We use automated translation to make our research internationally accessible. However, political nuances may be lost. Only the original German text is binding and definitive.
Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeiträge
  • Materialien
  • Rezensionen

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Analysen | Dokumentation

Lesezeit: 8 Minuten

Rechtsextrem motivierte Straftaten im Jahres- und Bundesländervergleich

Letz­te Woche erhielt der ober­ös­ter­rei­chi­sche Lan­des­haupt­mann Tho­mas Stel­zer Post von Akti­vis­tIn­nen, die gegen Rechts­extre­mis­mus auf­tre­ten, von Holo­cau­st­über­le­ben­den und von zahl­rei­chen Pro­mi­nen­ten aus ver­schie­de­nen Fel­dern. Ange­krei­det wer­den dar­in die man­geln­den Initia­ti­ven sei­tens des Lan­des Ober­ös­ter­reich, um den Rechts­extre­mis­mus zu bekämp­fen, obwohl in Ober­ös­ter­reich bun­des­weit die meis­ten rechts­extrem moti­vier­ten Straf­ta­ten zu ver­zeich­nen sei­en. Doch ist das über­haupt rich­tig? Wir haben die Bun­des­län­der­da­ten von fünf Jah­ren ver­gli­chen. Die Ant­wort: Es stimmt nur bedingt, dass Ober­ös­ter­reich an der Spit­ze bei rechts­extre­men Straf­ta­ten liegt. Ein Hand­lungs­be­darf ist nicht nur in Ober­ös­ter­reich, son­dern auch in ande­ren Bun­des­län­dern gegeben.

8. Feb. 2019
Henndorf/Wallersee
Henndorf/Wallersee

Seit Jah­ren wer­den Daten zu rechts­extrem moti­vier­ten Straf­ta­ten abge­fragt: Ab dem Jahr 2013 hat das der ehe­ma­li­ge Grü­ne Jus­tiz­spre­cher Albert Stein­hau­ser mit detail­lier­ten par­la­men­ta­ri­schen Anfra­gen an das Innen- und Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um gemacht, seit dem Raus­fall der Grü­nen aus dem Natio­nal­rat hat die SPÖ-Abge­ord­ne­te Sabi­ne Schatz die Anfra­gen fortgeführt.

Grund­sätz­li­che Para­me­ter zu Daten und deren Inter­pre­ta­ti­on wur­den im Grü­nen Rechts­extre­mis­mus­be­richt 2016 von der Juris­tin Ange­li­ka Ade­nsa­mer in einem Arti­kel (Ent­wick­lun­gen und Ana­ly­se von Anzei­gen- und Ver­ur­tei­lungs­zah­len 2010–2015; S. 13–21) erör­tert. Dar­in hält Ade­nsa­mer fest, dass die vom Innen­mi­nis­te­ri­um gelie­fer­ten Zah­len nur bedingt aus­sa­ge­kräf­tig sind:

Erst muss eine Straf­tat fest­ge­stellt wer­den, dann wird von den Sicher­heits­be­hör­den eine mög­li­che Moti­va­ti­on eru­iert, die schließ­lich vom Ver­fas­sungs­schutz über­prüft wird. Da in ers­ter Linie die Poli­zei dafür ver­ant­wort­lich ist, rechts­extre­me Moti­va­tio­nen auf­zu­neh­men, ist zu ver­mu­ten, dass es dazu kei­ne ein­heit­li­che Pra­xis gibt und dass in vie­len Fäl­len eine mög­li­che rechts­extre­me Moti­va­ti­on nicht erkannt wird. (S. 14)

Ein Anstei­gen der Anzei­gen kön­ne immer auf meh­re­re Fak­to­ren zurück­ge­führt wer­den und sei „kei­ne ver­läss­li­che Quel­le, um die tat­säch­li­che Ent­wick­lung von Straf­ta­ten zu beur­tei­len: Die Dun­kel­zif­fer ist hoch, und ein Anstieg an Anzei­gen kann immer auch auf eine erhöh­te Sen­si­bi­li­tät der Zivil­ge­sell­schaft hin­wei­sen.“ (ebda.)

