Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeitrag
  • Materialien
  • Rezension

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Dokumentation | FPÖ-Einzelfall

Lesezeit: 4 Minuten

#W1604: Rechtsextremer Flop, Hitlergrüße und Polizei in der Kritik

Circa 200 sollen es gewesen sein, die am 16. April vor die „Türkis Rosa Lila Villa“ gezogen sind, um ihren wahnhaften Fantasien einer drohenden „Frühsexualisierung“ von Kindern Ausdruck zu verleihen. Ein echter Flop, nachdem katholische Fundis, die FPÖ mit dem gesamten rechtsextremen Mob im Windschatten zu Protesten gegen eine Lesung aufgerufen hatten. Kein Wunder, dass bei dieser Mixtur auch Hitlergrüßerei zu sehen war. Eine Nachlese.

18. Apr. 2023
Foto: Markus Sulzbacher
Foto: Markus Sulzbacher

Ganz zufällig waren es jene Gruppierungen, die wir seit Jahren gegen die Corona-Maßnahmen und nun gegen überhaupt alles, was gerade daherkommt, auf den Straßen gesehen haben und die auch meinten, gegen eine Kinderbuchlesung einer Dragqueen in der „Türkis Rosa Lila Villa“ auf der Wienzeile auftreten zu müssen. Dagegen formierten sich viele Initiativen samt SPÖ, Grüne und Neos, um die Villa, seine Bewohner*innen und Besucher*innen vor rechtsextremen Übergriffen zu schützen. Die Polizei hatte die Einrichtung einer Schutzzone abgelehnt. Anders war es noch im Oktober 2022, als ein ganzer Abschnitt der Gumpendorfer Straße gesperrt wurde, weil die rechtsextreme Burschenschaft „Olympia“ zu einem Saufevent geladen hatte – Proteste von der linken Seite gab’s allerdings nicht.

Am 14.10.2022 kam es im 6. Wiener Gemeindebezirk zu einem Großeinsatz der Polizei. Im Bereich Gumpendorferstraße bis zur Höhe des Gürtels wurde, mit Tretgittern und mehreren Dutzend Polizist*innen, eine leere Straße abgesperrt. pic.twitter.com/Yu8NCnPALz

— Presseservice Wien (@PresseWien) October 15, 2022

Diejenigen, die sich auf die Seite der Veranstalter der Lesung gestellt hatten, waren dann auch bei weitem in der Überzahl. Während sie ein Fest der Toleranz und Vielfalt feierten – auch die Songcontest-Gewinnerin Conchita trat mit ihrem Siegerlied „Rise like a Phoenix“ auf –, brachte sich der rechtsextreme Sektor passenderweise mit Marschmusik in Stimmung.

Wien bleibt stabil! Schaut bitte, wie viele Menschen die Drag Queen Lesung und Vielfalt in Wien schützen ️‍⚧️️‍❤️ – und wie wenige die Hetzer:innen sind. @LilaTipp #w1604 #dragisnotacrime#QueersFightBack pic.twitter.com/6PSSEz3jDQ

— Emir Dizdarević (@EmirDiz) April 16, 2023

Gute Stimmung vor der Villa, dazu Musik von Queen #w1604 pic.twitter.com/Y0pegcB0HG

— Markus Sulzbacher (@msulzbacher) April 16, 2023

Medienvertreter*innen berichteten übereinstimmend von Behinderungen durch die Polizei und von Übergriffen durch Rechtsextreme. So twittert die Standard-Journalistin Colette Schmidt bereits um neun Uhr früh: „Einzelne Medien wie @derStandardat und @puls24news werden wiederholt bei der Ausübung ihrer Arbeit gehindert.“

Puls 24 schreibt:

Während der Kundgebungen wurde die Berichterstattung mehrerer Medien immer wieder behindert. Zum einen geschah dies durch Demo-Teilnehmer, die sich mit schwarzen Regenschirmen vor Kameras und Fotografen stellten. Zum anderen kam es aber auch zu Behinderungen durch die Einsatzleitung der Polizei. (Auch die Berichterstattung des PULS 24 Reporterteams vor Ort wurde behindert. So wurden sie von Polizeibeamten teilweise nicht durch die Absperrungen gelassen. Rechte Demo-Teilnehmer [konnten] wiederum durch die Absperrung vor den Augen der anwesenden Journalist:innen passieren. Zudem wurden Reporter:innen auf lange Umwege zwischen den abgesperrten Bereichen geschickt.

Überwiegend Heiterkeit löste der Versuch des hauptberuflichen Spendensammlers Martin S. aus, einen mutmaßlichen Hitlergruß aus dem Pulk von Identitären als Klatschen zu einer Parole umzudeuten. Die Polizei verlautbarte via Presseaussendung am Abend, eine zweite Person nach dem Verbotsgesetz wegen eines mutmaßlichen Hitlergrußes angezeigt zu haben.

Tweet SdR zu Sellner, der über den Hitlergruß meinte: "Linke behaupten, der Aktivist habe einen 'Hitlergruß' gemacht. Falsch: er hat zu einer Parole geklatscht." (SdR auf X 16.4.25)
Tweet SdR zu Sellner, der über den Hitlergruß meinte: „Linke behaupten, der Aktivist habe einen ‚Hitlergruß‘ gemacht. Falsch: er hat zu einer Parole geklatscht.“ (SdR auf X 16.4.25)

Nachdem die rechtsextreme Kundgebung gefloppt war, zog ein Pulk noch in die Innenstadt. Begleitet wurde der von Antifaschist*innen, gegen die die Polizei mit massiven Pfeffersprayeinsätzen vorging.

»Globohomo Endstation« – Rechtsextreme demonstrierten in Wien gegen eine Kinderbuchlesung vor einem queeren Zentrum. #Antisemitismus, Queer- & Pressefeindlichkeit prägten das Bild. Gegendemonstrant*innen stellten sich schützend ums Haus – die Polizei ging repressiv vor. #w1604 pic.twitter.com/JOMDnDIMes

— democ. (@democ_de) April 17, 2023

Die Lesung selbst beschreibt der „Standard“ so:

Anwesend ist von ihnen [den Kritiker*innen; Anmk. Sdr] niemand, als van Kant in großer roter Abendrobe nach elf Uhr im ersten Stock in zwei kleinen Räumen vor Kindern und Eltern zu lesen beginn. Sie erzählt die Geschichte einer Prinzessin, die gerne liest und den Erwachsenen Fragen stellt, wie jene nach dem größten der Weltmeere. Sie erzählt, wie die kleine Prinzessin einen großen Drachen austrickst. In der Geschichte, die die Kinder gespannt und amüsiert verfolgen, steckt viel drin, nur keine Sexualisierung. Um das herauszuhören, bräuchte man schon eine sehr lebhafte, um nicht zu sagen: komplett sexualisierte Fantasie.

Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation, FPÖ-Einzelfall
Schlagwörter: Demonstration/Kundgebung | FPÖ | Hitlergruß | Identitäre | LGBTQIA+-Feindlichkeit | Neonazismus/Neofaschismus | Polizei | Protest | Rechtskonservatismus/Rechtskatholizismus | Wiederbetätigung | Wien

Beitragsnavigation

« Mélange KW 15/23 (Teil 1)
Mélange KW 15/23 (Teil 2): Ein Brief an Putin »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter