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Filter Schlagwort: Wien

Wochenschau KW 27 bis 32/21, Teil 4: Gemischtes

Eine geor­gis­che LGBTQI-Aktivistin erhielt bis­lang in Öster­re­ich kein Asyl, obwohl sie beleg­bar bedro­ht wird. Der Gipfel: Im Juli tauchte im Google Play Store eine App auf, mit­tels der ihre Ermor­dung auf hun­dert­fache Art simuliert wer­den kann. Tirol: Der Imster Bürg­er­meis­ter hat sich nun doch entsch­ieden, das 1975 auf Gemein­de­grund errichtete SS-Huldigungs­denkmal abbauen zu lassen. Dafür benötigte es einige „Überzeu­gungsar­beit”. Weit­er…

Wochenschau KW 27 bis 32/21, Teil 3: Blaue Geschichten

„Blau“ ist bei der Rückschau auf die let­zten Wochen dur­chaus dop­peldeutig gemeint: Es gibt jede Menge „besof­fen­er“ Geschicht­en, als etwa ein Deutsch­er einem Pas­san­ten einen Zettel mit Nazi-Parolen in die Hand drück­te und wollte, dass der das laut vor­li­est oder als zig ran­dalierende Jugendliche unter Nazi-Gebrüll einen Polizis­ten kranken­haus­reif schlu­gen. Dann gibt’s auch noch die poli­tis­chen Blauen, wie etwa den NR-Abge­ord­neten Zanger, der die Abschiebung von frei erfun­de­nen Tätern ver­langt hat­te und einen Bericht darüber als „komisch“ beze­ich­nete. Weit­er…

Wochenschau KW 27 bis 32/21, Teil 2: Prozesse

Jede Menge Prozesse fan­den in den let­zten Wochen statt: etwa gegen einen Tirol­er, der 20 Jahre stramm braun war, sog­ar einen Hitler-Altar in seinem Haus ein­gerichtet hat­te und nun blitzar­tig vor dem Prozess geläutert ist; gegen einen rang­ho­hen Sol­dat­en, der mit Hitler-Bärtchen aufge­taucht ist – unab­sichtlich natür­lich! Auch Mer­lin E. stand vor Gericht, bei Coro­na-Demos ganz auf Friede, Freude, Eierkuchen gebürstet, zu Hause aber reich­lich mit Dro­gen und Waf­fen aus­gerüstet. Und ein Pinz­gauer wollte ange­blich begreifen, warum es Men­schen gibt, die noch immer dem NS anhän­gen, aber dabei sind ihm seine Post­ings „ent­glit­ten“, sagt er. Und er stand wegen Wieder­betä­ti­gung vor dem Kadi. Weit­er…

Unsere rechtsextremen Taliban

Die Tal­iban, die jet­zt wieder die Macht in Afghanistan über­nom­men haben, um ein islamistis­ches Emi­rat zu erricht­en, sind eine fun­da­men­tal­is­tis­che, frauen- und schwu­len­feindliche Organ­i­sa­tion von Kriegern, die während ihrer ersten Herrschaftspe­ri­ode bis 2001 das Land mit bru­talem Ter­ror über­zo­gen haben. Dass Teile der extremen Recht­en bis hin zu ein­er Funk­tionärin des Rings Frei­heitlich­er Jugend den Sieg der Tal­iban bejubeln und sich ähn­liche Zustände auch für Öster­re­ich her­bei­wün­schen, ist kein Zufall. Weit­er…

Wochenschau KW 27 bis 32/21, Teil 1: News aus dem identitären Lager

Sie ver­suchen sich gegen ihren Unter­gang zu stem­men: Die Iden­titären, auch unter dem Namen „Die Öster­re­ich­er“ unter­wegs oder nach Her­bert Kickl eine „NGO von rechts”, mobil­isierten Ende Juli für eine Demo gegen das Sym­bole-Gesetz. Etwa 500 Per­so­n­en beteiligten sich am Auf­marsch. Knapp davor war bekan­nt gewor­den, dass die neo­faschis­tis­che Truppe in Steyregg eine Immo­bilie erstanden und zu einem Zen­trum, dem mit­tler­weile drit­ten in Öster­re­ich, aus­ge­baut hat­te. Weit­er…

Gothia: Nicht „normal“ gewunken

Türschild der Gothia Wien

Es war ein langer, müh­samer und auch kosten­in­ten­siv­er Weg, der von der pro­vokan­ten Winkbe­we­gung aus einem Fen­ster der Burschen­schaft Goth­ia im Jän­ner 2019 bis hin zu dem Urteil des Ober­lan­des­gericht­es (OLG) Wien vom Juni 2021 zurück­gelegt wer­den musste, um Recht zu erhal­ten. Das OLG hat fest­gestellt, dass damals nicht „nor­mal“ gewunken wurde. Weit­er…

Wochenschau KW 25–26/21 (Teil 2)

Sie hat es wieder getan: Die oberöster­re­ichis­che Lan­desregierung hat auch in diesem Jahr den heimis­chen Kor­po­ra­tio­nen (und damit auch Burschen­schaften) eine bedeu­tende Sub­ven­tion zukom­men lassen. Der niederöster­re­ichis­che FPÖ-Funk­tionär Andreas Bors, dessen Foto mit gestreck­tem recht­en Arm 2014 durchs Land gere­icht wurde, ist nun nach der zwangsweisen Kari­er­re­un­ter­brechung zum Lan­desparteisekretär der FPÖ Niederöster­re­ich bestellt wor­den. Und der Imster Bürg­er­meis­ter hat einen Brief erhal­ten, der ihm kaum zur Freude gere­ichen dürfte. Weit­er…

Nichts Neues in Salzburg und Wien: Salzburgs braune Straßennamen bleiben und ein Njet, nach Erika Weinzierl eine Verkehrsfläche zu benennen

Wieder ein­mal die alte Diskus­sion und wieder ein­mal bleibt’s beim Sta­tus Quo: In einem 1.100 Seit­en dick­em Bericht hat eine His­torik­erIn­nenkom­mis­sion ihre Unter­suchung zu Salzburgs Straßen­na­men veröf­fentlicht und 13 gelis­tet, die stark NS-belastet sind. Der VP-Bürg­er­meis­ter will bei den braunen Benen­nun­gen bleiben. Und in Wien sollte die Rahlstiege nach ein­er der wichtig­sten öster­re­ichis­chen Historiker*innen, näm­lich nach Eri­ka Weinzierl, die in Öster­re­ich eine Pio­nierin der Aufar­beitung des Nation­al­sozial­is­mus war, benan­nt wer­den: Hier will die SPÖ nicht ein­mal disku­tieren. Weit­er…

Kriminalkommissar und Identitär?

Charous (links vom Banner) und Wischniowski (rechts vom Banner) beim Kahlenberg-Aufmarsch 2020 (© PresserService Wien)

Informierte wis­sen: In Öster­re­ich gibt’s keinen Krim­i­nalkom­mis­sar. Da wird sog­ar der Tatort-Kom­mis­sar als Chefin­spek­tor betitelt. Aber eigentlich soll­ten sich Krim­i­nalkom­mis­sar und Iden­titär­er sowieso auss­chließen. Es gibt jedoch Fotos, auf denen der Oberkom­mis­sar Ste­fan Wis­chniows­ki vom Bun­deskrim­i­nalamt (BKA) Berlin zu sehen ist, wie er gemein­sam mit dem „Patron“ der Iden­titären am Kahlen­berg in Wien ein Trans­par­ent hält.
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Wochenschau KW 21/21 (Teil 2)

Ein anti­semi­tis­ch­er Attacke und eine mut­maßlich antimus­lim­is­che: zwei Fälle in Wien, bei denen die Polizei Aufk­lärungs­be­darf hat. Den die sah zuerst bei bei­den Vor­fällen eher weg denn hin. Während Angriffe auf Mus­lime in Öster­re­ich im Steigen begrif­f­en sind, präsen­tiert die Inte­gra­tions­min­is­terin eine „Islam-Karte“ und heizt damit die Stim­mung erst recht an. Und wieder ein­mal muss ein FPÖ-Poli­tik­er vor Gericht: dies­mal wegen des Ver­dachts auf Amtsmiss­brauch. Weit­er…