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„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

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Lesezeit: 9 Minuten

Den Rechtsextremismus endlich wirksam bekämpfen!

Zahl­rei­che bekann­te Per­sön­lich­kei­ten wen­den sich in einem Offe­nen Brief des Maut­hau­sen Komi­tees Öster­reich (MKÖ) und des OÖ. Netz­werks gegen Ras­sis­mus und Rechts­extre­mis­mus an Innen­mi­nis­ter Ger­hard Kar­ner und Jus­tiz­mi­nis­te­rin Anna Spor­rer. Die Unterzeichner:innen wei­sen auf den kla­ren anti­fa­schis­ti­schen Auf­trag in Öster­reichs Ver­fas­sung hin und kri­ti­sie­ren, dass die­ser Auf­trag durch Sicher­heits­be­hör­den und Jus­tiz immer weni­ger erfüllt wird.

8. Okt. 2025
Offener Brief: Den Rechtsextremismus endlich wirksam bekämpfen!
Offener Brief: Den Rechtsextremismus endlich wirksam bekämpfen!

MAUTHAUSEN KOMITEE ÖSTERREICH
OÖ. NETZWERK GEGEN RASSISMUS UND RECHTSEXTREMISMUS

Herrn Bun­des­mi­nis­ter
Mag. Ger­hard KARNER

Frau Bun­des­mi­nis­te­rin
Dr.in Anna SPORRER

Den Rechtsextremismus endlich wirksam bekämpfen!

Sehr geehr­ter Herr Bundesminister!
Sehr geehr­te Frau Bundesministerin!

Die öster­rei­chi­sche Ver­fas­sung erteilt einen kla­ren anti­fa­schis­ti­schen Auf­trag. Der Ver­fas­sungs­ge­richts­hof hat fest­ge­stellt: „Die kom­pro­miss­lo­se Ableh­nung des Natio­nal­so­zia­lis­mus ist ein grund­le­gen­des Merk­mal der wie­der­erstan­de­nen Repu­blik. Aus­nahms­los jede Staats­tä­tig­keit hat sich an die­sem Ver­bot zu ori­en­tie­ren.“ (1) Ein kla­rer Auf­trag, der von den Sicher­heits­be­hör­den und der Jus­tiz immer weni­ger erfüllt wird.

2024 wur­den in Öster­reich laut Ver­fas­sungs­schutz­be­richt 1.486 rechts­extre­me Straf­ta­ten began­gen – ein All­zeit­hoch an NS-Wie­der­be­tä­ti­gung, Holo­caust-Leug­nung und Ver­het­zung. Gegen­über 2023 war das ein Anstieg um fast ein Vier­tel. Seit 2005 hat sich die bun­des­wei­te Zahl der rechts­extre­men Straf­ta­ten (damals 209) ver­sie­ben­facht! Für das lau­fen­de Jahr ist eine wei­te­re star­ke Zunah­me zu erwar­ten. Nicht zuletzt sind die meis­ten Hass­ver­bre­chen rechts­extrem motiviert.

Trotz­dem gibt es bis heu­te kein Gesamt­kon­zept für eine wirk­sa­me Bekämp­fung des Rechts­extre­mis­mus. Seit 2013 ver­lan­gen das Maut­hau­sen Komi­tee Öster­reich und das OÖ. Netz­werk gegen Ras­sis­mus und Rechts­extre­mis­mus einen Natio­na­len Akti­ons­plan. 2016 kün­dig­te der dama­li­ge Innen­mi­nis­ter Wolf­gang Sobot­ka einen sol­chen Akti­ons­plan an, ließ ihn aber nie aus­ar­bei­ten. 2021 for­der­te der Natio­nal­rat mit gro­ßer Mehr­heit – nur gegen die Stim­men der FPÖ – den Akti­ons­plan. Aus­ge­ar­bei­tet wur­de er wie­der nicht. Seit März ist der Akti­ons­plan im Regie­rungs­pro­gramm ver­an­kert. (2) Aus­ge­ar­bei­tet wird er noch immer nicht.

Zu die­ser völ­lig unver­ständ­li­chen Säu­mig­keit kommt ein sehr rechts­las­ti­ges Vor­ge­hen von Tei­len der Poli­zei und des Ver­fas­sungs­schut­zes. Eini­ge Bei­spie­le: Zahl­rei­che Poli­zei­be­am­te stür­men mit Hun­de­staf­fel, Droh­nen und Hub­schrau­ber die Süd­kärnt­ner Gedenk­stät­te Perš­m­an­hof, wo ein Anti­fa-Camp des Klubs Slo­we­ni­scher Student:innen (KSŠŠD) statt­fin­det. Der Grund sind angeb­li­che Ver­wal­tungs­über­tre­tun­gen! Auch ein Beam­ter des Ver­fas­sungs­schut­zes ist dabei. Unter­stellt wird, dass die anti­fa­schis­ti­schen Jugend­li­chen links­extrem, wenn nicht gewalt­tä­tig sein könnten.

Nur weni­ge Kilo­me­ter vom Perš­m­an­hof ent­fernt, am Tur­ner­see (eigent­lich Sab­lat­nig­see), führt der Öster­rei­chi­sche Tur­ner­bund (ÖTB) Kin­der­la­ger durch. Dort sor­gen rechts­extre­me Bur­schen­schaf­ter und Iden­ti­tä­re für para­mi­li­tä­ri­schen Drill und völ­ki­sche Tra­di­ti­ons­pfle­ge. Der Sol­da­ten­tod wird ver­herr­licht, auf T‑Shirts tau­chen NS-Runen auf. Es kommt zu Ermitt­lun­gen, die jedoch ergeb­nis­los ein­ge­stellt wer­den. Mög­li­cher­wei­se, weil eine Vor­tur­ne­rin Poli­zis­tin ist. Seit dem Vor­jahr lei­tet sie das ÖTB-Kin­der­la­ger. Die ewig­gest­ri­ge Indok­tri­nie­rung von Kin­dern wird durch die Behör­den hin­ge­nom­men. (3)

Am 26. Juli beschützt ein enor­mes Poli­zei­auf­ge­bot eine Demons­tra­ti­on der rechts­extre­men Iden­ti­tä­ren in der Wie­ner Innen­stadt. Unter den Demons­trie­ren­den fin­den sich bekann­te Neo­na­zis und ver­ur­teil­te Gewalt­tä­ter. Die Poli­zei nimmt mehr als 50 Per­so­nen fest und erstat­tet rund 200 Anzei­gen. Doch sämt­li­che Fest­nah­men und Anzei­gen rich­ten sich gegen Antifaschist:innen, die ver­su­chen, den Auf­marsch zu blo­ckie­ren. Erst der grü­ne Natio­nal­rats­ab­ge­ord­ne­te Lukas Ham­mer erstat­tet Tage spä­ter Anzei­ge wegen Ver­het­zung und ande­rer rechts­extre­mer Straf­ta­ten. Poli­zei und Ver­fas­sungs­schutz haben die­se durch Fotos und Vide­os beleg­ten Vor­fäl­le igno­riert. (4) Nach der Demons­tra­ti­on der Iden­ti­tä­ren ver­prü­geln Neo­na­zis in der U1 zwei jun­ge, unbe­tei­lig­te Musi­ker. (5)

Bezeich­nend ist auch der Umgang mit einer Straf­tat in Ober­ös­ter­reich. In der Nacht von 4. auf 5. April sprü­hen unbe­kann­te Täter in Aspach (Bezirk Brau­nau) auf Fas­sa­den u.a. zwei gro­ße Haken­kreu­ze und den Schrift­zug „Heil Hit­ler“. Dar­auf­hin ver­schickt die Poli­zei eine Pres­se­aus­sendung über „Sach­be­schä­di­gung durch Graf­fi­ti“. Haken­kreu­ze und „Heil Hit­ler“ blei­ben uner­wähnt! Die­se Dar­stel­lung von NS-Wie­der­be­tä­ti­gung als ver­gleichs­wei­se harm­lo­se Sach­be­schä­di­gung infor­miert die Öffent­lich­keit falsch und unter­schlägt Neo­na­zi-Umtrie­be. Eine Aus­for­schung der Täter ist übri­gens nicht gelun­gen. (6)

Gedenk­stät­ten für NS-Opfer wer­den häu­fig geschän­det. Allein in der KZ-Gedenk­stät­te Maut­hau­sen waren von 2012 bis 2024 ins­ge­samt 43 Schän­dun­gen zu ver­zeich­nen. Dar­un­ter auch län­ger­fris­tig geplan­te Ver­bre­chen meh­re­rer Täter wie das nächt­li­che Auf­tra­gen einer Neo­na­zi-Paro­le („Tür­kenrass ab ins Gas – Sieg Heil“) in meter­ho­hen Let­tern auf der Außen­mau­er. In kei­nem ein­zi­gen Fall gaben die Behör­den die Aus­for­schung des Täters oder der Täter bekannt.

Bei der Jus­tiz liegt eben­falls vie­les im Argen. Immer öfter wer­den Ver­fah­ren wegen rechts­extre­mer Straf­ta­ten sang- und klang­los ein­ge­stellt. Dar­an hat auch die mit 1. Jän­ner 2024 in Kraft getre­te­ne Novel­lie­rung des Ver­bots­ge­set­zes nichts geän­dert. 2023 kam es nach dem Ver­bots­ge­setz zu 211 Ver­ur­tei­lun­gen. 134 Diver­sio­nen wur­den gewährt und 1.529 Straf­ver­fah­ren ein­ge­stellt. 2024 stieg die Zahl der – erst­mals auch für Erwach­se­ne mög­li­chen – Diver­sio­nen auf 279. Die Zahl der Ver­ur­tei­lun­gen ging stark zurück (177), wäh­rend die Zahl der Ein­stel­lun­gen gleich um ein Drit­tel zunahm (2.022)!

Die­se Ent­wick­lung zur Straf­lo­sig­keit durch mehr Ein­stel­lun­gen und Diver­sio­nen ist auf fal­sche Ent­schei­dun­gen der Jus­tiz zurück­zu­füh­ren. Wie Geschwo­re­nen­pro­zes­se aus­ge­hen, lässt sich nur schwer kal­ku­lie­ren. Des­halb suchen Staats­an­walt­schaf­ten sie zu ver­mei­den. Vor allem aber man­gelt es oft am Bewusst­sein für die Bedeu­tung des Ver­bots­ge­set­zes. Geht es so wei­ter, könn­te die­ses in weni­gen Jah­ren totes Recht sein.

Auch dazu Bei­spie­le: In Wels wird im Juli ein Straf­ver­fah­ren gegen einen Mit­ar­bei­ter des Magis­trats ein­ge­stellt, der auf einer Betriebs­fei­er als Hit­ler auf­ge­tre­ten ist. Laut Staats­an­walt­schaft habe es sich dabei um eine „Belus­ti­gung“ gehan­delt! Dass der­sel­be Mann auf einer ande­ren Betriebs­fei­er den neo­na­zis­ti­schen Küh­nen-Gruß gezeigt hat, wird als „Sati­re“ abge­tan. Faden­schei­ni­ge Begrün­dun­gen, mit denen auch vie­le ande­re Ver­bots­ge­setz­de­lik­te weg­er­klärt wer­den kön­nen. (7)

In Graz steht im März ein pen­sio­nier­ter Poli­zist vor Gericht, der jah­re­lang Neo­na­zi- und Holo­caust­leug­ner-Pro­pa­gan­da (etwa: „Adolf Hit­ler hat kei­ne Juden ver­ga­sen las­sen, aber Juden haben Nicht­ju­den mas­sen­haft ver­gast!“) an einen gro­ßen Per­so­nen­kreis ver­schickt hat. Nach gra­vie­ren­den Feh­lern der Jus­tiz wird er von den Geschwo­re­nen frei­ge­spro­chen. Die drei Berufs­rich­ter könn­ten die­sen fak­ten­wid­ri­gen Frei­spruch aus­set­zen, tun es aber nicht. Als das Maut­hau­sen Komi­tee Öster­reich öffent­lich pro­tes­tiert („Ein­la­dung, den Holo­caust zu leug­nen“), will die Staats­an­walt­schaft Graz eine neue Ankla­ge wegen zahl­rei­cher Tat­be­stän­de prü­fen, die noch nicht gerichts­an­hän­gig waren. (8, 9) Ob es zu die­ser Ankla­ge kommt, ist aller­dings bis dato unbekannt.

Wenn ein­schlä­gi­ge Täter doch ver­ur­teilt wer­den, lässt sich das Straf­maß oft nicht nach­voll­zie­hen. In Graz wird im Juni ein 23-jäh­ri­ger Funk­tio­när der Frei­heit­li­chen Jugend in 72 Punk­ten schul­dig gespro­chen. Er hat jah­re­lang eine Neo­na­zi-Grup­pe geführt. Trotz­dem muss er kei­nen Tag ins Gefäng­nis! Das Gericht lässt es bei einer nied­ri­gen beding­ten Haft­stra­fe von nur acht Mona­ten, einer Geld­stra­fe von 240 Tages­sät­zen und einem päd­ago­gi­schen Rund­gang durch die KZ-Gedenk­stät­te Maut­hau­sen bewen­den. (10) Die­ses Urteil ist so mild, dass weder von Spe­zi­al­prä­ven­ti­on noch von Gene­ral­prä­ven­ti­on die Rede sein kann.

Sehr geehr­ter Herr Bundesminister!
Sehr geehr­te Frau Bundesministerin!

Wir Unter­zeich­ne­rin­nen und Unter­zeich­ner die­ses Brie­fes rich­ten an Sie den drin­gen­den Appell, rasch alle geeig­ne­ten Maß­nah­men zu ergrei­fen, damit der anti­fa­schis­ti­sche Auf­trag der Ver­fas­sung in vol­lem Umfang erfüllt und der zuneh­men­de Rechts­extre­mis­mus end­lich wirk­sam bekämpft wird!

Vor allem ersu­chen wir Sie, sehr geehr­ter Herr Bun­des­mi­nis­ter, unver­züg­lich für die Aus­ar­bei­tung des Natio­na­len Akti­ons­plans gegen Rechts­extre­mis­mus zu sor­gen. Dabei soll­te die Zivil­ge­sell­schaft von Anfang an ein­be­zo­gen wer­den. Für die Umset­zung des Akti­ons­plans sind aus­rei­chen­de Res­sour­cen erfor­der­lich. Eine Maß­nah­me könn­te die Grün­dung einer Son­der­kom­mis­si­on sein, die rechts­extre­me Hass­ver­bre­chen auf­klärt. Außer­dem ist der best­mög­li­che Schutz von Gedenk­stät­ten für NS-Opfer zu gewährleisten.

Rechts­las­ti­ges Vor­ge­hen von Tei­len der Poli­zei und des Ver­fas­sungs­schut­zes darf von Ihnen, sehr geehr­ter Herr Bun­des­mi­nis­ter, kei­nes­falls tole­riert wer­den. Hier braucht es eine ein­deu­ti­ge Stra­te­gie und unmiss­ver­ständ­li­che Reaktionen.

Ähn­li­ches gilt für die Jus­tiz: Wir ersu­chen Sie, sehr geehr­te Frau Bun­des­mi­nis­te­rin, durch breit­an­ge­leg­te Wei­ter­bil­dungs­maß­nah­men das not­wen­di­ge Bewusst­sein für die Bedeu­tung des Ver­bots­ge­set­zes zu schaf­fen. Die mas­sen­haf­te Ein­stel­lung von Ver­bots­ge­setz­ver­fah­ren unter oft frag­wür­di­gen Begrün­dun­gen muss eben­so ein Ende haben wie die unzu­läng­li­che Durch­füh­rung sol­cher Ver­fah­ren und die Ver­hän­gung unan­ge­mes­sen nied­ri­ger Strafen.

Sicher­heits­be­hör­den und Jus­tiz sind ver­pflich­tet, die Demo­kra­tie gegen die rechts­extre­me Gefahr ent­schlos­sen zu verteidigen!

Wien / Linz, im Okto­ber 2025

Mar­tin AMANSHAUSER, Schrift­stel­ler und Übersetzer
Chris­ti­an Lud­wig ATTERSEE, Maler und Bil­den­der Künstler
Rai­ner BAUBÖCK, Poli­tik­wis­sen­schaf­ter
Ruth BECKERMANN, Doku­men­tar­fil­me­rin und Autorin
Rein­hold BILGERI, Musi­ker und Filmemacher
Bir­git BIRNBACHER, Schrift­stel­le­rin
Dimit­ré DINEV, Schrift­stel­ler und Drehbuchautor
Guy DOCKENDORF, Prä­si­dent des Inter­na­tio­na­len Maut­hau­sen Komi­tees (CIM)
Robert EITER, Spre­cher des OÖ. Netz­werks gegen Ras­sis­mus und Rechtsextremismus
Jan­ko FERK, Schrift­stel­ler und Übersetzer
Anto­nio FIAN, Schrift­stel­ler
Olga FLOR, Schrift­stel­le­rin
René FREUND, Schrift­stel­ler und Übersetzer
Andre­as GRUBER, Dreh­buch­au­tor und Filmregisseur
Ger­hard HADERER, Kari­ka­tu­rist
Petra HARTLIEB, Schrift­stel­le­rin und Literatur-Podcasterin
Moni­ka HELFER, Schrift­stel­le­rin
Miguel HERZ-KESTRANEK, Schau­spie­ler und Schriftsteller
Eli­as HIRSCHL, Musi­ker und Autor
Maria HOFSTÄTTER, Schau­spie­le­rin
Elfrie­de JELINEK, Lite­ra­tur­no­bel­preis­trä­ge­rin
Micha­el JOHN, His­to­ri­ker und Autor
Peter Ste­phan JUNGK, Schrift­stel­ler
Gün­ter KAINDLSTORFER, Jour­na­list und Schriftsteller
Fer­di­nand KAINEDER, Prä­si­dent der Katho­li­schen Akti­on Österreich
Esther KINSKY, Schrift­stel­le­rin und Übersetzerin
Gabrie­le KÖGL, Schrift­stel­le­rin
Mar­kus KÖHLE, Schrift­stel­ler
Chris­ti­an KOLONOVITS, Kom­po­nist und Musikproduzent
Harald KRASSNITZER, Schau­spie­ler
Mar­kus KUPFERBLUM, Thea­ter- und Opernregisseur
Mar­tin KUŠEJ, Thea­ter- und Opernregisseur
Lud­wig LAHER, Schrift­stel­ler
Gabri­el LANSKY, Rechts­an­walt
Han­no LOEWY, Direk­tor des Jüdi­schen Muse­ums Hohenems
Chris LOHNER, Schau­spie­le­rin und Moderatorin
Heinz MAYER, Ver­fas­sungs­rechts­exper­te
Wil­li MERNYI, Vor­sit­zen­der des Maut­hau­sen Komi­tees Österreich
Eva MENASSE, Schrift­stel­le­rin
Robert MENASSE, Schrift­stel­ler
Bir­git MINICHMAYR, Schau­spie­le­rin
Alfred J. NOLL, Rechts­an­walt und Verfassungsrechtsexperte
Robert OBERMAIR, His­to­ri­ker
Cor­ne­li­us OBONYA, Prä­si­dent der Akti­on gegen den Antisemitismus
Karl ÖLLINGER, Spre­cher der Platt­form „Stoppt die Rechten“
Hein­rich OPPITZ, Rechts­an­walt
Micha­el OSTROWSKI, Schau­spie­ler und Drehbuchautor
Eri­ka PLUHAR, Schau­spie­le­rin und Sängerin
Alex­an­der POLLAK, Spre­cher von „SOS Mitmensch“
Josef PRINZ, evan­ge­li­scher Pfarrer
Josef PUMBERGER, stv. Gene­ral­se­kre­tär des Inter­na­tio­na­len Maut­hau­sen Komi­tees (CIM)
Doron RABINOVICI, His­to­ri­ker und Schriftsteller
Julya RABINOWICH, Schrift­stel­le­rin und Malerin
Mar­git REITER, His­to­ri­ke­rin
Wer­ner RETZL, Vor­sit­zen­der der Wel­ser Initia­ti­ve gegen Faschismus
Kath­rin RÖGGLA, Schrift­stel­le­rin
Peter ROSEI, Schrift­stel­ler
Sieg­lin­de ROSENBERGER, Poli­tik­wis­sen­schaf­te­rin
Ger­hard RUISS, Schrift­stel­ler und Geschäfts­füh­rer der IG Autorin­nen Autoren
Tho­mas SAUTNER, Schrift­stel­ler
Hans-Hen­ning SCHARSACH, Autor und Menschenrechtsaktivist
Robert SCHINDEL, Schrift­stel­ler und Regisseur
Eve­lyn SCHLAG, Schrift­stel­le­rin und Übersetzerin
Raoul SCHROTT, Schrift­stel­ler und Literaturwissenschafter
Gre­gor SEBERG, Schau­spie­ler und Kabarettist
Erwin STEINHAUER, Schau­spie­ler und Kabarettist
Dirk STERMANN, Schau­spie­ler und Moderator
Chris­ti­an STÖBICH, stv. Vor­sit­zen­der der Wel­ser Initia­ti­ve gegen Faschismus
Jut­ta TREIBER, Schrift­stel­le­rin
Gün­ter TOLAR, Schau­spie­ler und Moderator
Peter TURRINI, Schrift­stel­ler und Vize­prä­si­dent der IG Autorin­nen Autoren
Harald WALSER, His­to­ri­ker und Autor
Anna WEIDENHOLZER, Schrift­stel­le­rin
Rena­te WELSH, Schrift­stel­le­rin und Prä­si­den­tin der IG Autorin­nen Autoren
Maria WINDHAGER, Rechts­an­wäl­tin
Peter Paul WIPLINGER, Schrift­stel­ler und Fotograf
Mari­on WISINGER, Autorin und Prä­si­den­tin des Öster­rei­chi­schen PEN-Clubs
Dani­el WISSER, Schrift­stel­ler und Musiker
Mir­jam ZADOFF, His­to­ri­ke­rin und Direk­to­rin des NS-Doku­men­ta­ti­ons­zen­trums München

Quel­le: mkoe.at, 8.10.25: Pro­mi­nen­te schla­gen Alarm: Den Rechts­extre­mis­mus end­lich wirk­sam bekämpfen!

1 VfSlg 10.705/1985, 727 (751)
2 Maut­hau­sen Komi­tee und Anti­fa-Netz­werk: Regie­rung muss Akti­ons­plan gegen Rechts­extre­mis­mus sofort umsetzen!
3 Tur­ner­bund-Kin­der­la­ger: Iden­ti­tä­re Vor­tur­ner, sol­da­ti­scher Drill und Nazi-Runen
4 Grü­ne schla­gen nach Marsch mit Rechts­extre­men und Neo­na­zis Alarm — Rechts­extre­mis­mus — derStandard.at › Inland
5 Nach rechts­extre­mer Demo in Wien: Neo­na­zis ver­letz­ten aber­mals Unbe­tei­lig­te — Rechts­extre­mis­mus — derStandard.at › Inland
6 Haken­kreuz­schmie­re­rei­en im ehe­ma­li­gen Aspa­cher Kur­haus: „Ist scho­ckie­rend” | Nachrichten.at
7 Jus­tiz­skan­dal in Wels
8 Ex-Poli­zist von Wie­der­be­tä­ti­gung rechts­kräf­tig frei­ge­spro­chen, Maut­hau­sen-Komi­tee sieht „Skan­dal” — Panorama
9 Staats­an­walt­schaft prüft erneu­te Ankla­ge eines frei­ge­spro­che­nen Ex-Poli­zis­ten — Pan­ora­ma — derStandard.at › Panorama
10 Frei­heit­li­cher Jung­funk­tio­när führt Neo­na­zi-Grup­pe an

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Schlagwörter: Neonazismus/Neofaschismus | Österreich | Protest | Rechtsextremismus | Verbotsgesetz | Verhetzung

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