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Filter Schlagwort: Antiziganismus

(Wels) Einladung zur Buchpräsentation „Nationalsozialismus in Oberösterreich. Opfer – Täter – Gegner“

Mittwoch, 9. März, um 19.00 Uhr
Bil­dung­shaus Schloss Puch­berg in Wels

Wie kom­men die Nation­al­sozial­is­ten an die Macht? Wie verän­dert sich dadurch das Leben der Men­schen? Was begeis­tert die Men­schen am Nation­al­sozial­is­mus? Wie erleben die jun­gen Men­schen HJ und BDM? Wer leis­tet in Oberöster­re­ich Wider­stand? Wis­senschaftlich fundiert wer­den die Machtüber­nahme, Linz als „Paten­stadt des Führers“, das KZ Mau­thausen, der Wider­stand, Krieg und All­t­agsleben, die Zwangsar­beit, die NS-Euthanasie, die Ver­fol­gung von Roma und Sin­ti, der Völk­er­mord an den Jüdin­nen und Juden und die Fol­gen bis heute dargestellt.

Der Ein­tritt beträgt zehn Euro, für Schü­lerIn­nen und Studierende ist er frei.

Linz: Wieder Brandanschlag

Zum drit­ten Mal inner­halb weniger Wochen sind in Linz Roma-Zelte angezün­det wor­den. Gegen 17 Uhr wurde am Mittwoch eine starke Rauchen­twick­lung in dem Gebi­et in der Waldeg­gstraße in der Nähe der West­brücke bemerkt und die Feuer­wehr alarmiert. Die Polizei geht auch bei diesem Anschlag von Brand­s­tiftung aus. Ermit­telt wird „in alle Rich­tun­gen“, so der Polizeis­prech­er, der – aus welchem Grund auch immer – aber anmerkt, dass es keine konkreten Hin­weise auf einen recht­sex­tremen oder ras­sis­tis­chen Hin­ter­grund gäbe.

Bürgerwehren in Österreich (III): „Wir verjagen Bettler und Asylanten“

Das Titelfo­to, mit dem die „Bürg­er­wehr Tirol“ ihre Face­book-Seite schmückt, zeigt drei Män­ner in ein­er schwarzen uni­for­mähn­lichen Klei­dung, die am hel­l­licht­en Tag über eine Straße patrouil­lieren – mit Waf­fen. Ist das die „Bürg­er­wehr Tirol“? Nein, ist sie nicht. Das Bild zeigt drei ungarische Neo­faschis­ten. Die „Bürg­er­wehr Tirol“ schwindelt also schon beim Titelfo­to. Hof­fentlich auch bei ihren Tex­ten. Weit­er…

Linz: Brandanschläge auf Roma-Lager

In den let­zten Tagen gab es zwei Bran­dan­schläge auf Zelt­lager von Roma, die auf dem Gelände der VÖEST kampierten, Der erste Anschlag passierte am Nach­mit­tag des 14. Feb­ru­ar – dabei wur­den 15 Zelte in Brand gesteckt. Am 16. Feb­ru­ar erfol­gte dann der zweite Bran­dan­schlag, bei dem fünf Zelte in Brand geset­zt wur­den. Bek­lem­mend: Mit Aus­nahme von „Öster­re­ich“ (19.2. 16, OÖ-Aus­gabe) gab es bis­lang keine medi­ale Berichter­stat­tung dazu. Weit­er…

Wien: Zwei blaue Hetzer vor Gericht

Als „wan­del­nde Klis­chees“ beze­ich­net der „Stan­dard“ in seinem Bericht die bei­den Angeklagten, die am Don­ner­stag der Vor­woche vor dem Wiener Lan­des­gericht standen: der eine wegen Ver­het­zung, der andere wegen Belei­di­gung. Die bei­den wur­den in getren­nten Ver­fahren angeklagt, aber was sie eint, ist ihre Ver­bun­den­heit mit der FPÖ und ihr Hass auf Ander­s­denk­ende. Wobei: Die Has­sorgien des Franz G. (54) aus Sim­mer­ing sind so ziem­lich das Unerträglich­ste und Wider­lich­ste, was auf Face­book zu find­en ist. Weit­er…

Gudenus schreibt lieber nicht mehr

Kaum hat der neue Wiener Vize­bürg­er­meis­ter Johann Gude­nus seine Unter­stel­lung gegenüber dem „Kurier“-Fotografen Chri­s­tan­dl „mit dem Aus­druck des Bedauerns“ als unwahr zurück­ge­zo­gen, hat er auf sein­er Face­book-Seite schon wieder Flüchtlinge im Visi­er. Ohne jedes Bedauern arbeit­et der Stel­lvertreter Stra­ches täglich daran, Flüchtlinge sys­tem­a­tisch herun­terzu­machen. Seine Kom­mentare sind oft derb und het­zerisch, die sein­er Fol­low­er fast immer. Weit­er…

Schottwien/Salzburg: Attacken auf Flüchtlinge

Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich die- seit Wochen ständig steigende – ver­bale Het­ze im materieller Gewalt gegen Flüchtlinge entlädt. In Schot­twien /Bezirk Neunkirchen (NÖ) wur­den Flüchtlinge von einem Unbekan­nten mit Pfef­fer­spray attack­iert, in Salzburg haben alko­holisierte Bet­tler einen irakischen Flüchtling ver­prügelt und dabei schw­er ver­let­zt. Weit­er mit Standard.at.

Wenn Markus hetzt, gefällt das Johann!

Markus Gude­nus kan­di­diert für die FPÖ als Bezirk­srat in Wien-Wieden. Markus Gude­nus ist der ältere Brud­er des FPÖ-Spitzenkan­di­dat­en Johann Gude­nus. Die bei­den dürften sich gut ver­ste­hen, denn der eine „liked“ gerne die Kom­mentare des anderen auf Face­book und umgekehrt. Zum Prob­lem wird das für bei­de, wenn der Kom­men­tar het­zerisch ist. Da hört sich jeglich­er Spaß und auch das Liken auf – darum soll­ten eigentlich bei­de die Kon­se­quen­zen ziehen. Weit­er…

Kirchstettens Roma: Futschikato?

Das Wort „Futschika­to“ ist mit­tler­weile aus dem Sprachge­brauch so ver­schwun­den wie die Erin­nerung daran, dass vor 80 Jahren mit­ten unter uns Roma und Sin­ti gelebt haben. In Kirch­stet­ten, ein­er Mark­t­ge­meinde in Niederöster­re­ich, waren es 80–100, die dann in die NS-Konzen­tra­tions- und Ver­nich­tungslager ein­geliefert wur­den: “futschika­to“. Die Kun­stschaf­fende Mari­ka Schmiedt wollte mit ein­er tem­porären Kun­stin­stal­la­tion in Kirch­stet­ten an sie erin­nern. Weit­er…