Mehr Aus­sa­ge­kraft misst Ade­nsa­mer der Zahl der erfass­ten Tat­hand­lun­gen (die aus meh­re­ren Delik­ten bestehen kön­nen) zu:

Die Zahl der doku­men­tier­ten Tat­hand­lun­gen ist aller­dings schon inso­fern berei­nigt, als sie nur jene Hand­lun­gen auf­zeigt, denen sei­tens der Sicher­heits­be­hör­den straf­recht­li­che Rele­vanz zuge­schrie­ben wor­den ist. (vgl. Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Inne­res Ver­fas­sungs­schutz­be­richt 2015, S. 17) Eine Anzei­ge ohne jeg­li­chen Beweis, dass tat­säch­lich ein Delikt began­gen wur­de, wür­de somit wahr­schein­lich kei­nen Ein­gang in die Sta­tis­tik fin­den. (S. 15)

Selbst­ver­ständ­lich stel­len Zah­len aus einem ein­zi­gen Jahr auch kei­nen ver­läss­li­chen Para­me­ter für die Ent­wick­lun­gen in einer Regi­on dar, da es durch Grup­pen­de­lik­te immer wie­der zu Aus­reis­sern kom­men kann. So ist etwa der deut­li­che Anstieg der Anzei­gen in Ober­ös­ter­reich von 2015 (254) auf 2016 (312) auch auf das Auf­flie­gen der 2015 gegrün­de­ten Face­book-Grup­pe „Neu­eröff­nung Maut­hau­sen !!!“ zurück­zu­füh­ren, aus der 24 von 29 Anzei­gen im Bezirk Rohr­bach resul­tier­ten: „Ansons­ten sei die Zahl der rechts­extre­men oder frem­den­feind­li­chen Delik­te im Bezirk Rohr­bach nicht unge­wöhn­lich hoch und von einem Auf­kei­men die­ser kön­ne kei­ne Rede sein, heißt es vom Bezirks­po­li­zei­kom­man­do Rohr­bach.“ (tips.at, 1.5.17)

Das ist nun doch zu hin­ter­fra­gen, da ein­zel­ne Pro­po­nen­ten aus der Grup­pe bereits über Jah­re zuvor ein­schlä­gig auf­fäl­lig waren, was offen­bar von den Behör­den igno­riert wur­de. Erst durch eine Beob­ach­tung und die Anzei­ge vom SdR-Obmann Karl Öllin­ger begann die Staats­an­walt­schaft zu ermitteln.

„Es gibt in Rohr­bach offen­bar ein Nest von Rechts­extre­men, dem bis­her viel­leicht zu wenig Beach­tung geschenkt wor­den ist“, glaubt Öllin­ger. Sei­ner Ansicht nach befin­den sich auch Per­so­nen dar­un­ter, denen ein Brand­an­schlag [gemeint ist der Brand­an­schlag auf die Flücht­lings­un­ter­kunft Alten­fel­den, des­sen Urhe­ber bis heu­te nicht gefun­den wur­den; Anmk. SdR] durch­aus zuzu­trau­en wäre: „Von ihrer öffent­lich demons­trier­ten Ein­stel­lung her wären man­che ver­mut­lich dazu imstan­de.“ (kurier.at, 10.6.16)

Im ZiB2-Bei­trag vom 31.1.19 mein­te David Furt­ner von der LPD Ober­ös­ter­reich zu den rechts­extre­men Straf­ta­ten in sei­nem Bun­des­land befragt, es hand­le sich um Ein­zel­tä­ter: „Fakt ist, dass die aktu­el­len Straf­ta­ten in den Sozia­len Medi­en eigent­lich nur von Ein­zel­tä­tern began­gen wer­den. Hier erken­nen wir kei­nen struk­tu­rier­ten Rechts­extre­mis­mus, und dar­über sind wir auch froh.“ 

Tie­fe­re Recher­chen las­sen jedoch ande­res ver­mu­ten: Zual­ler­erst ist fest­zu­hal­ten, dass der poli­zei­lich erfass­te Rechts­extre­mis­mus kei­nes­falls haupt­säch­lich aus Tat­hand­lun­gen besteht, die im Inter­net ver­übt wer­den. Von den für Ober­ös­ter­reich regis­trier­ten 192 Tat­hand­lun­gen aus dem Jahr 2017 wur­den nur 53 aus dem Inter­net kom­mend erfasst, also knapp ein Vier­tel. Öster­reich­weit wur­den von 1.063 Tat­hand­lun­gen im Jahr 2017 298 dem Inter­net zugeordnet.

rechtsextreme Tathandlungen Oberösterreich 2013-2017 (ZiB 2 vom 31.1.2019)
rechts­extre­me Tat­hand­lun­gen Ober­ös­ter­reich 2013–2017 (ZiB 2 vom 31.1.2019)

Wer sich die Mühe macht, die jewei­li­gen Face­book-Accounts von Tat­ver­däch­ti­gen genau­er anzu­se­hen, erkennt in der Regel viel­fäl­ti­ge Ver­net­zun­gen aus den Beob­ach­tun­gen, wer mit wem kom­mu­ni­ziert, wer mit wem „befreun­det“ ist, wer likt, wer teilt, wer kom­men­tiert und auf wel­chen ande­ren Pro­fi­len, Grup­pen, Sei­ten sind die Per­so­nen zusätz­lich aktiv. Das hat auch der Fall der Rohr­ba­cher Face­book-Grup­pe deut­lich gezeigt.

Wie sehen nun die offiziellen Zahlen des Innenministeriums im Bundesländervergleich tatsächlich aus?

rechtsextrem motivierte Tathandlungen 2013-2017
rechts­extrem moti­vier­te Tat­hand­lun­gen 2013–2017

Den abso­lu­ten Zah­len nach ist es kor­rekt, dass Ober­ös­ter­reich seit 2015 die Sta­tis­tik der Tat­hand­lun­gen anführt. Rech­net man die Fäl­le rela­tiv zur Bevöl­ke­rungs­zahl, ergibt sich jedoch ein ande­res Bild: Hier liegt das Bun­des­land Salz­burg vor­an und zwar sehr deut­lich. Von 2013 bis 2017 wur­den 78 Tathandlungen/100.000 Ein­woh­ne­rIn­nen Salz­burg zuge­ord­net, Ober­ös­ter­reich liegt zusam­men mit der Stei­er­mark mit 57 Tathandlungen/100.000 Ew. an der zwei­ten Stelle.

Noch dras­ti­scher sind die Zah­len zu den Anzeigen:

Anzeigen rechtsextreme Straftaten 2013-2017
Anzei­gen rechts­extre­me Straf­ta­ten 2013–2017

Bei den gesam­ten Anzei­gen mit rechts­extre­mem Hin­ter­grund liegt Salz­burg mit 134 Anzeigen/100.000 Ew. ein­sam an der Spit­ze, an zwei­ter Stel­le fin­det sich Wien mit 85 Anzeigen/100.000 Ew., Ober­ös­ter­reich nimmt im Ran­king den vier­ten Platz ein.

Anzeigen nach dem Verbotsgesetz 2013-2017
Anzei­gen nach dem Ver­bots­ge­setz 2013–2017

Mit Blick auf Anzei­gen nach dem Ver­bots­ge­setz liegt Salz­burg wie­der deut­lich mit 70 Anzeigen//100.000 Ew. vor­an, Ober­ös­ter­reich ran­giert mit 49 Anzeigen//100.000 Ew. an zwei­ter Stel­le vor Wien mit 45 Anzeigen//100.000 Ew.

Keine Entwarnung für Oberösterreich – Handlungsbedarf für Salzburg

Ober­ös­ter­reich hat ins­ge­samt kei­nen Grund sich zurück­zu­leh­nen, das ein­gangs erwähn­te Schrei­ben an LH Stel­zer ist zwei­fels­oh­ne berech­tigt. Aku­ten Hand­lungs­be­darf hat jeden­falls zumin­dest auch Salz­burg. An den dor­ti­gen Lan­des­haupt­mann wäre das nächs­te Schrei­ben zu richten.

Der <a href="https://www.stopptdierechten.at/2018/11/05/wochenschau-kw-44/" target="_blank" rel="noopener">Fall von Henndorf/Wallersee</a> ist ein Beispiel für jahrelange braune Umtriebe in Salzburg, von denen viele zwar gemunkelt hatten, die aber lange niemand zur Anzeige gebracht hatte.
Der Fall von Henndorf/Wallersee ist ein Bei­spiel für jah­re­lan­ge brau­ne Umtrie­be in Salz­burg, von denen vie­le zwar gemun­kelt hat­ten, die aber lan­ge nie­mand zur Anzei­ge gebracht hatte.

Was ist daraus zu folgern, was wäre zu tun?

Vor­ne­weg: Wir ver­fü­gen über kei­ner­lei evi­denz­ba­sier­te Erklä­rungs­mo­del­le, war­um sich ein­zel­ne Bun­des­län­der so deut­lich von ande­ren abhe­ben. Bis auf Ober­ös­ter­reich haben wir auch kei­ne Zah­len zu ein­zel­nen Bezir­ken, um nach­zu­prü­fen, ob es regio­na­le Hot­spots gibt, und – falls ja – wo die lie­gen. Dar­aus wird bereits ein Defi­zit ersicht­lich: Es gibt in ganz Öster­reich kei­ne ein­zi­ge an einer Hoch­schu­le oder Uni­ver­si­tät ange­sie­del­te For­schungs­stel­le, die sich mit der Mate­rie kon­ti­nu­ier­lich wis­sen­schaft­lich beschäf­ti­gen wür­de. Mit dem Doku­men­ta­ti­ons­ar­chiv des öster­rei­chi­schen Wider­stands haben wir eine über­aus kom­pe­ten­te, aber küm­mer­lich aus­ge­stat­te­te Insti­tu­ti­on, die mit gerings­ten Per­so­nal­res­sour­cen für For­schung, Beob­ach­tung, Doku­men­ta­ti­on und Dera­di­ka­li­sie­rungs­work­shops in Schu­len zustän­dig ist, und trotz der aller­höchs­ten Anstren­gun­gen nicht ein­mal ansatz­wei­se das leis­ten kann, was eigent­lich not­wen­dig wäre.

Good Practice Liechtenstein

Nach­dem im Fürs­ten­tum Liech­ten­stein eine sehr akti­ve rechts­extre­me Sze­ne kon­sta­tiert wor­den war, reagier­te das Land und ergriff eine Rei­he von Maß­nah­men: Zwi­schen 2010 und 2015 wur­de vom „Liech­ten­stein-Insti­tut“ jähr­lich ein Rechts­extre­mis­mus-Moni­to­ring­be­richt ver­öf­fent­licht, seit 2016 ein all­ge­mei­ner Extre­mis­mus-Bericht. Die Gewalt­schutz­kom­mis­si­on der Regie­rung leg­te einen Maß­nah­men­ka­ta­log vor, der auf exter­ne Stu­di­en basier­te, die das Land bei der Fach­hoch­schu­le Nord­west­schweiz in Auf­trag gege­ben hat­te. „Teil des Maß­nah­men­ka­ta­logs ist die Schaf­fung einer Anlauf­stel­le für von Rechts­extre­mis­mus Betrof­fe­ne. Per­so­nen, die vom Phä­no­men Rechts­extre­mis­mus betrof­fen sind, sol­len bei der Fach­grup­pe Rechts­extre­mis­mus kon­struk­ti­ve und schnel­le Unter­stüt­zung erhal­ten. Die Fach­grup­pe steht Per­so­nen, die in irgend­ei­ner Form mit dem Phä­no­men Rechts­extre­mis­mus kon­fron­tiert sind, als nie­der­schwel­li­ge Anlauf- und Bera­tungs­stel­le zur Verfügung.“

Bereits im Jahr 2013 ver­mel­de­te der Direk­tor des Liech­ten­stein-Insti­tuts Erfol­ge:

„Noch vor ein paar Jah­ren muss­ten wir über Mas­sen­schlä­ge­rei­en und Brand­an­schlä­ge berich­ten“, sag­te Wil­fried Mar­xer, Direk­tor des Liech­ten­stein-Insti­tuts, bei der gest­ri­gen Prä­sen­ta­ti­on des Moni­to­ring­be­richts Rechts­extre­mis­mus 2013. Der Bericht, der seit 2010 erscheint, beob­ach­tet alle rechts­extre­men Akti­vi­tä­ten, die in irgend­ei­ner Form öffent­lichs­wirk­sam wer­den – durch Medi­en­be­rich­te, Inter­net­sei­ten, Pla­ka­te, Flug­blät­ter etc. Im Jahr 2013 konn­te so ein Rück­gang rechts­extre­mer Akti­vi­tä­ten ver­zeich­net wer­den. „Wir befin­den uns zur­zeit in ruhi­ge­rem Fahr­was­ser.“ (…) Das sei ein gutes Zei­chen: „Die vie­len Medi­en­be­rich­te schre­cken Rechts­extre­me ab. Sie wol­len nicht nament­lich genannt wer­den und agie­ren vorsichtiger.“

2015 hieß es im letz­ten Rechts­extre­mis­mus-Moni­to­ring­be­richt: „Gewalt­vor­fäl­le mit rechts­extre­mem Hin­ter­grund sind nicht bekannt gewor­den und auch ent­spre­chen­de Gerichts­fäl­le sind im Jahr 2014 kei­ne zu ver­zeich­nen.“ Im Jah­res­be­richt 2017 der Poli­zei Liech­ten­stein ist vermerkt:

Wie in den Jah­ren zuvor kann auch das Jahr 2017 im Bereich des Rechts­extre­mis­mus als ruhi­ges Jahr bezeich­net wer­den. Seit vie­len Jah­ren sind in Liech­ten­stein weder grös­se­re Gewalt­vor­fäl­le noch straf­recht­lich rele­van­te Ereig­nis­se mit rechts­extre­mem Hin­ter­grund zu ver­zeich­nen. Für die Lan­des­po­li­zei gilt in Bezug auf jede Form von Extre­mis­mus ein Null-Toleranz-Ansatz.

Anfra­ge­be­ant­wor­tun­gen des Innen­mi­nis­te­ri­ums, die den hier dar­ge­leg­ten Zah­len zugrundeliegen:
2017: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVI/AB/AB_00356/imfname_691641.pdf
2016: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/AB/AB_11453/imfname_630786.pdf
2015: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/AB/AB_03782/imfname_404559.pdf
2014: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/AB/AB_03782/imfname_404559.pdf
2013: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/AB/AB_00369/fname_342212.pdf   

Die Zah­len zu den ein­zel­nen ober­ös­ter­rei­chi­schen Bezir­ken fragt seit 2015 jähr­lich der Grü­ne Bun­des­rats­ab­ge­ord­ne­te David Stög­mül­ler ab, zu den ande­ren Bun­des­län­dern gibt es hier­zu kei­ne öffent­lich vor­lie­gen­den Zahlen.

Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Analysen, Dokumentation
Schlagwörter: Abzeichengesetz | Anzeige | Oberösterreich | Österreich | Rechtsextremismus | Salzburg | Verbotsgesetz | Verhetzung | Weite Welt

Beitragsnavigation

« Teutonia Wien: antisemitisch, rechtsextrem & braun!
Mélange KW 6/19 »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter