SOS Mitmensch: Hetzlüge angezeigt

Sie sind offensichtlich nur schwer ausrottbar – die hetzerischen Lügengeschichten, die oft jahrelang durchs Internet weitergereicht werden. Einige dieser Lügengeschichten haben wir detailliert ausrecherchiert – darunter die mit dem Kindesmissbrauch, der angeblich bei Türken (Muslimen) „Familientradition“ ist und deshalb auch von der österreichischen Justiz nicht bestraft wird.

Es ist eine der widerlichsten Hetz-Storys, die zuletzt von dem geschäftsführenden Obmann des Rings Freiheitlicher Jugend (RFJ) Wien, Maximilian Krauss, über eine Presseaussendung (30.1.2014) verbreitet wurde.


Presseaussendung von Maximilian Krauss

Wir haben im Frühjahr 2013 die Fakten zu dieser Lügengeschichte recherchiert und dabei auch die mehr als trüben Quellen ausgeleuchtet, von denen einzelne FPÖ-Ortsgruppen die Lügenstory bezogen haben. Eine der Quellen: ein „Verein“, dessen Obmann wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt worden ist!


Eine der Infoquellen: „Königreich Wedenland“

Der Obmann der FPÖ Lichtenwörth wurde von uns damals wegen des Verdachts der Verhetzung angezeigt und im Herbst 2013 in erster Instanz verurteilt (nicht rechtskräftig).


Eine andere Infoquelle: Hetze des sogenannten „Galaxiengesundheitsrat“

Jetzt wurde Krauss vom Verein SOS Mitmensch wegen des Verdachts der Verhetzung angezeigt. Auch der RFJ Kapfenberg, der ebenfalls die hetzerische Lügengeschichte verbreitet hat, wurde angezeigt. SOS Mitmensch fordert außerdem, dass sich die FPÖ von der Lügengeschichte und ihren Verbreitern distanziert – immerhin ist Krauss, Burschenschafter bei der schlagenden deutschnationalen Burschenschaft Aldania, auch FPÖ- Bezirksparteiobmann in Wien Josefstadt und angeblich eine „Nachwuchshoffnung“ der FPÖ.

Weiter mit SOS-Mitmensch.