Wels: Verdacht auf rechtsextreme Anschlagserie

Noch ist es nur ein Verdacht, den das Mauthausen-Komitee und das oberösterreichische Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus in einer Presseaussendung geäußert haben. Allerdings ein schrecklicher.

Am Wochenende 11./12.2. wurde die Gedenktafel für die Opfer eines neonazistischen Brandanschlages in Wels, der im Mai 1997 von einem Neonazi verübt wurde und ein Todesopfer gefordert hat, beschmiert.

Eine Woche später wurde ein Gebäude der Volkshilfe in Wels, in dem sich auch das Integrationsbüro befindet, in Brand gesteckt.

Wieder eine Woche später wurde ein von türkischen MigrantInnen bewohntes Haus in Brand gesteckt. Acht Personen, darunter vier Kinder, erlitten Rauchgasvergiftungen.

Wels hat eine aktive rechtsextreme Szene. Erst jüngst hat der Infoladen Wels auf die Facebook-Gruppe I mog Wels nimma hingewiesen: in Gruppe wurde laut über die Wiedereröffnung von Mauthausen nachgedacht und ein kleiner Hitler gefordert, der sie alle ausräuchern würde. „Aussortieren, aber Vollgas“ forderte Adolf Brutter.

Wie wär’s, wenn die Behörden einmal zum Ermitteln beginnen würden?




Welser Neonazis posieren und kämpfen gegen die deutsche Sprache

OTS – Mauthausenkomitee: Eine Gedenktafelschändung und zwei Brandstiftungen: Verdacht auf rechtsextreme Anschlagserie in Wels
ooe.orf.at – Mauthausen Komitee fordert Aufklärung