We use automated translation to make our research internationally accessible. However, political nuances may be lost. Only the original German text is binding and definitive.
Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeiträge
  • Materialien
  • Rezensionen

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Dokumentation

Lesezeit: 4 Minuten

Was sagte Hofer da?

Kon­fron­ta­ti­on der Kan­di­da­tIn­nen für die Bun­des­prä­si­dent­schafts­wah­len am Don­ners­tag, 21.4. im ORF. Dem FPÖ-Kan­di­da­ten Nor­bert Hofer ent­schlüpft ein Satz, den er viel­leicht ger­ne wie­der zurück­ge­holt hät­te. Auf die Befug­nis­se und Mög­lich­kei­ten eines Bun­des­prä­si­den­ten Hofer ange­spro­chen, ant­wor­te­te er: „Sie wer­den sich wun­dern, was alles gehen wird.“ Da hat er Recht, bei ande­ren Sagern nicht.

22. Apr. 2016

In der ORF-Kon­fron­ta­ti­on vom 21.4. wie­der­hol­te Hofer sei­ne eine Woche zuvor getä­tig­te Behaup­tung über Alex­an­der Van der Bel­len, wonach der dafür sei, das Bun­des­heer unter ein frem­des Kom­man­do, näm­lich das der UNO, zu stel­len und die Trup­pen­stär­ke zu hal­bie­ren. Hofer erklär­te, er habe die ent­spre­chen­den Zita­te von Van der Bel­len nun im „For­mat“ gefunden.

So lief die Aus­ein­an­der­set­zung in der ORF-Sen­dung „Wahl 16 –Die 2 im Gespräch“ (14.4.16)

Hofer: Sie wür­den ger­ne das Bun­des­heer unter ein frem­des Kom­man­do stel­len — unter UNO-Kom­man­do und die Stär­ke halbieren.
VdB: Herr Hofer, beru­hi­gen Sie sich.
Hofer: Aber das haben Sie auch gesagt.
VdB: Das öster­rei­chi­sche Mili­tär ist im Aus­land tätig unter UNO-Mandat.
Hofer: Ja ja, aber Sie woll­ten Öster­reich unter UNO-Kom­man­do stel­len Herr Van der Bellen.
VdB: Geh.
Hofer: Das haben Sie gesagt. Ich weiß nicht, Sie ver­ges­sen immer Ihre Inter­views. Aber das ist tat­säch­lich eine Aus­sa­ge, die Sie getä­tigt haben und die schlicht­weg eigen­ar­tig ist.

In der ORF-Debat­te vom 21.4. jam­mer­te Hofer dann dar­über, dass über ihn Zita­te aus den 1990er-Jah­ren aus­ge­gra­ben wür­den. Die Äuße­run­gen von Van der Bel­len zum Bun­des­heer, die Hofer anführt, stam­men aus dem Jahr 1998, kon­kret aus „For­mat” vom 16.11.1998.

Sie lau­ten so:

For­mat: Die Libe­ra­len­che­fin Hei­de Schmidt for­dert eine euro­päi­sche Armee und die Auf­lö­sung des öster­rei­chi­schen Hee­res. Wel­ches Kon­zept haben die Grünen?
VdB: Wir sagen schon län­ger als die Libe­ra­len, daß die natio­na­len Armeen in einer Kri­se sind. Wir müs­sen über eine Inter­na­tio­na­li­sie­rung der Streit­kräf­te nach­den­ken. Das Gewalt­mo­no­pol soll nicht der Nato, son­dern der UNO über­tra­gen werden.
For­mat: Was bleibt dann noch?
VdB: Die Grenz­si­che­rung und der Ein­satz für aku­te Fäl­le. Berufs­tei­le des Hee­res soll­ten redu­ziert wer­den. Dazu kom­men Zeit­sol­da­ten und frei­wil­li­ge Mili­zio­nä­re auf der Basis eines ordent­li­chen Ent­gelts. Ande­re Auf­ga­ben wie der Kata­stro­phen­schutz soll­ten aus­ge­glie­dert und spe­zi­ell aus­ge­bil­de­ten Ein­hei­ten über­tra­gen wer­den. Dafür wür­de es rei­chen, die Frie­dens­stär­ke des Bun­des­hee­res von aktu­ell 55.000 Mann inner­halb von fünf bis zehn Jah­ren zu halbieren.

