OTS: Königshofer ist schon längst rücktrittsreif!

Stra­che soll mit dem Ascher­mittwochs-Kehraus in der eige­nen Partei beginnen!

Eine OTS-Aussendung:

Öllinger: Königshofer ist schon längst rücktrittsreif!

Stra­che soll mit dem Ascher­mittwochs-Kehraus in der eige­nen Partei beginnen!

Wien (OTS) — „Wie lange will Stra­che noch den Kopf in den Sand steck­en?”, fragt Karl Öllinger, Abge­ord­neter der Grü­nen, anlässlich der jüng­sten Enthül­lun­gen über den FPÖ-Abge­ord­neten Wern­er Königshofer.

Königshofer — so Öllinger — ste­he im Ver­dacht, dass über sein Mail-Kon­to eine Nachricht an die Neon­azi-Home­page von „alpen-donau.info” weit­ergeleit­et und dort veröf­fentlicht wor­den sei.
Öllinger: „Die Erk­lärung von Königshofer, die manip­ulierte Mail zwar geöffnet, aber nicht weit­ergegeben zu haben, reicht nicht aus, wenn aus­gerech­net die für Königshofer speziell prä­pari­erte Mail von den Neon­azis veröf­fentlicht wor­den ist!”.

Öllinger sieht aber auch son­st noch genü­gend Hand­lungs­be­darf: „Königshofer hat auf sein­er Home­page eine wider­liche Het­zschrift „Tirol oder Türol” veröf­fentlicht. Er hat einen Land­tagsab­ge­ord­neten der Grü­nen sex­is­tisch beschimpft, er hat Kar­di­nal Schön­born vor einem Jahr in ein­er abso­lut wider­lichen Art beschimpft, er hat- nach eige­nen Angaben! — für einen anony­men Poster, der sich im online-Forum des ORF so nahe an der Wieder­betä­ti­gung bewegt hat, dass er ges­per­rt wurde, Partei ergrif­f­en. Was braucht es noch, damit Stra­che reagiert und sich dis­tanziert?” Auch son­st sieht Öllinger genü­gend Bedarf für Stra­che, um beim Ascher­mittwochs-Kehraus zunächst ein­mal vor der eige­nen Türe zu kehren: „In der Steier­mark sind Funk­tionäre des Rings Frei­heitlich­er Jugend offen­sichtlich als Neon­azi-Schläger angeklagt. In Oberöster­re­ich, Tirol, Niederöster­re­ich, der Steier­mark und Vorarl­berg sind FPÖ-Funk­tionäre in den let­zten Monat­en mit recht­sex­tremen Hal­tun­gen oder Verbindun­gen aufge­fall­en. Stra­che hat bish­er keinen Ton dazu gesagt. Was soll das bedeuten? Dass er all das bil­ligt? Oder dass er nichts zu sagen hat in sein­er Partei?”

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