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Filter Schlagwort: Antiziganismus

Charlotte Knobloch (IKG): Die sogenannte AfD ist nicht demokratisch

Die sehr klare und mutige Rede von Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) in München, bei einer Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus im bayerischen Landtag am 23. Jänner 2019 führte nicht nur dazu, dass Abgeordnete der „AfD“ aus Protest den Saal verließen, sondern in der Folge auch zu „wüsten Beschimpfungen, Drohungen und Beleidigungen“ (spiegel.de, 24.1.19). Es besteht jedoch die Vermutung, dass die AfD-Fraktion nur auf ein Stichwort gewartet habe, um den Saal zu verlassen. Also möglicherweise eine geplante Provokation. Weiter…

AfD: Diskussionskultur mit Schweinen, Marionetten und Nazi-Vergangenheit

In den Umfragen zur Bundestagswahl liegt die Alternative für Deutschland (AfD) bei rund 10 Prozent. Und das, obwohl sich die Partei in einem atemberaubenden Tempo immer deutlicher von einer rechtskonservativen zu einer rechtsextremen Partei entwickelt. Spitzenkandidat Alexander Gauland, gegen den seit kurzem wegen Volksverhetzung ermittelt wird, will auf die Soldaten der Nazi-Wehrmacht stolz sein und Spitzenkandidatin Alice Weidel hat Probleme wegen einer offen rassistischen Hetzmail. Weiter…

MKÖ: Anstieg rechtsextremer Meldungen und besorgter Anrufe

Wien (OTS) – Mauthausen Komitee Österreich präsentiert die 4. Auflage des Standardwerks „Rechtsextrem“. In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl rechtsextremer Straftaten mehr als verfünffacht. Von 2014 auf 2015 nahmen diese um über 50 % zu. 2015 waren es über 1.100 Delikte. Aus den aktuellen Zahlen des Innenministeriums geht hervor, dass es auch im Jahr 2016 bundesweit zu einem weiteren Anstieg gekommen ist. Weiter…

Salzburg/Thiazi: Jetzt hat’s „Burkhard“ erwischt

Das neonazistische Thiazi-Forum ist seit 2012 abgedreht, aber die österreichische Justiz müht sich noch immer mit den Erkenntnissen ab, die in erster Linie aus den Ermittlungen der deutschen Verfassungsschützer stammen. In einer Anfragebeantwortung zu thiazi.net hat Justizminister Brandstetter vor einem Jahr die Nicknames derer angeführt, gegen die in Österreich wegen ihrer Aktivität auf thiazi.net ermittelt wurde bzw. wird. Da war der User „Burkhard“ dabei. Weiter…

Antifa Recherche Graz: Der Wirtschafts- und Propagandaapparat der IB Österreich

Während die Hintergründe bestimmter Zentren der neofaschistischen Identitären schon früher aufgedeckt wurden (hier und hier), blieben lange Zeit wesentliche Strukturen der neofaschistischen Identitären in weiten Teilen im Dunkeln. Die „Antifaschistische Recherche Graz“ verschafft nun einen „gerafften Einblick in die personelle sowie strukturelle Entwicklung des Wirtschafts- und Propagandaapparats der IB Österreich“. Weiter…

Wiener Jobbik-Freundeskreis: Der blaue Karl ist der Attila!

Ob die Jobbik in Ungarn neofaschistisch oder eine Neonazi-Partei ist, ist umstritten. Nach einem umjubelten Auftritt von Johannes Hübner , außenpolitischer Sprecher der FPÖ, Johann Gudenus, mittlerweile Wiener FPÖ-Vizebürgermeister, beim Jobbik-Kongress 2010 war jedenfalls bald einmal offiziell Sendepause. Die FPÖ distanzierte sich von den antisemitischen Schmuddelkindern. Offiziell – denn inoffiziell kümmern sich einige Blaue weiter um die Freundschaft mit Jobbik. Weiter…

Slowakei: Die rechtsextreme Gefahr wächst

Aus der Slowakei wird ein deutlicher Anstieg von Strafverfahren wegen rechtsextremer Aktivitäten gemeldet. Wie der Leiter der neu gegründeten Sonderstaatsanwaltschaft gegen „Extremismus und Faschismus“ der Zeitung ‚Pravda‘ mitteilte, gab es im Vorjahr 30 Strafverfahren, heuer bisher schon 80. Der Staatsanwalt zeigte sich überrascht über diesen Anstieg. Wir nicht, denn die faschistische Partei „Volkspartei – Unsere Slowakei“ (L-SNS) hat seit 2016 8 Prozent WählerInnenanteil. Weiter…

(Wien) Sprache kommt vor der Tat

Plakataktion von Marika Schmiedt, in Kooperation mit Romano Centro.
Samstag, 1. Juli 2017, von 11-12 Uhr 1060 Wien,
Bauzaun Mariahilferstraße 67
Link zur Veranstaltung bzw. hier (FB)

Sprache kommt vor der Tat
Zusammenhang von Sprache, Rassismus, Ökonomie und Macht als temporäre Ausstellung im öffentlichen Raum

Rassismus, die soziale Konstruktion natürlicher Ungleichheit.
Die Ausstellung zeigt, wie ein Konzept des angeblich naturwissenschaftlich gesicherten Rassenbegriffs fortgeschrieben wird, und wie stark Sprache durch rassistische Diskurse und Wissensfelder geprägt ist. Dabei wird deutlich vor Augen geführt, dass die Bilder und der Umgang damit vom Ende der Monarchie bis in unsere Tage keine prinzipiellen Unterschiede aufweisen.

Die Ausstellung war vom 18. Mai bis 1. Juni in der Galeriewerkstatt NUU zu sehen und übersiedelt nun in den öffentlichen Raum.
An diesem Bauzaun sind – wie an vielen anderen Stellen in Wien – in den letzten Jahren immer wieder rassistische Schmierereien angebracht worden. Mit freundlicher Genehmigung der Firma Hitthaller.