Aus dem Kon­text ist klar erkenn­bar, dass Van der Bel­len dem Kon­zept einer euro­päi­schen Armee unter NATO-Kom­man­do die Vor­stel­lung von Ein­hei­ten des Bun­des­hee­res, die bei inter­na­tio­na­len Frie­dens­ein­sät­zen nur unter UNO-Man­dat und ‑Kom­man­do tätig sein soll­ten, ent­ge­gen­setz­te. Sei­ne Hal­tung, dass inter­na­tio­na­le Ein­sät­ze des Öster­rei­chi­schen Bun­des­hee­res nur mit UNO-Man­dat mög­lich sei­en, hat Van der Bel­len auch in den fol­gen­den Jah­ren immer wie­der kon­se­quent ver­tre­ten. Die ver­blei­ben­den Ein­hei­ten soll­ten natür­lich unter öster­rei­chi­schem Kom­man­do blei­ben. Die eben­falls ange­spro­che­ne und Van der Bel­len vor­ge­wor­fe­ne Reduk­ti­on bzw. Hal­bie­rung der „Frie­dens­stär­ke“ des Bun­des­hee­res ist längst Rea­li­tät – auch unter Schwarz­blau tat­kräf­tig vorangetrieben.

In der ORF-Debat­te am 14.4. hat Nor­bert Hofer Van der Bel­len noch einen ande­ren unrich­ti­gen Vor­wurf gemacht. Van der bel­len habe 2008 nicht Stel­lung bezo­gen, als die Grü­ne Jugend pla­ka­tiert habe: „Wer Öster­reich liebt, muss Schei­ße sein.”

In der TV-Kon­fron­ta­ti­on des ORF zwi­schen Stra­che und Van der Bel­len am 9.9.2008 war genau das ein Thema:

VdB: Eine ande­re Geschich­te ist fol­gen­des: Ich wer­de immer die Jugend ver­tei­di­gen, auch wenn sie Scheiß bau­en, immer, ja. Ich war auch ein­mal jung, ich weiß, oder ich glau­be mich zu erin­nern, wie man da ist. Und ich habe ver­schie­de­ne Aktio­nen, auch mei­ner – unter Anfüh­rungs­zei­chen mei­ner – Grü­nen Alter­na­ti­ven Jugend abso­lut mies gefun­den, ja. Dazu gehört zum Bei­spiel das Flag­gerl-Gackerl-Pla­kat, und ich habe denen ver­sucht ent­spre­chend den Kopf zu waschen. Das Motiv dahin­ter, sagen die: Sie woll­ten eine Akti­on gegen den über­trie­be­nen, oder gegen den Natio­na­lis­mus schlecht­hin machen. Ich sage: Na das ist aber gründ­lich dane­ben gegan­gen, ja. Da mache ich aus mei­ner Mei­nung gar kein Hehl. Aber eine Jugend, die aus die­sem Motiv ein­mal dane­ben greift — ja, das haben sie getan — ist mir immer noch lie­ber, als eine Jugend, die bei Ihren Ver­an­stal­tun­gen sich mit dem Hit­ler­gruß ver­ab­schie­det, oder die ein T‑Shirt hat, auf dem, mei­ner Erin­ne­rung nach, Ein­wan­de­rung kann töd­lich sein, steht. Das, das ist wirklich….
Stra­che: Hören Sie auf mit die­sen mie­sen Unter­stel­lun­gen Herr Van der Bellen.
VdB: Ent­schul­di­gung, das war in allen …
Stra­che: Hören Sie auf …
VdB: … Medi­en berich­tet, wie es bei einer Ihrer …
Stra­che: … mit die­sen mie­sen Unterstellungen …
VdB: … Wahl­ver­an­stal­tun­gen neu­lich zuge­gan­gen ist. Genau so. Genauso …
Stra­che: Herr van der Bel­len, das sind genau die Agent Pro­vo­ca­teurs, die aus der lin­ken Sze­ne und auch aus der Jugend­sze­ne der Grü­nen kommen.


RFJ und Hiterlgruß

Ob Stra­che oder Hofer – immer die glei­che Masche! Es fin­den sich genü­gend Bele­ge hier bei „Stoppt die Rech­ten” zu Hit­ler grü­ßen­den RFJ-Akti­vis­ten. Auch zum het­ze­ri­schen Spruch „Gemisch­te Sor­te-Zuwan­de­rung kann töd­lich sein“, der auf einem Auf­kle­ber des RFJ zu fin­den war.

Wie sag­te Hofer? „Sie wer­den sich wun­dern, was alles gehen wird!“


RFJ

Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation
Schlagwörter: FPÖ | RFJ

Beitragsnavigation

« Waffenstudenten unter sich
Revolution nur an der Bar »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter