We use automated translation to make our research internationally accessible. However, political nuances may be lost. Only the original German text is binding and definitive.
Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeiträge
  • Materialien
  • Rezensionen

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Dokumentation

Lesezeit: 3 Minuten

Neonazi-Aufmärsche in Budapest, Dresden, Sofia

Im Febru­ar haben Neo­na­zis tra­di­tio­nell ein dich­tes Pro­gramm, im heu­ri­gen Jahr muss­ten sie sich auf­grund einer Ter­min­kol­li­si­on zwi­schen Buda­pest mit dem uneh­ren­haf­ten „Tag der Ehre“ und Dres­den, wo all­jähr­lich die Nie­der­la­ge von Nazi-Deutsch­land beweint wird, ent­schei­den. Den Abschluss der Neo­na­zi-Auf­mär­sche bil­det tra­di­tio­nell Sofia, wo der NS-Kol­la­bo­ra­teur Hris­to Lukov hoch­ge­hal­ten wird. Öster­rei­cher sind fast immer anzutreffen.

21. Feb. 2024
Neonazi-Aufmärsche in Budapest, Dresden & Sofia 2024 (v.l.n.r.: Foto 1: Theo Winkler, Foto 2: Screenshot Video "Endstation Rechts", Foto 3: Screenshot Video "democ"
Neonazi-Aufmärsche in Budapest, Dresden & Sofia 2024 (v.l.n.r.: Foto 1: Theo Winkler, Foto 2: Screenshot Video "Endstation Rechts", Foto 3: Screenshot Video "democ"

Budapest

Am 11. Febru­ar fan­den sich in Buda­pest beim soge­nann­ten „Tag der Ehre“ meh­re­re Tau­send Neo­na­zis aus halb Euro­pa ein, um des im Febru­ar 1945 geschei­ter­ten Aus­bruch­ver­suchs von NS-Ein­hei­ten aus dem von der Roten Armee ein­ge­kes­sel­ten Buda­pest zu geden­ken. Das beson­de­re Buda­pest-Merk­mal: Vie­le Teil­neh­mer wer­fen sich wie in einem schlech­ten Hol­ly­wood-Film in Mili­tär- und Nazi-Mon­tu­ren – inklu­si­ve ent­spre­chen­der Abzei­chen. Der FPÖ-Gene­ral­se­kre­tär Hafenecker nennt das brau­ne Event einen „Fei­er­tag“ (Pres­se­kon­fe­renz 5.10.23).

Wie jedes Jahr ließ die unga­ri­sche Orbán-Regie­rung die Neo­na­zis auch dies­mal gewäh­ren, wie jedes Jahr war auch heu­er eine Abord­nung aus Öster­reich ver­tre­ten, wie jedes Jahr aus dem Umfeld der alten Alpen-Donau-Gar­de. Auf einem Video von „democ“ sind auch Öster­rei­cher zu sehen, die mit einem Ban­ner posie­ren, dar­un­ter die ver­ur­teil­ten Neo­na­zis F.B. und R.P..

SS-Sym­bo­le, Maschi­nen­ge­weh­re und hun­der­te Neo­na­zis: Am dies­jäh­ri­gen „#TagD­er­Eh­re“ in #Buda­pest nah­men aber­mals tau­sen­de Teil­neh­mer bei einem Waf­fen-SS-Gedenk­marsch teil. Lasche Geset­ze und staat­li­che Unter­stüt­zung machen die Ver­an­stal­tung attrak­tiv für Neo­na­zis aus dem Aus­land. pic.twitter.com/NIUwbQs4al

— democ (@democ_de) Febru­ary 11, 2024

➡️ Zwei­tei­li­ge Foto­stre­cke von Theo Wink­ler mit mehr als 1000 Bildern

Dresden

Der anläss­lich der Bom­bar­die­rung Dres­dens durch die Alli­ier­ten als „Trau­er­marsch“ titu­lier­te Neo­na­zi-Auf­lauf fand dies­mal am sel­ben Tag wie Buda­pest statt, was die Zah­len der Teil­neh­men­den dort und da redu­ziert haben dürfte.

Seit mehr als 25 Jah­ren mobi­li­sie­ren Neo­na­zis nach Dres­den, um die Bom­bar­die­rung der Stadt am 13. Febru­ar 1945 in ihrem Sin­ne zu instru­men­ta­li­sie­ren. Zu Spit­zen­zei­ten folg­ten rund 7.000 extre­me Rech­te dem Auf­ruf, in die­sem Jahr waren es schät­zungs­wei­se bis zu 1.000. Ihnen stell­ten sich etwa 5.000 Men­schen ent­ge­gen. (taz.de, 11.2.24)

Der von Öster­reich nach Deutsch­land migrier­te Alex­an­der Don­nin­ger, einer der füh­ren­den Köp­fe der im Sep­tem­ber 2023 ver­bo­te­nen neo­na­zis­ti­schen „Art­ge­mein­schaft“, ver­las ein Gruß­wort, das auch vom Obmann der „Kame­rad­schaft IV“ (K IV) Land Kärn­ten“, Her­mann Eis­ner, unter­zeich­net wur­de. Die „K IV“ ist eine am Ran­de des Neo­na­zis­mus ange­sie­del­te Vete­ra­nen­or­ga­ni­sa­ti­on ehe­ma­li­ger Waf­fen-SS-Sol­da­ten, die nur mehr in Bruch­stü­cken exis­tiert. Zuletzt ist sie auf­ge­fal­len, weil beim Begräb­nis des SS-Vete­ra­nen Bell­schan-Mil­den­burg ein Kranz mit einer Schlei­fe und dem Text „Sei­ne Ehre hieß Treue“ abge­legt wor­den war. Ermitt­lun­gen der Staats­an­walt­schaft Kla­gen­furt wegen des Ver­dachts auf Wie­der­be­tä­ti­gung wur­den auf­grund eines „Ver­bots­irr­tums“ ein­ge­stellt.

Sofia

Den Schluss­punkt der brau­nen Ral­lye bil­de­te am 17.2. der Auf­marsch in Sofia, wo eini­ge Hun­dert Neo­na­zis hin­pil­ger­ten, um dem bul­ga­ri­schen Gene­ral und Kriegs­mi­nis­ter Hris­to Lukov zu hul­di­gen. Lukov war wesent­lich mit­ver­ant­wort­lich für anti­se­mi­ti­sche Geset­ze und Pogro­me gegen die jüdi­sche Bevöl­ke­rung und kol­la­bo­rier­te mit den Nazis bei der Depor­ta­ti­on von über zehn­tau­send Juden und Jüdin­nen ins Ver­nich­tungs­la­ger Treb­linka. Er wur­de am 13. Febru­ar von einer bul­ga­ri­schen Par­ti­sa­nin Vio­le­ta Yako­va vor sei­nem Haus in Sofia erschossen.

Von 2003 bis 2019 wur­de zu Lukovs Ehren der „Lukov-Marsch“ orga­ni­siert. Seit dem Ver­bot 2019 tref­fen sich bul­ga­ri­sche und aus dem Aus­land stam­men­de Neo­na­zis den­noch zu diver­sen Ver­an­stal­tun­gen. Im Gegen­satz zum letz­ten Jahr, wo Neo­na­zis aus dem Küs­sel-Umfeld Öster­reich gesich­tet wur­den, gibt es für as heu­ri­ge Jahr kei­ne Bele­ge für eine öster­rei­chi­sche Beteiligung.

Ges­tern mar­schier­ten hun­der­te Neo­na­zis zu Ehren des bul­ga­ri­schen Faschis­ten und NS-Kol­la­bo­ra­teurs Hris­to Lukov durch #Sofia. #Lukov unter­stütz­te die Ver­fol­gung und Ermor­dung von Juden und Jüdin­nen in Ost­eu­ro­pa. Am Abend fand eine Kund­ge­bung vor Lukovs Haus statt. pic.twitter.com/us5RY33ZsQ

— democ (@democ_de) Febru­ary 18, 2024

➡️ Foto­stre­cke des „Pres­se­ser­vice Wien”

Gegenproteste

In allen drei Städ­ten fin­den tra­di­tio­nell auch Gegen­pro­tes­te statt, die mäch­tigs­ten immer in Dres­den. Als die dor­ti­gen Neo­na­zi-Auf­mär­sche ihre Blü­te­zeit hat­ten, for­mier­te sich so viel Wider­stand, dass der Auf­marsch 2010 weit­ge­hend blo­ckiert wur­de. Tau­sen­de Neo­na­zis konn­ten das Gelän­de des Dresd­ner Bahn­hofs Neu­stadt über meh­re­re Stun­den nicht ver­las­sen. Vor dem Bahn­hof skan­dier­te auch Björn Höcke, wie erst 2017 durch Video­auf­nah­men auf­ge­deckt wur­de. In der Bahn­hofs­hal­le ist ein ande­rer mit­ten im fest­ge­setz­ten Pulk zu sehen: Mar­tin Sellner.

Sellner mit Tausenden Neonazis festgesetzt am Bahnhof Neustadt in Dresden (13.2.10)
Sell­ner mit Tau­sen­den Neo­na­zis fest­ge­setzt am Bahn­hof Neu­stadt in Dres­den (13.2.10)

Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation
Schlagwörter: Alpen Donau Info | Demonstration/Kundgebung | Identitäre | Kamerad-/Bruderschaften | Neonazismus/Neofaschismus | Protest | Weite Welt

Beitragsnavigation

« Akif Pirinçci zu unbedingter Haft verurteilt
Der blaue Herr Oberst und die fünfte Kolonne »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter