­chi­gen Kor­po­ra­tio­nen weit rechts: Sie ist nicht nur Teil der ohne­hin schon am rech­ten Rand ange­sie­del­ten Deut­schen Bur­schen­schaft (DB), son­dern auch der Bur­schen­schaft­li­chen Gemein­schaft (BG), die den Rechts­au­ßen-Flü­gel der DB bildet.

Wie es Ald­anen mit dem Natio­nal­so­zia­lis­mus hal­ten, hat ein­drück­lich Johann Her­zog, Alter Herr der Ver­bin­dung, vor­ge­führt. Der ehe­ma­li­ge FPÖ-Gemein­de­rat war einer der Haupt­in­itia­to­ren des geschichts­re­vi­sio­nis­ti­schen Nowot­ny-Geden­kens. Eine Distan­zie­rung von den zahl­reich teil­neh­men­den Neo­na­zis ist Her­zog nie über die Lip­pen gekom­men. Auch von Her­zogs Aus­schluss oder einer Distan­zie­rung durch sei­ne Kor­po­ra­ti­on ist nichts bekannt geworden.

Wolfgang Jung (Vordergrund) mit Johann Herzog beim Nowotny-Gedenken 11.11.2018 (© Rechtsdrall)
Die ehe­ma­li­gen FPÖ-Gemein­de­rä­te Wolf­gang Jung (Vor­der­grund) und Johann Her­zog beim Nowot­ny-Geden­ken am 11.11.2018 (© Rechtsdrall)

Dass nun, im Jahr 2024, aus­ge­rech­net „das freund­li­che Gesicht des NS“ als Fest­red­ner auf­ge­bo­ten wird, ver­mag alle Distan­zie­rungs­ver­su­che als Maku­la­tur zu ent­lar­ven. Die Her­ren Nepp, Krauss und ande­re aus der FPÖ wer­den sich zu erklä­ren haben.

Update 28.5.24: Der Jour­na­list Ste­fan Kapp­a­cher hat für Ö1 um Stel­lung­nah­men bei den bei­den Ald­anen Domi­nik Nepp und Edu­ard Schock sowie beim FPÖ-EU-Spit­zen­kan­di­da­ten Harald Vilims­ky ange­fragt. Nie­mand woll­te etwas sagen. Auch ein Statement!

Update 29.5.24: Das Arcotel Wim­ber­ger distan­ziert sich via Insta­gram von der Ver­an­stal­tung (die Buchungs­an­fra­ge sei nicht ganz trans­pa­rent erfolgt) und gibt bekannt, den Ver­an­stal­tern abge­sagt zu haben.

Die Arcotel-Gruppe gibt via Instagram bekannt, sich von der Veranstaltung zu distanzieren: "ARCOTEL Hotels distanziert sich klar und entschieden von Rechtsextremismus. Nach eingehender Prüfung der nicht ganz transparent erfolgten Buchungsanfrage haben wir die Veranstaltung selbstverständlich abgesagt. Jetzt und in Zukunft werden Veranstaltungen mit Verdacht auf rechtsextremistische Prägung in keinem der 11 ARCOTEL Hotels in Deutschland und Österreich Zutritt finden." (Screenshot Insta 20.5.24)
Die Arcotel-Grup­pe gibt via Insta­gram bekannt, sich von der Ver­an­stal­tung zu distan­zie­ren: „ARCOTEL Hotels distan­ziert sich klar und ent­schie­den von Rechts­extre­mis­mus. Nach ein­ge­hen­der Prü­fung der nicht ganz trans­pa­rent erfolg­ten Buchungs­an­fra­ge haben wir die Ver­an­stal­tung selbst­ver­ständ­lich abge­sagt. Jetzt und in Zukunft wer­den Ver­an­stal­tun­gen mit Ver­dacht auf rechts­extre­mis­ti­sche Prä­gung in kei­nem der 11 ARCOTEL Hotels in Deutsch­land und Öster­reich Zutritt fin­den.” (Screen­shot Ins­ta 20.5.24)
Die Ald­anen 1938

Hans Kas­per, Alter Herr der Ald­ania, laut einer Ald­anen-Chro­nik aus 1984 „seit 1909 immer­zu die Geschi­cke Ald­ani­as lei­tend“, ver­sand­te 1938 ein Rund­schrei­ben, in dem es heißt:

„Lie­ber Bundesbruder!

Das der deut­schen Wehr­schaft bei ihrer Grün­dung gesteck­te Kampf­ziel wur­de mit 13. März erreicht. Mit der Errei­chung die­ses Zie­les hat sich die D. W. sat­zungs­ge­mäß auf zu lösen.

Eine Zeit voll Jugend­fröh­lich­keit und Roman­tik, voll erns­ter Arbeit und ver­bis­se­nen Kamp­fes fin­det durch den Sieg ihren herr­li­chen Abschluß.

(…) Eine neue Zeit ist erstrit­ten und stellt an uns neue Auf­ga­ben einem neu­en Rah­men, in den Rei­hen der brau­nen Batail­lo­nen Adolf Hitlers.

Wür­dig und stolz unse­re Ver­gan­gen­heit, wol­len wir unse­re blan­ken, nie ent­weih­ten Schlä­ger ver­sor­gen und unser rei­nes Fah­nen­tuch ein­rol­len, zum Zei­chen des­sen, daß wir ent­schlo­ßen sind, nun im gro­ßen Rah­men der erkämpf­ten deut­schen Volks­ge­mein­schaft, die uns neu zuge­wie­se­nen Auf­ga­ben durchzuführen.

Unse­re neue Lebens­form ist die stu­den­ti­sche Kame­rad­schaft, zu der sich jeder Ein­zel­ne von uns nach rei­fer Über­le­gung beken­nen soll.

(…) Der Ald­anen­tag 1938, der für den 13. Mai 1938 ein­be­ru­fen war, hat nun fol­gen­den Beschluß gefasst: Sat­zungs­ge­mäß löst sich die „Wehr­schaft Ald­anen“ auf.

Der Abschluß uns­rer Tätig­keit als selbst­stän­di­ger Bund wird in Form eines Fest­kom­mer­ses began­gen, der am 18. Juni 1938 im „deut­schen Haus“ statt­fin­den wird. Mit Schluß des offi­zi­el­len Tei­les wird fei­er­lich die Auf­lö­sung der Wehr­schaft bekannt gege­ben. Ban­ner, Müt­zen und Bän­der wer­den ein­ge­zo­gen und dem Treu­hän­der über­ge­ben. Die Char­gier­ten tre­ten ab und alle kom­men im Braun­hemd zurück, um unter der Fah­ne der Bewe­gung den Abend als Kame­rad­schafts­abend zu beschließen. (…)

Heil Hit­ler!“ (3)

➡️ Der Stan­dard: Umstrit­te­nes AfD-Mit­glied Hel­fe­rich als Gast­red­ner bei FPÖ-naher Burschenschaft
➡️ Die Pres­se: „Freund­li­ches Gesicht des NS“: AfD-Mann Hel­fe­rich plant Auf­tritt in Wien

Fußnoten

1 Das Pro­gramm hat „Stoppt die Rech­ten“ dan­kens­wer­ter­wei­se über die immer gut infor­mier­te „Auto­no­me Anti­fa Frei­burg“ erhalten.
2 Ald­anen-Mit­glie­der aus der Wie­ner FPÖ
Domi­nik Nepp (Obmann FPÖ-Wien und nicht­amts­füh­ren­der Stadtrat)
Maxi­mi­li­an Krauss (Klub­ob­mann FPÖ-Wien)
Ste­fan Ber­ger (Gemeinderat/Landtagsabg.; sei­ne Mit­glied­schaft ist unbestätigt)
ehe­ma­li­ge FPÖ-Politiker
Edu­ard Schock (Ex-Gemein­de­ra­t/­Land­tags­abg.; unter Tür­kis-Blau 2019 in das Direk­to­ri­um der Öster­rei­chi­schen Natio­nal­bank gehievt)

Johann Gude­nus (Ex-Gemein­de­ra­t/­Land­tags­abg. und Ex-Klub­ob­mann Natio­nal­rat, 2005–2019; nach „Ibi­za“ Rück­tritt von allen poli­ti­schen Ämtern und von der FPÖ ausgetreten)
Armin Blind (Ex-Gemein­de­ra­t/­Land­tags­abg., 2010–2020)
Johann Her­zog (Ex-Gemein­de­ra­t/­Land­tags­abg. und 2. Prä­si­dent des Wie­ner Land­tags, 1990–2015)
Hel­mut Kowa­rik (Ex-Gemein­de­ra­t/­Land­tags­abg., 1991–2005)
Alex­an­der Paw­ko­wicz (Ex-Gemein­de­ra­t/­Land­tags­abg., 2015–2020)
Rai­ner Paw­ko­wicz (Ex-Gemein­de­ra­t/­Land­tags- und Natio­nal­rats­abg., 1978–1998)
Rudolf Stark (Ex-Gemein­de­ra­t/­Land­tags­abg., 1991–2020)
3 Jörg May­er, 90 Jah­re Ald­ania. Vom Wer­den und Wir­ken einer deut­schen Kor­po­ra­ti­on. Selbst­ver­lag Wien 1984. Ein­lei­tend zum oben zitier­ten Rund­schrei­ben heißt es dort:

Nach der Auf­lö­sung aller waf­fen­stu­den­ti­schen Kor­po­ra­tio­nen in Wien am 18. Juni 1938 gibt es unse­re Ald­ania nur mehr im Her­zen aller ehe­ma­li­gen Bun­des­brü­der, dort aller­dings war sie so gründ­lich und lie­be­voll ver­gra­ben, daß sie nach der Ver­sen­kungs­zeit wie­der Kraft genug hat­te, um zu neu­em Leben zu erwachen.
Unser EBAH Hans Kas­per, nun bereits 27 Jah­re, seit 1909 immer­zu die Geschi­cke Ald­ani­as lei­tend, setz­te sich auch damals wie­der an die Spit­ze und ver­faß­te fol­gen­des Rundschreiben

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