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„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

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Lesezeit: 2 Minuten

Mélange KW 47/25: Troubles bei der FPÖ Bezirk Melk

Neben den übli­chen Mel­dun­gen zu Nazi-Schmie­re­rei­en quer durchs Land schafft es auch die FPÖ Nie­der­ös­ter­reich wie­der ein­mal in den Rück­blick: Nach Neun­kir­chen scheint es auch im Bezirk Melk par­tei­in­tern zu brodeln.

25. Nov. 2025
Rückblick
Rückblick

Inhalt

Togg­le
  • Gries­kir­chen-Wels/NÖ: Nazi-Schrott auf WhatsApp
  • Kitzbühel/T: Nazi-Schmie­re­rei
  • Wien-Sim­me­ring: Schloss Neu­ge­bäu­de als belieb­ter Schmierort
  • Melk/NÖ: Trou­bles in der FPÖ

Grieskirchen-Wels/NÖ: Nazi-Schrott auf WhatsApp

Vor Geschwo­re­nen muss­te sich ein 35-jäh­ri­ger Gries­kirch­ner am 21.11. am Lan­des­ge­richt Wels wegen NS- Wie­der­be­tä­ti­gung ver­ant­wor­ten. Er hat­te am 18. März die­ses Jah­res auf sei­nem Sta­tus bei Whats­App geschrie­ben: „Es waren lei­der nur 6 Mil­lio­nen …“ und woll­te die­se mör­de­ri­sche Paro­le als Kri­tik an Isra­els Vor­ge­hen in Gaza ver­stan­den wis­sen. 150 Emp­fän­ger sahen den Sta­tus. Die Geschwo­re­nen sahen das Ver­bre­chen der Leug­nung des NS- Völ­ker­mor­des als gegeben.

„Dafür gab es für den bis dato Unbe­schol­te­nen am Frei­tag zwölf Mona­te bedingt. Sein Han­dy wur­de kon­fis­ziert, das Urteil ist bereits rechts­kräf­tig.“ (krone.at, 21.11.25)

Kitzbühel/T: Nazi-Schmiererei

Die Tiro­ler Lan­des­po­li­zei­di­rek­ti­on (19.11.25) ver­mel­det einen Vor­fall uns sucht dafür Zeug*innen: „In der Nacht zum 19. Novem­ber 2025 beschmier­ten unbe­kann­te Täter eine Wand in einer Tief­ga­ra­ge eines Lebens­mit­tel­ge­schäfts in der Joch­berg­stra­ße in Kitz­bü­hel mit einem ver­bo­te­nen Sym­bol nach dem Verbotsgesetz.“ 

Wien-Simmering: Schloss Neugebäude als beliebter Schmierort

In Wien-Sim­me­ring sind die Mau­ern von Schloss Neu­ge­bäu­de schon seit Jah­ren ein belieb­ter Ort für diver­se Hetz und Nazi-Schmie­re­rei­en. Vor eini­gen Wochen wur­de die Intel­li­genz­pa­ro­le „Fuck Anti­fa“ auf­ge­tra­gen. Ein auf­merk­sa­mer Anti­fa­schist hat das der Magis­trats­ab­tei­lung (MA) 34 gemel­det und am 1. Okto­ber die Ant­wort erhal­ten, dass die Ent­fer­nung „in Auf­trag gege­ben“wur­de und „zeit­nah“ ent­fernt wer­de. Zumin­dest bis Mit­te Novem­ber war noch nichts geschehen.

Schmierereien Schloss Neubeäude Simmering (Foto: Zusendung)
Schmie­re­rei­en Schloss Neu­be­äu­de Sim­me­ring (Foto: Zusendung)

Melk/NÖ: Troubles in der FPÖ

Erfreu­li­ches berich­ten die „NÖN“ (19.11.25) über die FPÖ im Bezirk Melk. Dort erreich­te der bis­he­ri­ge Bezirks­par­tei­ob­mann, der FPÖ-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Richard Punz, bei sei­ner neu­er­li­chen Kan­di­da­tur nur rund 70 Pro­zent der Stim­men, obwohl es kei­nen Gegen­kan­di­da­ten gege­ben hat.

Die Kri­tik aus den eige­nen Rei­hen bezieht sich dabei um das Ver­hal­ten von Punz bei der Reduk­ti­on der NEF-Stütz­punk­te im Bezirk, das Fest­hal­ten am Coro­na-The­ma und der Ein­la­dung von Mar­tin Rut­ter, aber auch um die angeb­lich man­geln­de Prä­senz von Punz im Bezirk. (noen.at)

„NEF“ steht für Not­arzt­ein­satz­fahr­zeu­ge („Bekannt­lich sol­len die NEF-Stütz­punk­te in Ybbs und Pöggstall künf­tig über kei­nen Not­arzt mehr ver­fü­gen, ein­zig Melk bleibt erhal­ten“, so die NÖN).

Damit ist Melk nach Neun­kir­chen der nächs­te Bezirk, in dem die FPÖ inner­halb kur­zer Zeit erheb­li­che Trou­bles mit ihren eige­nen Funktionär*innen hat.

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abgelegt unter: Dokumentation, Wochenrückblick
Schlagwörter: FPÖ | Neonazismus/Neofaschismus | Niederösterreich | Oberösterreich | Vandalismus/Sachbeschädigung/Schmierereien | Verbotsgesetz | Wiederbetätigung | Wien

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