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Filter Schlagwort: Antiziganismus

Der Botschafter und seine Berater

Im Beitrag „Recht­sex­treme Revolte gegen Roma-Ausstel­lung“ blieben — auch für uns — einige Fra­gen offen. Warum erscheint der Protest­brief des ungarischen Botschafters in Öster­re­ich auf den Blogs von Recht­sex­tremen bzw. „Nation­al­rev­o­lu­tionären“? Warum bedi­ent sich der Botschafter der Exper­tise ein­er Anwältin, die für ihre aus­geze­ich­neten Beziehun­gen zu Job­bik bekan­nt ist? Weit­er…

Linz: Der Kampf um das „Zigeunerschnitzel“

Im April 2013 wurde in Linz eine öffentliche Kun­stausstel­lung (Titel „Die Gedanken sind frei“ ) nach ominösen Anzeigen von der Polizei geräumt, die Exponate (Plakate) ver­nichtet. Die Ausstel­lung, die den Ras­sis­mus gegen Roma the­ma­tisierte, wird als „ras­sis­tisch“ beze­ich­net und gegen die Kün­st­lerin Mari­ka Schmiedt wegen Ver­het­zung ermit­telt. Jet­zt kommt die Ausstel­lung neuer­lich nach Linz –und wieder gibt es heftige Proteste von Rechts. Weit­er…

WIENWOCHE «Die Gedanken sind frei» Angst ist Alltag für Roma in EUropa

Der Flohmarkt in der Neubau­gasse ist Schau­platz der Inter­ven­tion von Roma Kom­bi­nat. Mit­tels unter­schiedlich­er Medi­en und Mate­ri­alien darunter Postkarten und Plakate, Aufk­le­ber, Shirts, Kat­a­loge, CDs/DVDs und diverse „Wort­spenden” kon­fron­tieren sie die Besucher_innen mit dem Ras­sis­mus gegen Roma sowie der Geschichte ihrer Ver­fol­gung. Weit­er…

RFJ- Watch: Hass-Atttacken auf Roma in Salzburg

Auch der Blog RFJ-Watch beschäftigt sich mit den antizigan­is­tis­chen Attack­en im Salzburg­er Land und ent­deck­te unter den Het­zern auch den FPÖ-Obmann von Anther­ing, der mit Lud­wig Reinthaler, dem „Braunen von Wels“, befre­un­det ist . Weit­er mit RFJ-Watch.

Ist Justitia wirklich farbenblind? Rassismus in Polizei und Justiz

Wann: 18:00, 16. Sep­tem­ber 2013
Wo: Sitzungssaal der Akademie der Wis­senschaften, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2; 1010 Wien

Ein Mann stößt eine schwarze Frau unter Beschimp­fun­gen auf die U‑Bahngeleise. Das Urteil geht davon aus, dass kein­er­lei ras­sis­tis­che Tat­mo­tive vor­liegen. Nichtöster­re­icherIn­nen wer­den bei Dieb­stählen viel schneller und öfters wegen Gewerb­smäßigkeit verurteilt als Öster­re­icherIn­nen. Ein Polizist schreibt in einem redak­tionellen Beitrag für den ÖVP-Senioren­bund davon, dass Roma und Sin­ti sehr skru­pel­los han­deln und ihre Opfer oft bis zur wirtschaftlichen Ver­nich­tung ihrer Exis­tenz aus­beuten. Berichte von Schika­nen der Polizei gegenüber Schwarzen beson­ders in der U‑Bahn ste­hen an der Tage­sor­d­nung. Namhafte JuristIn­nen plädieren in ihrer „Ini­tia­tive gegen die Gle­ichgültigkeit“ dafür nicht weg- son­dern hinzuschauen. Das wollen wir machen.

Alles erk­lär­bar oder Einzelfälle? Wie viel Ras­sis­mus gibt es wirk­lich in Öster­re­ichs Polizei und Jus­tiz? Was sind die Ursachen und was kann dage­gen getan werden?

Begrüßung
Oliv­er Scheiber, Allianz gegen Gleichgültigkeit
Alev Korun, Men­schrechtssprecherin der Grünen

Es disku­tieren:
Bar­bara Liegl, Lud­wig Boltz­mann Institut
Maria Wittmann-Tiwald, Rich­terin am OLG Wien
Kojo Tay­lor, Panafa
Vere­in Fair & Sen­si­bel (ange­fragt)
Albert Stein­hauser, Jus­tizsprech­er der Grünen
Mod­er­a­tion: Maria Sterkl, der­stan­dard

Linz: Peinliche Anzeige

Im April 2013 wird in Linz eine Ausstel­lung mit dem Titel „Die Gedanken sind frei“ der Kün­st­lerin Mari­ka Schmiedt in der Alt­stadt eröffnet. Zwei Tage später sind die Plakate der Ausstel­lung ver­schwun­den, zer­stört von der Polizei. Die Kun­stschaf­fende, deren Plakatak­tion sich gegen den Ras­sis­mus an Roma richtete, wird angezeigt – wegen Ver­dacht der Ver­het­zung. Eine Anfrage­beant­wor­tung schafft da auch keine Klarheit. Weit­er…

Ausstellung Romani Lives / To One´s Name

Eröff­nung: Fre­itag, 05. Juli 2013, 18 Uhr
WUK Kun­sthalle Exnergasse
Währinger Straße 59
1090 Wien

Den lokalen Part bildet To One’s Name, kuratiert von Suzana Milevs­ka, der sich aus konzept- oder aktivis­tisch-kün­st­lerisch­er Per­spek­tive annähert und aktuelle The­men debat­tiert. Dieser Teil der Ausstel­lung beschäftigt sich mit der Frage, was es bedeutet, der Gemein­schaft der Roma anzuge­hören und auch so genan­nt zu wer­den, was wirk­lich den Roma und was auss­chließlich dieser Beze­ich­nung als Roma im his­torischen, kul­turellen und sozio-poli­tis­chen Sinne zuge­hörig ist.

To One’s Name: The name Roma as agency

Die beteiligten Kün­st­lerIn­nen, AktivistIn­nen und The­o­retik­erIn­nen set­zen bei der Notwendigkeit an, zu den Missver­ständ­nis­sen, Stereo­typen und Debat­ten rund um die Beze­ich­nun­gen für Roma offen Stel­lung zu beziehen. Eben­so wie auf die Bedeu­tung des Begriffs “Roma” an sich einge­gan­gen wird und auf die Gründe dafür, dass er – sowohl inner­halb der Mehrheits­ge­sellschaften als auch zum Teil von den Roma-Com­mu­ni­ties selb­st – nur wider­willig benutzt wird. Es geht um die Macht der Namensge­bung und dem Poten­zial, das ihr in Bezug auf Selb­ster­mäch­ti­gung innewohnt und die Möglichkeit­en der Inklu­sion von Roma durch die Ein­schrei­bung von Namen bekan­nter Roma in den öffentlichen Raum.

Kura­torin: Suzana Milevska
Kura­torische Assis­tenz: Patrick Kwaśniewski
Kün­st­lerische Pro­duk­tion: Saša Bar­bul, Mari­ka Schmiedt, Alfred Ull­rich, Pedro Aguil­era Cortés, Eduard Freud­mann, u.a