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Filter Schlagwort: Wien

Verteilungskämpfe im Wiener Dritten Lager

Nachdem von den bisherigen Mandaten der FPÖ Wien nur mehr ein Bruchteil geblieben ist und die Allianz der Strache-Groupies den Einzug in den Gemeinderat deutlich verpasst hat, mussten wenige bezahlte Posten und Pöstchen unter vielen verteilt werden. Erwartungsgemäß sind Verteilungskämpfe ausgebrochen. Weiter…

Wochenschau KW 47/20

Ein Kärntner Polizist, der Österreich im Lockdown für „Jugos“ sperren will, hat nun Schwierigkeiten mit seinem Dienstgeber und auch mit der Staatsanwaltschaft. Ausführlicher beschäftigen wir uns retrospektiv mit dem rechtsextremen Aufmarsch am Kahlenberg, der 2020 mit einem paramilitärischem Ordnungsdienst aus der Slowakei abgehalten wurde. Die SPÖ-Abgeordnete Sabine Schatz hat dazu eine parlamentarische Anfrage gestellt, die aber weitgehend ohne Antworten geblieben ist. Weiter…

Zum Tod des Holocaust-Überlebenden Aba Lewit: Menschlich sein!

Aba Lewit in einem Video des MKÖ (Screenshot Youtube)

Aba Lewit ist erst sehr spät – 2014 beim „Fest der Freude“ am Heldenplatz – mit seinen Erinnerungen an den Holocaust, an die Jahre, die er in Konzentrationslagern erleiden musste, an die Öffentlichkeit gegangen. Viele der Opfer haben es nie getan. Er aber hatte sich persönlich durch die Diffamierungen in der „Aula“ so betroffen gefühlt, dass er neben seinem Engagement als Zeitzeuge beschloss, dagegen vorgehen zu wollen. Weiter…

Wochenschau KW 46/20 (Teil 2)

Teil 2 unseres diesmal voluminösen Rückblicks auf die letzte Woche: Wenn ein Rechtsextremer nicht nur unbehelligt, sondern sogar noch mit Polizeibegleitung in der Öffentlichkeit hetzen und die Bevölkerung verschrecken darf, von einem Bürgermeister, der in einer WhatsApp-Gruppe „versehentlich“ einen rassistischen Brief weiterleitet, von einer muslimischen Studentin, die ein Hakenkreuz auf dem Sattel ihres Fahrrads vorfindet und einer Amtstafel in Poysdorf mit Nazi-Schmierereien. Weiter…

Der Abgang eines Hetzers

Spät, aber doch hat es Walter E. erwischt. Das Landesgericht Wien hat am 4. November entschieden, den Betreiber der Website „hartgeld.com“, auf der seit Jahren gehetzt und gedroht und den Bürgerkrieg beschworen wird, in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher einzuweisen. Eine seiner letzten widerlichen Drohungen hatte Justizministerin Zadić gegolten, aber deswegen stand er nicht vor Gericht. Weiter…

Wochenschau KW 43-44-45/20 (Teil 1)

Wiederbetätigung ohne Hintergedanken, ich weiß nicht, als Kurzschlussreaktion – das sind Erklärungsversuche aus mehreren Prozessen nach dem Verbotsgesetz. Einer endete mit Freispruch, weil das Delikt vielleicht nicht in Österreich begangen worden ist. Einen Freispruch gab’s wegen des Verdachts auf Verhetzung, die aber nicht so gemeint war. Dafür fassten Mitglieder des „Staatenbunds Österreich“ in einer Neuauflage des Prozesses wie schon beim ersten Mal teilweise überaus hohe Strafen aus. Weiter…

Knödel, Jaffa-Torte oder deutscher Eintopf

Dass die Nazis jüdische Menschen um Immobilien, Vermögen, Schmuck und Kunstgegenstände gebracht haben, wird unter der Bezeichnung Arisierung zusammengefasst. Aber wie funktionierte die Arisierung eines Buches? Damit ist hier nicht die Aneignung, der Raub von Buchbeständen, von Bibliotheken jüdischer Menschen gemeint, sondern der geistige Diebstahl eines literarischen Werkes, dem dann natürlich auch die Verwertungserlöse folgten. Die Historikerin Karina Urbach beschreibt eine solche Arisierung am Beispiel des Kochbuchs ihrer Großmutter Alice. Weiter…

Marke „Strache“ und ein neues HC-Huldigungsmedium

Ganz ehrlich: Würden Sie auf die Idee kommen, ein Produkt, eine Location oder was auch immer mit „HC Strache“ zu benennen? Eher nein, nehmen wir an, es sei denn, man erlaubt sich einen Spaß. Aber: Sie dürften das auch nicht, denn Strache hat vorgesorgt. Ziemlich unbemerkt ist vor wenigen Monaten ein Strache-Huldigungsmedium online gegangen – bislang mit geringem Erfolg. Weiter…

Rechnungshofbericht: Desaster für HGM und Verteidigungsministerium

Schon alleine die Empfehlungen, die der Rechnungshof in seinem heute erschienenen Bericht zum Heeresgeschichtlichen Museum gibt, deuten darauf hin, dass im Museum de facto nichts in Ordnung ist. Da ist etwa von einer Evaluierung der gesamten Organisationsform die Rede, von der Empfehlung zur Etablierung einer Antikorruptionskultur auf allen Hierarchieebenen, von Erstattung einer Strafanzeige gegen einen Bediensteten wegen des Verdachts der „unbefugten Innehabung von Kriegsmaterial“ und von Einleitung von straf- und disziplinarrechtlichen Schritten. Weiter…

Der blaue Vorzugsschüler hetzt

Maximilian Krauss ist auf dem besten Weg, Nachfolger von HC Strache zu werden – was den Umgang mit Emotion und Hetze betrifft. Wie Strache in den schlimmsten Zeiten rührt er einige Stichworte zusammen: Islamisten, lynchen, Kirchen angreifen, Linke schauen zu! Das reicht für einen Krauss-Kommentar auf Facebook. Dazu noch ein Video- und schon schäumen die Emotionen in den Postings so hoch, dass sie dem Max eine recht extreme Freud‘ machen könnten. Weiter…