Kreuz.net: Hetzportal ist abgesoffen

Das Hetzportal kreuz.net ist seit Sonntag nachts offline. Der Grund für das Abtauchen der Hetzer ist offen. Möglicherweise will kreuz.net damit die Ermittlungen staatlicher Behörden behindern – jedenfalls gab es schon vor dem Absaufen von kreuz.net Beobachtungen, wonach im Portal Aufräumaktionen stattfinden.

Mittlerweile gibt es schon wesentlich mehr Hinweise zu Autoren, Postern und Betreibern von kruez.net, über die wir auch demnächst berichten werden. Am Sonntag, 2.12., hat sich auch das Religionsmagazin des ORF „Orientierung“ in einem Beitrag mit kreuz.net beschäftigt. Der Generalvikar der Erzdiözese Wien, Nikolaus Krasa, drohte dabei mit „ernsthaften dienstrechtlichen Konsequenzen“, falls Mitarbeiter der Erzdiözese als Autoren oder Verantwortliche der Seite involviert seien. Bleibt zu hoffen, dass die Konsequenzen tatsächlich ernsthafter ausfallen als bei dem als kreuz.net-Autor enttarnten Pfarrer Hendrick Jolie aus dem Bistum Mainz, der für seine lange geleugnete Autorenschaft nur einen Rüffel seines Bischofs einstecken musste.


Das Netzwerk Katholischer Priester distanziert sich von „kreuz.net“

Der Koordinator der Seite Stoppt kreuz.net, David Berger, gab gegenüber „Orientierung“ bekannt, dass „sich ein hochrangiger Geistlicher einer österreichischen Diözese inzwischen bereiterklärt habe, über die aus Österreich stammenden mutmaßlichen Zuarbeiter von „kreuz.net“ Auskunft zu geben“.

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