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Filter Schlagwort: Antiziganismus

Die Corona-Demo-Macher*innen (Teil 1): Hannes Brejcha. Vom Great Reset zum Mannesafter

Wer sind die Organisator*innen der diversen Coro­na-Demos? Wie tick­en sie? Wo sind sie poli­tisch zu verorten? Fra­gen, die gar nicht so ein­fach zu beant­worten sind, denn die Szene der Corona-Demonstrant*innen ist mit­tler­weile aufge­s­plit­tert in zahlre­iche kleine Struk­turen, die miteinan­der kooperieren, sich aber auch gegen­seit­ig mis­strauen. Wir begin­nen in Wien, obwohl einige Vorarl­berg­er zunächst mit „Quer­denken“ die öster­re­ichis­che Szene nach deutschem Vor­bild entwick­eln woll­ten. Weit­er…

Rumänien hat eine neue rechtsextreme Partei im Parlament

Mehr als 18 Mil­lio­nen Men­schen waren in Rumänien bei den Par­la­mentswahlen am 6. Dezem­ber wahlberechtigt, aber schmale sechs Mil­lio­nen gin­gen zu den Urnen, wo sie fast nur zwis­chen kon­ser­v­a­tiv­en, kor­rupten und nation­al­is­tis­chen Parteien und Poli­tik­ern wählen kon­nten. Bei einem der­art uner­freulichen Ange­bot war es dann keine Über­raschung mehr, dass rund neun Prozent die unap­peti­tlich­ste Vari­ante, die recht­sex­treme Gold-Partei (AUR), wählten. Weit­er…

Wochenschau KW 37/20

Die FPÖ schäumt wieder ein­mal, weil „eine dubiose Ansamm­lung von FPÖ-Has­sern“ (blauer O‑Ton) den steirischen Vizek­lubob­mann Her­mann angezeigt und die Staat­san­waltschaft nun die Aufhe­bung von dessen par­la­men­tarisch­er Immu­nität beantragt hat. Der Betreiber der Het­z­seite „Hart­geld“ ist ver­haftet wor­den, aber seine Seite ist inklu­sive Mord­dro­hun­gen u.a. gegen Jus­tizmin­is­terin Zadić nicht nur noch immer online, son­dern wird weit­er mit Ein­trä­gen ver­sorgt. Weit­er…

Wochenschau KW 29 bis 33/20 (Teil 3)

Der dritte Teil unseres Rück­blicks auf die let­zten fünf Wochen ist (fast) auss­chließlich der FPÖ gewid­met. Da geht’s von einem Scherz-Keks der beson­deren Art über eine blaue Kriegserk­lärung an die Kleine Zeitung bis zur völ­lig zer­legten Hiet­zinger Bezirkspartei, deren Leitung nun der Erfind­er des „Hump-Dump“-Sagers über­nom­men hat. Und dann gibt’s auch noch eine Anzeige gegen den FPÖ-Land­tagsab­ge­ord­neten Ste­fan Her­mann. Das ver­hal­tenso­rig­inelle Team Stra­che wird einen eige­nen Beitrag erhal­ten. Weit­er…

The Virus of Hate

Rafal Pankowski (Youtube)

Am 11. Jän­ner 2020 musste man über die Gefährlichkeit des Sars-CoV2-Virus noch nicht alles wis­sen, ob es etwa gar eine Pan­demie aus­lösen würde. Was man aber schon damals wis­sen musste: Ein Virus, für das Chi­ne­sen anfäl­liger sind als Vertreter der „weißen Rasse“, gibt es nur in den Köpfen von Ras­sis­ten. Mit dieser erschreck­end dümm­lichen These eines pol­nis­chen Jour­nal­is­ten begin­nt der Report „The Virus of Hate“, in dem die pol­nis­che Ini­tia­tive „Nev­er Again“ ras­sis­tis­che, anti­semi­tis­che und schwu­len­feindliche Kom­mentare zur Pan­demie doku­men­tiert – nicht nur aus den Schmud­d­eleck­en des Inter­net, son­dern viele aus der Mitte der pol­nis­chen Gesellschaft. Weit­er…

Erschreckende Bilanz rechter Gewalt in Deutschland für 2019

In Deutsch­land gibt es eine Insti­tu­tion (eigentlich mehr als ein Dutzend), zu der es keine Entsprechung in Öster­re­ich gibt: den Ver­band der Beratungsstellen für Betrof­fene rechter, ras­sis­tis­ch­er und anti­semi­tis­ch­er Gewalt (VBRG). Der VBRG hat jet­zt in sein­er Jahres­bi­lanz für 2019 detail­liert das erschreck­ende Aus­maß dieser Gewalt doku­men­tiert. Dem­nach ereigneten sich allein in acht von 16 deutschen Bun­deslän­dern täglich min­destens fünf rechte, ras­sis­tis­che und anti­semi­tis­che Angriffe. Weit­er…

Wochenschau KW 10/20

Tätlich­er anti­semi­tis­ch­er Angriff auf einen Jugendlichen in Graz, die mas­sive Beschädi­gung eines Mah­n­mals für Roma und Sin­ti in Salzburg und die FPÖ, die wieder ein­mal eine „Schmutzkü­belkam­pagne“ wit­tert, wenn’s um einen „Einzelfall“ bei ihr geht; dabei zwar keine Erk­lärun­gen liefert, dafür aber Medi­en mit juris­tis­chen Kon­se­quen­zen dro­ht. Weit­er…

Mölzer, die „Volksgemeinschaft“ und der „Bevölkerungsaustausch“

Im Zuge der neuen Lieder­buch-Affäre um den Nicht-Dis­tanzier­er Wolf­gang Zanger behauptet Andreas Mölz­er in ein­er TV-Diskus­sion, dass die FPÖ den Begriff „Volks­ge­mein­schaft“ nicht mehr ver­wende. Außer­dem veröf­fentlicht er in sein­er Wochen­pos­tille „Zur Zeit“ ein Posi­tion­spa­pi­er, qua welchem sich die deutschna­tionalen Burschen­schaften von jedem Chau­vin­is­mus, Ras­sis­mus und Anti­semitismus dis­tanzieren sollen. Wie ist das einzuschätzen? Weit­er…

Mölzers „Zur Zeit“:  Heldenepos über einen faschistischen Massenmörder

Während Andreas Mölz­er durch ver­schiedene TV-Sendun­gen tin­gelt und sich wie gewohnt als Grand­seigneur des „nation­al-lib­eralen“ Lagers insze­niert, wird in sein­er Wochen­zeitung „Zur Zeit“ jen­er faschis­tis­che Dik­ta­tor, der die Beteili­gung Rumäniens am Holo­caust organ­isierte, auss­chließlich mit pos­i­tiv­en Worten beschrieben. Das Blatt erhält trotz zahlre­ich­er Ent­gleisun­gen weit­er­hin jährlich öffentliche Fördergelder. Weit­er…