Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeitrag
  • Materialien
  • Rezension

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Dokumentation

Lesezeit: 3 Minuten

Klagenfurt: „Adolf Adi“, “Volte Volti“ und noch einer vor Gericht

Wir wissen: Es ist ein bisschen ermüdend, wenn wir aus dem Gerichtssaal berichten müssen. Zumeist stehen uns da nur die Berichte der Medien zur Verfügung. In diesem Fall ist es etwas anders. Die wegen NS-Wiederbetätigung Angeklagten, die sich am 23.1.2013 vor dem Klagenfurter Landesgericht verantworten mussten, sind alte Bekannte.

25. Jan. 2013

Aufgefallen sind sie uns durch ihre einschlägigen und wenig phantasievollen Nicknames auf Facebook, auch durch ihre „Freundschaften“. Dass die drei Angeklagten miteinander verwandt sind, das wussten wir nur teilweise: V.P. und W.P. sind Zwillingsbrüder und David K. ist ihr Cousin. Der Wiener Anwalt Georg Zanger brachte im August 2011 Anzeige gegen sie ein.

Auf Facebook, wo sie sehr präsent waren, gaben sie sich die Nicknames „Adolf Pate“, Adolf Adi“, „Arsenal Ricpack“, „Adolf Ricpack“ bzw. „Volte Volti“. Damit kein falscher Gedanke hochkommt, gab sich der „Adi“ auch noch die Mailadresse „pack88“.


„Volte Volti“ ist Valentin P.

Während „Adi“ und „Volte“ eher nur einschlägig unterwegs waren, hatte der Cousin David K. (30) auch gute Kontakte zu den Spitzen von FPK und FPÖ: „Alles Gute zum Geburtstag, David !!“, wünschte ihm Heinz-Christian Strache via Facebook Ende November 2010. Dabei hat David von Strache gar keine so gute Meinung: „für meinen geschmack ist der hc strache schon links!“

Ihm warf die Anklage unter anderem vor, die Gestapo verharmlost zu haben. Auch zu Anders Behring Breivik, dem Massenmörder von Oslo, hatte er eine ziemlich einschlägige Haltung: „Zionistenschwein“. Das Sujet mit der Schlange, die sich um einen Arm wickelt, und der Bildüberschrift „Tod der Lüge“ postete er als NS-Original, während die Burschenschaft Arminia Czernowitz Linz eine leicht modifizierte Version davon verwendete. Vor Gericht entschuldigte er sich. „Das war ein Blödsinn von mir. Ich bin wirklich kein Neonazi und bereue, dass ich meine Zukunft aufs Spiel gesetzt habe.“ (Kleine Zeitung, 24.1.2013) Mit den Neonazi-Fotos habe er seinen Cousins eine Freude machen wollen (Kärntner Tageszeitung, 24.1.2013). David ist noch immer auf Facebook präsent und weiter mit vielen Freiheitlichen befreundet. Ob die ihm weiterhin zum Geburtstag gratulieren, ist unklar: Er hat den Zugang zu seinem Facebook-Konto etwas eingeschränkt.


NS-Original und die Version der Arminia Czernowitz Linz, Bildquelle: derstandard.at

Die beiden Zwillingsbrüder, bei denen im Zug einer Hausdurchsuchung Nazi-Schrott wie Fahnen, Hakenkreuze, Lieder, Bilder und T-Shirts gefunden wurden, erklärten ihre Gesinnung ähnlich wie David K.. Der eine meinte, dass er „so rechts wie die FPK“ sei, der andere erklärte: „Ich habe nichts gegen Ausländer, solange sie brav arbeiten.“ Jedenfalls waren sie bestens vernetzt mit Kärntner und Tiroler Neonazis – aber das ist sicher ebenso ein purer Zufall wie der Umstand, dass sich der eine die SS-Runen auf die Finger tätowieren ließ.

Vor Gericht gaben sich alle drei reuig. Die Zwillingsbrüder haben ihre Facebook-Konten gelöscht, der Cousin allerdings nicht. Das Geschworenengericht befand alle drei Angeklagten für schuldig. Cousin David K. erhielt 15 Monate bedingt, die Zwillingsbrüder 14 Monate (davon 2 Monate unbedingt) bzw. 12 Monate bedingt. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.

Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation
Schlagwörter: Anzeige | FPK | FPÖ | Kärnten/Koroška | Neonazismus/Neofaschismus | Oberösterreich | RFJ | Verbotsgesetz | Wiederbetätigung | Wien

Beitragsnavigation

« Griechenland: Pogrom gegen Roma
Öllinger: Warum wurden OÖ-Nazis nicht längst vor Gericht gestellt? »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter