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„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

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Lesezeit: 7 Minuten

DÖW-Rechtsextremismus-Bericht 2024: ein Rekordjahr, in dem sich Österreichs Rechtsextremismus verdichtete

Das DÖW prä­sen­tier­te sei­nen zwei­ten Rechts­extre­mis­mus-Bericht, dies­mal zum Jahr 2024. Auf 220 Sei­ten legt der Bericht eine Bestands­auf­nah­me vor: neue Höchst­wer­te bei rechts­extre­mis­ti­schen Straf­ta­ten, eine sicht­ba­re Ver­jün­gung und Gewalt­ori­en­tie­rung im Neo­na­zis­mus sowie eine wei­te­re Ver­fes­ti­gung der Schnitt­stel­len zwi­schen „Neu­er Rech­ter“, rechts­extre­men Medi­en und Par­tei­po­li­tik (FPÖ).

22. Jan. 2026
DÖW-Rechtsextremismus-Bericht 2024
DÖW-Rechtsextremismus-Bericht 2024

Vor­ne­weg: Das DÖW lie­fert auch mit der zwei­ten Auf­la­ge sei­nes Rechts­extre­mis­mus-Berichts einen geschlos­se­nen Rah­men zur Beur­tei­lung des Rechts­extre­mis­mus in Öster­reich: wis­sen­schaft­li­che Begriffs­de­fi­ni­tio­nen, Metho­dik, (auch eige­ne) Stu­di­en, offi­zi­el­les Zah­len­ma­te­ri­al und Ereig­nis­se. Der Bericht führt Doku­men­ta­tio­nen und Daten aus allen rele­van­ten Quel­len (Pri­mär- und Sekun­där­quel­len) zusam­men und buch­sta­biert das aus, wor­in der Ver­fas­sungs­schutz­be­richt in inhalt­li­cher und umfang­mä­ßi­ger Qua­li­tät all­zu dünn bleibt.

Rekordhoch bei den nüchternen Zahlen

2024 erreicht die Zahl sicher­heits­be­hörd­lich als rechts­extre­mis­tisch klas­si­fi­zier­ter Tat­hand­lun­gen nach dem Gip­fel 2023 ein neu­es Rekord­hoch: 1.486 Tat­hand­lun­gen (2023: 1.208) und 2.358 Delik­te (2023: 1.954). Rela­tiv zur Bevöl­ke­rung wei­sen Vor­arl­berg und Salz­burg die höchs­te Rate an Tat­hand­lun­gen auf, den größ­ten (pro­zen­tu­el­len) Zuwachs gegen­über 2023 hat Tirol zu verzeichnen.

2024 ent­fal­len 61,8 Pro­zent der als rechts­extre­mis­tisch klas­si­fi­zier­ten Delik­te auf das Ver­bots­ge­setz, Sach­be­schä­di­gung liegt bei 15,2 Pro­zent, Ver­het­zung bei 6,7 Pro­zent. Der Inter­net­an­teil steigt leicht: 27,2 Pro­zent der Tat­hand­lun­gen wur­den 2024 online gesetzt (2023: 25,7 Prozent).

Der The­se, dass bei dem Anstieg der regis­trier­ten Tat­hand­lun­gen die Novel­lie­rung des Ver­bots­ge­set­zes (1.1.24) eine Rol­le spie­len könn­te, wie es der Bericht zumin­dest im „Exe­cu­ti­ve Sum­ma­ry” offen­lässt („Wäh­rend ein Teil die­ses Anstiegs auf die Aus­wei­tung der Straf­bar­keit durch die Ver­bots­ge­setz-Novel­le 2023 zurück­zu­füh­ren sein könn­te”, S. 4) wider­spricht der Bericht selbst in sei­nem Sta­tis­tik-Kapi­tel: „Der Groß­teil des Anstiegs von 2023 zu 2024 geht inso­fern unse­res Erach­tens auf einen tat­säch­li­chen Anstieg an Tat­hand­lun­gen zurück.” (S. 41) Die Sank­ti­ons­pra­xis, die das Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um mit den diver­sen Anfra­ge­be­ant­wor­tun­gen (Zahl der Ver­ur­tei­lun­gen nach dem Ver­bots­ge­setz) offen­legt, belegt, dass die Novel­lie­rung mehr abmil­dern­de (gerin­ge­re Straf­ma­ße, Diver­si­on für Erwach­se­ne) denn ver­schär­fen­de Effek­te mit sich gebracht hat.

Bei Ver­bots­ge­setz-Ver­fah­ren zeigt der Bericht – wie es Stoppt die Rech­ten auch anhand von Zah­len aus dem ers­ten Halb­jahr 2025 fest­ge­stellt hat – eine wach­sen­de Dis­kre­panz zwi­schen Anfäl­len und Sank­tio­nen: 2024 wur­den 3.460 Anzei­gen nach dem Ver­bots­ge­setz regis­triert, 2.967 Ver­fah­ren end­gül­tig erle­digt, wobei die Ein­stel­lun­gen domi­nie­ren (1.958). Ver­ur­tei­lun­gen (177) und Diver­sio­nen (131) blei­ben rela­tiv selten.

Die­se Sank­ti­ons­rea­li­tät ist ein zen­tra­ler Befund für die Ein­ord­nung: Der Out­put der Straf­jus­tiz hält trotz der stei­gen­den Fall­zah­len mit dem Input nicht Schritt. Das DÖW for­mu­liert auch aus der Tat­sa­che der je nach Lan­des­ge­richt unter­schied­li­chen Behand­lungs­zah­len von Anzei­gen und deren Umgän­gen (Ein­stel­lun­gen, Sank­tio­nie­run­gen) einen essen­ti­el­len Wunsch:

Die­se ver­glei­chen­de Dar­stel­lung lässt kei­ne Bewer­tung zu, solan­ge nicht eine qua­li­ta­ti­ve Stu­die dif­fe­ren­ziert auf den Gegen­stand der Ver­fah­ren, die Beschul­dig­ten und die jus­ti­zi­el­le Maß­nah­me bzw. Sank­ti­on ein­geht. Ange­sichts der erkenn­ba­ren Unter­schie­de in der Jus­tiz­pra­xis wäre eine ver­tie­fen­de Ana­ly­se wün­schens­wert. (S. 53)

Ergän­zend führt der Bericht zivil­ge­sell­schaft­li­che Mel­de­da­ten als Seis­mo­gra­phen an: ZARA ver­zeich­net 2024 1.647 ras­sis­ti­sche Vor­fäl­le (2023: 1.302), die Israe­li­ti­sche Kul­tus­ge­mein­de doku­men­tiert 1.520 anti­se­mi­ti­sche Vor­fäl­le (plus 32,5 Prozent).

Neonazismus: Verjüngung, Gewalt, Militarisierung

Im Ver­gleich zum Bericht 2020–2023 ver­dich­tet sich 2024 das Bild eines Neo­na­zis­mus, der stär­ker in gewalt­ori­en­tier­te Jugend­mi­lieus hin­ein­re­kru­tiert und zugleich sub­kul­tu­rell (Hoo­li­ga­nis­mus, Kampf­sport, Musik) dif­fun­diert. Beson­ders betont wird 2024 eine Wachs­tumsten­denz, die

von einer wei­te­ren Mili­ta­ri­sie­rung der Sze­ne beglei­tet [wur­de], wobei der Kampf­sport frü­he­re „Wehr­sport­übun­gen“ heu­te fast voll­stän­dig ersetzt, gleich­zei­tig aber die Bewaff­nung unter Neo­na­zis – der Fre­quenz und dem Umfang ent­spre­chen­der Fun­de nach zu schlie­ßen – einen bis­he­ri­gen Höchst­stand erreicht haben dürf­te. In Ver­bin­dung mit der sze­ne­ty­pi­schen Gewalt­fas­zi­na­ti­on und ‑bereit­schaft, die in ihrer Bedeu­tung als Ein­stiegs­mo­tiv v. a. für jun­ge Män­ner nicht über­schätzt wer­den kann, wird die­se Ent­wick­lung die Bedro­hungs­la­ge wei­ter ange­spannt hal­ten. (S. 84)

„Neue Rechte“ und Parteipolitik: Abschiebephantasien als gemeinsamer Nenner

Das zen­tra­le ideo­lo­gi­sche und kom­mu­ni­ka­ti­ve Leit­pro­jekt 2024 ist die Eta­blie­rung von „Remi­gra­ti­on“ als Euphe­mis­mus für Mas­sen­ab­schie­bun­gen und ‑ver­trei­bun­gen. Mar­tin Sell­ner bleibt dabei Stich­wort­ge­ber – nicht pri­mär über Mobi­li­sie­rungs­kraft, son­dern über die Fähig­keit, Begrif­fe und Stra­te­gien in grö­ße­re Milieus zu streuen.

Sell­ner ver­wen­det eini­ge Mühe dar­auf, sein Pro­jekt in mas­sen­an­schluss­fä­hi­ge Argu­men­te und For­mu­lie­run­gen zu klei­den. Sei­ne Beschwö­rung, wonach „Remi­gra­ti­on […] in Gän­ze rechts­staat­lich, wür­de­voll und gewalt­frei von­stat­ten gehen“ müs­se, fin­det im vor­ge­leg­ten Kon­zept aber kei­ne inhalt­li­che Deckung. Die Rechts­ord­nung, mit der „Remi­gra­ti­on“ in Ein­klang ste­hen soll, muss erst durch groß­flä­chi­ge Ände­run­gen, Auf­kün­di­gung oder auch Nicht­be­ach­tung gel­ten­den Rechts (ein­schließ­lich grund­le­gen­der men­schen­recht­li­cher Bestim­mun­gen) her­ge­stellt wer­den. Wür­de­voll und gewalt­frei soll gehen kön­nen, wer frei­wil­lig geht. Die­se „Frei­wil­lig­keit“ wie­der­um soll über Drang­sa­lie­rung, Druck und Dro­hun­gen erzwun­gen wer­den. (S. 207)

Der Bericht doku­men­tiert die wei­te­re Annä­he­rung zwi­schen Iden­ti­tä­ren und FPÖ inklu­si­ve Wahl­kampf- und Social-Media-Inter­ak­tio­nen, Memes, Vor­zugs­stim­men­kam­pa­gnen und per­so­nel­ler Sicht­bar­keit. In die­sem Kon­text wird auch fest­ge­hal­ten, dass Sell­ner für die FPÖ mobi­li­siert und mit dem Slo­gan „Remi­gra­ti­on ins Par­la­ment“ ope­riert hat.

In der Trend­ana­ly­se des Jah­res 2024 hält der Bericht eine „teil­wei­se Renais­sance“ (S. 197) von Slo­gans und Ästhe­ti­ken der 1990er Jah­re fest – mit dem pau­scha­len Feind­bild des „Aus­län­ders“ und der wie­der häu­fi­ger ver­wen­de­ten Paro­le „Aus­län­der raus“. Das völ­kisch codier­te Kon­zept wan­dert 2024 wei­ter aus akti­vis­ti­schen Milieus in die par­tei­po­li­ti­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on der FPÖ.

Das DÖW ver­an­kert die­se Ent­wick­lung zugleich im Ein­stel­lungs­feld: Im 2024 prä­sen­tier­ten Rechts­extre­mis­mus-Baro­me­ter wird „Remi­gra­ti­on“ als in Tei­len der Bevöl­ke­rung reso­nanz­fä­hig beschrie­ben; als har­ter Mar­ker wer­den fol­gen­de Zustim­mungs­wer­te ausgewiesen:

29 % der Befrag­ten fin­den „Mus­li­men und Mus­li­min­nen soll­te die Zuwan­de­rung nach Öster­reich unter­sagt wer­den“, 38 % nicht neben Rom*nja und Sinti*zze woh­nen wol­len und 42 % fin­den, dass Isra­els Poli­tik in Paläs­ti­na genau­so schlimm sei wie die Poli­tik der Nazis im Zwei­ten Welt­krieg, eine Aus­sa­ge, die von Gerich­ten immer­hin als Straf­tat­be­stand nach dem Ver­botsG aus­ge­legt wer­den könn­te. (S. 81)

Deutschnationale und Korporationen

Der Bericht hält fest, dass das deutsch­na­tio­na­le Ver­eins­we­sen nicht durch­gän­gig der extre­men Rech­ten zuzu­rech­nen ist, aber his­to­risch ein orga­ni­sa­to­ri­sches Rück­grat bil­det. Bei völ­ki­schen Kor­po­ra­tio­nen betont das DÖW den ver­schärf­ten Nach­wuchs­man­gel, Schlie­ßun­gen, „Ver­ta­gun­gen“ und Fusio­nen, zugleich bleibt der Ein­fluss über Ver­bin­dungs­ka­der in der FPÖ hoch.

Die Öster­rei­chi­sche Lands­mann­schaft (ÖLM) und ihr publi­zis­ti­sches Organ „Der Eck­art“ wer­den als rechts­extrem ein­ge­stuft. Das Schul­ver­eins­haus in der Wie­ner Fuhr­manns­gas­se fun­giert als Infra­struk­tur auch für neu­rech­te For­ma­te. 2024 tra­ten dort u. a. Maxi­mi­li­an Krah und Götz Kubit­schek auf.

Kärnten als Verdichtungsraum

Schließ­lich weist der Bericht Kärn­ten auf­grund sei­ner Geschich­te („wehr­haf­tes ‚Grenz­land­deutsch­tum‘“, S. 109) als beson­de­ren Ver­dich­tungs­raum deutsch­na­tio­na­ler Ver­eins­struk­tu­ren aus.

Der Kärnt­ner Hei­mat­dienst (KHD) sei wei­ter­hin die größ­te Orga­ni­sa­ti­on, seit 2022 von Andre­as Möl­zer geführt und von ihm als „patrio­ti­sche NGO“ beschrie­ben. Bei zugleich rela­ti­ver Mäßi­gung in Volks­grup­pen­fra­gen fän­den sich im Peri­odi­kum „Der Kärnt­ner“ (Schrift­lei­tung Wen­de­lin Möl­zer) „wei­ter­hin regel­mä­ßig deutsch­na­tio­na­le Bekennt­nis­se, Agi­ta­ti­on gegen slo­we­ni­sche Partisan*innen und Ver­klä­rung des Kärnt­ner ‚Abwehr­kampfs‘“ (S. 109).

Zudem wer­den 2024 neue­re The­men­fel­der (u. a. Denk­mä­ler, „Mas­sen­mi­gra­ti­on“, „Gen­dern“, „can­cel culture/wokeness“) sowie das Pro­jekt „KHD – die nächs­te Gene­ra­ti­on“ genannt, das eine Ver­jün­gung durch einen „Kader jun­ger Kärnt­ner Patrio­ten“ anstrebe.

Medien- und Begegnungsräume

Der Bericht zeich­net die rechts­extre­me Publi­zis­tik als Nischen­pro­dukt mit hoher Bin­nen­wir­kung und mit Reich­wei­ten­trans­fers in den deut­schen Markt, begüns­tigt durch Unter­stüt­zung aus dem frei­heit­li­chen Umfeld (Inse­ra­te, Exklu­siv­in­ter­views, Content-Sharing).

Beson­ders rele­vant ist eine 2024 „stark for­cier­te“ (S. 202) Ent­wick­lung: der Ein­satz KI-gene­rier­ter Bil­der in rechts­extre­men Par­al­lel­me­di­en (Hei­mat­ku­rier, Info-DIREKT, Der Sta­tus), um Bedro­hungs­sze­na­ri­en visu­ell zu ver­schär­fen und Stig­ma­ti­sie­rung zu betrei­ben. Nicht mehr nur das Framing über Spra­che und selek­ti­ve Zah­len, son­dern die Her­stel­lung „pas­sen­der“ Bil­der wird als Teil der Pro­pa­gan­da-Öko­no­mie beschrie­ben. Der Bericht nennt exem­pla­ri­sche Moti­ve und argu­men­tiert, dass sol­che Bil­der in seriö­sen Stock-Daten­ban­ken wegen ihres ste­reo­ty­perzeu­gen­den Cha­rak­ters nicht erhält­lich wären.

Ein Exkurs (S. 201f.) wid­met sich dem Fer­di­nan­di­hof (Wien-Mar­ga­re­ten) als phy­si­schen Ver­net­zungs­raum, an dem „neu­rech­te“, rechts­kon­ser­va­ti­ve, frei­heit­li­che und ver­schwö­rungs­af­fi­ne Spek­tren zusam­men­kom­men. Der Bericht lis­tet kon­kre­te Ver­an­stal­tun­gen 2024: Ende Okto­ber ein Event mit dem Tiro­ler EU-Abge­ord­ne­ten Gerald Hau­ser („Euro­pa­re­gi­on Tirol – Wo die Tra­di­ti­on nie­mals ster­ben darf!“), im Novem­ber ein Vor­trag des ita­lie­ni­schen EU-Abge­ord­ne­ten Rober­to Van­n­ac­ci (ver­an­stal­tet vom Gra­zer Ares-Ver­lag), im Dezem­ber ein Auf­tritt von Maxi­mi­li­an Krah, ein Rosen­kranz-Kon­zert sowie die Grün­dungs­ver­an­stal­tung eines öster­rei­chi­schen Able­gers der inter­na­tio­na­len „Bewe­gung der Russophilen“.

Internationale Achsen: Deutschland bleibt Drehkreuz, Flanken nach Russland, Italien, USA

Wie schon im Jahr 2023 bleibt Deutsch­land laut DÖW der wich­tigs­te Bezugs­punkt: Aus­tausch­for­ma­te rei­chen von Vor­trags­rei­sen über Ver­net­zungs­tref­fen bis zu Medi­en­auf­trit­ten quer über Szenespektren.

Gleich­zei­tig wer­den wei­te­re Ach­sen benannt: Neo­na­zis ver­keh­ren mit Casa­Pound in Ita­li­en und ver­wand­ten Grup­pen in Mit­tel- und (Süd-)Osteuropa. Russ­land wird von Neo­na­zis als Feind­macht mar­kiert, von Tei­len der rechts­extre­men Medi­en­sze­ne hin­ge­gen idea­li­siert. Das Ver­hält­nis zu den USA bleibt kul­tu­rell ambi­va­lent, poli­tisch aber in Tei­len von Trump-Sym­pa­thien und Rücken­wind-Erwar­tun­gen geprägt.

Belegmaterialien von antifaschistischen Initiativen

Der Bericht hält in den redak­tio­nel­len Hin­wei­sen fest, dass anti­fa­schis­ti­sche Web­auf­trit­te „nicht sel­ten die ein­zi­ge Quel­le“ (S. 12) für rele­van­te Ereig­nis­se sei­en und dass auf sol­che Quel­len ver­wie­sen wird, sofern das DÖW die Rich­tig­keit veri­fi­zie­ren konnte.

Stoppt die Rech­ten wird im Bericht zig Male als Quel­le genutzt: etwa zu Straf- und Behör­den­re­ak­tio­nen (v.a. Pro­zes­se im Umfeld neo­na­zis­ti­scher Fäl­le), zu Ana­ly­sen von rechts­extre­men Medi­en sowie in Kapi­teln zu Ver­net­zungs- und Reso­nanz­raum­the­men. Damit fun­giert Stoppt die Rech­ten im Bericht sicht­bar als doku­men­tie­ren­des Archiv für Ereig­nis­ket­ten, Akteurs­be­zü­ge und Medi­en­in­fra­struk­tur, also dort, wo klas­si­sche Medi­en­be­richt­erstat­tung häu­fig nur kur­so­risch oder gar nicht vor­han­den ist.

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Schlagwörter: FPÖ | Neonazismus/Neofaschismus | Österreich | Rechtsextremismus

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