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Filter Schlagwort: Antiziganismus

Oskar Deutsch: Schon wieder „nie wieder“?

Oskar Deutsch, Präsi­dent der Israelitis­chen Kul­tus­ge­meinde (IKG) hat bei der Gedenk­feier am 5.5.2019 in Mau­thausen eine starke, klare und lei­den­schaftliche Rede gehal­ten. Mit sein­er Rede wider­legt er auch indi­rekt jene Kri­tik­er, die der Mei­n­ung sind, die Verbindung von Kri­tik an den poli­tis­chen Zustän­den mit dem Gedenken sei beson­ders in Mau­thausen eine Entehrung der Opfer. Wir danken Oskar Deutsch für seine Zus­tim­mung zur Wieder­gabe sein­er Rede. Weit­er…

Wochenschau KW 8/19

Bilanz der let­zten Woche: Nur ein Wieder­betä­ti­gung­sprozess, der mit einem nicht recht­skräfti­gen Freis­pruch endete, aber gle­ich zwei ras­sis­tis­che Angriffe auf offen­er Straße inner­halb weniger Tage. Dazu ein kurios­er Brief der FPÖ an die israelis­che Botschaf­terin und das „rechte Wort der Woche“, das der VP-Gen­er­alsekretär Karl Neham­mer von sich gab. Weit­er…

Charlotte Knobloch (IKG): Die sogenannte AfD ist nicht demokratisch

Die sehr klare und mutige Rede von Char­lotte Knobloch, Präsi­dentin der Israelitis­chen Kul­tus­ge­meinde (IKG) in München, bei ein­er Gedenkstunde für die Opfer des Nation­al­sozial­is­mus im bay­erischen Land­tag am 23. Jän­ner 2019 führte nicht nur dazu, dass Abge­ord­nete der „AfD“ aus Protest den Saal ver­ließen, son­dern in der Folge auch zu „wüsten Beschimp­fun­gen, Dro­hun­gen und Belei­di­gun­gen“ (spiegel.de, 24.1.19). Es beste­ht jedoch die Ver­mu­tung, dass die AfD-Frak­tion nur auf ein Stich­wort gewartet habe, um den Saal zu ver­lassen. Also möglicher­weise eine geplante Pro­voka­tion. Weit­er…

Italien: RassistInnen in der Regierung

Ob der desig­nierte ital­ienis­che Regierungschef Giuseppe Con­te mit seinem Lebenslauf get­rickst und Steuern und Renten­beiträge nicht bezahlt hat, ist zwar nicht völ­lig uner­he­blich, aber gegenüber den nicht get­rick­sten Aus­sagen eines Mat­teo Salvi­ni von der Lega eher uner­he­blich. Der poli­tis­che Busen­fre­und von Vil­im­sky bzw. der FPÖ will nicht nur den Ausstieg aus dem Euro, son­dern auch die Rassen­tren­nung. Weit­er…

AfD: Diskussionskultur mit Schweinen, Marionetten und Nazi-Vergangenheit

In den Umfra­gen zur Bun­destagswahl liegt die Alter­na­tive für Deutsch­land (AfD) bei rund 10 Prozent. Und das, obwohl sich die Partei in einem atem­ber­auben­den Tem­po immer deut­lich­er von ein­er recht­skon­ser­v­a­tiv­en zu ein­er recht­sex­tremen Partei entwick­elt. Spitzenkan­di­dat Alexan­der Gauland, gegen den seit kurzem wegen Volksver­het­zung ermit­telt wird, will auf die Sol­dat­en der Nazi-Wehrma­cht stolz sein und Spitzenkan­di­datin Alice Wei­del hat Prob­leme wegen ein­er offen ras­sis­tis­chen Het­z­mail. Weit­er…

MKÖ: Anstieg rechtsextremer Meldungen und besorgter Anrufe

Wien (OTS) — Mau­thausen Komi­tee Öster­re­ich präsen­tiert die 4. Auflage des Stan­dard­w­erks „Recht­sex­trem“. In den let­zten zehn Jahren hat sich die Zahl recht­sex­tremer Straftat­en mehr als ver­fünf­facht. Von 2014 auf 2015 nah­men diese um über 50 % zu. 2015 waren es über 1.100 Delik­te. Aus den aktuellen Zahlen des Innen­min­is­teri­ums geht her­vor, dass es auch im Jahr 2016 bun­desweit zu einem weit­eren Anstieg gekom­men ist. Weit­er…

Antifa Recherche Graz: Der Wirtschafts- und Propagandaapparat der IB Österreich

Während die Hin­ter­gründe bes­timmter Zen­tren der neo­faschis­tis­chen Iden­titären schon früher aufgedeckt wur­den (hier und hier), blieben lange Zeit wesentliche Struk­turen der neo­faschis­tis­chen Iden­titären in weit­en Teilen im Dunkeln. Die „Antifaschis­tis­che Recherche Graz” ver­schafft nun einen „ger­afften Ein­blick in die per­son­elle sowie struk­turelle Entwick­lung des Wirtschafts- und Pro­pa­gan­daap­pa­rats der IB Öster­re­ich”. Weit­er…

Wiener Jobbik-Freundeskreis: Der blaue Karl ist der Attila!

Ob die Job­bik in Ungarn neo­faschis­tisch oder eine Neon­azi-Partei ist, ist umstrit­ten. Nach einem umjubel­ten Auftritt von Johannes Hüb­n­er , außen­poli­tis­ch­er Sprech­er der FPÖ, Johann Gude­nus, mit­tler­weile Wiener FPÖ-Vize­bürg­er­meis­ter, beim Job­bik-Kongress 2010 war jeden­falls bald ein­mal offiziell Sende­pause. Die FPÖ dis­tanzierte sich von den anti­semi­tis­chen Schmud­delkindern. Offiziell – denn inof­fiziell küm­mern sich einige Blaue weit­er um die Fre­und­schaft mit Job­bik. Weit­er…

Slowakei: Die rechtsextreme Gefahr wächst

Aus der Slowakei wird ein deut­lich­er Anstieg von Strafver­fahren wegen recht­sex­tremer Aktiv­itäten gemeldet. Wie der Leit­er der neu gegrün­de­ten Son­der­staat­san­waltschaft gegen „Extrem­is­mus und Faschis­mus“ der Zeitung ‚Prav­da‘ mit­teilte, gab es im Vor­jahr 30 Strafver­fahren, heuer bish­er schon 80. Der Staat­san­walt zeigte sich über­rascht über diesen Anstieg. Wir nicht, denn die faschis­tis­che Partei „Volkspartei – Unsere Slowakei“ (L‑SNS) hat seit 2016 8 Prozent Wäh­lerIn­nenan­teil. Weit­er…