Grieskirchen-Wels/NÖ: Nazi-Schrott auf WhatsApp
Vor Geschworenen musste sich ein 35-jähriger Grieskirchner am 21.11. am Landesgericht Wels wegen NS- Wiederbetätigung verantworten. Er hatte am 18. März dieses Jahres auf seinem Status bei WhatsApp geschrieben: „Es waren leider nur 6 Millionen …“ und wollte diese mörderische Parole als Kritik an Israels Vorgehen in Gaza verstanden wissen. 150 Empfänger sahen den Status. Die Geschworenen sahen das Verbrechen der Leugnung des NS- Völkermordes als gegeben.
„Dafür gab es für den bis dato Unbescholtenen am Freitag zwölf Monate bedingt. Sein Handy wurde konfisziert, das Urteil ist bereits rechtskräftig.“ (krone.at, 21.11.25)
Kitzbühel/T: Nazi-Schmiererei
Die Tiroler Landespolizeidirektion (19.11.25) vermeldet einen Vorfall uns sucht dafür Zeug*innen: „In der Nacht zum 19. November 2025 beschmierten unbekannte Täter eine Wand in einer Tiefgarage eines Lebensmittelgeschäfts in der Jochbergstraße in Kitzbühel mit einem verbotenen Symbol nach dem Verbotsgesetz.“
Wien-Simmering: Schloss Neugebäude als beliebter Schmierort
In Wien-Simmering sind die Mauern von Schloss Neugebäude schon seit Jahren ein beliebter Ort für diverse Hetz und Nazi-Schmierereien. Vor einigen Wochen wurde die Intelligenzparole „Fuck Antifa“ aufgetragen. Ein aufmerksamer Antifaschist hat das der Magistratsabteilung (MA) 34 gemeldet und am 1. Oktober die Antwort erhalten, dass die Entfernung „in Auftrag gegeben“wurde und „zeitnah“ entfernt werde. Zumindest bis Mitte November war noch nichts geschehen.

Melk/NÖ: Troubles in der FPÖ
Erfreuliches berichten die „NÖN“ (19.11.25) über die FPÖ im Bezirk Melk. Dort erreichte der bisherige Bezirksparteiobmann, der FPÖ-Landtagsabgeordnete Richard Punz, bei seiner neuerlichen Kandidatur nur rund 70 Prozent der Stimmen, obwohl es keinen Gegenkandidaten gegeben hat.
Die Kritik aus den eigenen Reihen bezieht sich dabei um das Verhalten von Punz bei der Reduktion der NEF-Stützpunkte im Bezirk, das Festhalten am Corona-Thema und der Einladung von Martin Rutter, aber auch um die angeblich mangelnde Präsenz von Punz im Bezirk. (noen.at)
„NEF“ steht für Notarzteinsatzfahrzeuge („Bekanntlich sollen die NEF-Stützpunkte in Ybbs und Pöggstall künftig über keinen Notarzt mehr verfügen, einzig Melk bleibt erhalten“, so die NÖN).
Damit ist Melk nach Neunkirchen der nächste Bezirk, in dem die FPÖ innerhalb kurzer Zeit erhebliche Troubles mit ihren eigenen Funktionär*innen hat.
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